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13.10.2026 | 04:00

E-Mobilität im Rally-Modus! VW und Stellantis müssen zum TÜV - dynaCERT, BYD und Tesla zeigen stetiges Wachstum

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Bildquelle: Pixabay

Donald Trumps überraschender Diesel-Deal mit Wladimir Putin bricht westliche Sanktionen, doch das Kommittent zur Ukraine steht. Zugleich treiben Huthi-Angriffe auf Riads Flughafen den Ölpreis in unberechenbare Höhen. Mehr als 100 USD für ein Barrel Brent, das ist Grund genug den Antrieb zu wechseln! Unterstützt von der E-Umweltprämie flüchten Autofahrer vermehrt vor der Preisspirale an der Zapfsäule, gefragt sind alternative Technologien mehr denn je. Der saubere Wandel setzt dabei massiv auf E-Mobilität und grünen Wasserstoff als die ultimativen Energieträger der Zukunft. Doch in der Energiewende gibt es nicht nur Gewinner! Denn während die strauchelnden Riesen VW und Stellantis wegen schrumpfender Margen tief in der Restrukturierung stecken, dominieren agile Angreifer aus Fernost und Übersee das Feld. Pionier Tesla liefert zwar gute Zahlen, der China-Konkurrent BYD ist aber längst vorbeigezogen. Gleichzeitig zeigt dynaCERT mit hochinnovativen Wasserstoff-Technologien, wie sich Antriebe im Schwerlastverkehr energie-effizienter gestalten lassen. Investoren sollten ihren Blick schärfen, denn der Automobilmarkt erfindet sich gerade neu.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084 | TSX: DYA , OTCQB: DYFSF , STELLANTIS NV | NL00150001Q9 , VOLKSWAGEN AG ST O.N. | DE0007664005 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , TESLA INC. DL -_001 | US88160R1014

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Inhaltsverzeichnis:


    VW und Stellantis – Der europäische E-Markt im Umbruch

    Wie hart es auf dem Automobilmarkt derzeit zugeht, spüren die europäischen Produzenten VW und Stellantis bis in die Fußspitzen. Der Volkswagen-Konzern schlittert auf seinem europäischen Kernmarkt in eine beispiellose Strukturkrise aus massiven Überkapazitäten und erodierenden Margen. Weil die Nachfrage nach den teuren ID-Stromern stagniert und China als verlässlicher Profitbringer wegbricht, greifen die Wolfsburger zu drastischen Sparprogrammen inklusive angekündigter Werksschließungen im Heimatland. Zwar wirft der Branchenprimus nun beschleunigt günstigere Elektromodelle in den Ring, um drohende EU-Strafzahlungen abzuwenden, doch das reißt tiefe Löcher in die ohnehin angeschlagene Bilanz. Mit monatlich weit über 200.000 ausgelieferten Fahrzeugen über alle Antriebsarten hinweg verteidigt VW zwar noch mühsam die Spitze, verliert in der technologischen Transformation aber rasant an Substanz. Der einstige Stolz der deutschen Industrie muss sich im harten Sanierungsausschuss komplett neu erfinden, um gegen die hocheffiziente Konkurrenz nicht vollends unterzugehen. Trotz aller Tristesse sind die Analysten auf der Plattform LSEG noch relativ gut gestimmt: 12 von 25 Experten halten den Daumen hoch und erwarten im Schnitt 102,50 EUR in 12 Monaten – 50 % Potenzial für die Wolfsburger.

    Auch bei Stellantis sind die Bilanzforscher positiv und erwarten im Schnitt 2 EUR Aufwertung bei aktuellen Kursen um 3,95 EUR. Beachtlich, denn unterdessen brennt bei Stellantis die Luft im extrem preissensiblen Segment der Volumen- und Kleinwagen. Der Vielmarken-Gigant leidet unter einer gefährlichen Auslastungsschwäche seiner europäischen Werke, da die konzerneigenen Elektro-Plattformen von den Kunden nicht im erhofften Maße angenommen werden. Um das monatliche Absatzvolumen von rund 130.000 bis 160.000 Einheiten zu stützen, muss das Management den Fokus notgedrungen auf margenschwache Soft-Hybride verlagern. Dieser strategische Rückschritt offenbart die immense Verwundbarkeit gegenüber Angreifern, die ohne teure, fossile Altlasten operieren können. Die Verzweiflung im Überlebenskampf zeigt sich in radikalen Rabattaktionen und einem strikten Spardiktat, das die traditionelle Markenvielfalt des Konzerns auf eine harte Zerreißprobe stellt.
    Für beide Automobilgiganten müssen Turnaround-Spezialisten wohl viel Geduld mitbringen, dafür gibt es immerhin historisch niedrige Einstiegskurse.

    BYD – Chinesischer Spitzenreiter zieht an Tesla vorbei

    Der chinesische Gigant BYD untermauert seine Vormachtstellung im globalen Elektro-Segment mit einer beispiellosen Dynamik auf dem europäischen Markt. Im Spätsommer 2026 katapultierte das Unternehmen seine Absatzzahlen im erweiterten europäischen Raum auf einen Rekordwert von 26.000 bis knapp 30.000 Einheiten pro Monat. Mit dieser fulminanten Aufholjagd zog die Marke in den europäischen Zulassungsstatistiken spektakulär an Dauerrivale Tesla vorbei. Selbst die verhängten EU-Strafzölle kontert der Konzern extrem clever, indem er verstärkt auf hochentwickelte Plug-in-Hybride setzt, welche von den reinen Elektro-Zöllen weniger stark betroffen sind. Demnächst startet auch die europäische Produktion in Ungarn, damit wären dann alle Repressalien vom Tisch. Dank der vollständigen Kontrolle über die eigene Batterie-Wertschöpfungskette und immenser Kostenvorteile diktiert BYD ein brutales Preistempo, das der Konkurrenz die Luft abschnürt. Während die westlichen Platzhirsche schrumpfen, legt der Spitzenreiter aus Shenzhen das Fundament, um Europa dauerhaft zu dominieren. Im Chartbild zeigt sich dennoch ein 3-Jahrestief bei Kursen um 8,45 EUR. Fundamental kann das Unternehmen weiterhin überzeugen, für 2027e berechnen Analysten sogar ein KGV von 9,6. So günstig gab es die „Build your Dreams“-Aktie noch nie.

    dynaCERT – Der Rollout kann nun starten

    Nicht nur in der Fahrzeugproduktion bewegt sich einiges – auch der Zuliefermarkt ist in großer Bewegung! So erzielt der kanadische Cleantech-Spezialist für wasserstoffbasierte Verbrennungsoptimierung dynaCERT jüngst große Fortschritte in zwei wichtigen Märkten: Vietnam und Frankreich. In Vietnam steht nach erfolgreichen Praxistests der erste Serienauftrag eines Logistikunternehmens auf dem Plan, während in Frankreich ein Bestandskunde erneut HydraGEN-Systeme nachbestellt hat. Diese Wiederbestellung, die im September einging, ist ein wichtiges Signal für die Akzeptanz nach der Erstinstallation. Über den Vertriebspartner IPMD treibt dynaCERT zudem weitere Pilotprojekte und Kundenkontakte in der Transport-, Hafen- und Bergbauwirtschaft voran. Beim Truck-Event „24 Heures Camions“ in Le Mans präsentierte das Unternehmen seine Technologie gemeinsam mit Partnern und dem mit HydraGEN ausgestatteten Dakar-Renntruck. Die Ergebnisse in der Renn-Anwendung konnten auf ganzer Linie überzeugen.

    Das technologische Fundament bildet HydraGEN: Das System erzeugt Wasserstoff und Sauerstoff bedarfsgerecht an Bord und führt die Gase dem Ansaugsystem des Dieselmotors zu. Ziel sind eine effizientere Verbrennung, ein geringerer Kraftstoffverbrauch und reduzierte Emissionen. Die Telematikplattform HydraLytica erfasst Verbrauchs- und Emissionsdaten. Mit der Verra-Zertifizierung der dynaCERT-Methodik schafft man eine Grundlage für die mögliche Monetarisierung nachgewiesener CO₂-Einsparungen. Gerade im Schwerlastverkehr ist das Nachrüstkonzept interessant, weil bestehende Flotten weitergenutzt werden können, statt Fahrzeuge vollständig ersetzen zu müssen.

    Das dynaCERT-Management erklärt den geplanten Rollout in der EU und den Emerging Markets in einem Interview mit IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk.

    https://youtu.be/hVNR4Ch5p0c

    Das größte Skalierungspotenzial liegt nun in Südostasien. Dort sind schätzungsweise mehr als zehn Millionen mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge unterwegs. Vietnam dient dynaCERT als regionaler Ausgangspunkt: Nach erfolgreichen Pilotinstallationen erhielt das Unternehmen seinen ersten Serienauftrag von einem vietnamesischen Logistikbetrieb. Darüber hinaus wurden mehrere HydraGEN-Einheiten bei einem der weltweit größten Hafenbetreiber auf Lkw und Containerumschlaggeräten installiert. Gelingt der Transfer auf weitere Flotten und Länder, könnte bereits eine Marktdurchdringung von einem Prozent rechnerisch rund 100.000 Systeme bedeuten; fünf Prozent entsprächen etwa 500.000 Einheiten. Das sind zwar erst mal langfristige Szenarien und noch keine bereits gesicherten Absatzprognosen, aber es wird veranschaulicht, wo die Reise für die Kanadier perspektivisch hingehen kann.

    Das entscheidende Signal für den nächsten Wachstumsschritt ist nun die Wiederholung erster Bestellungen. Gelingt es dynaCERT, die Pilotprojekte in größere Flottenaufträge zu überführen und die Vertriebspartner erfolgreich zu skalieren, könnte aus dem erfolgreichen Marktaufbau nun ein größerer Sprung erwachsen. Nach Jahren des technologischen Rüstens stünde eine Erntephase an, die die Aktie in neue Dimensionen voranbringen kann. Das Researchhaus GBC hat die Aussichten analysiert und errechnet ein erstes Kursziel von 0,75 CAD – bei aktuellen Kursen um 0,095 CAD rund 700 % Potenzial!

    Seit Jahresanfang konsolidieren ausgewählte Automobiltitel in unterschiedlichem Maße. Die Verluste reichen von 14 bis 57 % im Fall von Stellantis. Die kanadische dynaCERT hält sich im Plus und kann mit ihrer Wasserstoff-Strategie nun voll durchstarten. Quelle: LSEG vom 12.10.2026

    Die Kapitalmärkte werden von hohen Zinsen, steigender Inflation und explodierenden Energiepreisen erschüttert. Da gibt es aktuell wenig Gewinner außerhalb der KI-Bubble. Interessant könnte nun langsam der Automobil-Sektor werden, denn die großen Abschläge sind durch und einige Titel setzen die Segel bereits wieder in Richtung Wachstum. Eine breite Streuung über Sektoren und Länder ist aus Risikogründen empfohlen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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