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20.01.2026 | 06:00

So positionieren Sie sich rechtzeitig für den kommenden Trend in 2026: Deutsche Bank, Finexity und Coinbase

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Die Grenze zwischen traditionellen und digitalen Märkten verschwindet. Getrieben durch klare Regulierung und institutionelles Engagement erreicht die Tokenisierung nun den Massenmarkt. Diese fundamentale Transformation schafft nie dagewesene Effizienz und neue Anlageklassen. Wer versteht, wie etablierte Finanzriesen und digitale Pioniere diese Welle gestalten, kann frühe Chancen identifizieren. Wir sehen uns mit der Deutsche Bank ein deutsches Finanzschwergewicht, mit Finexity einen Vorreiter für digitale Assets und mit Coinbase als globale Kryptobörse Schlüsselfiguren in diesem neuen Ökosystem an.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: DEUTSCHE BANK AG NA O.N. | DE0005140008 , FINEXITY AG | DE000A40ET88 , Coinbase | US19260Q1076

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Inhaltsverzeichnis:


    Deutsche Bank – in der Stabilisierungsphase

    Die Deutsche Bank hat eine bedeutende Schwelle überschritten. Ihre Aktie notiert erstmals seit der Finanzkrise wieder über dem Buchwert. Dies markiert das Ende einer langen Phase, in der der Markt das Eigenkapital des Instituts aufgrund von Restrukturierungsrisiken und regulatorischen Altlasten konsequent abgeschrieben hat. Das Vertrauen in die Bilanz ist zurück. Der Fokus verschiebt sich damit zwangsläufig von der Überlebensfrage hin zur Nachhaltigkeit der Erträge. Diese Bewertungsänderung ist jedoch kein Signal für dynamisches Wachstum, sondern spiegelt vor allem das Ende der Abstrafung für vergangene Schwächen wider. Die eigentliche Arbeit, einen nachhaltigen Mehrwert zu schaffen, beginnt jetzt erst.

    Aktuell rückt die vertiefte Partnerschaft mit PayPal in den Blick. Sie geht über reine Transaktionsabwicklung hinaus und umfasst nun auch Auszahlungslösungen in den USA sowie operative Unterstützung in Europa und Asien. Für die Bank ist dies ein Beleg dafür, dass sie mit ihrer Expertise im Cash Management bei großen Digitalplayern punkten kann. Es ist ein skalierbares, stabiles Geschäft, das wenig Eigenkapital bindet und die wiedererlangte Glaubwürdigkeit untermauert. Solche Partnerschaften sind ein zentraler Baustein der Strategie, um die Abhängigkeit von den volatilen Erträgen des Investmentbankings schrittweise zu verringern und das Geschäftsmodell widerstandsfähiger aufzustellen.

    Der Ausblick für 2026 ist geprägt von dieser Konsolidierung. Die spektakuläre Aufholjagd ist vorbei, jetzt zählt die operative Performance. Die jüngsten Initiativen, von der Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte bis zu Partnerschaften, zielen darauf ab, das kostenintensive Investmentbanking-Geschäft durch ertragsstabile, digitale Komponenten zu ergänzen. Für Aktionäre bedeutet das, dass der Hebel für eine signifikante Bewertungsexpansion begrenzt ist. Ein weiterer Kursanstieg muss fortan durch konsistente Gewinne und vorhersagbare Kapitalrückführungen erarbeitet werden. Derzeit ist die Aktie für 32,30 EUR zu haben.

    Finexity - gewinnt weiter an Reichweite

    Das Hamburger Fintech Finexity setzt seinen Expansionskurs konsequent fort. Nach der erfolgreichen Anbindung an das Sparkassen-Ökosystem hat das Unternehmen nun eine strategische Absichtserklärung mit der EGRO Mediengruppe unterzeichnet. Geplant ist eine gemeinsame Plattform, die den Millionen wöchentlichen Lesern der regionalen Wochenzeitungen einen strukturierten Zugang zu privaten Kapitalmärkten bieten soll. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Beleg dafür, dass Finexity seine Brückenfunktion zu etablierten Vertriebskanälen ausbaut und damit Schritt für Schritt sein Wachstumsnetzwerk erweitert.

    Die Zusammenarbeit mit EGRO folgt dem bereits im November gesetzten Muster. Damals gelang mit der Sparkasse Bremen der Durchbruch. Finexitys Technologie wurde erstmals direkt in das Online-Banking eines großen deutschen Instituts integriert. Diese Pionierleistung wurde im Dezember durch den Verkauf der genutzten Software für Anlagevermittlung an die Sparkassentochter Sachwert Invest zementiert. Finexity bleibt dabei als langfristiger Infrastrukturpartner eingebunden. Dieses Modell ist skalierbar und eröffnet perspektivisch den Zugang zum gesamten Sparkassenverbund mit seinen Millionen Kunden.

    Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen das einzigartige Potenzial des Geschäftsmodells. Finexity agiert nicht als isolierter Nischenplayer, sondern etabliert sich zunehmend als kritische Infrastruktur für die Digitalisierung alternativer Investments. Indem das Unternehmen seine Plattform in etablierte Ökosysteme wie Regionalbanken und Medienhäuser einbettet, erschließt es systematisch neue, große Anlegergruppen. Dieser strategische Ansatz, traditionelle Reichweite mit modernster Tokenisierungstechnologie zu verbinden, könnte der langfristige Treiber für eine nachhaltige Skalierung sein. Aktuell notiert die Aktie bei 48,20 EUR.

    Coinbase - mehr als nur Krypto

    Während der Krypto Markt nachlässt, baut Coinbase konsequent um. Die Börse transformiert sich von einer reinen Krypto-Plattform hin zu einem breiten Finanz-Ökosystem. Ein zentraler strategischer Hebel ist die Tokenisierung. Dabei werden reale Vermögenswerte wie Aktien in digitale Token umgewandelt und auf der Blockchain gehandelt. Coinbase positioniert sich hier als Infrastrukturanbieter für Institutionen und bietet gleichzeitig retail-freundlichen Zugang. Diese Bewegung könnte traditionelle Märkte langfristig verändern und Coinbase eine einzigartige Brückenfunktion zwischen alter und neuer Finanzwelt sichern.

    Die Produktpalette wächst deutlich. Seit Ende 2025 ermöglicht Coinbase den Handel mit klassischen Aktien und ETFs sowie mit Prognosemärkten. Diese „Everything Exchange“-Strategie zielt darauf ab, die volatilen Kryptohandelsumsätze durch stabilere Einnahmequellen zu ergänzen. Parallel steht das Unternehmen jedoch vor regulatorischen Herausforderungen. Die Debatte um das sogenannte CLARITY-Gesetz könnte die Vergabe von Erträgen auf Stablecoin-Guthaben einschränken, ein für Coinbase lukratives Geschäft. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung mit der traditionellen Bankenlobby ist noch ungewiss.

    Für 2026 wird der Fokus auf der erfolgreichen Integration der neuen Geschäftsfelder liegen. Die Bewertung erscheint aktuell moderat, da der Kursrückgang viele pessimistische Erwartungen einpreist. Das Potenzial liegt in der Synergie. Dabei sollen Stablecoins wie USDC als Zahlungs- und Handelsmittel sowie Tokenisierung als Wachstumsmotor fungieren und eine wachsende Nutzerbasis, die das gesamte Portfolio nutzt. Das Hauptrisiko bleibt ein anhaltend schwacher Kryptomarkt, der die Kerneinnahmen drückt. Langfristig könnte sich die Diversifikation jedoch auszahlen und Coinbase unabhängiger von reinen Krypto-Zyklen machen. Momentan kostet eine Aktie 241,15 USD.


    Das Jahr 2026 wird den massenhaften Durchbruch der Tokenisierung erleben, der traditionelle und digitale Märkte endgültig verschmilzt. Die Deutsche Bank festigt ihr stabilisiertes Fundament und nutzt Partnerschaften wie mit PayPal, um ihr Geschäft digital zu erweitern. Finexity treibt als kritischer Infrastrukturpartner die Skalierung voran, indem es seine Plattform in etablierte Ökosysteme wie Sparkassen und Medienhäuser integriert. Coinbase transformiert sich strategisch von einer Krypto Börse zu einer breiten „Everything Exchange“ und wird so zum Brückenbauer zwischen den Finanzwelten. Diese drei Akteure gestalten gemeinsam den neuen, effizienteren Markt.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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    • Kryptomärkte
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    • Alternative Investments

    Aktuell ist es nicht gerade einfach den Kopf des Investierenden im Wind zu halten. Politische Verknappung strategischer Metalle, immer neue geopolitische Brandzonen und eine ungeheure Belastung der westlichen Haushalte liegen auf dem Gemüt der Aktienanleger. Dass in diesem Umfeld „long only“ zur gewinnbringenden These wird, ist nun schon ein Dauer-Novum. Denn historisch gesehen gab es nach auskömmlichen Aufschwüngen von mehr als 20 % auch mal wieder Konsolidierungsphasen. Diese sind aber nicht mehr sichtbar, jeder Tag des Zusehens kostet Rendite. Ob Silber, Kupfer, KI- oder HighTech-Titel - schon seit Jahresbeginn hat sich die hart erkämpfte Festgeldrendite im Bereich von 2 % schon wieder egalisiert. Doch es gibt eine Ausnahme: Bezeichnet man den Kryptomarkt als Alternativmarkt zu Währungen und Aktien, so hat dieser seit Herbst 2025 eine spürbare Pause eingelegt. Doch in den letzten Tagen gibt es auch hier ein Frühlingserwachen. Wir sehen uns nach aktuellen Chancen um!

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    Larry Fink, CEO des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, machte ein mächtiges und bezeichnendes Statement, in dem er die Tokenisierung zur „nächsten Generation der Märkte“ erklärte. Zudem verdeutlicht der Einstieg der größten US-Bank J.P. Morgan in diesen Bereich dessen große Potenziale. Mit Hilfe von Tokenisierung werden reale Vermögenswerte (RWA) in digitale Tokens aufgeteilt und rechtssicher auf einer Blockchain abgebildet. Laut dem Beratungsunternehmen Boston Consulting Group wird der RWA-Markt bis 2033 auf sagenhafte 19 Billionen USD anwachsen. Ein spannender und stark wachsender Teilbereich sind Private Markets wie z. B. Immobilien, Private Equity oder Erneuerbare Energien. Mittels Tokenisierung werden bislang nicht-fungible Assets nun handelbar. Hier setzt der deutsche Pionier Finexity an und adressiert einen milliardenschweren Markt.

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    Nach steilen, teils parabolischen Aufwärtsbewegungen, vor allem bei Technologiewerten mit KI-Bezug, geht aktuell aufgrund der hohen Bewertungen von Nvidia, Palantir & Co. die Angst vor einer größeren Korrektur um. Doch vergessen Sie nicht, die Börse bewegt sich in Wellen und jede Konsolidierung bietet Chancen auf langfristige Neueinstiege. Auch im Kryptosektor dürfte es sich nur um eine Delle im langfristigen Aufwärtstrend handeln.

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