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09.01.2020 | 05:50

Memphasys, Merck, Novartis - Lösungen für den Kinderwunsch

  • Künstliche Befruchtung
Bildquelle: pixabay.com

Weltweit sehnen sich viele Paare nach eigenen Kindern, aber bei vielen Menschen bleibt die Familienplanung auf dem natürlichen Wege verwehrt. Die moderne Medizin kann im Rahmen einer künstlichen Befruchtung, der sogenannten In-vitro-Fertilisation, auch IVF-Verfahren genannt, bei der Entstehung einer Schwangerschaft behilflich sein. In diesem Zusammenhang werden der Frau Eizellen entnommen und mit den Spermien des Mannes im Labor künstlich befruchtet. Im Erfolgsfall können anschließend Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden. Der Bedarf der künstlichen Befruchtung bei Paaren schwankt je nach Region zwischen 16 bis 25% - ein großer und weltweiter Markt.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. | Autor: Mario Hose
ISIN: AU000000MEM5 , DE0006599905 , CH0012005267

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Alison Coutts, Executive Chairman, Memphasys Ltd.
"[...] Wir versuchen den Fruchtbarkeitsrückgang zu lösen und wie man damit umgehen kann. [...]" Alison Coutts, Executive Chairman, Memphasys Ltd.

Zum Interview

 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Entnahme und Befruchtung der Eizelle

Die Entwicklung der Eizelle wird vor der Entnahme durch Ultraschall-Untersuchungen überwacht. Im Anschluss an den Eisprung wird die Eizelle mit einer feinen Nadel aus den gereiften Eibläschen entnommen. Dieser Vorgang wird am Bildschirm per Ultraschall verfolgt.

Am Tag der Entnahme werden Eizelle und Spermien in einer Nährflüssigkeit zusammengebracht. Im Vorfeld dieser Befruchtung im Labor wird die Samenflüssigkeit aufbereitet, um die Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen zu verbessern. Anschließend soll es dann im Brutschrank zu einer Befruchtung der Eizellen kommen.

Übertragung der Embryonen

Die befruchteten Eizellen verbringen zur Weiterentwicklung bis zu sechs Tage in einem Brutschrank und die entstandenen Embryonen können dann in die Gebärmutter übertragen werden. Üblicherweise werden ein bis drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen. Rund zwei Wochen nach Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter kann anhand eines Bluttests festgestellt werden, ob die Schwangerschaft begonnen hat. Weitere zwei Wochen später ist dann per Ultraschall-Untersuchung erkennbar, ob ein Embryo lebt und ob es sich um einen Einling oder Mehrlinge handelt.

Die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung sind bei Nichtraucher-Paaren höher als bei Rauchern. Darüber hinaus sind die Geburtenraten auch vom Alter der Frau abhängig, je jünger, desto höher die Chancen. In Deutschland schwankt die Geburtenrate pro Behandlungszyklus zwischen 15 bis 20%.

Medizinische Forschung arbeitet an Verbesserungen

Memphasys hat mit dem Produkt FELIX eine Lösung entwickelt, durch die eine rasche Separation von qualitativ hochwertigem Sperma ermöglicht wird. Je erfolgreicher die Aufbereitung der Samenflüssigkeit stattfinden kann, desto höher fallen die Geburtenraten aus. Derzeit findet ein Verifizierungs- und Validierungsprozess statt, damit in der zweiten Jahreshälfte 2020 der Verkauf starten kann.

Neben Memphasys haben auch die Pharmariesen Merck und Novartis für das IVF-Verfahren verschiedene Therapieoptionen, Medizinprodukte und Technologien im Portfolio. Memphasys hat einen Börsenwert von 25 Mio. EUR, Merck von 14,4 Mrd. EUR und Novartis in Höhe von 196,3 Mrd. EUR. Aufgrund der aktuellen vergleichsweise geringen Marktkapitalisierung kann eine erfolgreiche Markteinführung von FELIX für Memphasys eine positive wirtschaftliche Auswirkung haben.


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