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10.08.2026 | 08:10

KI im Fokus: Bestandaufnahme bei SanDisk, Miivo AI und Samsung Electronics!

  • KI-Aktien
  • Miivo AI
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  • Samsung Electronics
  • Künstliche Intelligenz
Bildquelle: Gemini

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Miivo AI

Momentan herrscht nicht mehr die reine Euphorie bei KI-Aktien. Die Ansprüche des Marktes sind an viele Unternehmen gestiegen und so mancher Wert wurde nach Bekanntgabe von Quartalszahlen kräftig abverkauft. Besonders in Südkorea ist die Volatilität extrem hoch. Dort treiben eine Handvoll Aktien den Leitindex Kospi auf Tagesbasis oft um mehr als 5 % hoch oder runter.
Dennoch ist die Künstliche Intelligenz gekommen, um zu bleiben. Mit dem massiven Ausbau der entsprechenden Rechenzentren wird die Infrastruktur gelegt, mit der künftig Geld verdient werden soll. Viele Analysten gehen davon aus, dass allein dieser Boom den Markt und das Geschäft der Lieferanten noch mehrere Jahre antreiben kann. Wir blicken deshalb heute auf die Aktien von SanDisk, Miivo AI und Samsung Electronics.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Tarik Dede
ISIN: MIIVO AI INC | CA59863J1003 | TSXV: MIVO , SANDISK CORPORATION | US80004C2008 | NASDAQ: SNDK , SAMSUNG EL./25 GDRS NV PF | US7960502018

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Inhaltsverzeichnis:


    SanDisk: Gute Zahlen reichen nicht!

    Es ist auch für die KI-Highflyer derzeit nicht einfach, die hohen Ansprüche der Investoren zu befriedigen. Manchmal reichen dazu nicht einmal Top-Quartalszahlen, wie sie SanDisk jüngst geliefert hat. So meldete der Spezialist für Speicherlösungen für die abgelaufenen drei Monate einen Umsatz von 8,97 Mrd. USD. Damit lag man nicht nur über der Konsensschätzung von 8,4 Mrd. USD, sondern auch deutlich über dem Vorquartal. Und auch unterm Strich lag man klar über dem, was die Analysten erwarteten. So betrug der Gewinn je Aktie 39,25 USD, erwartet worden waren maximal 34,96 USD.
    Die Aktie von SanDisk fiel aber nachbörslich um bis zu 8 %. Enttäuscht hatten die Anleger den Ausblick des Unternehmens für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 aufgenommen. So erwartet SanDisk im laufenden Quartal Erlöse zwischen 10,3 und 10,8 Mrd. USD. Das Ergebnis je Aktie soll zwischen 44,00 und 46,00 USD liegen. Die Analystengilde hatte sich jedoch beim Umsatz mehr als 11 Mrd. USD erhofft. Momentan schauen viele Anleger und professionelle Beobachter bei den KI-Profiteuren aber viel stärker auf den Umsatz. Es wird davon ausgegangen, dass die Einnahmen als Indikator für die weitere Nachfrage- und Preisentwicklung im NAND-Business gelten. Insofern scheinen die Hürden für die KI-Firmen an der Wall Street deutlich höher zu sein.
    Generell herrscht momentan eine extreme Volatilität. Für Anleger stellt dies ein erhebliches Problem dar. Trader wiederum gehen aktuell das Risiko ein, dass sie sehr kurzfristig auf dem falschen Fuß erwischt werden können. Daher bleibt das Papier risikobewussten Spekulanten vorbehalten.

    Miivo AI: Klein und schnell!

    Die Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Die Hyperscaler investieren allein dieses Jahr Hunderte Milliarden USD, um hier ganz vorne mitzuspielen! Doch um damit wirklich viel Geld verdienen zu können, muss die KI in die Unternehmen. Denn dort sorgt die intelligente Maschine dafür, dass effizienter gearbeitet wird, Kosten sinken und Einnahmen steigen.
    Genau auf diesen Bereich hat sich auch Miivo AI spezialisiert. Das kanadische Unternehmen sieht sich als AI-SaaS-Firma. Im Prinzip wird das etablierte und erfolgreiche Konzept von klassischen Softwarefirmen auf den Bereich der KI übertragen.
    Miivo will Unternehmen dabei helfen, Geschäftsprozesse zu automatisieren. Im Fokus stehen dabei vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannten KMUs. Das ist ein Segment, das von Branchenriesen wie Oracle, SAP oder Salesforce oft vernachlässigt wird. Dabei kann Miivo AI diesen kleineren Firmen helfen, mit den Problemen wie dem Fachkräftemangel oder hohen Personalkosten umzugehen.
    Wichtig ist, dass Miivo AI seinen Kunden ohne großes Onboarding dabei helfen kann, operationelle Visibilität zu bekommen. Angeboten werden Basis-Tools im Bereich Echtzeit-Daten zu Kundenaktivitäten, Finanzen und betrieblichen Kennzahlen. Zudem gibt es Tools, um automatisiert Sales-Leads im Vertrieb zu generieren. Nicht zuletzt können Kundenbewertungen, Social-Media-Einträge wie Google Reviews, Instagram oder Reddit überwacht werden – samt automatisiert erstellten Antwortentwürfen. Damit können Mitarbeiter von standardisierten Routineaufgaben entlastet werden.
    Auf dem Kurszettel läuft die Aktie von Miivo AI bisher noch unter dem Radar vieler Investoren. Der Börsenwert liegt lediglich bei rund 17 Mio. CAD. Das Papier war nach einem steilen Anstieg zu Jahresanfang in den vergangenen Monaten deutlich zurückgekommen. Wer früh bei diesem noch unentdeckten Wert mit dabei sein will, kann die Korrektur zum Einstieg nutzen.

    Samsung Electronics: Rekord-Gewinnsprung!

    Samsung Electronics ist einer der größten Profiteure des KI-Booms. Die Südkoreaner haben Ende Juli ihre Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt und Rekordwerte gemeldet. So stieg der Umsatz um rund 28 % auf umgerechnet etwa 119 Mrd. USD. Beim Nettogewinn wurde mit 49,8 Mrd. USD sogar ein Plus von 52 % eingefahren.
    Die Sparte Device Solutions (Halbleiter & Speicher) bleibt dabei das Herzstück des Wachstums. Angetrieben durch den Ausbau der AI-Server-Infrastrukturen verzeichneten DRAM- und NAND-Speicher (insbesondere Server-SSDs) Rekordabsätze bei deutlich gestiegenen Preisen. Auch die Auslieferungen von HBM (High Bandwidth Memory) legten stark zu.
    Trotz der starken Zahlen reagierte der Markt mehr oder weniger neutral auf die Zahlen. Da konnte auch der Ausblick nicht helfen. Samsung erwartet weiter ein starkes Anwachsen der Verkäufe der nächsten Speichergeneration (HBM4), die künftig über 60 % der gesamten HBM-Umsätze ausmachen sollen.
    Bewertungstechnisch ist die Aktie schwer zu greifen. Momentan wird Samsung Electronics mit rund 686 Mrd. USD bewertet. Rechnet man den Nettogewinn des abgelaufenen Quartals aufs Jahr hoch, kommt man auf fast 200 Mrd. USD Gewinn in diesem Geschäftsjahr. Auch einige koreanische Analysten hatten dieses Ziel ausgerufen. Damit läge das KGV unter 4. Die niedrige Bewertung kann aber täuschen. Sobald das operative Wachstum nicht mehr die bisherige Dynamik zeigt, kann schnell eine größere Korrektur einsetzen.


    Fazit: Samsung Electronics ist mit seinen Speichern einer der größten Profiteure des KI-Booms. Die Bewertung ist deutlich niedriger als bei den KI-Aktien an der Wall Street. Miivo AI bringt die KI in die kleineren und mittelgroßen Unternehmen (KMU). Damit können Prozesse automatisiert werden, die Aktie ist noch ein Geheimtipp. SanDisk fährt Riesengewinne ein, doch derzeit will der Markt mehr. Die Aktie wurde jüngst stark abverkauft und bleibt äußerst volatil.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Tarik Dede

    Schon als Primaner in Norddeutschland entwickelte sich seine Begeisterung für den Neuen Markt. Small- und Midcaps standen dabei von Beginn an im Mittelpunkt. Der gelernte Bankkaufmann vertiefte sein Wirtschaftswissen später im Volkswirtschaftsstudium und in verschiedenen Stationen der Frankfurter Finanzbranche. Heute ist er seit über 25 Jahren privat wie beruflich an der Börse aktiv.

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Miivo AI Inc.

    Die öffentliche Debatte bezüglich künstlicher Intelligenz wird häufig über die neuesten KI-Modelle und AI-Agenten und Co. geführt. Große Konzerne nutzen die KI bereits, doch es geht nicht um die wenigen großen Konzerne. Nimmt man beispielsweise den deutschen Mittelstand, der rund 780.000 Unternehmen umfasst, benutzen mittlerweile laut einer Bitkom-Erhebung 41 % KI aktiv in ihren Geschäftsprozessen. Das führt allerdings zu Problemen, denn etwa 80 % der Unternehmen können den wirtschaftlichen Nutzen der KI-Investitionen kaum quantifizieren. Die Kluft zwischen Potenzial und der operativen Integration öffnet einen Markt, der für Unternehmen, die diese Lücke schließen können, extrem lukrativ sein kann. Wir sehen uns heute Palantir, Miivo AI und IBM an, die Unternehmen dabei unterstützen, KI in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.

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