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10.09.2026 | 10:20

Gaskrise im Winter? 100 % Chance für NU E Power und E.ON, Nordex und Siemens Energy im Rampenlicht

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Bildquelle: Pixabay

Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von NU E Power

Eine zentrale Frage gestern in der Bundestags-Haushaltsdebatte 2027: Droht im kommenden Winter eine Gaskrise in Europa? Brüssel rudert wohl stark und sucht nach Lieferanten, Ziel ist es aber, den Preis nicht künstlich hochzutreiben. Man merkt, die europäische Energiepolitik und die Rohstoffmärkte haben derzeit einen hohen Stellenwert in der EU. Nach den extremen Turbulenzen der letzten Jahre steht Europa wieder vor der Herausforderung, die nationalen Gasspeicher rechtzeitig und vollständig zu füllen, um Engpässe in der kalten Jahreszeit zu verhindern. Im Ergebnis verschiebt die anhaltende Unsicherheit bei der fossilen Energieversorgung den strategischen Fokus immer schneller in Richtung klimaneutraler Alternativen. Im Zuge dieser Entwicklung rücken etablierte Energiekonzerne und innovative Pioniere der Branche automatisch in das Zentrum des globalen Investoreninteresses. Der Branchenriese E.ON beweist seine fundamentale Stärke als unverzichtbarer Betreiber kritischer Energieinfrastruktur, ebenso entwickelt sich das Geschäft der Wind- und Turbinen-Experten Siemens Energy und Nordex sehr ordentlich. In Kanada verfolgt NU E Power zukunftsweisende Konzepte, die zur sich wandelnden Energielandschaft beitragen könnten. Risikobewusste Investoren streuen über mehrere Ansätze und genießen den Rendite-Mix. Wir rechnen genauer nach.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: NU E POWER CORP | CA6699882065 | CSE: NUE , E.ON SE NA O.N. | DE000ENAG999 , SIEMENS ENERGY AG NA O.N. | DE000ENER6Y0 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554

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Inhaltsverzeichnis:


    E.ON – Der Gaskrise in Deutschland eine Absage erteilt

    Der DAX-Konzern E.ON nimmt als einer der größten Betreiber von Energie- und Gasnetzen in Europa eine spezielle Rolle bei der Sicherung der deutschen Energieversorgung ein. Denn das Unternehmen transportiert über seine riesigen Verteilnetze Strom und Gas direkt zu Millionen von Haushalten sowie mittelständischen Industriebetrieben im ganzen Land. Um einer potenziellen Gaskrise im Winter zu begegnen, investiert der Infrastrukturriese massiv in die Modernisierung, Digitalisierung und den reibungslosen Betrieb seiner Leitungssysteme. Eine Kernstrategie zur Vermeidung von Engpässen liegt in der intelligenten Steuerung der Gasströme, um regionale Lastspitzen flexibel auszugleichen und die Speicher optimal zu bewirtschaften. Zudem treibt E.ON die Diversifizierung der Importrouten voran, indem das Netz konsequent für die Einspeisung von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus den neuen Terminal-Infrastrukturen optimiert wird. Um das System langfristig krisenfest aufzustellen, bereitet der Konzern seine bestehenden Gasnetze außerdem intensiv auf den Transport von grünem Wasserstoff und Biomethan vor.

    Auf der Verbraucherseite setzt das Unternehmen auf smarte Technologien und digitale Zähler, die es Kunden ermöglichen, ihren Gasverbrauch in Echtzeit zu überwachen und signifikant zu senken. Die Kombination aus gesteigerter Energieeffizienz und dem gezielten Einsparen von Brennstoff in Industrie und Privathaushalten auch mit Hilfe von Wärmepumpen gilt als das wirksamste Sofortmittel gegen drohende Mangellagen. Letztlich zeigt das entschlossene Handeln des Konzerns, dass die deutsche Energieinfrastruktur durch technische Innovation und vorausschauende Planung auch extremen geopolitischen Krisen standhalten kann. Damit untermauert das Essener Traditionsunternehmen seine fundamentale Bedeutung als verlässlicher Stabilitätsanker für die gesamte deutsche Volkswirtschaft. Die Aktie ist seit 3 Jahren extrem gefragt und steigt um kumuliert 55 %. Bei Kursen um 17,77 EUR berechnen Analysten auf der Plattform LSEG ein KGV 2027e von 14. Obendrauf gibt es 3,4 % Dividende. Solide und relevant!

    NU E Power: Die wichtigsten Hebel für zukünftiges Wachstum

    Auch kanadische Unternehmen spielen eine wichtige Rolle bei der Energiewende. NU E Power entwickelt Energieinfrastruktur für Märkte, in denen KI, Rechenzentren und energieintensive Industrien den Zugang zu Strom zu einem strategischen Engpass machen. Das Geschäftsmodell ist so strukturiert, dass das Kapital erst nach der Risikominderung folgt und nicht bereits im Vorfeld bereitgestellt wird: Grundstücke und Netzkapazitäten werden frühzeitig gesichert, während Projekte durch Genehmigungen, Netzanschlüsse und Abnahmevereinbarungen vorangetrieben werden, bevor sie verkauft, gemeinsam mit Partnern entwickelt oder langfristig gehalten werden. Die geplante Übernahme des Hays-Projekts in Alberta würde eine Anlage hinzufügen, die dieser Strategie entspricht, da NU E Power damit erstmals die vollständige Kontrolle über einen Standort mit Solaranlage und Batteriespeicher erlangen würde. Im August unterzeichnete NU E Power eine unverbindliche Absichtserklärung zum Erwerb des Hays-Solarprojekts und der dazugehörigen Batteriespeicheranlage in Alberta. Der Abschluss der Übernahme steht weiterhin unter dem Vorbehalt von sieben aufschiebenden Bedingungen. Für Hays liegen weder ein unterzeichneter Netzanschlussvertrag noch ein Stromabnahmevertrag oder eine Abnahmevereinbarung vor.

    NU E Power ist bestrebt, den Kapitalbedarf in der frühen Entwicklungsphase zu steuern und konzentriert Kapitalinvestitionen auf Zeitpunkte, zu denen bereits ein erheblicher Projektwert geschaffen wurde. Die Kombination aus Solarenergie und Speicherung bietet größere Flexibilität bei der Stromlieferung, wodurch Strom zeitlich verschoben und besser an die Lastprofile großer Industrie- und Rechenzentrumskunden angepasst werden kann. Die finanzielle Basis wurde kürzlich durch eine aufgestockte Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 3,86 Millionen CAD gestärkt. Gleichzeitig wies das Unternehmen in seinem Bericht zum zweiten Quartal darauf hin, dass zusätzliche Finanzmittel erforderlich sein werden, um den laufenden Betrieb und die Entwicklungsaktivitäten zu finanzieren. Der Erlös aus der Platzierung ist für den weiteren Ausbau des Projektportfolios und die Bewertung weiterer Möglichkeiten im Bereich der Strominfrastruktur vorgesehen. Mit John Windsor als neuem COO gewinnt das Unternehmen einen Manager mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Verwaltung großer Energieportfolios, der relevantes Fachwissen einbringt, während die Projekte von der Entwicklung über den Netzanschluss bis hin zur Finanzierung und Baureife voranschreiten. Nur wenige Tage später wurde Peter Espig, Präsident und CEO von Nicola Mining, in den Vorstand berufen, was eine weitere strategisch bedeutsame Verstärkung darstellt. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Kapitalmarkttransaktionen, Restrukturierungen und grenzüberschreitenden Finanzierungen.

    IIF-Moderatorin Lyndsay Malchuk im Gespräch mit Broderick Gunning, CEO, und John Meekison, CFO der NU E Power Corp.

    https://youtu.be/gBC7b2pahOU

    Dies markiert eine deutliche Verlagerung des Fokus des Managements von der reinen Projektakquise hin zur entscheidenden Phase der Kapitalbeschaffung und der Verwertung entwickelter Vermögenswerte. Im zweiten Quartal wurden keine Umsätze ausgewiesen; stattdessen verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,41 Millionen CAD. Die kommenden Quartale werden daher von großer Bedeutung sein, da NU E Power seine Projekte vorantreibt und auf den Abschluss kommerzieller Vereinbarungen hinarbeitet. Gelingt es NU E Power, Hays und andere Projekte in verbindliche Vereinbarungen umzuwandeln und die Entwicklungsarbeit konsequent in Transaktionen umzusetzen, könnte sich das Unternehmen von einem kleinen Projektentwickler zu einer breiter aufgestellten Plattform entwickeln, die die nächste Generation der Energieversorgung unterstützt.

    Nordex und Siemens Energy – Energiewende-Lieblinge im Bewertungscheck

    Ins Stocken geraten sind die Kursaufschläge für die beiden Energie-Spezialisten Nordex und Siemens Energy, obwohl beide Unternehmen operativ mitten im Boom der weltweiten Energiewende stecken. Die vollen Auftragsbücher bei Windturbinen und Netztechnik spiegeln das enorme fundamentale Wachstum wider, das die Transformation des globalen Energiesektors unweigerlich mit sich bringt. Trotz dieser glänzenden Auftragslage blicken viele Analysten jedoch mit einer gewissen Skepsis auf die kurzfristige Aktienbewertung beider Konzerne. Denn nach den massiven Kursgewinnen der letzten 12 Monate von 60 bis 90 % argumentieren Marktexperten auf der Plattform LSEG Refinitiv, dass die künftigen Wachstumsphantasien auf dem aktuellen Niveau bereits weitgehend eingepreist sind. Zudem belasten anhaltend hohe Materialkosten und die nach wie vor angespannten globalen Lieferketten die Margen der beiden Schwergewichte. Investoren fordern von Nordex und Siemens Energy nun den klaren Beweis, dass das hohe Auftragsvolumen auch in nachhaltige, steigende Nettogewinne umgemünzt werden kann. Vor allem das margenschwächere Windkraftgeschäft muss zeigen, dass es die Phase der unprofitablen Altverträge endgültig hinter sich gelassen hat. Solange die Profitabilität nicht messbar mit dem Umsatzwachstum Schritt hält, sehen Analysten kaum fundamentalen Spielraum für eine noch höhere Bewertung an der Börse. Das Chance-Risiko-Verhältnis wird auf dem aktuellen Kursniveau von vielen Institutionellen daher eher als ausgereizt und neutral eingestuft. Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends müssen die kommenden Quartalszahlen die Erwartungen beim freien Cashflow und der operativen Marge daher deutlich übertreffen. Als durchschnittliche 12-Monats-Kursziele werden trotzdem hohe 49 EUR für Nordex und immerhin 196 EUR für Siemens Energy genannt. Skeptische Grundkommentare, aber sehr bullishe Kursziele!

    In den letzten drei Monaten bewegte sich die NU E Power-Aktie seitwärts in einem engen Bereich. Mit der nun abgeschlossenen Finanzierung hat NU E Power seine finanzielle Basis für die nächste Entwicklungsphase gestärkt. Quelle: LSEG, 9. September 2026

    Der globale Energiesektor wandelt sich unaufhaltsam von einem subventionsgetriebenen Zukunftsversprechen zu einem realen Geschäftsmodell. Sowohl etablierte Unternehmen als auch neue, innovative Anbieter profitieren von diesem allgemeinen Trend. Der Markt ist groß und entwickelt sich weiterhin rasant. E.ON, Siemens Energy und Nordex festigen ihre Positionen in etablierten Bereichen des Energiesektors, während NU E Power neue Konzepte und Technologien vorantreibt. Zusammengenommen verdeutlichen diese Entwicklungen das Ausmaß des Wandels, der derzeit in der gesamten Energiebranche stattfindet.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von NU E Power.

    Die kanadische Provinz Saskatchewan richtet ihre Energieversorgung grundlegend neu aus. Ein Regierungsplan, Ende September von Premierminister Scott Moe vorgestellt, sieht vor, bis zum Jahr 2050 mindestens 2.600 Megawatt (MW) Strom aus Kernkraftwerken zu gewinnen. Saskatchewan, historisch stark von Kohle- und Erdgasverstromung abhängig, begründet den Schwenk zur Kernkraft mit Versorgungssicherheit und bezahlbarem Strom. Der Plan umfasst zwei technische Ausbaustufen: Zum einen plant der Provinzversorger SaskPower die Errichtung kleiner modularer Reaktoren (SMR) nahe Estevan am Rafferty Reservoir. Zum anderen sollen im Nordwesten der Provinz große, traditionelle Kernreaktoren mit einer Leistung von über 2.000 MW gebaut werden, der erste könnte 2042 ans Netz gehen. In diesem äußerst dynamischen Marktumfeld positionieren sich etablierte Giganten wie Cameco und GE Vernova, während agile Player wie NU E Power spannende Nischen besetzen.

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