20.02.2026 | 05:00
Nicht verpassen! Small- und Micro Cap Upside aus dem Cleantech-Bereich mit A.H.T. Syngas Technology, Nel und SFC Energy!
Versorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien und Klimaschutz sind nicht nur auf der politischen Bühne wichtige Themen, sondern auch am Kapitalmarkt. Nationale und internationale Vorgaben stellen entscheidende Leitplanken dar, die zu strukturellen Veränderungen führen. Wenn es um Wasserstoff und Brennstoffzellen geht, treten Nel und SFC Energy in Augenschein. Ein bislang völlig vernachlässigtes Unternehmen ist dagegen A.H.T. Syngas Technology. Als Anbieter von Syngas-Lösungen verbindet die Gesellschaft Klimaschutz und Versorgungssicherheit. A.H.T. befindet sich momentan in einem richtungsweisenden Transformationsprozess. Analysten bescheinigen der Aktie Verdopplungspotenzial. Was können Anleger erwarten?
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Carsten Mainitz
ISIN:
A.H.T. SYNGAS TECH. EO 1 | NL0010872388 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , SFC ENERGY AG | DE0007568578
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Inhaltsverzeichnis:
"[...] dynaCERT hat mit dem Gerät HydraGEN eine Lösung auf den Markt gebracht, die zur Nachrüstung von Dieselmotoren entwickelt wurde, um die Umwelt zu schützen und die zugleich wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt. [...]" Bernd Krüper, President & Director, dynaCERT Inc.
Der Autor
Carsten Mainitz
Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.
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A.H.T. Syngas Technology N.V. – Cleantech-Spezialist mit 100 % Aufwärtspotenzial!
Das Clean-Tech-Unternehmen liefert mit seinen innovativen Lösungen wichtige Antworten auf zentrale Herausforderungen in Bezug auf Energiewende, Klimaneutralität und Energieerzeugung vor Ort. Ein riesiger Wachstumsmarkt kann bedient werden. Momentan befindet sich die Gesellschaft in einem wichtigen Transformationsprozess. Der Aktienkurs hat im vergangenen Jahr deutlich nachgegeben. Auf Basis des sich abzeichnenden Wachstums erscheint das Timing nun ideal. Analysten bescheinigen dem Titel Verdopplungspotenzial.
Die Gesellschaft entwickelt und baut dezentrale, klimaförderliche Biomassekraftwerke und Syngas-Anlagen. Dieser Ansatz eignet sich insbesondere für dezentrale und industrielle Energielösungen, denn heimische Rohstoffe oder Abfälle können direkt vor Ort zur Energieerzeugung genutzt werden. Technologisch konzentriert sich A.H.T. auf den sogenannten Doppelfeuer-Gaserzeuger R116, welcher patentiert ist. Damit können nicht nur verschiedene Holzarten, sondern auch weitere Ersatzstoffe wie Gärreste, Klärschlamm oder Gülle verarbeitet werden. Für Anwender bedeutet dies eine deutliche Reduktion der Stromkosten und eine kurze Amortisationszeit der Investitionen.
Das brennbare Gasgemisch (Syngas oder Synthesegas), welches hauptsächlich aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid besteht, entsteht durch die thermochemische Umwandlung von kohlenstoffhaltigen Einsatzstoffen wie Biomasse, Abfällen, Klärschlamm oder Kohle unter Sauerstoffmangel und hohen Temperaturen. Damit ist die Funktionsweise deutlich anders im Vergleich zu Biogasanlagen, bei denen eine biologische Vergärung bei niedrigen Temperaturen erfolgt.
Syngas ist zwar technologisch anspruchsvoller, aber wesentlich vielseitiger und skalierbarer. Die Liste der vorteilhaften Nutzung ist lang. Daher verwundert es nicht, dass Experten dem Markt für Erdgas-Ersatzlösungen und treibhausarme Energieerzeugung in Europa eine rosige Zukunft prognostizieren. Laut MarketResearchFuture.com wird der Syngas-Markt bis 2035 auf 33,4 Mrd. USD anwachsen.
Die Gesellschaft befindet sich momentan in einer spannenden und richtungsweisenden Transformationsphase und informierte kürzlich über die strategischen Eckpunkte. Danach entwickelt sich A.H.T. vom klassischen Anlagenbauer zum Betreiber eigener Energieanlagen und damit auch zum Energieversorger. Mit dem sogenannten „Contracting“-Modell wird die Wertschöpfungskette verlängert, womit wiederkehrende Umsätze und höhere Renditen entstehen. Folglich entwickelt sich die Gesellschaft schrittweise weg vom reinen Projektgeschäft, welches zwar in den letzten Jahren gute Erträge abwarf, sich jedoch als sehr volatil erwies.
Nach guten Geschäften in Japan, brach dieser Markt im letzten Jahr weg, was die Aktie mit deutlichen Kursverlusten quittierte. Nun werden die Aktivitäten in Europa, insbesondere in Deutschland, Polen und Österreich forciert. Für die notwendige finanzielle Flexibilität warb die Gesellschaft Ende des vergangenen Jahres mit einer Wandelanleihe 2 Mio. EUR bei institutionellen Investoren ein.
Zuletzt meldete A.H.T. den erfolgreichen Abschluss des öffentlich geförderten Verbundprojekts BiDroGen. Damit wird eine zentrale Herausforderung der Energiewende adressiert: die wirtschaftliche, dezentrale Erzeugung von klimaneutralem Wasserstoff aus nachhaltig verfügbaren biogenen Reststoffen. Hieraus ergibt sich weitere Wachstumsphantasie für den unterbewerteten Titel.
Nel – Q4-Zahlen am 26. Februar
Die Norweger sind einer der ältesten und technologisch führenden Anbieter im Bereich grüner Wasserstoff-Produktion und -Infrastruktur. Nel liefert die technischen Komponenten, zum Beispiel Elektrolyseure, und plant global Projekte zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Zudem werden Wasserstofftankstellen als infrastrukturelle Voraussetzung für die Marktdurchdringung von Brennstoffzellenfahrzeugen hergestellt.
In Hype-Zeiten war die Gesellschaft mehreren Milliarden Euro bewertet. Heute beträgt die Marktkapitalisierung umgerechnet noch rund 350 Mio. EUR. Da Nel derzeit und zukünftig rote Zahlen schreiben wird, ist der aktuelle Cash Bestand von rund 150 Mio. EUR ein wichtiger, risikomindernder Aspekt bei der Einschätzung der Gesellschaft.
Operativ weiten die Norweger das Geschäft sukzessive aus. Im Dezember gab das Unternehmen bekannt, dass nach einem siebenjährigen Entwicklungsprogramm und dem erfolgreichen Start der Produktion von sauberem Wasserstoff mit dem Prototyp der nächsten Generation von Druckalkalizellen nun mit dem Bau einer Produktionskapazität von bis zu 1 GW für diese Technologieplattform im Werk Heroya in Norwegen beginnen werde. Analysten bewerten die Aktie als Halte-Position. Für den 26. Februar wurde die Veröffentlichung des Berichts zum vierten Quartal in Aussicht gestellt.
SFC Energy – Kurs hinkt den zuletzt guten Meldungen hinterher
Die Süddeutschen sind ein führender Anbieter von Brennstoffzellen- und Energiesystemen, die zuverlässig, netzunabhängig und umweltfreundlich Strom erzeugen, besonders dort, wo es die klassische Stromversorgung schwierig hat.
Im letzten Frühjahr kosteten die Anteilscheine noch bis zu 28 EUR, heute werden weniger als die Hälfte aufgerufen. Insbesondere im vergangenen Sommer kam es infolge einer Gewinnwarnung zu deutlichen Kursrücksetzern. Auch Ende 2025 konnten Zahlen und Ausblick die Börse nicht überzeugen, die Aktie fiel auf unter 12 EUR. Aktuell ist die Gesellschaft bei Kursen um 13,30 mit knapp 240 Mio. EUR bewertet. Im Durchschnitt formulieren Analysten ein Kursziel von 18,90 EUR – ein schönes Aufwärtspotenzial von rund 40 %.
Zuletzt meldete SFC, die strategische Partnerschaft mit Linc Polska zu erweitern. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach mobilen, netzunabhängigen Überwachungslösungen in Zentraleuropa, Deutschland sowie in anderen Regionen wurden die bisherigen Planungen übertroffen und als Konsequenz ein neuer Rahmenvertrag für das laufende Geschäftsjahr mit einem Volumen von rund 1,5 Mio. EUR abgeschlossen.
Fazit
Wer in einen wachstumsstarken Markt über einen zudem unterbewerteten Micro Cap investieren will, liegt mit A.H.T. Syngas goldrichtig. Syngas ist ein klimafreundlicher, grundlastfähiger Ersatz für fossiles Erdgas, welches Industrie, Kommunen und Energieversorgern stabile, skalierbare und wirtschaftlich attraktive Erlösmodelle ermöglicht. Davon profitiert A.H.T. überproportional. Analysten bescheinigen dem Titel Verdopplungspotenzial. Nel ist einer der Wasserstoffpioniere, schreibt aber weiterhin rote Zahlen. Der Newsflow von SFC verbessert sich, noch honoriert die Börse dies nicht. Analysten bescheinigen dem Titel ein Aufwärtspotenzial von 40 %.
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