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21.04.2026 | 05:00

Goldrausch in Westafrika: Wie Desert Gold Ventures, Thor Explorations und Zijin Mining profitieren

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Bildquelle: Pixabay

Wegen des hohen Goldpreises rückt Westafrika als eine der produktivsten Förderregionen der Welt zunehmend in den Fokus der Investoren. Der chinesische Gigant Zijin Mining setzt alles daran, zu den Marktführern aufzuschließen, sieht sich jedoch wachsenden politischen Hürden gegenüber. Gleichzeitig zeigt Thor Explorations, wie man sich erfolgreich als hocheffiziente Cash-Maschine etabliert, während der ungleich kleinere Wettbewerber Desert Gold Ventures unmittelbar vor dem Sprung vom Explorer zum Produzenten steht.

Lesezeit: ca. 8 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF , ZIJIN MINING GRP H YC-_10 | CNE100000502 , THOR EXPLORATIONS LTD | CA8851491040 | TSXV: THX

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Inhaltsverzeichnis:


    Zijin Mining bläst zum Angriff auf die Weltspitze

    Chinas Hunger nach Rohstoffen ist ungebrochen. Mit der Übernahme des kanadischen Projektentwicklers Allied Gold für rund 5,5 Mrd. CAD durch die Tochter Zijin Gold International setzt Zijin Mining ein deutliches Ausrufezeichen. Damit sichert sich der Konzern nicht nur die traditionsreiche Sadiola-Mine in Mali, deren Produktion bis 2029 auf 400.000 Unzen pro Jahr steigen soll, sondern auch den Minenkomplex Bonikro & Agbaou an der Elfenbeinküste sowie ein vielversprechendes Großprojekt in Äthiopien.

    Bereits heute ist Zijin der weltweit viertgrößte Goldproduzent. Während die etablierten Marktführer Newmont und Barrick Mining ihre Förderung zurückfahren, um sich auf die profitabelsten Projekte zu konzentrieren, schaltet Zijin auf Expansion. Das Management strebt für das laufende Jahr ein Förderplus von 17 % auf 3,38 Mio. Unzen an. Sollten diese Pläne aufgehen, könnte Zijin an Barrick vorbeiziehen und zur weltweiten Nummer zwei aufsteigen. Die Übernahme von Allied Gold und der Erwerb der Akyem-Mine in Ghana unterstreichen diese Ambitionen.

    Politische Rückendeckung und Sanktionsrisiken

    Der Konzern agiert mit Rückenwind aus Peking: Der chinesische Staat hält über verschiedene Investmentvehikel rund ein Drittel der Anteile, außerdem steht Unternehmensgründer Chen Jinghe dem Staatsrat nahe und erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen. Anfang des Jahres hat er den Stab an Zou Laichang und Lin Hongfu übergeben, die Zijin auch in der Kupferförderung unter die Top-3 der Welt führen wollen. Besonders massiv ist der Ausbau bei Lithium: Bis 2028 soll die Produktion auf 320.000 t verzehnfacht werden. Mit einer Marktkapitalisierung von über 100 Mrd. EUR spielt Zijin bereits in der Liga von BHP und Rio Tinto. Trotz der aggressiven Expansion erscheint die Aktie moderat bewertet. Analysten prognostizieren für das laufende Jahr einen Gewinn je Aktie von 2,96 CNY, der bis 2027 auf 3,42 CNY (ca. 0,43 EUR) steigen soll. Beim aktuellen Kursniveau von etwa 4,00 EUR entspräche dies einem 2027er-KGV von unter 10 – ein deutlicher Abschlag gegenüber der westlichen Konkurrenz.

    Doch die Nähe zum Staat ist ein zweischneidiges Schwert – und eine Erklärung für den aktuellen Bewertungsabschlag: Das US-Heimatschutzministerium führt Zijin wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit uigurischer Zwangsarbeit auf einer schwarzen Liste. Zudem droht die Einstufung als „Chinese Military-Industrial Complex Company“, was im Extremfall zu einem Handelsverbot an westlichen Börsen führen könnte. Wie real diese Gefahr ist, zeigt das Beispiel China Mobile: Die Aktie des Mobilfunkriesen war für deutsche Anleger über Jahre kaum handelbar. Trotz einer Lockerung der Sanktionen sind bei vielen Brokern bis heute nur Verkäufe, aber keine Neukäufe möglich.

    Desert Gold Ventures: Vom Explorer zum Produzenten

    Vor allem in Westafrika sorgte die Übernahme von Allied Gold für Aufsehen. Denn dort sind etliche weitere Unternehmen aktiv, die ebenfalls zu potenziellen Übernahmezielen für Zijin werden könnten. Ein Kandidat ist Desert Gold Ventures. Das ebenfalls in Kanada ansässige Unternehmen ist kontrolliert mit 440 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Landpaket in der Senegal-Mali-Scherzone (SMSZ), einer der produktivsten Goldregionen Afrikas. Das Hauptprojekt liegt nur wenige Kilometer von der Sadiola-Mine entfernt. In unmittelbarer Nachbarschaft fördern zudem Branchengrößen wie Barrick und B2Gold bereits seit Jahren erfolgreich.

    Im Vergleich zu den etablierten Konzernen ist Desert Gold mit einem Börsenwert von rund 38 Mio. CAD zwar noch ein Zwerg, doch der operative Durchbruch steht unmittelbar bevor. Das Unternehmen wandelt sich derzeit vom reinen Explorer zum Produzenten mit messbaren Umsätzen: Die Inbetriebnahme des Projekts Barani East ist für Juni geplant. Nach der klassischen Lassonde-Kurve ist dies der ideale Zeitpunkt für eine Neubewertung. Pierre Lassonde, Mitgründer von Franco-Nevada, sieht in dieser Phase – wenn die Finanzierung steht und der Produktionsbeginn absehbar ist – den entscheidenden Katalysator für Wertsteigerungen. Die Finanzierung ist durch eine kürzlich abgeschlossene Privatplatzierung über 7,2 Mio. CAD bereits gesichert.

    Analysten sehen enormes Aufwärtspotenzial

    Obwohl sich der Kurs auf Sicht von sechs Monaten bereits verdoppelt hat, scheint dies erst der Anfang zu sein. In Deutschland wird die Aktie derzeit für etwa 0,09 Euro gehandelt. Die Analysten Cosmin Filker und Matthias Greiffenberger vom Augsburger Investmenthaus GBC Research sehen den fairen Wert bei 0,59 EUR (0,93 CAD). Die Experten prognostizieren für Desert Gold ab 2027 eine jährliche Produktion von 11.600 Unzen und einen Jahresumsatz von rund 33 Mio. USD. Während sie in ihrer konservativen Schätzung noch einen Goldpreis von 2850 USD unterstellten, notiert das Edelmetall tatsächlich aber bei fast 4800 USD je Feinunze. Daraus errechnet sich ein massives Umsatzpotenzial von mehr als 55 Mio. USD (ca. 47 Mio. EUR), was dem Doppelten des aktuellen Börsenwerts entspricht. Sollte der Goldpreis sein aktuelles Niveau behaupten, erscheint auch das von GBC Research geschätzte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von knapp 19,5 Mio. USD deutlich zu niedrig. Doch selbst unter dieser Annahme wird die Aktie derzeit mit einem EBIT-Vielfachen von weniger als zwei gehandelt. Damit wäre Desert Gold Ventures ein gefundenes Fressen für größere Wettbewerber aus China, Nordamerika oder Australien, die ihre Reserven in Westafrika kostengünstig ausbauen wollen.

    Attraktive Kennzahlen und strategischer Ausblick

    Zwar liegen noch keine offiziellen Analystenschätzungen für den Gewinn je Aktie vor, doch eine überschlägige Rechnung verdeutlicht das Potenzial: Selbst bei einem unterstellten Zins- und Steueraufwand von 50 % ergäbe sich – je nach finalem Goldpreis – ein Ergebnis zwischen 0,04 und 0,07 USD je Anteilschein. Damit läge das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in einer Spanne zwischen 2 und 4. Da das Unternehmen mit weiteren Gebieten in Mali sowie dem Tiegba-Projekt an der Elfenbeinküste über erhebliches Potenzial für Ressourcenerweiterungen verfügt, wäre es aus Sicht der Aktionäre fast wünschenswert, wenn ein Übernahmeangebot noch auf sich warten ließe. CEO Jared Scharf verfolgt eine überzeugende Strategie: Kern ist ein modularer und kapitalsparender Ansatz, um schnellstmöglich Cashflows zu generieren. Weitere Details zu dieser Strategie wird Jared Scharf am Mittwoch, den 20. Mai, um 18:00 Uhr auf dem International Investment Forum (IIF) erläutern.

    Kostenlos für das International Investment Forum am 20. Mai 2026 anmelden

    Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass Desert Gold bereits im Vorfeld der Veranstaltung durch wichtige operative Meldungen auf sich aufmerksam macht – möglicherweise sogar noch in dieser Woche.

    Thor Explorations: Die Cash-Maschine als Vorbild

    Als Blaupause für die Entwicklung von Desert Gold könnte Thor Explorations dienen. Das ebenfalls in Kanada beheimatete Unternehmen konzentriert sich seit jeher auf Westafrika. Das Vorzeigeprojekt ist die Segilola-Goldmine in Nigeria, die im Jahr 2021 den Betrieb aufnahm und heute jährlich um die 85.000 Unzen produziert. Seit dem Produktionsstart hat sich der Aktienkurs von 0,35 auf aktuell 1,50 CAD mehr als vervierfacht; der Börsenwert pendelt mittlerweile um die Marke von 1 Mrd. CAD. Mit Cash-Reserven von mehr als 200 Mio. CAD ist das Unternehmen exzellent aufgestellt, um seine ehrgeizigen Expansionspläne voranzutreiben. Das Douta-Projekt im Senegal soll Anfang 2028 in Betrieb gehen und über einen Zeitraum von 13 Jahren etwa 1 Mio. Unzen Gold liefern. Zudem laufen Bohrungen an vier Standorten an der Elfenbeinküste mit dem Ziel, langfristig eine dritte produzierende Mine zu etablieren. Am weitesten fortgeschritten ist hier das Guitry-Projekt, das ergiebige Goldvorkommen in Tiefen von 82 bis 104 Metern verspricht. Eine erste offizielle Ressourcenschätzung wird spätestens für Anfang 2027 erwartet.

    In Analystenkreisen gilt Thor Explorations als Cash-Maschine, die ihre Expansion im Senegal und an der Elfenbeinküste vollständig aus den Gewinnen der nigerianischen Produktion finanzieren kann. Basierend auf aktuellen Schätzungen von Häusern wie Canaccord oder Shore Capital liegt das KGV für das laufende Jahr zwischen 3 und 4. Aufgrund anstehender Investitionskosten könnte es 2027 rechnerisch auf 6 steigen – ein Wert, der im Branchenvergleich immer noch äußerst attraktiv ist. Folgerichtig halten Experten Kursziele zwischen 2,00 und 2,49 CAD für realistisch. Die vorläufigen Zahlen für das erste Quartal mit über 20.000 Unzen Gold bestätigen, dass das Unternehmen aus Vancouver operativ voll auf Kurs ist.

    Übernahme nur mit politischem Segen

    Angesichts der günstigen Bewertung käme Thor Explorations theoretisch ebenfalls als Übernahmekandidat infrage. Dies würde jedoch voraussetzen, dass die Africa Finance Corporation (AFC), die als größter Einzelaktionär 15,9 % der Anteile hält und maßgeblich an der Finanzierung der Segilola-Mine beteiligt war, verkaufsbereit wäre. Weitere 12,3 % der Anteile liegen beim Management, wobei CEO und Mitbegründer Segun Lawson mit knapp 5 % besonders stark investiert ist. Das reicht zwar nicht aus, um eine Übernahme formal zu verhindern, doch allein aus politischem Kalkül gilt ein Deal ohne die Zustimmung von Vorstand, Verwaltungsrat und der AFC als unwahrscheinlich. Chinas Rohstoffhunger mag keine Grenzen kennen, aber eine feindliche Übernahme dürfte kaum im Sinne von Zijin & Co. sein – zumal Thor Explorations die einzige große Goldmine in Nigeria betreibt und eng mit der dortigen Regierung vernetzt ist.

    Drei Akteure, ein Megatrend: Die Chancen im Vergleich

    Thor Explorations ist ein grundsolides, im Branchenvergleich deutlich unterbewertetes Investment, dem Analysten rund 50 % Aufwärtspotenzial bescheinigen. Auch als Übernahmekandidat wäre das Unternehmen wegen der günstigen Bewertung lukrativ – allerdings nur für Interessenten mit politischem Verhandlungsgeschick. Desert Gold Ventures steht aktuell an der Schwelle vom Explorer zum produzierenden Unternehmen – und damit exakt an dem Punkt, an dem sich Thor Explorations vor fünf Jahren befand. Eine Übernahme ist hier wahrscheinlicher, wäre aus Sicht der Aktionäre zum jetzigen Zeitpunkt aber eher kontraproduktiv. Denn läuft alles so glatt wie beim größeren Vorbild, sind deutliche Kurssteigerungen programmiert. Dementsprechend höher ist jedoch auch das Risiko. Zijin Mining ist auf dem Weg zum zweitgrößten Goldproduzenten der Welt. Der Konzern spielt in der Branche die Rolle des Konsolidierers und könnte eine Übernahme beider Unternehmen quasi aus der Portokasse finanzieren. Im Vergleich zu westlichen Rohstoffkonzernen erscheint die Aktie zwar unterbewertet, doch das Risiko ist politischer Natur: Da der Konzern als strategischer Akteur im Rohstoffkonflikt zwischen China und dem Westen gilt und seit Januar 2025 auf einer Schwarzen Liste der US-Regierung steht, schwebt das Damoklesschwert eines Handelsverbots an westlichen Börsen über der Aktie – das Beispiel China Mobile lässt grüßen.


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    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

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