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01.07.2026 | 04:15

Jetzt geht´s los: Befreiungsschlag für Bayer, Kaufsignal für MustGrow und Kraft Heinz

  • Crop Science
  • Agrartechnologie
  • ESG
  • Klimaschutz
  • Ernährung
  • Pharma
Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Die Weltbevölkerung dürfte nach Prognosen der Vereinten Nationen bis 2050 auf rund 9,7 Milliarden Menschen anwachsen. Eine Entwicklung, die nach Einschätzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO nur mit deutlich produktiveren und zugleich nachhaltigeren Anbaumethoden bewältigt werden kann. Hier kommt MustGrow Biologics mit biologischen Lösungen auf Basis natürlicher Senfextrakte ins Spiel. Und die Reise hat gerade erst begonnen. Kurzfristige Dynamik erhält der Sektor, nachdem Bayer nun endlich ein positives Signal in Sachen Glyphosat vom US-Supreme Court erlangt hat. Damit dürfte der CropScience-Bereich der Leverkusener nun ordentlich durchstarten. Ein wichtiger Basistrend setzt die gesamte Wertschöpfungskette unter Druck, denn natürliche Rohstoffe und Lebensmittel müssen nachhaltiger und widerstandsfähiger erzeugt werden, um dem milliardenfachen Versorgungsproblem Herr zu werden. Ein Unternehmen wie Kraft Heinz setzt mit jahrzehntelanger Erfahrung auf stabile Agrarlieferketten und klimaresistente Anbausysteme. Spannende Entwicklungen in einem Sektor, der im Schatten von HighTech und Rüstung oft übersehen wird. Aber die technischen Trends haben längst gedreht!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , KRAFT HEINZ CO.DL -_01 | US5007541064

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Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow – Mit Biologie zum Profiteur des globalen Agrarwandels

    Manche Trends sind gottgegeben und nicht aufzuhalten. Einer betrifft insbesondere die globale Landwirtschaft. Denn die Weltbevölkerung dürfte laut Prognosen der UN bis 2050 auf nahezu 10 Milliarden Menschen anwachsen. Gleichzeitig stehen Landwirte und Lebensmittelproduzenten unter dem Druck steigender Produktionskosten, knapper Ressourcen und zunehmender Wetterextreme. Längst aus der Bio-Nische heraus, entwickeln sich heute gut aufgestellte Agrartechnologie-Unternehmen zu Shooting-Stars, wenn sie Produktivität und Nachhaltigkeit geschickt miteinander verbinden können. Zu den innovativen Vertretern dieser Entwicklung zählt das kanadische Unternehmen MustGrow Biologics, das biologische Lösungen für die regenerative Landwirtschaft entwickelt und vermarktet.

    Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen natürliche Stoffe auf Basis natürlicher Senfextrakte, welche die Bodenfruchtbarkeit verbessern, Pflanzen stärken und den Einsatz konventioneller Dünger und Chemikalien reduzieren sollen. Das Flaggschiffprodukt TerraSante™ unterstützt die Aktivität von Bodenmikroorganismen, fördert das Wurzelwachstum und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber abiotischen Stress und Nährstoffmangel. Ergänzt wird das Portfolio durch TerraMG™, eine biologische Lösung zur Bekämpfung bodenbürtiger Krankheiten und Schädlinge. MustGrow ist Teil eines stark wachsenden Segments für biologische Agrarprodukte, dessen weltweites Volumen laut Branchenschätzungen bis Anfang der 2030er Jahre auf deutlich über 35 Mrd. USD anwachsen könnte. Investoren schielen im Wissen um die Probleme in Zusammenhang mit dem Klimawandel derzeit auf solche alternativen Problemlöser, um weit ab der Trendthemen HighTech und KI zu diversifizieren und Portfolioerträge langfristig zu glätten.

    Mit rund 108 erteilten und angemeldeten Patenten verfügt MustGrow über ein beachtliches Schutzrechtportfolio, das den technologischen Vorsprung absichert und attraktive Lizenzmodelle ermöglicht. Zum internationalen Highlight könnte sich die Zusammenarbeit mit Bayer entwickeln, denn der Leverkusener Konzern besitzt die exklusiven Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Hier sind Meilensteinzahlungen sowie umsatzabhängige Lizenzgebühren in greifbarer Nähe. Intensiviert hat MustGrow den eigenständigen Vertrieb in den USA, wo TerraSante inzwischen in zehn Bundesstaaten zugelassen ist und wichtige Agrarregionen wie Kalifornien, Texas, Utah oder Montana erschließt. Allein Texas eröffnet Zugang zu milliardenschweren Anbaumärkten in Kulturen wie Kartoffeln, Zitrusfrüchten, Melonen oder Pekannüssen und erweitert damit das kommerzielle Potenzial erheblich.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit COO Colin Bletsky über die Zukunft von Biodüngern und deren Vorteile zu herkömmlichen Methoden. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/XFGCBf1w8mg

    Die ersten operativen Fortschritte werden inzwischen auch in den Geschäftszahlen sichtbar: Nach dem erfolgreichen Marktstart erzielte TerraSante erstmals in 2024/25 Umsätze, während sich die Bruttomarge zuletzt von 19,5 % auf 23,6 % (2026) verbesserte und die operativen Aufwendungen gleichzeitig spürbar reduziert werden konnten. Zwar belasteten die laufenden Investitionen in Forschung, Produktion und Markteinführung das Ergebnis weiterhin, doch der Nettoverlust verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,3 Mio. CAD und unterstreicht die zunehmende operative Disziplin. Wichtige Unterstützung im Rollout liefert die jüngst abgeschlossene LIFE-Finanzierung über 3,74 Mio. CAD, die das ursprünglich angestrebte Emissionsvolumen deutlich übertraf. Mit den neuen Mitteln können Kapazitäten erweitert und die laufende Kommerzialisierung beschleunigt werden, nachdem Produktionsprozesse zunehmend auf effizientere kontinuierliche Fertigungslinien umgestellt werden.

    Gemessen an einer Börsenbewertung von knapp 30 Mio. CAD erscheint MustGrow im Verhältnis zu seinem Technologieportfolio und veritablen internationalen Partnerschaften weiterhin sehr niedrig bewertet. Das Management setzt nach langer Entwicklung jetzt auf Skalierung, der Megatrend zur nachhaltigen Landwirtschaft. Schon die nächsten Vertriebserfolge sollten den Kurs ordentlich antreiben - wer das antizipieren möchte, steigt vorher ein!

    Der aktuelle 9-Monats-Bollingerchart von MustGrow zeigt einen ausgeprägten Seitwärtstrend zwischen 0,40 und 0,90 CAD. Technische Indikatoren wie Momentum und Relative Stärke senden aber bereits positive Signale. Quelle: LSEG Refinitiv vom 29.06.2026

    Kraft Heinz – Der Titan der Ketchup-Industrie

    Als weltweit größter Aufkäufer von Verarbeitungstomaten hat sich The Kraft Heinz Company kurz Kraft Heinz das zentrale Ziel gesetzt, 100 % der Ketchup-Tomaten aus nachhaltigem Anbau zu beziehen. Die Umsetzung dieser Strategie basiert auf einem konzerneigenen Handbuch für nachhaltige Landwirtschaftspraktiken, welches verbindliche Kriterien für die selektierten Vertragsbauern festlegt. Im Fokus stehen dabei vor allem die Verbesserung der Bodengesundheit, ein effizientes Wassermanagement sowie der integrierte Pflanzenschutz zur Reduzierung von Chemikalien. Durch diese nachhaltige Bewirtschaftung der Felder sollen die Böden zudem mehr Kohlenstoff speichern, was direkt auf das übergeordnete Konzernziel einzahlt, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.

    Kraft Heinz verdankt seinem enormen Erfolg im globalen Lebensmittelbusiness in erster Linie einem unschlagbaren Portfolio aus tief verwurzelten Kultmarken und gigantischen Skaleneffekten. Durch die Fusion der Traditionskonzerne Kraft und Heinz im Jahr 2015 entstand ein Branchenriese, der durch weltweite Vertriebswege und extreme Effizienz in der Produktion immense Wettbewerbsvorteile genießt. Ein fundamentaler Pfeiler dieses Erfolgsimperiums ist das Segment der Saucen und Gewürze, welches fast die Hälfte des 25 Mrd. USD starken Konzernumsatzes generiert. Innerhalb dieser Kategorie nimmt der weltberühmte Heinz Tomato Ketchup die absolute Spitzenposition als unangefochtener, globaler Marktführer ein. Das rote Flaggschiffprodukt sichert dem Unternehmen dank jahrzehntelanger Kundenloyalität und einer fast flächendeckenden Präsenz in Haushalten sowie der Gastronomie stabile und krisensichere Erträge. Wegen umfangreicher Umstrukturierungen kam es in 2025 zu einem operativen Verlust, dennoch verblieb unter dem Strich ein Free Cashflow von 3,7 Mrd. USD. Die mit 6,6 % sehr renditestarke Aktie erreichte im März 2026 mit 18,20 EUR ein Drei-Jahrestief. Mit den Turnaround-Versprechungen des CEO Steve Cahillane kann es jetzt aber wieder aufwärts gehen.

    Bayer – US Supreme Court beflügelt

    Befreit von den jahrelangen Belastungen aus den schwebenden Glyphosat-Klagen geht es mit der Bayer-Aktie zum Wochenstart mit knapp 47 EUR weiter durch die Decke. Die jüngste Entscheidung aus Washington könnte für Bayer zu einem echten Wendepunkt werden. Nach Jahren juristischer Unsicherheit verschafft ein Urteil des US Supreme Court dem Leverkusener Konzern nun wieder Luft im Glyphosat-Klagen-Komplex. Mit einer klaren Mehrheit von 7 zu 2 Stimmen stellten die obersten Richter fest, dass bundesrechtliche Vorgaben Vorrang vor einzelstaatlichen Regelungen haben. Bayer kann damit künftig nicht mehr auf Basis abweichender Kennzeichnungspflichten einzelner US-Bundesstaaten belangt werden. Ausschlaggebend ist die Einschätzung der US-Umweltbehörde EPA, die Glyphosat weiterhin nicht als krebserregend einstuft und keine entsprechenden Warnhinweise fordert. Bayer gewinnt strategischen Spielraum zurück, auch mit Blick auf die geplante Neuausrichtung im Agrargeschäft und verstärkte Investitionen in die digitale Landwirtschaft und KI-gestützte Ertragsoptimierung. CEO Bill Anderson zeigte sich entsprechend erleichtert und betonte: „Dieses Urteil bringt uns einen entscheidenden Schritt näher zu rechtlicher Klarheit in den USA. Es erlaubt uns, den Fokus wieder stärker auf Innovation, unsere Pipeline und die Unterstützung von Landwirten weltweit zu legen.“ Analysten auf der Plattform LSEG Refinitiv hatten ein Mischkurziel von ca. 50 EUR errechnet, HSBC und mwb research sind mit 60 bzw. 65 EUR hier deutlich offensiver. Spannend!


    Die Börsen bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft. Nachdem in der letzten Woche erste Erholungsversuche sichtbar wurden, startet die neue Woche mit erneuten Kampfhandlungen in der Golfregion. Das alte Spiel geht also wieder weiter: Ölpreis hoch, Aktienkurse unter Strom. Für Sektoren wie HighTech, KI und Rüstung wird es volatil. Mit guten Ertragsmodellen können MustGrow und Kraft Heinz punkten, während Bayer nun endlich aufatmen kann!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Kommentar von Jens Castner vom 17.09.2026 | 06:55

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics

    Gesund, nachhaltig, biologisch: Der Trend zu bewusster Ernährung bleibt ungebrochen. Doch an der Börse enttäuschte der Sektor zuletzt. Explodierende Kosten für Rohstoffe und Logistik fressen die Margen der Erzeuger auf, während die Inflation Verbraucher zu mehr Zurückhaltung an der Kasse zwingt. Die mageren Jahre können aber auch eine Chance sein. Wer die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis zum Supermarktregal durchleuchtet, findet drei sehr unterschiedliche Fälle: MustGrow Biologics, Hain Celestial und Sprouts Farmers Market. Ein Vergleich des Trios zeigt, wo Analysten das größte Kurspotenzial sehen.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 08.09.2026 | 04:00

    Biotech: Jetzt auf den Rebound setzen! Übernahmegefahr für Evotec und BioNxt, Bayer und BioNTech mit vollen Kassen

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    Der Biotech-Sektor steht nach einer langen Durststrecke vor einer spektakulären Trendwende, die mutigen Anlegern massive Renditechancen bietet. Denn die Kurse vieler innovativer Hoffnungsträger notieren weit unter ihren Allzeithochs, fast unbemerkt formiert sich im Hintergrund aber bereits die nächste große Rallye. Besonders die prall gefüllten Kriegskassen der Branchenriesen Bayer und BioNTech heizen die Gerüchteküche in der Szene gerade mächtig an. Dieses gigantische Milliarden-Kapital sucht händeringend nach neuen Wachstumsimpulsen, was kleinere Akteure urplötzlich ins Visier der Protagonisten rückt. Ganz oben auf der Watchlist der Jäger stehen dabei die schwer gebeutelte Evotec und der disruptive Newcomer BioNxt. Beide Unternehmen glänzen mit hochkarätigen Technologieplattformen, welche auf dem aktuellen Niveau fast schon wie ein exklusiver Sonderverkauf wirken. Wer jetzt die Augen offenhält und strategisch auf den großen Rebound setzt, positioniert sich rechtzeitig vor der drohenden Konsolidierungswelle. Die Startzeichen für eine explosive Aufholjagd stehen jedenfalls so günstig wie lange nicht mehr.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 26.08.2026 | 13:00

    Nicht Micro-Chips, sondern Ernährung im Fokusl Was kommt auf den Tisch bei Mc Donalds, Bayer, MustGrow und Kraft Heinz?

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    • Lebensmittel
    • Pflanzenschutz
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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

    Die Börse ist vieles, aber wenig nachhaltig. Denn Trends wechseln wie das Wetter, Chips heute hui, morgen Chips pfui. Die Argumentationsketten ähneln sich lustigerweise sowohl bei Aufwärts- als auch Abwärtsreaktionen. Nachhaltigkeit ist aber im Bereich Lebensmittel-Produktion und deren gelisteter Unternehmen eminent wichtig! Denn eine konsequente ESG-Ausrichtung hat sich in der globalen Food-Produktion vom reinen Imagefaktor zum etablierten Erfolgsgaranten entwickelt. Eine aktuelle Studie des McKinsey Global Institute belegt eindrucksvoll, dass Unternehmen mit starken ESG-Strukturen langfristig resilientere Lieferketten aufweisen und eine deutlich höhere Konsumenten-Loyalität genießen. Giganten wie McDonald’s und Kraft Heinz treiben diese Transformation voran, indem sie verstärkt auf kreislauffähige Verpackungen, naturnahe Pflanzung und eine ethische Rohstoffbeschaffung setzen. Ohne innovative Zulieferer und Vordenker an der Basis der Wertschöpfungskette ist dieser grüne Wandel jedoch kaum denkbar. Hier kommt der Agrarriese Bayer ins Spiel, der durch gezielte Investitionen in biologischen Pflanzenschutz und regenerative Landwirtschaft den Grundstein für emissionsärmere Ernten legt. Als agiler Innovationsmotor dockt das kanadische Unternehmen MustGrow Biologics an diesen Trend an und revolutioniert den Markt mit rein natürlichen Wirkstoffen aus der Senfpflanze. Es lohnt ein klarer Blick aufs Wesentliche!

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