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22.07.2026 | 04:00

Software Giganten sehnen sich nach einem neuen Goldrausch! Ins Rampenlicht rücken SAP, ServiceNow, TeamViewer und DRC Gold

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Bildquelle: Pixabay

Die Börse ist der derzeit gnadenlos. In einem Umfeld zunehmender Kriegslust, Verschuldungs-Exzessen und steigender Inflation nehmen auch Wachstumstitel immer wieder den Anlauf in Richtung höherer Bewertungen. „Asset-Inflation“ ist das Stichwort. Sie hatte Anfang Juni mit der Börseneinführung von Elon Musks Wunderwerk „SpaceX“ tatsächlich einen kurzfristigen Gipfel erreicht. Seitdem geht es mit hoher Volatilität seitwärts und auch mal abwärts. Während die Chip-Titel ein explosives Sommerfest feierten, ging es mit den Software-Titeln wie SAP, TeamViewer oder ServiceNow kräftig in den Keller. Gibt es hier schon ernsthafte Rebound-Hoffnungen? Auch unter Druck geriet das super gelaufene Gold, das im Januar mit über 5.400 USD ein neues Allzeithoch erklimmen konnte. DRC Gold, ein fortgeschrittener Explorer an Afrikas Ostküste meldet hingegen gute Fortschritte und kann mit seiner Kursentwicklung die Korrektur im Edelmetall-Sektor gut meistern. Gar nicht auszudenken, wohin die Reise geht, wenn Investoren wieder auf den Gold-Zug aufspringen!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: DRC GOLD CORP. | CA23347H1064 | CSE: DRC , SAP SE O.N. | DE0007164600 , TEAMVIEWER AG INH O.N. | DE000A2YN900 , SERVICENOW INC. DL-_001 | US81762P1021

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Inhaltsverzeichnis:


    SAP und ServiceNow – Ist der Goldrausch der Softwareriesen schon Geschichte?

    Der spektakuläre Goldrausch der letzten 20 Jahre hat sich bei den Softwaretiteln in eine drastische Ernüchterung verwandelt, bei der visionäre KI-Verheißungen gnadenlos an harten Umsatzdaten gemessen werden. Die einstigen Lieblinge SAP und ServiceNow durchlebten zuletzt eine schmerzhafte Kurshalbierung, da Investoren statt vager Zukunftsmusik nun handfeste Beweise für eine erfolgreiche Monetarisierung der Künstlichen Intelligenz einfordern. Goldman-Sachs-Analysten betonen zudem, dass sich die traditionellen, sitzplatzbasierten Lizenzmodelle der Softwareriesen rasant hin zu verbrauchs- und ergebnisorientierten Preisstrukturen wandeln müssen. Auch Branchenbeobachter warnen vor einer mehrjährigen Übergangsphase, bis der Markt die tatsächliche KI-Akzeptanz der etablierten Anbieter verdaut hat und eine verlässliche Neubewertung zulässt.

    Eine repräsentative Bitkom-Studie befeuert das Misstrauen mit der Erkenntnis, dass 85 % der heimischen Unternehmen die drückende Abhängigkeit von US-Cloud-Infrastrukturen durchbrechen wollen. Diese tektonische Verschiebung rückt europäische Alternativen wie SAP im direkten Vergleich zu transatlantischen Plattformen wie Oracle oder ServiceNow wieder in den Fokus. Trotz des scharfen Abverkaufs wittern optimistische LSEG-Analysten eine klassische Überreaktion der Märkte und halten unbeirrt an ihren Kaufempfehlungen fest. So taxiert die DZ Bank das faire Kursziel für das deutsche Schwergewicht SAP bei robusten 213 EUR, was ein rechnerisches Comeback-Potenzial von über 50 % impliziert.

    Auch für ServiceNow, dessen Notierung bis auf 80 USD durchgereicht wurde, bleibt der Expertenrat mit einem angepassten Konsens-Ziel von 142,50 USD stabil im optimistischen Bereich. Dass 46 von 50 Marktbeobachtern den Daumen heben, unterstreicht die statistisch extrem rechtslastige Gauß-Kurve der aktuellen Marktstimmung. Denn das fundamentale Geschäftsmodell der digitalen Prozessautomatisierung ist operativ völlig intakt und tief in globalen Unternehmensstrukturen verankert. Sobald sich der dichte Staub dieser strukturellen Transformation legt, dürften die bereinigten Bewertungen das solide Fundament für die nächste technologische Aufwärtswelle bilden. Von 35 Analysten halten bei SAP immerhin 26 den Daumen nach oben. Höchstspannung also zum Q2-Berichtstermin, bei ServiceNow heute Abend nach NASDAQ-Börsenschluss und bei SAP gleich morgen in aller Frühe. Wenn das mal gut geht!

    TeamViewer – Gelingt ein Turnaround schon im laufenden Jahr?

    Die im MDAX-notierte Software-Schmiede TeamViewer kämpft nach einem Kurssturz und anhaltendem Druck von Leerverkäufern intensiv um das Vertrauen der Anleger. So verlor der Kurs allein in diesem Jahr schon über 60 % und landete im Tief bei 4,11 EUR. Ob der Turnaround mit leicht erholten Kursen um 5,81 EUR gelingt, bleibt angesichts eines vorsichtigen Ausblicks mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von lediglich 0 bis 3 % allerdings fraglich. Das laufende Jahr wird primär als Integrationsphase für den IT-Spezialisten 1E genutzt, während massive Investitionen in die KI-Plattform TeamViewer ONE die Margen belasten. Hoffnungsträger sind solide Zuwächse im Enterprise-Segment sowie die erreichte FedRAMP-Compliance auf dem US-Markt. Die Bewertung signalisiert mit einem historisch niedrigen KGV 2027e von etwa 5, dass wohl extrem viele Risiken bereits eingepreist sind. 8 von 16 Analysten auf der Plattform LSEG bleiben im Konsens moderat optimistisch und taxieren das durchschnittliche Kursziel auf Sicht von 12 Monaten immerhin auf 8,14 EUR, was aus heutiger Sicht ein solides Aufwärtspotenzial impliziert. Die kurzfristige Richtung der Aktie dürfte sich maßgeblich mit der anstehenden Veröffentlichung der Q2-Zahlen am 28. Juli entscheiden. Vorsicht an der Bahnsteinkante!

    DRC Gold – Warum DRC Gold vor einem möglichen Bewertungs-Sprung steht

    Zurück zu Gold, dem ultimativen Wertspeicher in einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen, hoher Staatsverschuldung und wachsender Nachfrage der Zentralbanken. Der World Gold Council zeigt in seinen aktuellen Marktanalysen, dass Notenbanken weiterhin strategisch Goldreserven aufbauen und damit einen strukturellen Nachfragepfeiler für das Edelmetall schaffen. Während etablierte Produzenten wie Barrick Mining oder Newmont bereits Milliardenbewertungen erreichen, suchen Anleger zunehmend nach kleineren Explorationsgesellschaften mit der Chance auf überproportionale Wertentwicklung. Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf DRC Gold, dem Unternehmen mit einer außergewöhnlichen Ausgangslage im Herzen der Demokratischen Republik Kongo.
    Das Unternehmen hat sich den Zugriff auf zwei hochinteressante Goldprojekte gesichert und damit die Grundlage für eine neue afrikanische Wachstumsplattform gelegt. Über eine strategische Optionsvereinbarung kann DRC Gold bis zu 65 % am Giro- und am Nizi-Goldprojekt erwerben, wobei durch zusätzliche Optionen sogar eine Beteiligung von bis zu 75 % möglich ist. Besonders spannend ist dabei die Lage des Giro-Projekts im legendären Kilo-Moto-Grünsteingürtel, nur rund 35 Kilometer entfernt von der Kibali-Mine, einer der bedeutendsten Goldminen Afrikas. Diese Region kennt CEO und Explorationsexperte Klaus Eckhof wie kaum ein anderer, denn er war maßgeblich an der Entwicklung der Kibali-Lagerstätte beteiligt, die heute zu den größten Goldvorkommen des Kontinents zählt.

    Mit Giro besitzt DRC Gold bereits historische Ressourcen von mehreren Millionen Unzen Gold, darunter die Kebigada-Zone sowie die Douze-Match-Struktur, welche zusammen ein historisches Inventar von mehr als 4,3 Mio. Unzen aufweisen. Der entscheidende nächste Schritt ist nun die Überführung dieser historischen Daten in eine moderne NI-43-101-konforme Ressourcenschätzung, die für Anleger ein wichtiger Bewertungsanker werden könnte. Gleichzeitig eröffnet das bislang kaum erforschte Nizi-Projekt zusätzliche Fantasie, denn die historische King-Leopold-Mine produzierte bereits vor Jahrzehnten Gold mit außergewöhnlichen Gehalten. Moderne Explorationstechnologien könnten hier einen völlig neuen Blick auf ein Gebiet ermöglichen, das über lange Zeit praktisch im Dornröschenschlaf lag.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit Gründer Klaus Eckhof über die besonderen Chancen für seine Gold-Projekte in Ost-Afrika. Hier geht´s zum Video.

    https://youtu.be/gOlsNrnwTSI

    Die Vision des Managements geht deutlich über eine reine Explorationsstory hinaus: DRC Gold möchte im Kongo eine bedeutende Goldplattform mit einer möglichen Pipeline von bis zu 10 Mio. Unzen aufbauen. Unterstützt wird diese Strategie durch ein erfahrenes Führungsteam und den Zugang zu Finanzierungsexpertise durch Verwaltungsratsmitglied David Wargo, der über langjährige Kontakte im Kapitalmarkt verfügt. Auch die jüngste Transaktion mit Vertex Wealth unterstreicht die strategische Umsetzung: Durch die Ausgabe von 25 Mio. Aktien zu 0,195 CAD wurde die erste Phase der Projektübernahme abgeschlossen und gleichzeitig ein langfristiger Partner eingebunden. Die Story ist auf Basis einer 22 Mio. CAD-Bewertung ein wahres Schnäppchen unter den afrikanischen Goldtiteln!

    Mit über 30 % Kursverlust bei SAP und ServiceNow seit Jahresanfang fragen sich Investoren, ob jetzt schon der richtige Einstiegszeitpunkt gekommen ist. TeamViewer vermittelt zumindest das Bild einer Stabilisierung. Die Aktie von DRC Gold hingegen hat sich trotz einer großen Gold-Korrektur mit 5 % im Plus halten können. Da geht noch wesentlich mehr, wenn der Edelmetall-Markt erst mal wieder dreht. Quelle: LSEG vom 21.07.2026

    Die Allokation eines Aktiendepots ist derzeit nicht gerade banal. Denn die auslaufenden Aufwärts-Trends bei den Hightech-Werten können auch mal schnell in eine herbe Korrektur umschlagen. Anders im Edelmetall-Bereich. Hier konsolidiert der Markt seit 6 Monaten und viele Titel haben interessante Einstiegs-Levels erreicht. Das gilt insbesondere für DRC Gold, wo eine neue Ressourcenschätzung bald Bewegung in den Kurs bringen dürfte.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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