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01.10.2020 | 12:56

Airbus, Boeing, Defense Metals: US-Regierung stellt Weichen

  • Seltene Erden

Der amtierende US-Präsident Donald Trump polarisiert seit Beginn seiner politischen Karriere. Während er dem einen Teil der Bevölkerung versucht aus der Seele zu sprechen, treibt er seine Gegner mit rhetorischen Spielchen in den Wahnsinn. Obwohl Trump begonnene Kriege seiner Vorgänger beendet und neuen militärischen Konflikten aus dem Weg geht, ist das weltweite Ansehen für die US-Regierung momentan auf dem Tiefpunkt. Neue Fans gewinnt Trump derweil in den sozialen Medien und auf kanadischer Seite. Der amtierende kanadische Premierminister Justin Trudeau muss sich sogar den Vorwurf gefallen lassen, dass Trump mehr für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes auf den Weg bringt. Anlass für diese Aussage ist der Bau einer Bahnlinie im Wert von 22 Mrd. USD von der kanadischen Provinz Alberta in den US-Bundesstaat Alaska. Aber es gibt auch einen weiteren Sektor, der von Trump profitiert.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Alaska to Alberta - A2A

US-Präsident hat angekündigt eine präsidiale Genehmigung für das A2A-Eisenbahnprojekt zu erteilen. Die neue Eisenbahnlinie soll von Fort McMurray, durch die Northwest Territories und den Yukon bis zum Delta Junction in Alaska gebaut werden. In Alaska soll die neue Linie dann an bestehende Eisenbahnlinie anknüpfen und zu Häfen in der Nähe von Anchorage weiterführen. Die Strecke ist 2.570 km lang und könnte zukünftig Passagiere befördern und natürlich Güter wie Öl, Kali und Erz sowie Container transportieren.

Weiterer Zugang zum Weltmarkt

Die neue Route kann für Importe und Exporte für den Weltmarkt genutzt werden und stellt eine weitere Diversifikation der Transportwege da. Üblicherweise geht Handel in beide Richtungen und stellt dadurch eine Bereicherung für die Menschen entlang der Strecke da. Laut Schätzungen wird das Projekt in Kanada mehr als 18.000 Arbeitsplätze schaffen und bis 2040 dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis zu 60 Mrd. USD beisteuern.

Trump sichert Versorgungskette ab

Der US-Präsident hat gestern einen weiteren weitreichenden Schritt verabschiedet. Im Zusammenhang mit der Rohstoffabsicherung soll die nordamerikanische Bergbauindustrie gefördert und dadurch die zunehmende Abhängigkeit von China reduziert werden. Durch einen Erlass im Zusammenhang mit dem Defense Production Act (DPA) wird die Finanzierung der Mineralverarbeitung zum Schutz der nationalen Sicherheit ermöglicht. Dieser Schritt sollen Hürden und Verzögerungen bei der Erteilung von Genehmigungen abbauen.

Nachfrageboom wird erwartet

Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Adamas Intelligence hat kürzlich prognostiziert, dass für die 2030er Jahre ein "astronomisches" Nachfragewachstum für bestimmte Seltene Erden-Mineralien zu erwarten ist. Die Experten erklären ihre Einschätzung dadurch, dass die Angebotsseite der Industrie voraussichtlich nicht mit der wachsenden Nachfrage Schritt halten wird.

Magnetische Mineralien im Fokus

Die Nachfrage nach magnetischen Seltenen Erden wird in den kommenden Jahren besonders steigen und sich zu einer Herausforderung entwickeln. Bei Unternehmen wie Airbus und Boeing, aber auch den Herstellern von Elektroautos, stehen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Elektromotoren besonders die Seltenen Erden wie Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium im Fokus.

British Columbia bietet Zugang

Das kanadische Unternehmen Defense Metals Corp. ist auf die Erkundung und Entwicklung eines Seltene Erden Projektes in der Provinz British Columbia fokussiert. Das Unternehmen konnte bereits Entdeckungen auf dem Projekt Wicheeda nachweisen und arbeitet in diesem Zusammenhang mit SGS Canada zusammen. Das Projekt Wicheeda umfasst laut einer Mitteilung angezeigte Mineralressourcen von 4.890.000 Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3,02 % LREO (Light Rare Earth Elements, leichte Seltenerdmetalle) und abgeleitete Mineralressourcen von 12.100.000 Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2,90 % LREO.

Tests bestätigen Potenziale

Craig Taylor, CEO von Defense Metals, kommentierte die jüngsten Tests in der metallurgischen Anlage von SGS: „Der Erfolg der Flotations-Pilotanlage und die 1.200 Kilogramm hochwertiges REE-Konzentrat, die produziert wurden, führen zu einer einzigartigen Position von Defense Metals und der REE-Lagerstätte Wicheeda und eröffnen die Möglichkeit für zukünftige hydrometallurgische Pilotversuche bei SGS mit dem letztlichen Ziel, einen Nd-Pr-Oxid-Produktstrom zu produzieren." Das Projekt Wicheeda liegt 80 km nordöstlich von der Stadt Prince George und umfasst eine Größe von 1.708 Hektar.


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Kommentar von Mario Hose vom 20.12.2019 | 10:45

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  • Seltene Erden

Der Markt für Seltene Erden wird von der Volksrepublik China dominiert. Die weltweite Produktion von Seltenen Erden lag im Jahr 2018 bei rund 170.000 Tonnen, wovon 120.000 Tonnen aus China stammten. Daran wird deutlich, wie sehr die weltweiten Industrien von einem guten Verhältnis zu China abhängig geworden sind. Im Jahr 2010 hat die Volksrepublik nach einem diplomatischen Streit mit Japan die Exporte beschränkt, was dazu führte, dass die Preise für die Nischenmetalle in die Höhe schnellten.

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Kommentar von Mario Hose vom 08.10.2019 | 05:50

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Seltene Erden umfassen 17 verschiedene Elemente des chemischen Periodensystems und haben aufgrund ihrer Besonderheiten für industrielle Anwendung einen hohen Stellenwert. Der Begriff ‚selten‘ ist jedoch für die Allgemeinheit irreführend, denn das seltenste Element der Metalle dieser Kategorie ist Thulium und kommt im Bergbau häufiger vor, als Gold oder Silber. Thulium kommt bei Leuchtstofflampen und Röntgentechnik zum Einsatz. Die Gewinnung von Seltenen Erden ist kostenintensiv und findet mittlerweile überwiegend in China statt. Im Zusammenhang mit dem Handelskrieg zwischen China und den USA rücken Unternehmen in den Fokus, die außerhalb der asiatischen Volksrepublik liegen.

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