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01.08.2026 | 04:00

Rendite-Turbo mit KI und Smart Farming! Aufwärts geht´s mit BASF, MustGrow, SAP und Nestle

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  • Nahrungsmittel
Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von MustGrow Biologics Corp.

Horror-Waldbrände in Spanien und Südfrankreich – keine Seltenheit mehr in den letzten Jahren. Der Klimawandel fordert seinen Tribut. Wir Menschen sollten neben und vor allem mit dem technologischen Fortschritt vor darauf achten, dass unsere Lebensgrundlagen wie sauberes Wasser, Luft und Umwelt erhalten bleiben. Der Smart Farming-Ansatz führt die Landwirtschaft durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien wie Drohnen, KI und IoT-Sensoren effizienter in die nächsten Jahrzehnte. Denn diese Innovationen ermöglichen es landwirtschaftlichen Betrieben, Ressourcen wie Wasser und Energie exakt zu dosieren und gleichzeitig Erträge präzise vorherzusagen. Ein zentraler Baustein dieser modernen Ausrichtung ist der verstärkte Fokus auf Nachhaltigkeit und den Schutz natürlicher Ökosysteme. Aus diesem Blickwinkel gewinnt der biologische Dünger massiv an Bedeutung, da er im Gegensatz zu synthetischen Alternativen den Boden langfristig gesund hält. Anleger können in mehrfacherweise davon profitieren, denn die Investition in nachhaltig denkende Unternehmen wird sich auszahlen. Wir gehen noch etwas tiefer.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: MUSTGROW BIOLOGICS CORP. | CA62822A1030 | TSXV: MGRO , OTCQB: MGROF , NESTLE NAM. SF-_10 | CH0038863350 , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , SAP SE O.N. | DE0007164600

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Inhaltsverzeichnis:


    MustGrow – Biologie wird zum nachhaltigen Gamechanger in der Ernährung

    Die Landwirtschaft steht vor einem gewaltigen Strukturwandel. Nach Berechnungen der Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf rund 9,7 Milliarden Menschen anwachsen, während zugleich fruchtbare Böden, Wasser und Pflanzen immer stärker in ihrem Bestand dezimiert werden. Auch die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO erwartet, dass die Nahrungsmittelproduktion bis zur Mitte des Jahrhunderts deutlich steigen muss, ein Kraftakt, der ohne innovative Agrartechnologien kaum zu bewältigen sein dürfte. Smart-Farming-Systeme helfen dabei, organische Düngemittel exakt dort auszubringen, wo der Boden die Nährstoffe am dringendsten benötigt. Dadurch wird eine Überdüngung des Grundwassers effektiv verhindert und die Artenvielfalt auf den Feldern aktiv geschützt. Die intelligente Vernetzung schont somit nicht nur wertvolle Umweltressourcen, sondern senkt auch langfristig die Betriebskosten der Landwirte. So entsteht eine zukunftsfähige Symbiose aus technologischer Höchstleistung und ökologischer Verantwortung für kommende Generationen. Der Wandel hin zu einer grüneren, smarteren Produktion sichert letztendlich die globale Ernährung im neuen Jahrzehnt.

    MustGrow Biologics hat Lösungen entwickelt, die zunehmend gefragt sind. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens steht eine patentierte Technologieplattform, die natürlich vorkommende, aus Senfpflanzen gewonnene Verbindungen für den biologischen Pflanzenschutz und zur Förderung der Bodengesundheit nutzt. Das Geschäftsmodell stützt sich auf zwei Säulen: den Verkauf eigener Produkte wie TerraSante™ in den USA und die Lizenzierung von TerraMG™ an globale Industriepartner. Das Biofertilitätsprodukt TerraSante™ wurde entwickelt, um die Aktivität des Bodenmikrobioms zu steigern, die Effizienz der Wasser- und Nährstoffaufnahme zu verbessern und Landwirten dabei zu helfen, ihre Ernteerträge auf nachhaltigere Weise zu steigern. Der vorregistrierte Biopestizid-Kandidat TerraMG™ wird unterdessen als langfristige Lösung für den biologischen Pflanzenschutz entwickelt.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit COO Colin Bletsky über die Zukunft von Biodüngern und deren Vorteile zu herkömmlichen Methoden. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/XFGCBf1w8mg

    Das jüngste Research von GBC sieht in diesem Ansatz erhebliches Wertsteigerungspotenzial und prognostiziert einen Umsatzsprung von 4,5 Mio. CAD im Jahr 2026 auf über 31,5 Mio. CAD bis 2028 sowie ein EBITDA von 8,46 Mio. CAD, wobei mögliche Erträge aus der Bayer-Kooperation noch gar nicht berücksichtigt sind. Gleichzeitig halten die Analysten einen Unternehmenswert für gerechtfertigt, der sich in einem Kursziel von 2,70 CAD oder 1,66 EUR je Aktie widerspiegelt und damit ein Vielfaches des aktuellen Börsenkurses von 0,33 CAD ausmacht. Warum sind die Analysten so positiv gestimmt? Ein wesentliches Momentum bleibt die Partnerschaft mit Bayer, die nicht nur die Technologieplattform validiert, sondern MustGrow über exklusive Vermarktungsrechte den Zugang zu Europa, dem Nahen Osten und Afrika eröffnet. Schätzungen zufolge könnte Bayer allein für die Entwicklung und Markteinführung von TerraMG™ zweistellige Investitionen leisten, ein Vertrauensbeweis, den junge Agrartechnologie-Unternehmen nur selten erhalten.

    Ergänzend gewinnt der eigenständige Vertrieb in den Vereinigten Staaten nun an Dynamik, nachdem TerraSante™ inzwischen in wichtigen Agrarregionen zugelassen wurde und dort hochwertige Kulturen wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Weintrauben und Nüsse adressiert. Frisches Kapital aus der erfolgreich abgeschlossenen Finanzierung über 3,74 Mio. CAD soll nun den Ausbau der Produktionskapazitäten beschleunigen und die nächste Phase der Kommerzialisierung finanzieren. Mit inzwischen rund 110 erteilten und angemeldeten Patenten verfügt MustGrow zudem über einen außergewöhnlich starken Schutzwall aus Rezeptur-, Verfahrens- und Anwendungspatenten, der den Wettbewerb auf Distanz hält und zusätzliche Lizenzmodelle ermöglicht. Mit nur noch 20 Mio. CAD Marktwert sind u.E. alle Risiken eskomptiert, laut dem Researchhaus GBC haben Anleger nun auf Sicht von 12 bis 24 Monaten eine glatte Verachtfachungschance!

    BASF – Moderne Agrar-Technologie für den globalen Einsatz

    Wer im DAX 40-Index nach Ernährungsunternehmen sucht, wird im industrie- und dienstleistungslastigen Index nur wenig Treffer landen. Doch mit BASF stoßen wir auf einen Konzern mit einer langen Durststrecke und unspektakulärer Seitwärtsentwicklung. Begeistern kann die Aktie aber nun seit gut 12 Monaten, wo sie mit knapp 20 % Kursplus wieder Stärke zeigt. Denn während es in der Chemiesparte zu weltweiten Kapazitätsanpassungen kommt, kann die Sparte „Agricultural Solutions“ spürbar wachsen. Dort hat man sich längst von einem klassischen Pestizidhersteller zu einer tragenden, hochmodernen Säule des gesamten Konzerns entwickelt. Mit einem Jahresumsatz von rund 9,6 Mrd. EUR im Jahr 2025 unterstreicht das Agrargeschäft seine enorme strategische Bedeutung für die Pfälzer. Dieser Bereich kompensiert erfolgreich die traditionellen Kernbereiche, welche mit einer schwächelnden Nachfrage in Europa zu kämpfen hatten. Hier erwies sich das Segment Agricultural Solutions wiederholt als verlässlicher Fels in der Brandung.

    Vom globalen Hauptsitz der Sparte in Rheinland-Pfalz aus steuert BASF ein weltweites Forschungsnetzwerk, das von den USA bis nach Indien reicht. Das Produktportfolio reicht dabei weit über den klassischen Pflanzenschutz hinaus und umfasst heute Hightech-Saatgut, digitale Anbausysteme sowie biologische Präparate. Um die Marktposition weiter zu festigen, investiert das Unternehmen kontinuierlich Milliardensummen in eine gut gefüllte Innovationspipeline. Trotz weltweiter Währungsrisiken und volatiler Agrarmärkte bleibt der Bereich CropScience damit ein unverzichtbarer Renditebringer für das Unternehmen. Angesichts des laufenden Konzernumbaus und des massiven Stellenabbaus am Stammwerk in Ludwigshafen ein guter Stabilisierungsfaktor. Die letzten Quartalszahlen wurden positiv aufgenommen, 13 von 16 Experten auf der Plattform LSEG Refinitiv blasen zum Kauf. Gut 5 % Dividendenrendite gibt es sogar bei Kursen um 51,50 EUR.

    Nestle – Auch die Schweiz bemüht sich um ein lupenreines ESG-Antlitz

    Digitale Agrarwirtschaft bedeutet daher kein Aufgeben der Natur, sondern deren datengestützte und schonende Unterstützung. Auch der Schweizer Nahrungsmittelriese Nestlé setzt massiv auf diesen Wandel, um seine ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und Kritiker zu überzeugen. Bis zum Jahr 2030 plant der Konzern, die Hälfte seiner wichtigsten landwirtschaftlichen Rohstoffe aus regenerativem Anbau zu beziehen. Um dieses Vorhaben in der Praxis umzusetzen, investiert das Unternehmen stark in digitale Monitoring-Tools, datengestützte Agrarberatung und Satellitenüberwachung zur CO2-Messung. Ein Paradebeispiel für diesen Erfolg ist die Kaffeesparte Nescafé, die im Rahmen ihres „Plan 2030“ bereits fast ein Drittel ihrer Bohnen von Farmern bezieht, die den Boden nachweislich schonen. Durch präzise Datenauswertungen konnten teilnehmende Betriebe ihre Treibhausgasemissionen pro Kilo Rohkaffee bereits um bis zu 40 % senken. Ergänzt wird die Strategie durch millionenschwere Aufforstungsprogramme und finanzielle Anreize für Landwirte, die auf künstlichen Dünger verzichten. So demonstriert das Management in Vevey, dass ökonomische Effizienz und ökologische Kriterien in einer modernen Lieferkette keine Gegensätze mehr sein müssen. Die langfristig stabile Aktie notiert im engen Korridor von 76 bis 94 EUR aktuell bei ca. 89 EUR und schüttet fast 4 % aus. Analysten auf der Plattform LSEG sehen ein Kursziel von knapp 97 EUR.

    SAP – Der Cloud- und Softwareriese testet den Rebound

    Noch ein kleiner Hinweis zu SAP. Wie wir in den letzten Berichten notiert hatten, ist die Bodenbildung beim Walldorfer Softwareriesen im Bereich 130 bis 140 EUR nun erfolgreich abgeschlossen. Just in dem Moment, als die NASDAQ die große Chip- und KI-Korrektur einleitete, erinnerten sich Investoren an die günstige Bewertung, die im Tief auf ein 2027e KGV 16,5 abgesackt war. Umso heftiger nun der Rebound nach besser als erwartet ausgefallenden Q2-Zahlen. Vehement kann sich der Kurs nach oben befreien und erreicht mit 163 EUR die erste Widerstandszone zwischen 161 und 174 EUR. Wichtig wäre jetzt, dass hier ein nachhaltiger Trendbruch anschließt. Nach Überschreiten der 50- und auch 100-Tage-Linie lauert technisch nun bei ca. 173 EUR der 200-Tage-Durchschnitt. Na dann – allez hop!

    Der 12 Monatschart unserer Peergroup zeigt eine interessante Entwicklung. Während Nestle und BASF in diesem volatilen Umfeld ihre Stärken ausspielen, geriet SAP völlig unter die Räder des KI-Zeitalters. MustGrow hat große Investitionen getätigt und kann nun seine innovativen Produkte ausrollen. Hierin steckt beachtliches Potenzial, SAP hat seinen Rebound schon gestartet. Quelle: LSEG Refinitiv vom 30.07.2026

    Die Börsen hängen nach wie vor an der internationalen Großwetterlage. Das heißt weiterhin extreme Volatilität als Reaktion auf kurzfristige Ereignisse. Das stört die langfristige Entwicklung von BASF oder Nestle kaum, für SAP bleibt das Umfeld trotz jüngster Stabilisierung hingegen herausfordernd. Mit einer innovativen Produktpalette sollte MustGrow nun seine Stärken in der ökologischen Landwirtschaft ausspielen können. ESG-orientierte Anleger finden hier gut fundierte Investitionsanreize, das bestätigt auch das Researchhaus GBC und votiert mit Kauf!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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