Menü schließen




28.09.2026 | 04:02

Wenn Kurszettel und Realität aufeinanderprallen: Die Woche der Wahrheit für BYD, Vidac Pharma und FedEx

  • E-Mobilität
  • Biotechnologie
  • Logistik
  • Automobile
  • Hautkrebs
  • Value
  • BYD
  • Vidac Pharma
  • FedEX
Bildquelle: Pixabay

Diese Woche hält für Anleger ein faszinierendes Lehrstück bereit. Mit BYD, Vidac Pharma und FedEx laden drei börsennotierte Unternehmen zur Hauptversammlung, die unterschiedlicher kaum sein könnten: ein chinesischer Autoriese, ein britisch-israelischer Biotech-Winzling und ein amerikanischer Logistikkonzern. Die aktuellen Entwicklungen spiegeln drei völlig verschiedene Realitäten wider. Der Bogen spannt sich von globalen Verdrängungskämpfen über brisante Fragen zu Insider-Aktienverkäufen bis hin zur Vorstandsvergütung. Zwei der Aktien haben zuletzt etwa die Hälfte ihres Werts verloren. Die dritte ist nach einem Rekordlauf zwar vom Allzeithoch ein gutes Stück zurückgekommen, liegt auf Jahressicht aber klar im Plus. Hier lesen Sie, welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben.

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Jens Castner
ISIN: BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , VIDAC PHARMA HOLDING PLC | GB00BM9XQ619 , FEDEX CORP. DL-_10 | US31428X1063

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    BYD: E-Auto-Weltmarktführer mit hoch verschuldeten Töchtern

    Seit Mai 2025 hat sich die Aktie des chinesischen Elektroauto-Pioniers BYD etwa halbiert. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 7,1 % auf 344,8 Mrd. RMB. Der Nettogewinn fiel um 20,5 % auf 12,3 Mrd. RMB. Der Absatz schrumpfte um knapp 16 % auf rund 1,8 Mio. Fahrzeuge. Grund ist zum einen die Nachfrageschwäche auf dem Heimatmarkt, wo ein erbitterter Preiskampf tobt. Gründer und CEO Wang Chuanfu macht zudem einen Engpass bei der zweiten Generation der hauseigenen Blade-Batterie verantwortlich. Lichtblick ist das Auslandsgeschäft. Rund 792.000 Fahrzeuge gingen in den ersten sechs Monaten in den Export, ein Plus von 68 %. Das entspricht 44 % des Absatzes. Außerhalb Chinas erzielt BYD eine Bruttomarge von 22 %, insgesamt sind es nur knapp 19 %. Nach schwachen Zahlen zu Jahresanfang ist der Gewinn im zweiten Quartal zwar bereits wieder um 30 % gestiegen. Die Erwartungen der Analysten verfehlte BYD damit aber.

    Bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag, 29. September, in Shenzhen könnte es deshalb heiß hergehen. Wer live dabei sein will, muss früh aufstehen: Beginn ist um 10 Uhr Ortszeit, also um 4 Uhr deutscher Zeit. Der heikelste Tagesordnungspunkt ist ein Garantieprogramm von bis zu 50 Mrd. RMB (umgerechnet gut 6,5 Mrd. EUR). Einlagen, Forderungen und Wechsel werden dabei in einem gemeinsamen Topf gebündelt, einem sogenannten Asset Pool. Damit sichert die Mutter Bankfinanzierungen ihrer Töchter ab. Bis zu 45 Mrd. RMB sind für inländische Tochtergesellschaften vorgesehen, deren Verbindlichkeiten mindestens 70 % der Bilanzsumme ausmachen. Das zeigt, wie stark die Werke im Inland auf Fremdkapital und die Rückendeckung der Konzernmutter angewiesen sind.

    Ebenfalls erklärungsbedürftig: Das Kontrollgremium (Board of Directors) wächst von sechs auf neun Mitglieder. Einen Sitz wählen künftig die Beschäftigten. Der unabhängige Direktor Zhang Min scheidet aus, weil chinesische Regeln die Amtszeit auf sechs Jahre begrenzen. Sein Kollege Cai Hong-ping, früher Investmentbanker bei Deutsche Bank und UBS, bleibt als nicht unabhängiges Mitglied an Bord. Neu hinzu kommen ein Ingenieur, ein Autoexperte und ein Wirtschaftsprüfer. Zudem erhält der Board-Sekretär erweiterte Prüfpflichten. Er wird ausdrücklich dazu verpflichtet, „wesentliche Anomalien in Berichten, einschließlich abnormaler Finanzdaten und abnormaler operativer Angelegenheiten, zu überwachen und unverzüglich zu überprüfen“. Das klingt dramatisch, setzt aber in erster Linie neue chinesische Aufsichtsregeln um. Nach dem Kursrutsch ist die Aktie vergleichsweise moderat bewertet. Die hierzulande handelbaren Papiere kosten derzeit 8,83 EUR. Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 liegt das KGV damit bei etwa 12,5.

    Vidac Pharma: Der Chef verkauft Aktien, um das Unternehmen zu finanzieren

    Einen ähnlich tiefen Kurssturz wie BYD hat Vidac Pharma hinter sich. Seit Januar hat die Aktie rund 50 % verloren und notiert bei etwa 0,41 EUR. Die Marktkapitalisierung liegt damit bei nur noch 22 Mio. EUR. Das Unternehmen ist in London registriert, die Aktie wird aber hauptsächlich in Deutschland gehandelt, das operative Geschäft sitzt vor allem in Israel. Das soll sich jetzt ändern, nicht zuletzt wegen der unsicheren politischen Lage im Nahen Osten. Auf der virtuellen Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 30. September, um 9.30 Uhr deutscher Zeit sollen die Aktionäre einem Lizenzvertrag mit Eutopos Pharma zustimmen. Die französische Schwestergesellschaft mit Sitz in Straßburg soll künftig Kapital einsammeln, Studien vorantreiben und die Wirkstoffe in Europa vermarkten. Eutopos wurde bereits in das regionale Life-Science-Netzwerk Quest for Health aufgenommen. Das verspricht Zugang zu Kliniken, Fördermitteln und möglichen Partnern. Für Vidac ist das mehr als ein Standortwechsel. Europäische Investoren und Pharmakonzerne sind leichter erreichbar, wenn die Entwicklung vor ihrer Haustür stattfindet.

    Darüber hinaus geht es vor allem ums Geld. Die Aktien von Vidac haben einen Nennwert von 1,00 GBP. Der Börsenkurs liegt weit darunter. Das britische Gesellschaftsrecht verbietet es, neue Aktien unter Nennwert öffentlich anzubieten. Eine gewöhnliche Kapitalerhöhung ist damit blockiert. Die Lösung ist ein Umweg. Gründer und CEO Prof. Dr. Max Herzberg verkauft eigene Aktien über die Börse. Den Nettoerlös steckt er nicht in die eigene Tasche, sondern reicht ihn an das Unternehmen weiter. Im Gegenzug erhält er neue Aktien, deren Nennwert aus einer Rücklage der Gesellschaft aufgefüllt wird. Die Verkäufe, die in den Pflichtmitteilungen für Unruhe sorgten, beruhen auf einem Vertrag aus dem Jahr 2024. Im März kündigte Vidac weitere Verkäufe nach diesem Muster offiziell an. Insgesamt soll der Vorstand ermächtigt werden, neue Aktien im Umfang von gut 17 % des bisherigen Kapitals auszugeben. Bis zu 5 Mio. GBP davon entfallen unter anderem auf dieses Modell, der Rest auf Aktienoptionen. Eine klassische Kapitalerhöhung gegen Bareinlage wäre erst möglich, wenn der Kurs auf mindestens 1,00 GBP steigt. Das entspräche fast einer Verdreifachung. Am Tag der Hauptversammlung soll zudem der Halbjahresbericht erscheinen. Da es sich um ein forschendes Unternehmen handelt, dürften die Zahlen jedoch eher eine Randnotiz sein.

    Salben sollen den Zuckerhunger von Krebszellen zügeln

    Das Geschäftsmodell von Vidac Pharma beruht auf einem Phänomen, das der deutsche Nobelpreisträger Otto Warburg vor rund 100 Jahren beschrieben hat. Krebszellen stellen ihren Stoffwechsel um. Sie verbrennen Unmengen an Zucker, um schneller zu wachsen. Ein Enzym namens Hexokinase-2 dockt dabei an die Kraftwerke der Zelle an und blockiert zugleich deren eingebaute Notbremse, den programmierten Zelltod. Die Wirkstoffe von Vidac lösen diese Verbindung. Der Zuckerrausch bricht zusammen, die Zelle stirbt kontrolliert ab. Gesunde Hautzellen nutzen überwiegend eine andere Enzym-Variante und bleiben deshalb verschont.

    Der wichtigste Wirkstoffkandidat heißt VDA-1102 und wird als Salbe entwickelt. Er zielt auf die aktinische Keratose, eine durch Sonnenschäden verursachte Vorstufe des hellen Hautkrebses. In einer früheren Phase-2a-Studie sank die Zahl der Hautläsionen im Median um 64,6 % gegenüber einem Placebo. Die typischen Entzündungen gängiger Therapien blieben aus. Die entscheidende Phase-2b-Studie mit 39 Patienten läuft am Wuppertaler Studienzentrum CentroDerm. Die letzte Patientenvisite fand am 9. September statt. Die Ergebnisse samt Gewebeproben sollen in den kommenden Wochen vorliegen. Für eine globale Zulassungsstudie dürfte Vidac auf Partner aus der Pharmaindustrie angewiesen sein. Gute Phase-2b-Daten wären dafür die beste Eintrittskarte. Zweites Einsatzgebiet ist das kutane T-Zell-Lymphom, eine Krebserkrankung bestimmter Immunzellen in der Haut. Hier erreichte VDA-1102 in einer Zwischenanalyse eine Ansprechrate von 56 %. Weiteres Potenzial bietet VDA-1275, ein Molekül gegen solide Tumore. In Labor- und Tierstudien wird es gegen Darm-, Leber-, Lungen- und Prostatakrebs getestet. Erste Daten deuten darauf hin, dass sich damit die Dosis klassischer Chemotherapeutika wie Cisplatin senken lässt.

    FedEx: Ruhe nach dem Umbau schützt nicht vor Reibereien

    Ganz ohne Reibungen dürfte auch die Hauptversammlung von FedEx nicht verlaufen, obwohl der Logistikkonzern im Vergleich zu Vidac und BYD wie ein ruhiger Hafen wirkt. Bereits am heutigen Montag, 28. September, beginnt das ebenfalls rein virtuelle Aktionärstreffen um 8 Uhr in Memphis, das entspricht 15 Uhr deutscher Zeit. Neben der Wahl von elf Direktoren stehen drei Aktionärsanträge auf der Tagesordnung. Sie fordern einen unabhängigen Board-Vorsitz, niedrigere Hürden für außerordentliche Versammlungen und einen Bericht über Risiken beim Versand von Abtreibungsmedikamenten. Das Management lehnt alle drei Punkte ab. Große Erfolgsaussichten haben die Anträge wohl nicht. Aufmerksam dürfte auch das Votum zur Vorstandsvergütung verfolgt werden, denn im Vorjahr fiel die Zustimmung schwächer aus als gewohnt. Für CEO Raj Subramaniam dürfte der Termin trotzdem eher Pflicht als Prüfung sein.

    Zum 1. Juni hatte der Konzern die Frachtsparte FedEx Freight abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht. Das Geschäftsjahr bis Ende Mai schloss FedEx mit einem Umsatz von 94,7 Mrd. USD ab, ein Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern stieg von knapp 4,1 auf über 4,4 Mrd. USD. Das Sparprogramm Network 2.0, das Paketdienst und Expressnetz zusammenführt, hat im vergangenen Geschäftsjahr über 1 Mrd. USD eingespart. Bis Ende 2027 sollen es 2 Mrd. USD werden. Weil FedEx auf das Kalenderjahr umstellt, gilt die aktuelle Prognose für die sieben Monate bis Dezember. Sie sieht einen bereinigten Gewinn je Aktie von 16,90 bis 18,10 USD vor.

    Die Börse reagierte auf die jüngsten Zahlen dennoch leicht verschnupft, denn der Ausblick hatte mehr versprochen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Kurs trotzdem um fast 50 % im Plus. Für 2027 erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von rund 20,84 USD. Daraus ergibt sich beim aktuellen Kurs von 285,85 USD (250,55 EUR) ein KGV von knapp 14. Für einen globalen Marktführer ist das eine moderate Bewertung. Allerdings lässt die Dividendenrendite von rund 1,8 % zu wünschen übrig. Der deutsche Wettbewerber DHL Group bringt es etwa auf das Doppelte.

    Fazit: Wer geht als Gewinner aus der Woche der Wahrheit hervor?

    Die drei Hauptversammlungen in dieser Woche stehen für drei Stufen der Risikoleiter. Bei FedEx dürfte es am ruhigsten zugehen, denn das Unternehmen bietet planbare Gewinne zu einer vernünftigen Bewertung. BYD ist im Vergleich zur eigenen Historie ebenfalls niedrig bewertet, kämpft aber mit einer schwierigen Lage im Heimatmarkt und muss die hoch verschuldeten Inlandstöchter stützen. Vidac Pharma ist die spekulativste, aber auch aussichtsreichste Wette. Hier entscheiden nicht Bilanzkennzahlen über den Kurs, sondern die Studiendaten der kommenden Wochen und die Frage, ob sich ein starker Partner findet. Im Erfolgsfall werden sich die Aktionäre über einen Kursschub freuen können.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH ist daneben im Rahmen der Erstellung und Veröffentlichung der Berichterstattung in entgeltlichen Auftragsbeziehungen tätig.

    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

    Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Jens Castner

    Der gebürtige Nürnberger ist seit mehr als 30 Jahren im Finanzjournalismus und am Kapitalmarkt aktiv, zuletzt als Chefredakteur von Börse Online. Seit April 2026 ist er selbstständig tätig, um sich voll und ganz seiner großen Leidenschaft zu widmen: der Identifikation unterbewerteter Aktien, mit besonderem Fokus auf das Nebenwertesegment.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Matthias Schomber vom 28.09.2026 | 05:00

    Start der extremen Renditejagd! Volkswagen und BYD vor Rebound? Globex Mining mit charttechnischem Ausbruch!

    • Royalties
    • RE Royalties
    • Volkswagen
    • autobauer
    • BYD
    • Elektromobilität
    • Elektroauto

    Jeder sucht an der Börse nach Rendite. Die Herbst-Jagd hat begonnen und auf der Suche nach Rendite-Aktien sind wir fündig geworden. Während unser heimischer Autobauer Volkswagen mitten in einem schwierigen und teuren Umbau steckt, drängt der chinesische Konkurrent BYD mit Macht und klugen Preisstrategien auf den europäischen Markt. Bei beiden Aktien könnte jetzt eine Reboundchance lauern. Doch nicht nur bei den Autobauern gibt es interessante Entwicklungen, sondern auch bei kleineren Unternehmen, die nicht unbedingt im Fokus stehen, sollte man genauer hinschauen. Das Rohstoffunternehmen Globex Mining bringt sich nicht nur operativ in Stellung, sondern auch charttechnisch ist der Ausbruch über einen wichtigen Widerstandsbereich gelungen. Wir werfen einen Blick auf diese drei Aktien, bewerten die Rendite-Chancen und deren aktuelle Lage.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Nico Popp vom 25.09.2026 | 05:00

    Werden wir Quanten-Weltmeister? Wie Aqarios Quantum Technologies BASF, E.ON und IBM überzeugt – Innovationen auch bei Quantum eMotion und Amazon

    • Quanten-Computing
    • Rechenzentren
    • Industrie
    • Logistik

    Die Welt wird immer komplexer – dieser Aussage werden wohl nur die Wenigsten widersprechen. Blickt man bei Logistik, Produktion oder auch Rechenzentren in den Maschinenraum, zeigt sich noch viel mehr Komplexität. Der Grund: Immer mehr Daten. Klassische Computer stoßen angesichts dieser neuen Situation an ihre Grenzen. Doch es gibt eine Lösung: Quantencomputing. Inzwischen schafft es immer mehr Quanten-Technologie aus den Universitäten in die Praxis. Quantenberechnungen werden vom Forschungsobjekt zum Werkzeug für mehr Wertschöpfung. Während Tech-Riesen wie Amazon und NVIDIA weit in die Zukunft denken, zeigen spezialisierte Software-Pioniere bereits heute, wie sich komplexe Abläufe in Unternehmen drastisch beschleunigen lassen. Das Erfreuliche dabei: Ein vielversprechender Quanten-Pionier kommt aus Deutschland und handelt seit einiger Zeit als einzige deutsche lupenreine Quanten-Aktie an der Börse.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Matthias Schomber vom 09.09.2026 | 05:00

    BMW in der Krise, Renk korrigiert – wird Volatus Aerospace durch den Drohnen-Hype die Aktie der Stunde?

    • Drohnen
    • Drohnentechnologie
    • Drohnenabwehr
    • drohnenkrieg
    • Automobile
    • Verteidigung
    • Krieg
    • eauto
    • Getriebe

    Die globalen Aktienmärkte bleiben insgesamt schwierig. Bedingt durch die Krisen und Kriege. Wir werfen heute einen genauen Blick auf 3 Unternehmen und deren Aktien, die normalerweise in einigen Wachstumsdepots beinhaltet sein könnten. Den Anfang macht der Augsburger Getriebe-Spezialist Renk, der trotz glänzender Fundamentaldaten an der Börse zuletzt abgestraft wurde. Danach durchleuchten wir den schon fortgeschrittenen, aber schmerzhaften Umbau beim bayrischen Vorzeige-Autobauer BMW, der Anleger zuletzt mit schwachen Margen schockiert hat. Zum Abschluss präsentieren wir Ihnen eine Company, die noch bei vielen eine Art „Geheimtipp“ ist: Volatus Aerospace. Der kanadische Drohnen-Spezialist hat gerade einen wichtigen Meilenstein erreicht und könnte aus charttechnischer Sicht vor einem Ausbruch nach oben stehen. Anschnallen, denn es dürfte spannend werden!

    Zum Kommentar