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04.03.2026 | 05:20

Antimony Resources: 10.000 m Bohrungen, 7 Mio. CAD Cash, 3 Mrd. USD Rohstoffpotenzial – warum diese Aktie ein Hotstock ist

  • Antimony Resources
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Bildquelle: pixabay.com

Während die globale Rohstoffwelt gebannt auf die Preisentwicklung von Kupfer, Gold und Wolfram schaut, vollzieht sich an einer ganz anderen Front eine Revolution. Antimon, von der EU und den USA gleichermaßen als kritischer Rohstoff eingestuft, ist zum geopolitischen Druckmittel geworden und damit zu einer der spannendsten Investment-Chancen der kommenden Jahre. In diesem Umfeld arbeitet sich ein kleines kanadisches Unternehmen nach vorne. Antimony Resources erschließt auf seinem Bald-Hill-Projekt in New Brunswick eine der vielversprechendsten Antimon-Lagerstätten Nordamerikas. Bei Bauarbeiten wurde kürzlich eine neue Zone entdeckt, während parallel die Arbeiten zur ersten Ressourcenschätzung laufen. Gemessen am Potenzial erscheint die aktuelle Marktbewertung mehr als moderat.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: ANTIMONY RESOURCES CORP | CA0369271014

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Inhaltsverzeichnis:


    Die Faktenlage: Was auf Bald Hill gefunden wurde

    Die jüngsten Entwicklungen auf dem Bald-Hill-Projekt lesen sich wie ein Lehrbuchbeispiel erfolgreicher Exploration. Das Unternehmen hat im Februar 2026 die Entdeckung einer neuen Mineralisationszone bekannt gegeben. Bei Bauarbeiten für eine Zufahrtsstraße westlich der Hauptlagerstätte stieß das Feldteam auf massiv ausgebildetes Stibnit, das Haupterz zur Antimon-Gewinnung. Die nach dem ersten Prospektor vor Ort benannte "Marcus (West) Zone" erstreckt sich nach ersten Schürfgrabungen über eine Länge von mindestens 25 m. Jim Atkinson, CEO von Antimony Resources, kommentierte den Fund mit den Worten: "Es ist offensichtlich, dass es sich um ein stark mineralisiertes Gebiet handelt und das „blättrige” Stibnit sehr attraktiv ist.".

    Was die Bedeutung dieses Fundes unterstreicht, ist die einfache Überprüfbarkeit. Flache Bohrungen können einfach durch Drehen der Bohrrichtung durchgeführt werden heißt es in der Unternehmensmitteilung. Geplant sind bis zu 6 Flachbohrungen bis in eine Tiefe zwischen 30-50 m.

    Auch die bereits bekannte "South Zone" liefert weiterhin positive Überraschungen. Dort konnte das Explorationsteam auf einer Länge von rund 150 m Stibnit-Vererzung im anstehenden Gestein nachweisen. Ein Schürfgraben aus dem Jahr 2010 lieferte damals Werte von 2,90 % Antimon über 8,18 m, einschließlich 5,79 % über 1,75 m und 8,47 % über 1,53 m.

    Die harten Zahlen: Was bisher gebohrt wurde

    Insgesamt hat Antimony Resources im Jahr 2025 über 8.000 m in 34 Bohrlöchern niedergebracht. In 75-80 % der Bohrlöcher wurden hochgradige Antimon-Vererzung durchteuft. Besonders hervorzuheben sind Abschnitte wie 2,38 % Antimon über 9,6 m oder 6,79 % Antimon über 2,3 m. Als Ergebnis dieser Bohrkampagne konnte die Hauptzone auf eine Streichlänge von über 700 m ausgedehnt werden, die Tiefe der Vererzung wurde auf mindestens 400 m bestätigt. Die durchschnittlichen Mächtigkeiten liegen bei 3-4 m, die Durchschnittsgehalte bewegen sich in der Größenordnung von 3-4 % Antimon.
    Ein technischer Bericht nach NI 43-101 aus dem Jahr 2025 schätzt das Potenzial der bereits bebohrten Fläche auf etwa 2,7 Mio. t mit einem Gehalt zwischen 3-4 % Antimon. Daraus ergibt sich eine enthaltene Menge von 80.000 bis 106.000 t Antimon.

    Der Fahrplan: Wann kommt die erste Ressource?

    Das laufende Jahr 2026 steht ganz im Zeichen der Definitionsbohrung. Geplant sind 10.000 m mit mehreren Bohrgeräten, ein zweites wurde bereits hinzugezogen, ein drittes soll in Kürze folgen. Jim Atkinson äußerte sich dazu in einem Interview: "Im Laufe des Jahres 2026 werden wir weiterhin mit Beratern zusammenarbeiten, um die Ressourcenberechnungen zu erörtern, die wir hoffentlich Ende 2026 oder Anfang 2027 abschließen können. Im Rahmen dieser Beratung wird auch ein Fahrplan für die Genehmigungsverfahren einschließlich einer Umweltverträglichkeitsprüfung entwickelt. Diese Arbeiten haben bereits begonnen."

    Der Markt: Warum Antimon plötzlich im Fokus steht

    China dominierte lange Zeit mit einem Anteil von über 75 % die weltweite Produktion. Ende 2024 verhängte Peking dann Exportbeschränkungen, die den Markt fundamental veränderten. Jim Atkinson fasst die Situation zusammen: "China produzierte über 75 % des weltweiten Antimonangebots, aber im Dezember 2024 verbot China alle Exporte von Antimon. Der andere große Produzent – Russland – steht unter Sanktionen. Dies macht Antimon zu einem sehr wichtigen, geopolitisch kritischen Metall. Die durch Chinas Maßnahmen verursachte Versorgungsknappheit hat zu einem Anstieg des Antimonpreises geführt – auf 60.000 USD pro t an den Metallbörsen."

    Der Preis hat sich seither auf einem historisch hohen Niveau eingependelt. Für ein Projekt wie Bald Hill bedeutet dies eine grundlegend verbesserte Wirtschaftlichkeitsrechnung. Hinzu kommt die strategische Bedeutung. Die USA haben in ihrem Verteidigungsetat Mittel für den Aufbau strategischer Rohstoffreserven vorgesehen, und die kanadische Provinzregierung von New Brunswick arbeitet aktiv an einer Strategie für kritische Mineralien.

    Die Diskrepanz: Projektpotenzial versus Marktbewertung

    Einem potenziellen Ressourcenziel von 80.000 bis 106.000 t enthaltenem Antimon steht ein aktueller Antimonpreis von etwa 30.000 USD pro t gegenüber. Der reine Rohstoffwert im Boden beläuft sich damit auf eine Größenordnung von 2,4 bis 3,2 Mrd. USD. Hinzu kommt der Hebel durch die Neuentdeckungen. Die Marcus (West) Zone und die erweiterte South Zone sind bislang nicht in den Potenzialschätzungen enthalten. Die nahezu 2,5 km lange Antimon-Anomalie im Boden ist ein klares Indiz für das ungenutzte Potenzial.

    Die Standortvorteile und das Management

    Das Konzessionsgebiet liegt verkehrsgünstig zwischen Sussex, Fredericton und Saint John und ist über regionale Highways erschlossen. Bohrungen sind ganzjährig möglich. Jim Atkinsons Erfahrung und Enthusiasmus sind spürbar: "Ich hatte das Privileg, die Bald Hill-Stätte zu besuchen und die Arbeiten in der Marcus (West)-Zone zu beobachten. Der Baggerfahrer und die Geologen arbeiten sehr gut zusammen und bilden ein äußerst effizientes Team." Die Finanzierung ist ebenfalls gesichert: "Das geplante Explorationsprogramm ist mit über 7 Mio. CAD auf dem Konto vollständig finanziert."

    Bei einem aktuellen Aktienkurs von 1,02 CAD kommt das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von rund 105 Mio. CAD. Das verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem Rohstoffwert im Boden und dem Wert, der dem Unternehmen aktuell zugebilligt wird.

    Chart Antimony Resources, Stand 02.03.2026, Quelle: Refinitiv

    Antimony Resources präsentiert sich als Explorationsunternehmen mit einem hochgradigen Projekt in einem sicheren Rechtsstaat, das von einem geopolitischen Megatrend profitiert. Die jüngsten Entdeckungen unterstreichen das gewaltige Potenzial des Areals. Während die 10.000 m Definitionsbohrung auf die erste offizielle Ressourcenschätzung zusteuert, scheint der Markt die strategische Bedeutung und den potenziellen Wert des Projekts noch nicht vollständig eingepreist zu haben. Für Investoren, die frühzeitig an einem systemrelevanten Rohstoffprojekt partizipieren wollen, bietet sich hier eine außergewöhnliche Gelegenheit.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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