Menü

Aktuelle Interviews

Matthew Salthouse, CEO, Kainantu Resources

Matthew Salthouse
CEO | Kainantu Resources
3 Phillip Street #19-01 Royal Group Building, 048693 Singapore (SGP)

info@krl.com.sg

+65 6920 2020

Interview Kainantu Resources: „Wir haben den Schlüssel zu Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum“


Justin Reid, President und CEO, Troilus

Justin Reid
President und CEO | Troilus
36 Lombard Street, Floor 4, M5C 2X3 Toronto, Ontario (CAN)

info@troilusgold.com

+1 (647) 276-0050

Interview Troilus Gold: „Wir sind überzeugt, dass Troilus mehr als nur eine Mine ist“


John Jeffrey, CEO, Saturn Oil + Gas Inc.

John Jeffrey
CEO | Saturn Oil + Gas Inc.
Suite 1000 - 207 9 Ave SW, T2P 1K3 Calgary (CAN)

info@saturnoil.com

+1-587-392-7900

Saturn Oil + Gas CEO John Jeffrey: 'Die Akquisition hat die Förderung um 2.000% erhöht'


14.06.2021 | 05:10

Aixtron, Silver Viper, Nio – Glänzende Aussichten

  • Halbleiter
  • Silber
Bildquelle: pixabay.com

Die laufende Revolution grüner Technologie, getrieben durch das exponentielle Wachstum alternativ angetriebener Fahrzeuge und das anhaltende Investment in Solar-Energie wird die globale industrielle Nachfrage nach Silber in den nächsten zehn Jahren weiter beschleunigen. Allein für die Akkuherstellung zur Nutzung von Elektroautos werden bis 2030 rund 20.554t Silber benötigt. Glänzende Aussichten für Silberunternehmen. Dabei steht die Entwicklung gerade erst am Anfang eines neuen Zyklus.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA8283341029 , DE000A0WMPJ6 , US62914V1061

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Steve Cope, President, CEO und Director, Silver Viper
"[...] Wir nehmen unsere lokalen Partner als sehr unterstützend und freundlich wahr. [...]" Steve Cope, President, CEO und Director, Silver Viper

Zum Interview

 

Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor


Das Metall mit den zwei Gesichtern

Silber ist neben Gold eine der beliebtesten Investitionen für viele Anleger, wenn man das eigene Vermögen gegen Inflation und Krisen absichern möchte. Allein aus diesem Grund ist ein Investment in das Weißmetall im aktuellen Umfeld attraktiv. So stieg die Inflation in den USA einmal mehr stärker als erwartet. Allein im Mai kletterten die Verbraucherpreise um exakt 5% zum Vormonat, auf den höchsten Wert seit 2008. Doch anstatt gegen die ausufernde Preissteigerung vorzugehen, sehen Notenbanken weiterhin keinen Grund ihre lockere Geldpolitik aufzugeben und die Zinsen anzuheben, was eindeutig für ein Investment in Edelmetalle spricht.

Neben der Funktion als sicherer Hafen ist Silber zudem ein Industriemetall - und durch die geplante Energiewende ein zunehmend wichtiges. Studien aus den USA zeigen, dass die jährliche Silbernachfrage bis 2035 um fast 90% von zurzeit 2.300 auf ca. 4.300t wachsen könnte, was einen Nachfrageüberhang und stark steigende Preise bedeuten dürfte. Ein Investment in Silberminen verspricht gegenüber dem Kauf von Barren oder Münzen überproportionale Gewinne, da diese auf einen dauerhaft steigenden Basispreis stärker reagieren. Besitzt eine Mine zum Beispiel Produktionskosten von 20 USD pro Unze und der Preis steigt von 22 USD auf 24 USD, verdoppelt sich der Gewinn. Im aktuellen Umfeld konnten die Minenaktien noch nicht vollends am Preis partizipieren und besitzen aufgrund dessen selbst noch enormes Aufholpotenzial an den Märkten.

Rasante Entwicklung

Eines der aussichtsreichsten Junior-Explorationsunternehmen ist Silver Viper, das zur Belcarra-Gruppe gehört und seinen Fokus auf den Bundesstaat Sonora in Mexiko legt. Das südamerikanische Land ist historisch mit weitem Abstand der größte Silberproduzent weltweit, gefolgt von Peru und China. Die Kanadier übernahmen von Pan American Silver das La Virginia-Projekt und besitzen das 100%ige Eigentum an den La-Virginia-Konzessionen. Der Fokus liegt außerdem auf Entdeckungen bei El Rubi, das 4 bis 5 km nördlich des historischen Hauptarbeitgebiets liegt. Erste Explorationsarbeiten deuten auf eine signifikante Zone hin. Das Gebiet El Rubi bietet sowohl für den Tagebau als auch für den Untertagebau Potenzial.

Die ersten veröffentlichten Schätzungen waren für Silver Viper bahnbrechend. So werden angedeutete Ressourcen von 154.300 Unzen Gold und 6.929.000 Unzen Silber und vermutete Ressourcen von 260.300 Unzen Gold und 12.941.300 Unzen Silber angenommen. Zudem geht das Management davon aus, dass die El Rubi-Zone sowohl seitlich als auch in der Tiefe offen ist und mit weiteren Bohrungen erweitert werden kann. Nebenbei liegen auf dem Projekt mehrere ungetestete Ziele, die noch für das Explorationsprogramm in diesem Jahr vorgesehen sind. Um die aussichtsreichen Vorhaben zu bewerkstelligen, wurde in der vergangenen Woche der Abschluss einer Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 6 Mio. CAD vermeldet.

Damit ist Silver Viper bestens kapitalisiert, um in diesem Jahr durchgehend einen guten Nachrichtenfluss zu produzieren. Langfristiges Ziel von CEO Steve Cope ist es, das Projekt an einen größeren Produzenten zu veräußern. Bereits jetzt ist der Aktionärskreis, der zu 60% aus institutionellen Anlegern besteht, beeindruckend. In den letzten Wochen war zudem ein Anstieg der Käufe bei Privatanlegern, insbesondere durch die OTCQB-Notierung in den USA zu erkennen. Silver Viper ist in jedem Fall einer der interessantesten Junior-Explorer, auch im Hinblick auf einen langfristig steigenden Gold- und Silberpreis.

Analysten in Partylaune bei Aixtron

Eine Reihe Großaufträge sorgten beim Anlagenbauer für die Halbleiterindustrie für ein massives Anheben der Prognosen. Bereits Ende April,nach Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal, wurden die Aussichten schon einmal nach oben geschraubt. Vor allem die starke Nachfrage nach Komponenten für die Halbleiterindustrie und der Digitalisierungsboom lassen die Herzogenrather in eine positive Zukunft blicken. Bei den Auftragseingängen erwartet das Management nun eine Spanne zwischen 420 und 460 Mio. EUR nach einer vorherigen Erwartung von maximal 380 Mio. EUR. Die EBIT-Marge soll sich zwischen 20 und 22% einpendeln. Bisher wurden maximal 18% erwartet.

Die deutlich positiveren Aussichten wurden auch von der Analystengemeinde gefeiert. Sowohl die Deutsche Bank, Berenberg als auch Barclays hoben ihre Kursziele für Aixtron an. Den größten Sprung im Kursziel machte dabei Berenberg. So wurden die Erwartungen von 20 EUR auf nunmehr 28 EUR angehoben.

Deutschland-Premiere für Nio

Aktuell kämpft der chinesische Autobauer Nio mit der Chip-Knappheit. Aufgrund dessen waren die Auslieferungszahlen den dritten Monat in Folge rückläufig. Das Unternehmen gab jedoch bekannt, dass diese Delle bereits im Juni ausgeglichen werden sollte. Die Zuversicht zeigt sich auch in der Partnerschaft mit JAC. Hier wurde neben einer Verlängerung der Zusammenarbeit eine Produktion von 240.000 Einheiten pro Jahr vereinbart, was eine Verdopplung zum Status Quo bedeutet. Für höhere Absatzzahlen beitragen soll die Expansion nach Europa. Bereits im Juli sind erste Vorbestellungen für den SUV ES8 möglich, allerdings nur für Norwegen. In Deutschland sollen die Nio-Fahrzeuge ab dem nächsten Jahr über die Straßen rollen.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von André Will-Laudien vom 03.08.2021 | 05:39

Nordex, Silver Viper, Siemens Energy – Achten Sie auf Sturmwarnungen!

  • Energie
  • Silber

Seit der letzten Überschwemmungs-Katastrophe in Deutschland ist der politische Druck für mehr Klimaschutz deutlich spürbar. Die finale Erkenntnis kommt spät und es stimmt gleichzeitig etwas traurig, was alles erst passieren muss, bevor sich Lippenbekenntnisse in neue Gesetze verwandeln. Die Gangart ist nun aber klar: Dekarbonisierung und neue Klimaziele bestimmen das globale Wirtschaften, wer die Atmosphäre belastet, wird künftig hohe Zahlungen in Kauf nehmen müssen. Andersrum gedacht lohnt sich nachhaltiges Wirtschaften umso mehr, denn was andere mehr bezahlen bekommen die „Saubermänner“ gutgeschrieben. So schafft man Anreize für nachhaltige Geschäftsmodelle. Wir schauen genauer hin…

Zum Kommentar

Kommentar von Carsten Mainitz vom 30.07.2021 | 05:08

First Majestic Silver, Kodiak Copper, Orocobre – Metalle für E-Mobilität bieten großes Wachstumspotenzial

  • Kupfer
  • Silber
  • Gold
  • Lithium

Tesla, Nio, Polestar – die Pioniere der E-Mobilität. Doch die weltweite Klimakrise und die Einsicht, dass deren Bekämpfung nur mit Hilfe einer konsequenten Reduktion von Treibhausgasen Einhalt geboten werden kann, hat, nicht zuletzt durch gesetzliche Vorgaben, auch bei den traditionellen Automobilherstellern zu der Einsicht geführt, dass alternative Antriebskonzepte notwendig sind. Dabei hat sich die Elektromobilität aktuell als die vielversprechendste Variante etabliert. Hastig versuchen die Hersteller nun ihre Produktentwicklung in diese Bahnen zu lenken und überschlagen sich mit Ankündigungen zum Aus des Verbrennermotors: Jaguar will bis 2025 aussteigen, Fiat, Volvo und Ford haben das Aus für das Jahr 2030 verkündet. VW hat sich den Zeitraum zwischen 2033 und 2035 zumindest für Europa als Ziel gesetzt, Audi will bis dahin komplett aussteigen. Auch Mercedes schwebt ein ähnliches Datum vor. Allen E-Autos ist jedoch eins gemeinsam: sie haben einen großen Rohstoffhunger. So benötigt ein E-Auto etwa viermal so viel Kupfer wie ein Verbrenner. Auch der Verbrauch von Gold und Silber (Bordelektronik) und Lithium (Batterien) wird signifikant ansteigen.

Zum Kommentar

Kommentar von André Will-Laudien vom 19.07.2021 | 04:52

SGL Carbon, Millennial Lithium, Standard Lithium, Blackrock Silver – Millionen Batterien nötig!

  • e-Mobilität
  • Rohstoffe
  • Silber

Wenn die aktuellen Trends in Deutschland ihre Gültigkeit behalten, so wird in den nächsten fünf Jahren der Anteil der Elektrofahrzeuge in den Neuverkäufen an der 25%-Marke rütteln. In einer aktuellen Prognose geht das Center of Automotive Management (CAM) im laufenden Jahr von einem Neuwagenabsatz von rund 480.000 Batterie-Elektroautos und Plug-in-Hybriden aus, was einem Anteil von gut 15% an den Neuzulassungen von geschätzten 3,3 Mio. Pkw entspricht. Dabei wird von jeweils rund 50% Anteil an Batterie- und Plug-in-Hybridautos ausgegangen. Bis zum Jahr 2025 wird der E-Fahrzeug-Anteil der Prognose zufolge auf 27% der Neuverkäufe ansteigen, wobei davon rund 65% reine Elektrofahrzeuge sein dürften. Das Szenario für die Batterie-Industrie ist somit gesetzt.

Zum Kommentar