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20.01.2020 | 10:53

iWater Group, Nutrien, Mosaic - die Landwirtschaft im Umbruch

  • Landwirtschaft
Bildquelle: pixabay.com

Am vergangenen Wochenende haben tausende Landwirte, Klima- und Umweltschützer für einen Wandel in der deutschen und europäischen Landwirtschaftspolitik protestiert. Die Teilnehmer der Demonstrationen richteten ihren Appell an die deutsche Bundesregierung und forderte sie zugleich auf, sich mehr für kleine Bauernhöfe, gerechte Tierhaltung und weniger Antibiotika und Pestizide einzusetzen.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Ökologische Landwirtschaft oder Billigprodukte

Die Teilnehmer der Demonstration haben ein gemeinsames Interesse, wenn es darum geht, dass Tier und Umwelt im Fokus einer nachhaltigen Agrarpolitik sein müssen. Es wird kritisiert, dass die Agrarindustrie genötigt wird billige Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie zu liefern.

Dieser Ansatz wird zunehmend zu einer Belastung für die Bauern, Tiere und Umwelt. Lebensmittel zu Dumpingpreisen haben unter anderem dazu geführt, dass in Deutschland seit 2005 rund 130.000 kleine Bauernhöfe geschlossen haben.

Subvention für nachhaltige Landwirtschaft

Die EU-Landwirtschaftspolitik fördert mit Subventionen momentan Produktionsflächen und Ertrag, was laut Teilnehmern nicht zielführende Anreize sind und als Ursache zur Entwicklung in die falsche Richtung beitragen. Deutschland wird in der zweiten Jahreshälfte die EU-Ratsvorsitz übernehmen und vor diesem Hintergrund fordern die Demonstranten, dass sich die Subventionen für die Landwirtschaft zukünftig an Tier- und Klimaschutzkriterien orientieren.

Global betrachtet steht Europa aber auch vor den Herausforderungen, dass zum Beispiel auch billiges Fleisch importiert wird und im Wettbewerb die einheimischen Produzenten verdrängen.

Flexibilität beim Angebot der Zulieferer

Aufgrund der Tatsache, dass die Bauern in Deutschland seit geraumer Zeit mit Demonstrationen auf ihren Unmut hinweisen, ist davon auszugehen, dass es früher oder später zu Veränderungen auf politischer Ebene kommen wird.

In Veränderungen liegt auch die Chance für neue Anbieter, wie die iWater Group, die mit ihren Produkten zur umweltfreundlichen Wasserreinigung beiträgt. Eingesetzt werden die Produkte des Unternehmens zur Reduzierung von Antibiotika in der Tierhaltung und Pestiziden in der Landwirtschaft. Zu Veränderungen bei der Nachfrage von Düngemitteln kann es bei den großen Produzenten wie Nutrien (TSX: NTR) und Mosaic (NYSE: MOS) kommen.

Laut Werbung von Smartbroker sind die Aktien von Nutrien und Mosaic für 4,00 EUR pro Order und ohne Depotgebühr in Deutschland handelbar.


Der Autor

Mario Hose

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