Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen.
Vor der Gründung seines eigenen Unternehmens war er in verschiedenen Stationen als Wirtschaftsredakteur, Fonds Advisor, Portfolio Manager und schließlich als CEO einer börsennotierten Beteiligungsgesellschaft tätig. Weiterhin besetzte er mehrere Aufsichtsratsposten.
Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends, speziell in den Bereichen E-Commerce, Fintech, Blockchain oder Künstlicher Intelligenz.
Kommentare von Stefan Feulner
Kommentar von Stefan Feulner vom 14.04.2022 | 05:10
Deutsche Bank, wallstreet:online, Commerzbank – Finanzaktien vor dem Sprung
Die steigende und länger bleibende Inflation beunruhigt die Marktteilnehmer. Die Notenbanken, die zu lange an ihrer ultralockeren Geldpolitik zu Gunsten eines möglichen Wirtschaftswachstums festhielten, müssen nun handeln. Während die EZB noch im Tiefschlaf verharrt, startete die US-Notenbank mit den ersten Zinserhöhungen, weitere werden folgen. Die Profiteure der Zinswende sind Finanzinstitute, die auch nach den Ankündigungen performten. Der Krieg in der Ukraine warf diese jedoch zurück. Eine mögliche zweite Chance für ein Investment in attraktive Finanzdienstleister.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 13.04.2022 | 05:00
Infineon, BrainChip, Nvidia – Chipmarkt vor nächster Welle
Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und den angekündigten Sanktionen gegen Russland werden bestimmte Güter des Alltags knapp. Aktuell stehen die Konsumenten zum Beispiel bei Sonnenblumenöl vor leeren Supermarktregalen. Fast vergessen scheint, dass es auch bei Halbleitern noch immer ein zu knappes Angebot gibt. Diese Krise könnte aufgrund des Krieges noch einmal eine Verschlimmerung hervorrufen. Grund sei, dass das für die Chip-Produktion nötige Edelgas Neon ausgehen könnte. Der Intel-Chef Gelsinger geht hingegen davon aus, dass die Chip-Knappheit noch bis ins Jahr 2023 reichen wird.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 12.04.2022 | 05:10
Plug Power, Phoenix Copper, JinkoSolar – Aktien für die Freiheit
Der seit Wochen schwelende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bestimmt im Moment das Weltgeschehen. Dabei steht vor allem die Umsetzung der Energiewende ganz oben auf der Agenda. Durch die ausgerufenen Sanktionen steht Politik und Wirtschaft vor einem Stresstest, wie man sich zukünftig unabhängiger von russischem Gas und Kohle machen kann. Längere Kohle- und Atom-Laufzeiten stehen im Raum. Langfristig, so sind sich die Ampel-Politiker einig, ist der wirkliche Weg zu energiepolitischer Unabhängigkeit der Ausstieg aus den fossilen Energien. Durch die knappen Rohstoffe, wie z.B. Kupfer, wird dies jedoch ein teures Unterfangen.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 08.04.2022 | 05:10
BioNTech, Triumph Gold, Rheinmetall – Unsicherheiten überall
Die weiter andauernden Kämpfe in der Ukraine und die Sorge über eine Eskalation der Situation beunruhigt die Kapitalmärkte weltweit. Trotzdem konnten sich die führenden Börsenbarometer von ihren Tiefstständen deutlich erholen. Nun folgte mit der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der FED der nächste Nackenschlag. So will die US-Notenbank die Rückführung ihrer Bilanzsumme beschleunigen und Anleihen im Wert von bis zu 95 Mrd. USD auslaufen lassen, ohne erneut zu kaufen. Damit treffen die Währungshüter vor allem Technologiewerte, die bereits seit Jahresanfang in einer scharfen Korrektur steckten. Gold dagegen reagiert trotz der zu erwarteten Zinserhöhungen kaum, ein starkes Zeichen für das Edelmetall.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 07.04.2022 | 05:10
Newmont, MAS Gold, Barrick Gold – Das wird die harte Währung
Die Edelmetalle wurden Ende Februar, als die russische Armee in die Ukraine einmarschierte, ihrem Namen als Krisenwährung gerecht. So stieg Gold beim ersten Ansturm um knapp 10% und markierte mit 2.070,18 USD je Unze ein neues Jahreshoch. Lediglich 4 USD fehlten, um in der aktuellen Weltleitwährung, dem US-Dollar, eine neues Allzeithoch zu erklimmen. Seitdem korrigiert das gelbe Metall, auf langfristige Sicht dürften neue Höchststände jedoch nur eine Frage der Zeit sein. Die Wichtigkeit von Gold ist aktuell aufgrund der geopolitischen Spannungen zu sehen. So schlug der Vorsitzende der russischen Energiekommission, Pavel Zavalny, vor, russisches Öl und Gas in „harter Währung“, also in Gold zu bezahlen.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 04.04.2022 | 05:10
Nio, Power Nickel, BYD – Extreme Nachfrage trotz steigender Preise
Aufgrund des Klimawandels findet im Verkehrssektor Historisches statt: die Transformation von betankten Automobilen mit fossilen Energieträgern zu sogenannten Stromern, mit Batterie betriebenen Fahrzeugen. Die Wachstumszahlen der Elektroautobauer wie Tesla, BYD oder Nio sind beeindruckend. Dabei steht der Trend erst am Anfang und dürfte in den nächsten 2-3 Jahren deutlich an Fahrt aufnehmen. Durch die hohe Nachfrage nach Batterie-betriebenen Automobilen steigt parallel der Bedarf an den dazu benötigten Rohstoffen wie Lithium, Kobalt oder Nickel. Aufgrund des fehlenden Angebots sind gerade die Produzenten und Explorationsunternehmen die Gewinner, die zeitnah in der Lage sind, die knappen Güter liefern zu können.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 28.03.2022 | 05:10
Deutsche Bank, Hong Lai Huat, Commerzbank – Starkes Comeback
Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und den darauffolgenden Sanktionen verloren vor allem Banken überproportional an Börsenwert. Die Sorge vor möglichen Kreditausfällen in den osteuropäischen Nachbarländern ließen neben den europäischen Großbanken auch die einheimischen Finanzinstitute wie Deutsche Bank oder Commerzbank kurzfristig in den Keller rauschen. In den letzten Tagen zeigten jedoch gerade diese Titel relative Stärke, vor allem getrieben durch die Zinsphantasie, ausgelöst von der US-amerikanischen Notenbank FED.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 25.03.2022 | 05:10
SGL Carbon, Almonty Industries, HeidelbergCement – Preise gehen durch die Decke
Bereits weit vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine kam es zu Störungen von Lieferketten und der Knappheit an bestimmten Rohstoffen. So führte bereits im vergangenen Jahr der Halbleitermangel besonders in der Autoindustrie zu Kurzarbeit und Schließungen von Produktionsstätten. Die aktuellen geopolitischen Spannungen verstärken die inflationären Entwicklungen. Zwar versuchen die Notenbanken erstmals, entgegenzuwirken. Ein weiteres Ausufern der Preisspirale ist jedoch alles andere als unwahrscheinlich. Profiteuere sind dabei die Rohstoffproduzenten.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 24.03.2022 | 05:10
BioNTech, Cardiol Therapeutics, Moderna – Neue Zielgruppen sollen Geschäft beleben
Die Infektionszahlen befinden sich weiterhin auf Rekordniveau. So haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 283.732 Neuinfektionen gemeldet, 21.139 Fälle mehr als vor einer Woche. Dagegen lahmt das Impftempo, der Impfstatus der Gesamtbevölkerung verändert sich nur marginal und bleibt bei 75,8% grundimmunisierten Personen. Kein geringerer als Bundeskanzler Scholz wirbt nun für eine allgemeine Impfpflicht, um einer drohenden weiteren Corona-Welle im Herbst entgegentreten zu können. Für die Impfstoffhersteller, deren Bewertungen ähnlich der Impfquoten in den vergangenen Wochen stark Federn lassen mussten, dürfte diese Botschaft Wasser auf die Mühlen bedeuten.
Zum KommentarKommentar von Stefan Feulner vom 23.03.2022 | 05:10
Rheinmetall, Altech Advanced Materials, K+S – Das Momentum nutzen
Seit dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes vor etwa drei Wochen und der Verkündung von Sanktionen gegenüber russischen Gütern und Unternehmen kristallisierten sich die Gewinner und Verlierer am Aktienmarkt deutlich heraus. Waren Rüstungsfirmen in jüngster Vergangenheit aus ethischen Gesichtspunkten weder für Fondsmanager noch für private Anleger ein Anlageobjekt, wird nun kräftig in Unternehmen wie Rheinmetall, Hensoldt & Co. investiert. Dabei sind bislang weder Rüstungsaufträge durch die Bundesregierung vergeben, noch ist unklar, ob dafür die nötigen Rohstoffe zur Verfügung stehen werden. Es wäre somit wenig verwunderlich, wenn die aktuell aufgeblasenen Bewertungen bald implodieren würden.
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