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03.02.2023 | 05:01

Boombranchen Energieversorgung und KI mit GoviEx, AMD, Meta Platforms

  • Uran
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Bildquelle: AMD

Das EU-Parlament hat Gas- und Atomkraft als „Übergangstätigkeiten“ in die Liste grüner Technologien aufgenommen, die den Übergang zur Klimaneutralität beschleunigen. Die Nachfrage an Uran ist weltweit ungebrochen. Das Explorer-Unternehmen GoviEx füllt die Lücke durch seine Explorertätigkeiten nach Uran an zwei renommierten Standorten. Wer mehr erfahren möchte, kann den CEO Daniel Major dazu am 15. Februar direkt befragen. Der Ausbau von stabiler Energieversorgung und gleichzeitiger CO2 Reduktion ist auch für Halbleiter-hersteller AMD ein großes Thema. ChatGPT ist in aller Munde und nur der Anfang eines KI-Booms, der Chiptechnologie im Einsatz z.B. an Hochschulen und Rechenzentren erfordert. KI nutzt auch Zuckerberg zum Ausbau seines Metaversums. Mit der künstlichen Intelligenz will er grüne Versorgungsmöglichkeiten weiter erforschen...

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: ADVANCED MIC.DEV. DL-_01 | US0079031078 , GOVIEX URANIUM INC A | CA3837981057 , META PLATFORMS INC | US30303M1027

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Inhaltsverzeichnis:


    GoviEx sichert Erschließungs-Pipeline für Uran-Förderung in Afrika

    Die Energiewende zur CO₂-neutralen Energieversorgung fordert Industriestaaten weltweit zum Umdenken auf. Mit dem Pariser Abkommen haben 189 von 196 Regierungen darauf geeinigt, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur deutlich unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

    Das Europäische Parlament hat diesen Januar dafür gestimmt, Gas- und Atomkraft in die Taxonomie der EU aufzunehmen. Ab 2023 gilt es als "grün", in diese Technologien zu investieren. Vorausgesetzt, bestimmte Bedingungen werden eingehalten, wie z.B. die Definition von Gas- und Atomkraft als „Übergangstätigkeiten“, die den Übergang zur Klimaneutralität beschleunigen.

    GoviEx ist ein kanadisches Bergbauunternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von Uranlagerstätten in Afrika konzentriert. Es verfügt über ein großes Ressourcenportfolio von mehr als 130 Mio. Pfund Triuranoctoxid (U3O8) in den gemessenen und angezeigten Kategorien sowie 89,3 Mio. Pfund U3O8 in der abgeleiteten Kategorie.

    Mit der fortlaufende Erforschung und Entwicklung seines afrikanischen Madaouela-Projekts mit Minenerlaubnis in Niger, des Muntanga-Projekts mit Minenerlaubnis in Sambia und des Multi-Element-Projekts Falea in Mali will GoveEx einer der bedeutendsten Uranproduzenten weltweit werden.

    Dank der einzigartigen Bergauinfrastruktur in Sambia und Mali kann GoviEx das ambitionierte Ziel durchaus gelingen. Zumal das Unternehmen bereits metallurgische Testarbeiten und technische Studien für die drei wichtigsten Erschließungsanlagen abgeschlossen hat. Mehr zur Erschließungs-Pipeline, den Zeitspannen und Industrieabnehmen verrät CEO Daniel Major auf dem 6. Internationalen Investment Forum am 15. Februar um 14:00 Uhr MEZ (08.00 am ET/09.00 pm HKT) in seiner Live-Präsentation. Anmeldung hier.

    CEO Major ist ein Bergbauingenieur der Camborne School of Mines, UK, und verfügt über mehr 30 Jahre Bergbauerfahrung. Seine Laufbahn begann bei Rio Tinto in der Rossing-Uranmine in Namibia und bei Amplats in Südafrika, wo er eine hervorragende Leistung vorzuweisen hatte. Danach arbeitete er als Bergbauanalyst bei HSBC PLC und JP Morgan Chase & Co. in London.

    Im Januar 2023 sind weltweit 422 energieerzeugende Reaktoren in Betrieb, mit einer gesamten elektrischen Leistung von 378,3 GW. 57 der Reaktoren befinden sich im Aufbau, während 103 weitere im Planungsprozess sind und eine Gesamtkapazität von 66 GW bzw. 105 GW besitzen. Zusätzlich sind noch 325 weitere Reaktoren geplant. Genug Spielraum für GoviEx, den aktuellen Bedarf langfristig zu bedienen.

    KI-Boom bringt AMD erneut auf Wachstumskurs

    Auch Halbleiter-Gigant AMD setzt auch grüne Technologien. Der Konzern bemüht sich, den Energie- und Ressourcenverbrauch zu minimieren und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen aggressiv zu reduzieren - im Einklang mit einem 1,5°C-Szenario des Pariser Abkommens. 80 % der Zulieferer von AMD wollen bis 2025 erneuerbare Energien beziehen. Stand derzeit (Messung 2021) 74 %.

    AMD möchte, wie andere große Chiphersteller auch, die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz in vollem Umfang ausschöpfen. Um den Fortschritt von KI-Anwendungen zu beschleunigen, werden AMD Chips vor allem für Rechenzentren von Unternehmen, Cloud-Anbietern und großen Systemen für Forschung benötigt. Die gesamte Tech-Branche steht trotz der Kündigungswelle Ende 2022 weiter auf Expansionskurs.

    "Wir glauben, dass KI ein enormer Treiber für das Computer-Wachstum ist", bekräftigt CEO Lisa Su einem Goldman-Sachs-Analysten während der Earnings-Call-Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des vierten Quartals am Dienstag. "Und in Anbetracht unseres Portfolios sollte es auch ein Treiber für unser Wachstum sein.”

    CEO Su betonte, dass die GPU-Pläne für Datenbanken eine "großartige Gelegenheit" sind. MI300 wird die ersten Käufer wie Supercomputer oder El Capitan haben, wenn es im zweiten Halbjahr auf den Markt gebracht wird. Darüber hinaus arbeiten sie mit einigen bedeutenden Cloud-Unternehmen zusammen, um MI300 für KI-Aufgaben zu kalibrieren. Es ist zu erwarten, dass AMD bis 2024 einen wachstumsstarken Beitrag leisten wird.

    Meta Platforms setzt auf grüne Technologie mit KI

    Mark Zuckerberg, CEO von Meta (ehemals Facebook), bezeichnet 2023 als "Jahr der Effizienz". In den kommenden Monaten will der Konzern die KI-basierte Content-Empfehlung und die Anzeigenverteilung verbessern, um die Nutzer zu halten. Darüber hinaus senkte Zuckerberg die ursprüngliche Kostenschätzung um 80,9 bis 86,4 Mrd. EUR auf 85,5 bis 90,9 Mrd. EUR. Zudem kündigt er eine Erhöhung der Aktienrückkaufermächtigung um 36,3 Mrd. EUR an.

    KI will Meta auch für die Energiewende ausgiebig nutzen. Ein zentraler Punkt ist die Produktivität der vorhandenen Infrastruktur sowie des Energieverbrauchs. Laut Mike Schroepfer, ein Senior Fellow von Meta, liefert das globale Netzwerk des Unternehmens 100 % erneuerbare Energie, aber bisher ist die Effizienz kritisch. Deshalb erforscht Meta ökologische KI-Modelle.

    "Wir sind unglaublich optimistisch, was die Auswirkungen von KI auf das Klima und die Nachhaltigkeit angeht, und die Rolle, die unsere Forscher und Ingenieure dabei spielen können", so Schroepfer über die Fortschritte von Green AI und die aktuelle Arbeit des Meta-Teams.

    Der Umsatz von Meta Platforms ging im Vergleich zum Vorjahr im letzten Quartal um 4 % auf 29,26 Mrd. EUR zurück, jedoch war das höher als der erwartete Wert von 28,68 Mrd. EUR. Das Ergebnis je Aktie (EPS) lag bei 1,60 EUR und verfehlte somit den Konsens von $2,26. Der Nettogewinn sank um beeindruckende 55 % auf 4,23 Mrd. EUR.


    Die unaufhaltsame Technologisierung erfordert eine kontinuierliche Energieversorgung, die momentan nicht allein auf erneuerbaren Energien wachsen kann. Industriestaaten setzen auf Atomkraft und GoviEx als Uran-Explorer positioniert sich hier als Unternehmen, an dem zwansgläufig keiner vorbeikommt, dessen wirtschaftlicher Fortschritt auf stabiler Energieversorgung beruht. Allein China baut 15 Kraftwerke, um seine Industrien weiter zum Wachsen zu bringen. Grund genug für Investoren, tiefere Einblicke in die Förderung und Produktion von Uran zu gewinnen. CEO Daniel Major stellt sich am 15. Februar auf dem 6. iif den Fragen von interessierten Investoren. Große Tech-Konzerne wie Meta Platforms, deren digitale Welten auf permanenter Stromversorgung beruhen, erforsschen derzeit grüne Technologien für den Ausbau ihrer Rechenzentren. Auch AMD setzt auf Wachstum und will den KI-Boom aktiv mitgestalten.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Die Börse macht keine Gefangenen. Wer derzeit im Chip-Sektor investiert ist, schwebt auf Wolke 7 und kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein Szenario auch mal wieder drehen könnte. Als Anhaltspunkt für weitere Einschätzungen hilft der Philadelphia-Halbleiter-Index (SOX). Er legte seit Jahresanfang von rund 3.500 Punkten auf über 12.800 Punkten zu (+265 %). Das erinnert stark an die Goldpreis-Entwicklung von 2023 bis 2026. Hier ging es von 1.650 auf 5.400 USD (+227 %). Wie immer ist es wichtig, die Rahmenbedingungen im Auge zu halten. Aktuell werden Knappheiten gehandelt, sollte der Iran-Konflikt aber enden, kann sich diese Einschätzung schnell entschärfen und Übertreibungen haben dann Korrekturbedarf. Ein gutes Beispiel könnte der Move bei Gold und Silber liefern, hier konsolidiert der Markt nach der irrationalen Rally in Q1 2026 nun doch spürbar. Es lohnt sich daher, tiefer in die Materie einzusteigen.

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