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05.08.2020 | 05:50

Hightech-Aktien mit positiven Nachrichten: Manz und artec

  • Hightech
Bildquelle: pixabay.com

In der Corona-Krise setzen Anleger auf Hightech-Aktien. Deren Kurse haben sich nach dem Einbruch im März 2020 in der Regel wieder schnell erholt. Der Grund: Corona beschleunigt den Trend zu Digital- und Technologisierung. Davon profitieren auch die Manz AG und die artec technologies AG. So hat Manz das operative Ergebnis im ersten Halbjahr 2020 auf 12,1 Mio. EUR verdoppelt und einen starken Auftragseingang vermeldet. artec technologies profitiert unter anderem davon, dass Sicherheitsbehörden mehr und in mehr in Terror- und Gefahrenabwehr investieren. So hat artec den Umsatz in H1 um 45% gesteigert und Analysten sehen 60% Kurspotenzial. Auch der Börsengang der amerikanischen Palantir könnte artec Auftrieb geben. Beide beliefern deutsche Sicherheitsbehörden.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A0JQ5U3 , DE0005209589

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Inhaltsverzeichnis:


    Wachstumskurs durch Behörden und Broadcast

    Die Analysten von GBC Research erwarten, dass artec in den kommenden Jahren deutlich wachsen wird. Im Geschäftsjahr 2019 hat der Spezialist für Datensammlung und -analyse in eine umfangreichen Vertriebsoffensive zur Gewinnung von Neukunden sowie in die eigene Cloud-Struktur investiert. Davon sollte artec ab dem laufenden Jahr profitieren. Für das 2020 erwartet GBC einen deutlichen Umsatzanstieg von mehr als 50%. Dadurch sollte das operative Ergebnis (EBITDA) von artec von -0,16 Mio. EUR auf 0,56 Mio. EUR zulegen.

    Für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 kalkuliert GBC auf Basis einer weiter dynamischen Umsatzentwicklung und einsetzenden Skaleneffekten mit einem EBITDA-Anstieg auf 0,93 Mio. EUR (2021) bzw. 1,84 Mio. EUR (2022). Auf Basis der Schätzungen liegt der Kursziel von GBC für die artec-Aktie bei 5,30 EUR (Rating: KAUFEN). Bei einem aktuellen Kurs von rund 3,30 EUR ergibt sich deutliches Potenzial. Link zur Studie: www.more-ir.de/d/21287.pdf

    Videomanagement Plattform für Sicherheitsbehörden

    Eine Bundesbehörde setzt den MULTIEYE BOS Manager von artec seit Jahresanfang 2020 erfolgreich ein. Mit dem ersten Folgeauftrag im März 2020 wird die artec-Plattform innerhalb der Behörde weiter ausgerollt. artec hat den MULTIEYE BOS Manager speziell für Lagezentren und Leitstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) entwickelt. Als Schnittstelle zwischen Einsatzteam und Leitstelle ist er eine Plattform zur zentralen Administration, Monitoring, Verwaltung und Abfrage einer Vielzahl mobiler/stationärer Videorecorder, IP-Videokameras und Systemkomponenten.

    „Nachdem sich unser BOS Manager in den vergangenen Monaten in der Praxis bewährt hat, erwarten wir in den kommenden Monaten weitere Aufträge von Sicherheitsbehörden aus dem In- und Ausland“, sagt artec-CEO Thomas Hoffmann. „Der Bedarf an einer zentralen Videomanagement Plattform für Sicherheitsbehörden ist groß und unsere Software überzeugt durch Zuverlässigkeit, Quellenunabhängigkeit und einfache Bedienung. Dies war auch das Feedback unseres Kunden und den Spezialisten auf der Fachmesse für Sicherheitsbehörden GPEC in Frankfurt.“

    Bei Manz geht es in 2020 wieder aufwärts

    Auch Manz blickt trotz Corona optimistisch in die Zukunft. Zwar ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 wegen der Pandemie von 132,8 Mio. EUR auf 124,3 Mio. EUR gesunken, im zweiten Quartal hat sich die Geschäftsentwicklung jedoch stabilisiert. Und die Profitabilität wurde sogar gesteigert. So hat sich das EBITDA in den ersten sechs Monaten auf 12,1 Mio. EUR mehr als verdoppelt. Vorstandsvorsitzender Martin Drasch kommentierte: "Wir freuen uns sehr, dass sich unser Geschäft trotz der weltweiten Unsicherheiten durch die Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 gut entwickelt hat. Wesentlich dazu beigetragen hat die frühzeitige Anpassung zahlreicher Prozesse in unserer Organisation, die hohe Flexibilität unserer Mitarbeiter sowie der kontinuierliche und vertrauensvolle Dialog mit unseren Kunden.

    So war es uns möglich, laufende Projekte konsequent abzuarbeiten. Auch für den weiteren Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr 2020 sind wir trotz der herausfordernden Zeiten vorsichtig optimistisch und sehen uns weiterhin solide aufgestellt, um unsere Prognose für das Gesamtjahr zu erreichen." Sehr positiv hat sich das Segment Energy Storage entwickelt. Sowohl im Neu- als auch im Bestandskundengeschäft gewann die Manz neue Aufträge, beispielsweise über Montagelinien zur Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriemodulen für hybrid- und vollelektrische Nutzfahrzeuge. Zudem platzierte ein führender Batteriehersteller einen Folgeauftrag im mittleren zweistelligen Millionenbereich für Produktionsanlagen für gewickelte Lithium-Ionen-Batteriezellen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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