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29.07.2019 | 05:55

Baumot Group AG – Kursfeuerwerk dank Kraftfahrtbundesamt?

  • Diesel
  • Nachrüstung
  • Politik

Die Baumot Group ist ein deutscher Anbieter ganzheitlicher Lösungen im Bereich der Abgasnachbehandlung. Die Kunden des Unternehmens sind üblicherweise einzuordnen in den Bereichen Erstausrüstung wie Original Equipment Manufacturer (OEM), Nachrüstungen sowie im sogenannten Aftermarket mit Reparaturen und Ersatzteilen. Die Gruppe bietet laut eigenen Angaben hochwertige Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Testing & Validierung im Rahmen von Abgasnachbehandlunglösungen an. Seit dem Dieselskandal steht Baumot im Rampenlicht. Eine erste Entscheidung des Kraftfahrtbundesamt dürfte nun eine spannende Weichenstellung sein.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Neuanschaffung vor Nachrüstung?

Der Diesel Skandal um geschönte Daten der Autobauer ist eigentlich schon schlimm genug. Das bisherige Verhalten von Bundesverkehrsminister Christian Scheuer (CSU) in dieser Angelegenheit ist allerdings auch alles andere als rühmlich. Scheuer vertrat bisher die Ansicht, dass die Besitzer von betroffenen Diesel-Fahrzeugen nicht nachrüsten dürfen, sondern stattdessen die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs in Erwägung ziehen sollen – und dies in Zeiten der Schonung der Rohstoff-Resources.

Aus diesem Grund gab es auch im Kraftfahrtbundesamt keine Eile eine entsprechende Allgemeine Betriebserlaubnis für die Nachrüstung von Technologien, um Grenzwerte mit den betroffenen Diesel-Fahrzeugen und offizieller Anerkennung einhalten zu können. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte ihren Bundesverkehrsminister letztlich auf, eine Lösung zu finden.

Breit aufgestellt und Politik im Auge

Die Gunst der Stunde. Die Baumot Gruppe fokussiert sich nicht nur auf die On-Road und Off-Road Branchen, sondern ist auch Maritim Bereich angesiedelt. Das Unternehmen kann mittlerweile ein breites Kundenspektrum, vom Fahrzeug- oder Motorenhersteller bis hin zu führenden OEM-Herstellern, Tier1-Zulieferern und hochspezialisierten Herstellern in Nischenmärkten, so die Angaben von Baumot.

Stefan Beinkämpen, Vorstandsmitglied von Baumot: „Um Fahrverbote zu vermeiden und die Werthaltigkeit der Diesel-Fahrzeuge zu bewahren, als auch die Gesundheit der Menschen in den deutschen Städten zu schützen, planen wir noch 2019 die ersten BNOx-Systeme auszuliefern.“ Die Erteilung der Allgemeinen Betriebserlaubnis für die Nachrüstung eines VOLVO EURO-5 Diesel-Motors durch eine Nachrüstlösung von der Bamberger Firma Dr. Pley bieten nun Grund zur Hoffnung, dass auch Baumot schon bald einen Nachfrageschub bei seinen Lösungen erleben könnte.

2019 wird ein wichtiges Jahr

Marcus Hausser, CEO von Baumot, zeigte sich zuletzt in einer Mitteilung für 2019 optimistisch: „2019 ist operativ sehr gut angelaufen, insbesondere die internationalen Märkte entwickeln sich wie erwartet sehr positiv. In den ersten Monaten 2019 haben wir daher bereits mehr Umsatz realisiert als im gesamten Jahr 2018. Und auch in Deutschland beim Start der PKW-Nachrüstung sind wir im Plan. Für das Gesamtjahr 2019 erwarten wir daher einen Umsatz in einer Größenordnung von 22 Mio. Euro und einem EBITDA im Bereich von 1,1 Mio. EUR. Mit dem Abschluss der umfangreichen Sanierung, der Entwicklung neuer Produkte und den Anfang dieses Jahres in vielen Ländern wieder verschärften Abgasnormen erwarten wir, zügig zu neuer Stärke zu finden.“

Die Abgasnachbehandlung wird ein spannender Markt werden, ähnlich wie der Einsatz von Wasserstoff-Technologien zur Vermeidung von Schadstoffemissionen bereits bevor sie entstehen, wie es dynaCERT Inc. anbietet.


Lexikon:

  1. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  2. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen


Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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