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08.02.2021 | 04:50

Lang & Schwarz, Deutsche Rohstoff, NanoRepro – Top Picks: deutsche Small Caps!

  • Investments
Bildquelle: Deutsche Rohstoff AG

Viele Untersuchungen belegen, dass kleine börsennotierte Gesellschaften, sog. Small Caps, über längere Zeiträume höhere Renditen generieren als größere Kapitalgesellschaften. Zudem wirkt ein breit gestreutes Small Cap Portfolio, wenn es mit Mid und Large Caps kombiniert wird, nicht nur renditesteigernd, sondern auch risikosenkend im Gesamtkontext. Somit sollten Nebenwerte bei der Geldanlage keine Nebensache sein. Wir stellen Ihnen drei spannende und chancenreiche deutsche Small Caps vor.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: DE000A0XYG76 , DE0006459324 , DE0006577109

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Inhaltsverzeichnis:


    Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.
    "[...] Wir haben mit über 440 km² eines der größten Landpakete aller Nichtproduzenten im Gürtel aufgebaut und bis heute mehr als 25 Goldentdeckungen auf dem Grundstück erzielt, wobei fünf dieser Entdeckungen insgesamt etwa 1,1 Millionen Unzen Goldressourcen umfassen. [...]" Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.

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    LANG & SCHWARZ AG – Rekorde setzen sich fort

    Zu Beginn des Jahres berichtete die Lang & Schwarz AG phänomenale Zahlen für das vierte Quartal und das abgelaufene Geschäftsjahr, die Aktie notierte im Bereich von 75 Euro. Das Kerngeschäft Börsenhandel boomt weiterhin. Die Tochtergesellschaft Lang & Schwarz TradeCenter bietet neben dem börslichen Handel auch den außerbörslichen Handel über die eigene Plattform LS-X, welche sich als Nr. 3 in Deutschland etabliert hat, an.

    Letzten Montag veröffentlichte Lang & Schwarz das Ergebnis der Handelstätigkeit (Zinsergebnis zzgl. Provisionsergebnis und Handelsergebnis) des Monats Januar. Dieses legte auf 20 Mio. Euro zu und versiebenfachte sich nahezu gegenüber dem Vorjahreswert. Das Rekordergebnis wird nochmals beeindruckender, wenn man es in Relation zu weiteren Daten setzt. Mit dem Januar-Ergebnis hat die Gesellschaft die Handelstätigkeit des gesamten Auftaktquartals 2020 um fast 40% übertroffen und bereits über 70% des Rekordergebnisses des Q4 2020 eingefahren!

    Kein Wunder also, dass die Aktie alleine in der vergangenen Woche um über 30% zulegte und ein neues Allzeithoch erreichte. Bei Kursen von rund 130 Euro ist das Unternehmen nun mit gut 400 Mio. Euro bewertet. Solange sich die Großwetterlage an den Börsen so sonnig und unbekümmert zeigt, werden Anleger mit der Aktie von Lang & Schwarz den Markt klar outperformen. Klar ist aber auch, dass Wachstumstrends sich nicht bis in alle Ewigkeit exponentiell fortsetzen können.

    Fundamental-analytisch betrachtet, ist die Aktie angesichts der 2020 erzielten Gewinne und des Ausblicks, der ein erneutes Rekordjahr wahrscheinlich macht, selbst auf dem neuen Allzeithoch nicht überbewertet.

    DEUTSCHE ROHSTOFF AG – Mit neuen Öl-Bohrungen klingelt die Unternehmenskasse

    Die Deutsche Rohstoff ist die einzige reinrassige Rohstoffaktie mit deutschem Ursprung auf dem nationalen Kurszettel. Der Mannheimer Konzern identifiziert, entwickelt und veräußert attraktive Rohstoffvorkommen in Nordamerika, Australien und Europa. Seit längerer Zeit bildet die Erschließung von Öl- und Gaslagerstätten in den USA den Schwerpunkt. Opportunistisch agierend, bewies die Gesellschaft in der Vergangenheit ein gutes Timing bei der Veräußerung von Goldprojekten und US-Öl-Projekten.

    Oft verkannt werden die Mining-Projekte und Beteiligungen, die der Konzern im Portfolio hält. Insbesondere sollten Anleger hier den Blick auf die Gesellschaft Almonty Industries, an denen die Mannheimer beteiligt sind, werfen. Almonty entwickelt derzeit die größte Wolfram-Mine außerhalb Chinas und besitzt sehr gute Chancen sich als einer der wichtigsten globalen Produzenten des strategischen Metalls zu etablieren.

    Vergangenen Freitag gab Deutsche Rohstoff ein Update zur US-Öl-Gesellschaft Cub Creek Energy mit dem sofortigen Start von Bohrungen (Knight-Bohrplatz, direkt westlich des Olander Bohrplatzes) bekannt. Geplant sind bis zu 12 Horizontalbohrungen mit 2,25 Meilen horizontaler Länge. Der Konzern erwartet den Produktionsstart im vierten Quartal des laufenden Jahres. Die Kosten des Bohrprogramms werden auf bis zu 60 Mio. USD geschätzt, wovon Cub Creek rund 90 % berappen muss. Die Finanzierung erfolgt durch den generierten Cash Flow, einer bereitgestellten Kreditlinie sowie aus Konzernmitteln. Gute Neuigkeiten gab es auch vom Olander Bohrplatz. Seit Anfang Januar ist hier die Produktion im Zuge steigender Ölpreisnotierungen wieder angelaufen. Ende Januar lag die Förderung schon bei nahezu 4.000 BOE. Der Konzern geht von einer weiteren Steigerung im Februar aus.

    Während es in der ersten Phase der Corona-Pandemie so aussah, als ob die Welt kein Öl mehr nachfragen würde, hat sich die Situation wieder entspannt. Die steigenden Preise von Rohöl und die anziehenden Terminkurven werden Anlegern sukzessive die Werthaltigkeit der Öl-Projekte der Deutsche Rohstoff vor Augen führen. Vorausschauende Investoren haben bereits zugegriffen oder sollten dies bald tun.

    NANOREPRO AG – Ist die Aktie schon zu teuer oder noch zu billig?

    Die dritte Aktie im Bunde ist wesentlich spekulativer als die beiden vorangegangenen Titel. Der Aktienkurs beinhaltet schon einige Vorschusslorbeeren. Auch hat die Unternehmenshistorie gezeigt, dass eine Reihe von Potenzialen nicht realisiert werden konnten. Auch die Volatilität der Aktie ist nicht zu unterschätzen. Aber zumindest für Trader sind das allemal interessante Rahmenbedingungen. Experten der Charttechnik machen sogar kurzfristig noch eine Chance auf mehr als 40% Kursgewinn aus.

    Die Marburger NanoRepro AG entwickelt, produziert und vertreibt medizinische Selbsttests und gehört seit Jahren zu den Innovationsführern in diesem Wachstumsmarkt. Das Portfolio im Bereich Selbstdiagnostika umfasst derzeit 25 Produkte, u.a. Schwangerschaftstests, Darmkrebsfrüherkennungstests, diverse Allergie-Tests und einen HIV-Test.

    Anfang Januar meldete die Gesellschaft, man habe einen Corona-Antigentest für Zuhause bei der zuständigen Behörde eingereicht. Dieser Test basiert auf Speichel-Basis und zeigt ein Ergebnis nach rund 15 bis 20 Minuten an. Wann mit einer Zulassungsentscheidung zu rechnen ist, ließ die Gesellschaft jedoch offen. Sollte den Marburgern die Markteinführung des Corona-Tests für Endverbraucher gelingen, steht die Aktie definitiv vor einer Neubewertung. Im Falle eines Misserfolgs, drohen empfindliche Kursverluste.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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