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Aktuelle Interviews

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Nick Mather
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Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


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03.01.2020 | 06:30

Baumot Group AG - Upside-Potenzial und Ergebnisverbesserung

  • Nachrüstung

Die Baumot Group AG ist ein führender Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung. Diese Produkte und Dienstleistungen setzt Baumot branchenübergreifend in den Geschäftsfeldern OEM (Erstausrüstung), Retrofit (Nachrüstung) und Aftermarket (Ersatzteile) ein. Zu den Branchen zählen insbesondere On-Road z.B. Pkw, Lkw sowie Busse und Off-Road z.B. Baumaschinen, landwirtschaftliche Maschinen oder stationäre Anlagen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Erst 10% der Umsätze in Deutschland

Im ersten Halbjahr 2019 kam es zu deutlichen Umsatzsteigerungen. So konnte der Umsatz zum ersten Halbjahr 2019 um 159,2% auf 7,78 Mio. EUR gegenüber 3,00 Mio. EUR im Vorjahr gesteigert werden. Maßgeblich hierfür waren vornehmlich ausländische Märkte, die rund 90% des Umsatzes ausmachten. Mit der anlaufenden Nachrüstung in Deutschland sollte sich diese Verteilung jedoch wieder zunehmend nach Deutschland verschieben.

Diversifikation durch internationale Märkte

Die Baumot Group AG konnte sich sehr stark im italienischen Markt platzieren und geht hier auch in Zukunft von weiteren stabilen Umsätzen aus. Weiterhin konnte die Marktpräsenz im Nahen und Mittleren Osten, insbesondere in Israel, weiter ausgebaut werden. Dies erfolgt ohne eigene Infrastruktur über lokale Partner, um die geopolitischen Risiken für das Unternehmen gering zu halten. Geographisch steuerte Großbritannien über die Nachrüstung von Stadtbusse ebenfalls umfangreiche Umsatzerlöse bei. Zudem wurden weiterhin Landmaschinen in Osteuropa mit Abgasnachbehandlungssystemen beliefert.

EBITDA im grünen Bereich

Umfangreiche Prozessverbesserungen und Nachverhandlungen im Einkauf führten zu einer starken Ergebnisverbesserung und das EBITDA fiel erstmals seit vier Jahren positiv aus. So konnte ein EBITDA in Höhe von 0,50 Mio. EUR gegenüber -2,77 Mio. im Vorjahr erzielt werden. Durch diese gute operative Entwicklung wurde nahezu ein positives Nettoergebnis von -0,22 Mio. EUR erzielt. Im Vorjahreszeitraum lag das Nettoergebnis noch bei -3,66 Mio. EUR. Es zeichnet sich ab, dass ein erfolgreicher Turnaround gelungen ist und weitere Verbesserungen im Zuge der anlaufenden PKW-Nachrüstung nochmals möglich sein sollten.

GBC Research bestätigt Rating

Im Rahmen der konkretisierten Guidance für 2020 und der erzielten Halbjahresergebnisse in 2019 haben die Analysten von GBC Research ihre Prognose angepasst. Sollte sich das zweite Halbjahr 2019 ähnlich wie das erste entwickelt haben, so sollten die Umsatzerlöse mit etwa 15,5 Mio. EUR deutlich unter der Guidance von 22 Mio. EUR liegen, jedoch das EBITDA mit 1 Mio. EUR etwa der 1,1 Mio. EUR Guidance entsprechen. Ursprünglich hatten die Experten von GBC 30,33 Mio. EUR Umsatzerlöse und ein EBITDA in Höhe von 3,29 Mio. EUR bzw. 10,8% EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2020 erwartet.

Den Grund für die einstellige EBITDA-Marge sieht das Management in höheren Anlaufkosten im Zuge der PKW-Nachrüstung. Durch die Anpassung der Prognose hat GBC auf Basis ihres DCF-Modells das Kursziel von zuvor 3,40 EUR auf 3,13 EUR reduziert, aber weiterhin das Rating Kaufen vergeben.

Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/19773.pdf


Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Baumot Group AG – Kursfeuerwerk dank Kraftfahrtbundesamt?

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Die Baumot Group ist ein deutscher Anbieter ganzheitlicher Lösungen im Bereich der Abgasnachbehandlung. Die Kunden des Unternehmens sind üblicherweise einzuordnen in den Bereichen Erstausrüstung wie Original Equipment Manufacturer (OEM), Nachrüstungen sowie im sogenannten Aftermarket mit Reparaturen und Ersatzteilen. Die Gruppe bietet laut eigenen Angaben hochwertige Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Testing & Validierung im Rahmen von Abgasnachbehandlunglösungen an. Seit dem Dieselskandal steht Baumot im Rampenlicht. Eine erste Entscheidung des Kraftfahrtbundesamt dürfte nun eine spannende Weichenstellung sein.

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Kommentar vom 17.06.2019 | 09:29

Daimler, dynaCERT, MAN – Preisgekrönte Lösung zur Senkung von Stickstoffdioxid

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Das Umweltbundesamt (UBA) gibt bekannt, dass der Ausstoß von Stickstoffdioxid (NO2) im Jahr 2018 in 57 deutschen Städten zu hoch war. Der EU-Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel. Im Jahr 2017 überschritten noch 65 deutsche Städte diesen Wert, die Entwicklung ist somit rückläufig und die Luft wird sauberer. Die höchste Belastung wurde in 2018 in Stuttgart mit 71 Mikrogramm gemessen.

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