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14.06.2021 | 05:10

Aixtron, Silver Viper, Nio – Glänzende Aussichten

  • Halbleiter
  • Silber
Bildquelle: pixabay.com

Die laufende Revolution grüner Technologie, getrieben durch das exponentielle Wachstum alternativ angetriebener Fahrzeuge und das anhaltende Investment in Solar-Energie wird die globale industrielle Nachfrage nach Silber in den nächsten zehn Jahren weiter beschleunigen. Allein für die Akkuherstellung zur Nutzung von Elektroautos werden bis 2030 rund 20.554t Silber benötigt. Glänzende Aussichten für Silberunternehmen. Dabei steht die Entwicklung gerade erst am Anfang eines neuen Zyklus.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA8283341029 , DE000A0WMPJ6 , US62914V1061

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Inhaltsverzeichnis:


    Das Metall mit den zwei Gesichtern

    Silber ist neben Gold eine der beliebtesten Investitionen für viele Anleger, wenn man das eigene Vermögen gegen Inflation und Krisen absichern möchte. Allein aus diesem Grund ist ein Investment in das Weißmetall im aktuellen Umfeld attraktiv. So stieg die Inflation in den USA einmal mehr stärker als erwartet. Allein im Mai kletterten die Verbraucherpreise um exakt 5% zum Vormonat, auf den höchsten Wert seit 2008. Doch anstatt gegen die ausufernde Preissteigerung vorzugehen, sehen Notenbanken weiterhin keinen Grund ihre lockere Geldpolitik aufzugeben und die Zinsen anzuheben, was eindeutig für ein Investment in Edelmetalle spricht.

    Neben der Funktion als sicherer Hafen ist Silber zudem ein Industriemetall - und durch die geplante Energiewende ein zunehmend wichtiges. Studien aus den USA zeigen, dass die jährliche Silbernachfrage bis 2035 um fast 90% von zurzeit 2.300 auf ca. 4.300t wachsen könnte, was einen Nachfrageüberhang und stark steigende Preise bedeuten dürfte. Ein Investment in Silberminen verspricht gegenüber dem Kauf von Barren oder Münzen überproportionale Gewinne, da diese auf einen dauerhaft steigenden Basispreis stärker reagieren. Besitzt eine Mine zum Beispiel Produktionskosten von 20 USD pro Unze und der Preis steigt von 22 USD auf 24 USD, verdoppelt sich der Gewinn. Im aktuellen Umfeld konnten die Minenaktien noch nicht vollends am Preis partizipieren und besitzen aufgrund dessen selbst noch enormes Aufholpotenzial an den Märkten.

    Rasante Entwicklung

    Eines der aussichtsreichsten Junior-Explorationsunternehmen ist Silver Viper, das zur Belcarra-Gruppe gehört und seinen Fokus auf den Bundesstaat Sonora in Mexiko legt. Das südamerikanische Land ist historisch mit weitem Abstand der größte Silberproduzent weltweit, gefolgt von Peru und China. Die Kanadier übernahmen von Pan American Silver das La Virginia-Projekt und besitzen das 100%ige Eigentum an den La-Virginia-Konzessionen. Der Fokus liegt außerdem auf Entdeckungen bei El Rubi, das 4 bis 5 km nördlich des historischen Hauptarbeitgebiets liegt. Erste Explorationsarbeiten deuten auf eine signifikante Zone hin. Das Gebiet El Rubi bietet sowohl für den Tagebau als auch für den Untertagebau Potenzial.

    Die ersten veröffentlichten Schätzungen waren für Silver Viper bahnbrechend. So werden angedeutete Ressourcen von 154.300 Unzen Gold und 6.929.000 Unzen Silber und vermutete Ressourcen von 260.300 Unzen Gold und 12.941.300 Unzen Silber angenommen. Zudem geht das Management davon aus, dass die El Rubi-Zone sowohl seitlich als auch in der Tiefe offen ist und mit weiteren Bohrungen erweitert werden kann. Nebenbei liegen auf dem Projekt mehrere ungetestete Ziele, die noch für das Explorationsprogramm in diesem Jahr vorgesehen sind. Um die aussichtsreichen Vorhaben zu bewerkstelligen, wurde in der vergangenen Woche der Abschluss einer Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 6 Mio. CAD vermeldet.

    Damit ist Silver Viper bestens kapitalisiert, um in diesem Jahr durchgehend einen guten Nachrichtenfluss zu produzieren. Langfristiges Ziel von CEO Steve Cope ist es, das Projekt an einen größeren Produzenten zu veräußern. Bereits jetzt ist der Aktionärskreis, der zu 60% aus institutionellen Anlegern besteht, beeindruckend. In den letzten Wochen war zudem ein Anstieg der Käufe bei Privatanlegern, insbesondere durch die OTCQB-Notierung in den USA zu erkennen. Silver Viper ist in jedem Fall einer der interessantesten Junior-Explorer, auch im Hinblick auf einen langfristig steigenden Gold- und Silberpreis.

    Analysten in Partylaune bei Aixtron

    Eine Reihe Großaufträge sorgten beim Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie für ein massives Anheben der Prognosen. Bereits Ende April,nach Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal, wurden die Aussichten schon einmal nach oben geschraubt. Vor allem die starke Nachfrage nach Komponenten für die Halbleiterindustrie und der Digitalisierungsboom lassen die Herzogenrather in eine positive Zukunft blicken. Bei den Auftragseingängen erwartet das Management nun eine Spanne zwischen 420 und 460 Mio. EUR nach einer vorherigen Erwartung von maximal 380 Mio. EUR. Die EBIT-Marge soll sich zwischen 20 und 22% einpendeln. Bisher wurden maximal 18% erwartet.

    Die deutlich positiveren Aussichten wurden auch von der Analystengemeinde gefeiert. Sowohl die Deutsche Bank, Berenberg als auch Barclays hoben ihre Kursziele für Aixtron an. Den größten Sprung im Kursziel machte dabei Berenberg. So wurden die Erwartungen von 20 EUR auf nunmehr 28 EUR angehoben.

    Deutschland-Premiere für Nio

    Aktuell kämpft der chinesische Autobauer Nio mit der Chip-Knappheit. Aufgrund dessen waren die Auslieferungszahlen den dritten Monat in Folge rückläufig. Das Unternehmen gab jedoch bekannt, dass diese Delle bereits im Juni ausgeglichen werden sollte. Die Zuversicht zeigt sich auch in der Partnerschaft mit JAC. Hier wurde neben einer Verlängerung der Zusammenarbeit eine Produktion von 240.000 Einheiten pro Jahr vereinbart, was eine Verdopplung zum Status Quo bedeutet. Für höhere Absatzzahlen beitragen soll die Expansion nach Europa. Bereits im Juli sind erste Vorbestellungen für den SUV ES8 möglich, allerdings nur für Norwegen. In Deutschland sollen die Nio-Fahrzeuge ab dem nächsten Jahr über die Straßen rollen.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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    Lexikon:

    1. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

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    Der Chipmangel ist nicht nur in der Automobilbranche allgegenwärtig. Zuletzt konnte die AOK ihren Versicherten keine elektronischen Gesundheitskarten mehr ausstellen, weil die Chips fehlten. Die Halbleiterbranche soll laut McKinsey bis 2030 jährlich um 6-8% wachsen. Der Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan könnte die Chipkrise in Zukunft zusätzlich befeuern. Dazu muss man wissen, dass der Inselstaat etwa zwei Drittel aller weltweit benötigten Mikrochips produziert. Es besteht eine latente Gefahr, dass China Taiwan annektieren will. Die USA versuchen sich bereits von Asien unabhängiger zu machen. Dazu wurde ein Gesetzentwurf zur Förderung der Halbleiterfertigung über 369 Mrd. USD durch den Kongress verabschiedet. Wir sehen uns heute drei Unternehmen an, die von den Investitionen profitieren werden.

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    Der starke Dollar hat den Goldpreis in den vergangenen Wochen belastet. Die Stärke des US Dollars ist aber eher eine Schwäche des Euros. Während die FED die Zinsen anhob, um die Inflation zu bekämpfen, zauderte die EZB. Während die EZB die Zinsen zuletzt um 50 Basispunkte anhob, waren es in den USA jetzt 75. Hinzu kommt die Energiekrise in Europa, vor allem in Deutschland, die den Euro zusätzlich belastet. Für die Exporte der USA sind das keine guten Nachrichten. Daher nahmen die Märkte die Aussagen von Jerome Powell dankbar an. Der Vorsitzende der FED will das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamen. Auch der Goldpreis sprang daraufhin an. Wir sehen uns drei Unternehmen an, die von einem steigenden Goldpreis profitieren sollten.

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    Das Setup für steigende Edelmetalle könnte derzeit nicht besser sein. Durch die enormen Preisschübe bei Energie und technischen Ausstattungen erhöhen sich die Betriebskosten von Minen und auch die Exploration wird teurer. Das müsste mittelfristig zu einer sinkenden Produktion im Edelmetall-Sektor führen, zumal die Preise seit einiger Zeit signifikant nachgeben. Die physische Verfügbarkeit ist zu den niedrigen Spotpreisen aber nicht gegeben, denn eine Unze Silber wird derzeit immer noch zwischen 23 und 28 EUR gehandelt, der umgerechnete Spotpreis würde bei etwa 19 EUR liegen. Wir haben interessante Rohstofftitel im Fokus.

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