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22.06.2020 | 05:50

Airbus, BASF, Osino Resources - wo steckt die höchste Rendite?

  • Rendite
Bildquelle: pixabay.com

Normalerweise freuen sich Investoren über steigende Aktienkurse, denn an der Börse wird bei der Preisbildung die Zukunft und erwartetes Wachstum zum Ausdruck gebracht. Was jedoch seit Ausbruch der Corona Pandemie und den einhergehenden Maßnahmen zu beobachten war, hat mit der alten Normalität nicht mehr viel zu tun. Politik und Wirtschaft können noch nicht abschätzen, wie schwerwiegend die Folgen der Maßnahmen rund um Covid-19 sein werden. Berichte über Massenentlassungen, Insolvenzen und der Wegfall von Steuereinnahmen gehören mittlerweile zu den täglichen Nachrichten. Bundesbank-Chef Jens Weidmann teilte kürzlich mit, dass „es wieder aufwärts geht“, aber anlässlich der Tatsache, dass der DAX momentan nur noch rund 12% unterhalb des Allzeithochs aus Februar 2020 notiert, scheint etwas nicht in Relation zu stehen. „Wir erleben momentan die meistgehasste Hausse,“ sagte kürzlich ein Banker im persönlichen Gespräch.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Gold ist eine Währung

In der vergangenen Woche hat die US-Bank Goldman Sachs die Prognose für den Goldpreis angehoben. Die Experten erwarten in den kommenden 12 Monaten einen Preisanstieg des Edelmetalls bis auf 2.000,00 USD je Unze. Das bisherige Preisziel lag bei 1.800,00 USD. Begründet wird diese Einschätzung mit den Folgen der Maßnahmen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona Pandemie. Niedrige Zinsen und das Bedürfnis nach Sicherheit lassen die Nachfrage nach Gold steigen. Wer Gold kauft, kauft eine unabhängige Währung.

Goldproduktion wird sinken

Im April 2020 hat bereits die Bank of America auf das Potenzial von Gold hingewiesen. Die Experten halten es sogar für möglich, dass der Goldpreis je Unze im Jahr 2021 bis auf 3.000,00 USD steigen kann. Hohe Nachfrage nach dem Edelmetall gibt es vor allem aus den Industrienationen. Als Grundlage für die veränderte Einschätzung der Preisentwicklung dient die Erwartung, dass die Inflation aufgrund der Erhöhung der Geldmenge steigen wird. Gepaart wird diese Entwicklung sein, dass die Goldproduktion im Jahr 2020 ihren Höhepunkt erreicht und bis 2029 von rund 118 Mio. Unzen auf voraussichtlich rund 63 Mio. Unzen sinkt.

Übernahmeziel im Goldsektor

In Anbetracht der Tatsache, dass die Goldreserven der größten Produzenten seit 2012 um rund 34% von 967 Mio. Unzen auf 584 Mio. Unzen in 2019 gesunken sind, werden die Kosten für zukünftige Akquisitionen bei steigendem Goldpreis weiter zunehmen. In Afrika wurde im Jahr 2018 im Durchschnitt bei Übernahmen über 200 USD pro Unze im Boden bezahlt. Im Jahr 2012 hat Heye Daun, der CEO von Osino Resources, ein Unternehmen an B2Gold veräußert. Damals wurde ein Preis von knapp 100 USD pro Unze im Boden bezahlt, aber zu der Zeit war der Goldpreis im Sinkflug.

Im aktuellen Marktumfeld und der in Aussicht gestellten Preisrallye von der Bank of America und Goldman Sachs, stehen Unternehmen wie Osino Resources sprichwörtlich goldene Zeiten bevor. Heye Daun strebt wieder ein Exit durch eine Übernahme an, was in der Branche aber auch üblich ist. Mit Spannung werden die Bohrergebnisse des Unternehmens in den kommenden Monaten erwartet. Sobald die Goldvorkommen in Richtung zwei Mio. Unzen gehen, dürfte das Klopfen an der Tür von den großen Produzenten lauter werden.

Drittes Quartal hat hohe Bedeutung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat erlebnisreiche Monate hinter sich. Die Reiserestriktionen haben den Tourismus rund um den Globus zum Erliegen gebracht. Die Fluggesellschaften sind zum Teil in ihrer Existenz bedroht und entsprechende Zurückhaltung bei Neuanschaffungen belastet das Geschäft der Flugzeugbauer. Die Lockerungen der Restriktionen schaffen derzeit Hoffnungen, dass die Reiseaktivitäten bald wieder steigen.

Die konjunkturelle Abkühlung ging auch nicht spurlos an dem Chemieriesen BASF vorüber. Die Verwendung der Produkte ist jedoch diversifiziert und aus dem Grund befindet sich das Unternehmen wahrscheinlich in einem stabileren Umfeld. Die Wahrheit über den Zustand der deutschen Wirtschaft werden wir voraussichtlich aus den Zahlen des dritten Quartals 2020 ablesen können, wenn hoffentlich eine positive Entwicklung gegenüber dem aktuellen zweiten Quartal zu sehen sein wird.

Weiterführende Links:
airbus.com
basf.com
osinoresources.com


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In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

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