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04.03.2026 | 04:15

Neue EU-Standards! Zukunft der E-Mobilität sichern! BYD, NIO, Group Eleven Resources und VW

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Bildquelle: pixabay.com

Mit der „Alternative Fuels Infrastructure Regulation“ (AFIR) schafft die Europäische Union seit Jahresbeginn 2026 verbindliche Mindeststandards für öffentlich zugängliche Ladepunkte. Zusätzlich wurden zur Förderung der E-Mobilität in vielen EU-Ländern neue Subventionen auf den Weg gebracht, auch wenn die Kassen wegen der hohen Verteidigungsausgaben leer sind. Der europäische Gesamt-Automarkt ist indes im Januar spürbar unter Druck geraten. Nach den neuesten Daten des Branchenverbands ACEA sanken die PKW-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 4 %, was den ersten Rückgang seit Monaten markiert und den schwierigen Gesamtmarkt widerspiegelt. Innerhalb dieser Entwicklung zeichnet sich aber ein klarer Trend ab: Die Elektrifizierung schreitet weiter voran und verschiebt die Marktanteile zugunsten batterieelektrischer Fahrzeuge. Gleichzeitig entfaltet sich der nächste Nahost-Konflikt mit stark steigenden Ölpreisen über 82 USD im Brent. Viel Rückenwind für alternative Antriebssysteme, die der weltweiten Hysterie trotzen können. Risikobewusste Anleger sollten jetzt ihre Portfoliostrukturen überarbeiten.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: GROUP ELEVEN RESOURCES | CA39944P1018 , NIO INC.A S.ADR DL-_00025 | US62914V1061 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039 , VOLKSWAGEN AG ST O.N. | DE0007664005

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Inhaltsverzeichnis:


    Group Eleven Resources – Kritische Metalle an vorderster Front

    Brüssel wacht auf! Denn Europa verstärkt neuerdings seine Bemühungen für eine eigenständige Rohstoffversorgung, um strategische Abhängigkeiten zu reduzieren und industrielle Wertschöpfung im eigenen Wirtschaftsraum zu sichern. In diesem Umfeld kann sich Group Eleven Resources sehr gut positionieren. Das Unternehmen ist fokussiert auf hochgradige Basismetallvorkommen in Irland. Durch systematische Bohrprogramme versucht man substanzielle Ressourcen in kritischer Größe aufzubauen, um ein strategisches Gewicht zu schaffen.

    Im Zentrum der Aktivitäten steht das PG-West-Projekt mit der Entdeckung Ballywire, die sich von einer klassischen Zink-Blei-Struktur zunehmend zu einem komplexen Multi-Metall-System entwickelt. Seit Bekanntgabe der Entdeckung im Jahr 2022 wurden mehr als 75 Bohrlöcher niedergebracht und ausgewertet, wodurch ein belastbares geologisches Modell des Systems entsteht. Das aktuell bedeutendste Bohrloch Nr. 25-3552-51 erweitert einen zuvor gemeldeten Abschnitt auf insgesamt 52,3 Meter mit durchschnittlich 10,3 % Zn+Pb, 330 g/t Silber und 0,40 % Kupfer. Innerhalb dieses Intervalls stechen 8,4 Meter mit 18,2 % Zn+Pb, 1.776 g/t Silber und 2,21 % Kupfer hervor, ergänzt durch nachweisbare Antimon-Anteile, was auf eine hochgradige, polymetallische Kernzone schließen lässt. Zusätzlich wurden in demselben Bohrloch drei tiefere Kupfer-Silber-Zonen identifiziert, darunter 3,7 Meter mit 225 g/t Silber und 1,03 % Kupfer, was die These eines strukturell kontrollierten Cu-Ag-Systems über mindestens 350 Meter Streichlänge untermauert. Geochemische Zusatzanalysen weisen darüber hinaus signifikante Germanium- und Gallium-Gehalte über mehrere Zehnermeter-Abschnitte aus, was die metallurgische Werthaltigkeit weiter erhöht.

    Operativ läuft derzeit das ambitionierteste Programm der Unternehmensgeschichte mit vier parallel arbeitenden Bohrgeräten, die im Jahr 2026 insgesamt mehr als 20.000 Bohrmeter absolvieren sollen, wovon rund 85 % auf Ballywire entfallen. Ergänzend hält das Unternehmen eine 77,64 %-Beteiligung am benachbarten Stonepark-Projekt, das in direkter Nachbarschaft zur Lagerstätte Pallas Green von Glencore plc liegt und eine eigenständige Zink-Blei-Ressource aufweist. Die regionale Einbettung wird durch die aktuelle Aktionärsstruktur unterstrichen. Glencore Canada wird seine Beteiligung von rund 13,6 % im Rahmen aktueller Kapitalmaßnahmen erhalten, überzeugend wirkt die laufende Bought-Deal-Privatplatzierung über 10 Mio. Aktien plus 15 % Mehrzuteilungsoption zu 0,90 CAD. Vor dem Hintergrund hochgradiger, mächtiger Bohrabschnitte und zunehmender Hinweise auf ein ausgedehntes Kupfer-Silber-System präsentiert sich Group Eleven derzeit von seiner stärksten Seite. Im aktuellen Explorations-Programm schlummert substanzielles Upside-Potenzial, Investoren sollten die aktuelle Volatilität nutzen und im Korridor 0,95 bis 1,15 CAD beherzt aufspringen. Mit einem Börsenwert von knapp 300 Mio. CAD steht die Multimetall-Story erst am Anfang!

    BYD versus NIO - Zwei Wege im dynamischen chinesischen EV-Markt

    Autohersteller sind auf stabile Lieferketten angewiesen! Die chinesische BYD startet ins Jahr 2026 mit einer klaren Europa-Strategie und einem starken Fokus auf die lokale Produktion. Das neue Werk im ungarischen Szeged, mit einer geplanten Kapazität von 200.000 Fahrzeugen jährlich, erlaubt BYD nicht nur die Umgehung der EU-Zusatzzölle, sondern schafft auch Nähe zu Kunden und EU-Lieferketten. Ergänzt wird dies durch Batterie-Montage, F&E in Budapest und ein geplantes Werk in der Türkei, was geopolitische Risiken streut und die Zollflexibilität mit EU-Zugeständnissen erhöht. Mit einem jüngst ergatterten Marktanteil von knapp 1 % in Europa positioniert sich BYD offensiv gegen etablierte Hersteller wie Volkswagen und Stellantis. Bewertungsseitig erscheint die Aktie mit einem 2026er-KGV von 14 sehr attraktiv, die kommenden Jahreszahlen am 26. März könnten einen möglichen Aufwertungsimpuls liefern.

    Der chinesische Mitbewerber NIO Inc. meldet für Februar ganze 20.797 ausgelieferte Elektrofahrzeuge, ein Plus von 57,6 % im Jahresvergleich, obwohl das Volumen saisonal unter dem Vormonat liegt. Das Frühlingsfest verschob Produktions- und Auslieferungsrhythmen, sodass der Rückgang gegenüber Januar kalenderbedingt ist. Die Kernmarke NIO bleibt mit über 15.000 Einheiten das Zugpferd, während Submarken wie Onvo und Firefly noch Skaleneffekte aufbauen. Rabattaktionen signalisieren weiterhin intensiven Preiswettbewerb im chinesischen Heimatmarkt. Verglichen mit BYD setzt NIO stärker auf seine Premiumpositionierung, hohe Markenbindung und technologische Differenzierung. Das Allround-Talent BYD geht allerdings strategisch sehr stark in die Breite und setzt auf Kostenführerschaft. Während BYD mit Solidität überzeugen kann, wirkt NIO etwas agiler, aber anfälliger für Nachfrageschwankungen. Insgesamt beschreiten beide Hersteller unterschiedliche Wege, um sich im wachsenden, aber hart umkämpften EV-Markt 2026 zu behaupten. Während BYD schon Geld verdient, müssen NIO-Aktionäre noch voraussichtlich bis 2030 warten.

    VW erreicht die Marke von 2 Millionen E-Autos und der Kurs sinkt trotzdem

    Gute Meldungen erreichen uns aus Wolfsburg. Während viele Börsianer den hohen Dezember-Kursen von deutlich über 110 EUR nachtrauern, lesen sich die jüngsten Meldungen wirklich gut. Denn VW hat mit der Übergabe seines zweimillionsten Elektroautos einen wichtigen Meilenstein in der eigenen Elektrifizierungsstrategie erreicht, symbolisch vertreten durch einen ID.3 aus Zwickau. Dieses Modell markiert den technologischen Startpunkt, während der eigentliche Bestseller der ID.4 ist. Zusammen mit dem Coupé-Ableger ID.5 und dem fetzigen ID Buzz eine runde Sache! Von den bisherigen zwei Millionen Elektrofahrzeugen entfielen rund 628.000 auf den ID.3, der damit die Basis für die breite Palette vom Kompakt- bis zum Kleinwagensegment gelegt hat. Insgesamt zeigt VW, dass der Modellmix aus Alltagsfahrzeugen, Bus-Revival und SUV-Power die erhoffte Elektrifizierungsagenda vorantreibt. Dann gibt es noch die gut laufenden Verbrenner. Warum die Aktie mit KGV 2026e von 4,5 und einer Ausschüttung von über 6 % nicht vom Fleck kommt, erfahren Investoren vermutlich bei der Bekanntgabe der Jahreszahlen am 10. März. Ultra spannend und wieder sehr günstig!

    Im 3-Monatsvergleich legt Group Eleven Resources erstaunliche 140 % aufs Parkett, während etablierte Automobilproduzenten mit einer ungefähren Nullrendite auf der Strecke bleiben. Nio muss seine Aktionäre noch mit der eigenen Leistungsfähigkeit überzeugen. Quelle: LSEG vom 03.03.2026

    Die Börsen befinden sich im Auge des Hurrikans. Während Rüstungstitel quasi täglich neue Käufer finden, tun sich etablierte Unternehmen z. B. aus dem Automotive-Sektor sehr schwer. Stark im Fokus sind zukünftige Lieferanten kritischer Metalle. Hier kann Group Eleven auftrumpfen!


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Die Börse macht keine Gefangenen. Wer derzeit im Chip-Sektor investiert ist, schwebt auf Wolke 7 und kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein Szenario auch mal wieder drehen könnte. Als Anhaltspunkt für weitere Einschätzungen hilft der Philadelphia-Halbleiter-Index (SOX). Er legte seit Jahresanfang von rund 3.500 Punkten auf über 12.800 Punkten zu (+265 %). Das erinnert stark an die Goldpreis-Entwicklung von 2023 bis 2026. Hier ging es von 1.650 auf 5.400 USD (+227 %). Wie immer ist es wichtig, die Rahmenbedingungen im Auge zu halten. Aktuell werden Knappheiten gehandelt, sollte der Iran-Konflikt aber enden, kann sich diese Einschätzung schnell entschärfen und Übertreibungen haben dann Korrekturbedarf. Ein gutes Beispiel könnte der Move bei Gold und Silber liefern, hier konsolidiert der Markt nach der irrationalen Rally in Q1 2026 nun doch spürbar. Es lohnt sich daher, tiefer in die Materie einzusteigen.

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    Die Börsen fahren weiter Achterbahn. Kein Wunder, denn bei der bestehenden, teils verwirrenden Nachrichtenflut wird oft übersehen: Kriege und geopolitische Spannungen kosten wirtschaftliches Wachstum und verunsichern Konsumenten. Denn obwohl die Kriegsindustrie sich kaum vor Aufträgen retten kann, die restliche Wirtschaft hat mit den Folgen der Auseinandersetzungen zu kämpfen: Hohe Energiepreise, Unsicherheit, fragile Lieferketten. Mit dem explodierenden Kreditbedarf der Staaten und sinkender Steuereinnahmen, steigen nun auch die Zinsen spürbar, das heizt die Inflation immer weiter an. In diesem Umfeld kann Gold gut gedeihen, rein technisch scheint bei 4.500 USD nun auch ein veritabler Boden gefunden zu sein. Vergessen von der großen KI- und HighTech-Welle sind bislang SAP und Oracle, auch die Deutsche Telekom stand schon 30 % höher. Ein guter Grund für ein paar tiefere Einblicke.

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    Kommentar von Nico Popp vom 25.05.2026 | 05:00

    Wolfram-Krise und es gibt nur eine Lösung: Lieferketten von SpaceX und Sandvik unter Druck – Almonty perfekt positioniert

    • Wolfram
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    • Südkorea
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    Ein beispielloser Preisschock, kein neues Angebot in Sicht und China setzt weiter auf Exportbeschränkungen – die Situation auf dem Wolframmarkt zwingt die westliche Industrie zum Handeln. Innerhalb des laufenden Jahres explodierte der Preis für Ammoniumparawolframat von 920 USD pro metrischer Tonnenuntereinheit am Handelsplatz Rotterdam weit über die Marke von 3.000 USD. Da China knapp 80 % der weltweiten Produktion kontrolliert und die USA ab 2027 ein striktes Beschaffungsverbot für chinesisches Wolfram im Verteidigungssektor umsetzen, droht ein Versorgungsengpass. Von der klassischen metallverarbeitenden Industrie über die Chipfertigung bis hin zur Raumfahrt sind Konzerne auf stabile Lieferketten dieses essenziellen und kaum zu ersetzenden Metalls angewiesen. In dieser einzigartigen Marktphase baut das US-Bergbauunternehmen Almonty Industries ein neues, geopolitisch unabhängiges Rohstoff-Imperium auf. Die Chancen dafür stehen gut: Almonty weitet als einziger Anbieter in nennenswertem Umfang die Produktion aus.

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