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12.05.2026 | 03:45

Wasserstoff-Rausch bei Nel ASA und ITM Power: Aktuell Pause für die Bullen, Geht’s dann weiter nach oben? Folgt nun auch die große Stunde von RE Royalties?

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Bildquelle: pixabay

Die Welt der erneuerbaren Energien steht quasi Kopf und spielt verrückt. Wer in den letzten Wochen die Kurse von Nel ASA und ITM Power verfolgt hat, kam aus dem Staunen kaum heraus. Es war ein wahres Feuerwerk, das da abgebrannt wurde von den Bullen. Es strafte zudem die vielen Zweifler und Skeptiker ab. Doch nun stellt sich die alles entscheidende Frage: War das nur ein kurzer Hype oder doch der Beginn eines nachhaltigen Trends? Während die großen Namen der Wasserstoff-Szene gerade eine wohlverdiente Verschnaufpause einlegen und ihre Gewinne konsolidieren, bereitet sich ein anderer Akteur im Hintergrund auf den großen Sprung vor. RE Royalties spielt ein ganz anderes Spiel. Dieses Unternehmen hat ein Modell perfektioniert, das gerade jetzt vor einem charttechnischen Befreiungsschlag stehen könnte. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von den drei Werten, denn sie könnten die Schlagzeilen der kommenden Wochen schreiben.

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Matthias Schomber
ISIN: RE ROYALTIES LTD | CA75527Q1081 | TSXV: RE , OTCQX: RROYF , ITM POWER PLC LS-_05 | GB00B0130H42 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235

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Inhaltsverzeichnis:


    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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    Tag-Cloud


    Aktien-Cloud

    Die Wasserstoff-Aktien Nel ASA und ITM Power atmen mal durch.

    Die norwegische Nel ASA hat eine Phase hinter sich, die manch einen ins Staunen versetzte. Der Aktienkurs ist zuletzt förmlich explodiert. Von ca. 0,20 EUR auf deutlich über 0,30 EUR in kurzer Zeit. Lange Zeit sah es zuvor so aus, als ob der Spezialist für Elektrolyseure den Anschluss verlieren könnte. Doch dann platzte der Knoten. Massives Volumen und eine Welle des Optimismus trieben den Wert in die Höhe. Aktuell sehen wir jedoch eine klassische Konsolidierung. Die Aktie atmet durch. Das ist aber kein Grund zur Sorge, sondern ein völlig normales Marktverhalten nach einem solch steilen Anstieg. Das Unternehmen hat sich durch die Ausgliederung der Tankstellensparte radikal fokussiert. Jetzt zählt nur noch das Kerngeschäft mit der industriellen Wasserstoffproduktion. Nel muss nun beweisen, dass die Effizienzsteigerungen in der Produktion ausreichen, um gegen die globale Konkurrenz zu bestehen. Die Fabrik in Heroya läuft auf Hochtouren, und die Welt wartet darauf, dass die Skaleneffekte endlich die Margen nach oben treiben. Es könnte die Ruhe nach dem Sturm sein, in der sich entscheidet, wann die Kraft wieder für den nächsten Aufwärtsschub ausreicht.
    Charttechnisch könnte die Aktie eine Bodenbildung im Bereich von 0,23 EUR bis 0,25 EUR vollziehen. Als nächstes käme dann ein erneuter Rebound Richtung 0,40 EUR in Betracht. Der Stoppkurs könnte in diesem Fall recht eng gesetzt werden.

    Ganz ähnlich präsentiert sich das Bild bei ITM Power aus Großbritannien. Auch hier sahen wir eine heftige Kursexplosion, die so manchem den Atem stocken, oder ihn mit offenem Mund zurück ließ. Die Briten haben sich unter neuer Führung saniert und konzentrieren sich nun auf ihre Kernkompetenz: die PEM-Elektrolyse. Die Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau ist ein gesundes Zeichen. Der Markt verdaut die Gewinne. Zuvor war der Kurs aus einer Seitwärtsbewegung bei knapp über 0,70 EUR nach oben hin ausgebrochen. Die Aktie stieg bis auf über 2 EUR an. Keine Verdopplung, sondern eine Verdreifachung binnen weniger Wochen. ITM Power hat es geschafft, das Vertrauen der Investoren durch eine klare Produktstrategie zurückzugewinnen. Statt komplizierter Sonderlösungen setzt man auf Standardisierung. Die Partnerschaft mit Linde bleibt das Rückgrat des Erfolgs und öffnet Türen zu globalen Großprojekten. Dennoch bleibt die Aktie eine Wette auf die industrielle Umsetzung der Energiewende. Während der Kurs sich gerade eine Auszeit nimmt, wird hinter den Kulissen an der Zuverlässigkeit der nächsten Stack-Generation gefeilt. Für Anleger bedeutet das: Der erste Durst der Bullen ist gestillt, nun geht es vielleicht bald in die 2. Runde. Dennoch ist der Chart noch sehr ambitioniert. Er gleicht schon fast einer Fahnenstange, daher wäre eine weitere Konsolidierung in Richtung 1,50 EUR, bzw. vielleicht sogar darunter erforderlich, bevor die Aktie weiter nach oben durchstartet.

    RE Royalties: Das Kraftpaket aus Vancouver

    Wenn man von der Volatilität der Wasserstoff-Werte zu RE Royalties wechselt, betritt man eine Welt der strukturierten Erträge. Während die anderen noch an ihren Fertigungshallen und Fabriken bauen, kann RE Royalties bereits die Früchte einfahren. Das Unternehmen hat ein Modell, das in der Branche der Erneuerbaren absolut interessant ist. Als Lizenzgeber stellt RE Royalties nämlich das Kapital für Projekte bereit und erhält im Gegenzug Umsatzanteile. Ein Blick in die aktuelle Präsentation verrät die enorme Stabilität, denn das Team blickt auf 25 Quartale in Folge zurück, in denen Dividenden gezahlt wurden. Das ist mal eine Ansage! Denn der Wasserstoffsektor ist meist eher noch für das Geld verbrennen bekannt. Mit insgesamt 122 Lizenzen im Portfolio ist das Unternehmen breit diversifiziert. Von Solar über Wind bis hin zu Batteriespeichern deckt man alles ab, was es in der grünen Zukunft so gibt. Die Auszeichnung als einer der „Globe and Mail Top Growing Companies“ in Kanada kommt somit auch nicht von ungefähr.

    Die jüngsten Nachrichten unterstreichen diesen Expansionskurs. Am 9. Februar 2026 gab das Unternehmen bekannt, eine weitere Tranche von 800.000 USD in das US-Solarportfolio von Solaris Energy investiert zu haben. Das gesamte Engagement soll bis zu 9 Millionen USD erreichen. Für RE Royalties bedeutet dieser Deal langfristige Einnahmen über 25 Jahre aus Projekten in Staaten wie Kalifornien oder Maine. Peter Leighton, der COO, macht deutlich, dass man hier auf Qualität setzt. Man arbeitet mit Profis zusammen, um den Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem zu finanzieren und gleichzeitig den Aktionären eine attraktive Rendite zu bieten. Es sind eben diese stetigen, vertraglich gesicherten Cashflows, die RE Royalties schon aktuell von den technologischen, hochspekulativen Wetten einer Nel ASA oder ITM Power unterscheiden.

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    Strategische Weitsicht und Chartbild

    Am 27. März 2026 kündigte RE Royalties eine formelle strategische Überprüfung an. Der Vorstand will alle Optionen prüfen, um den Wert für die Aktionäre zu steigern. Das Spektrum reicht von einem kompletten Verkauf des Unternehmens bis hin zu neuen strategischen Partnerschaften. Mit PricewaterhouseCoopers (PwC) hat man sich erstklassige Berater an Bord geholt. Bernard Tan, der CEO, erinnert daran, dass man sich im elften Jahr des Bestehens befindet. Das Unternehmen ist erwachsen geworden. Man hat derzeit Absichtserklärungen für neue Deals im Wert von rund 20 Millionen USD auf dem Tisch und prüft eine Pipeline von weiteren 200 Millionen USD. Es ist eine Phase des Umbruchs, in der die Weichen für die nächste Dekade gestellt werden. Diese Nachricht hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt und die Aktie in den Fokus derer gerückt, die auf eine Übernahme oder eine massive Neubewertung spekulieren. Solche Ankündigungen sind oft ein Indiz für weitere Kurssteigerungen.

    Die fundamentale Stärke dürfte sich vielleicht nun schon bald auch im Chartbild widerspiegeln. RE Royalties steht eventuell kurz davor, den Abwärtstrendkanal bei etwa 0,38 bis 0,39 CAD nach oben zu verlassen. Ein entscheidendes Detail spielt dabei auch die Kurslücke aus dem Februar 2026 bei 0,36 CAD. Diese Lücke wurde mittlerweile vollständig geschlossen. In der Fachsprache der Charttechniker bedeutet das: Der „Sog nach unten“ ist weg. Die Aktie, bzw. der Chart, ist nun bereinigt und bereit für neue Ziele. Nach unten hin bietet die Marke von 0,35 CAD eine zuletzt verlässliche horizontale Unterstützung. Wenn der Kurs die Hürde bei 0,39 CAD erst einmal nachhaltig überspringt, könnte es sehr schnell gehen. Die Charttechnik deutet in diesem Fall auf ein Kursziel in der Region um 0,60 CAD hin. Es ist eine seltene Konstellation, in der fundamentale News, eine strategische Überprüfung und ein sauberes Chartbild so miteinander zusammenspielen.

    Über 0,39 CAD wird es spannend. Gelingt der Ausbruch könnte es Richtung 0,60 CAD gehen!

    Fazit:

    Am Ende des Tages sehen wir drei Unternehmen, die den Energiemarkt auf ihre Weise prägen. Nel ASA und ITM Power haben gezeigt, welche Kraft in Wasserstoff-Aktien stecken kann, wenn der Markt in den Euphorie-Modus schaltet. Wird die aktuelle Konsolidierung beendet, könnte es schnell weiter bergauf gehen, aber die beiden Werte bleiben hochspekulativ. RE Royalties wirkt dagegen schon fast eher wie der Fels in der Brandung. Das Unternehmen liefert kontinuierlich ab, zahlt Dividenden und steht charttechnisch vor einem Kaufsignal, wenn die Hürde bei 0,39 CAD nach oben hin genommen werden kann. Die Kombination aus dem Solaris-Deal und der laufenden strategischen Überprüfung macht den Wert zu einem interessanten Watchlistkandidaten oder direkt zu einem Kauf. Während Nel und ITM für die Adrenalinschübe im Depot zuständig sind, könnte RE Royalties die Aktie sein, die mit Substanz und Dividende die längerfristige Performance sichern soll.


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    Der Autor

    Matthias Schomber

    Aufgewachsen im hessischen Gießen, entdeckte Matthias Schomber schon in den frühen 1990er Jahren seine Leidenschaft für die Finanzmärkte – in einer Zeit, als der Börsenhandel noch eher ein Metier für echte, eingefleischte Börsianer war. Er arbeitete dort nach seiner Banklehre für ein Privatbankhaus und erlebte auf dem Frankfurter Börsenparkett live und hautnah den Aufstieg und Fall des Neuen Marktes mit und zog daraus Lektionen, die bis heute sein Denken als Trader, Autor und Handelssystementwickler prägen.

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