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19.07.2021 | 05:10

An alle Sparer: Retten Sie Ihr Geld! - Steinhoff, Silver Viper, Nordex

  • Inflation
Bildquelle: pixabay.com

Auf satte 5,4% stiegen die Verbraucherpreise im Juni in den USA. Das bedeutet den höchsten Anstieg seit 2008. Die Notenbank ist gefordert, hält aber weiterhin die Füße still und fährt mit der ultralockeren Geldpolitik fort, da es sich ihrer Meinung nach nur um einen vorübergehenden Kaufkraftverlust des US-Dollars handle. Nun zieht die Europäische Zentralbank mit ihrer Strategieänderung nach und öffnet die Tür für eine weitere Geldentwertung. Schützen Sie Ihr Vermögen und investieren Sie langfristig in Edelmetalle.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: SILVER VIPER MINER. CORP. | CA8283341029 , STEINHOFF INT.HLDG.EO-_50 | NL0011375019 , NORDEX SE O.N. | DE000A0D6554

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Inhaltsverzeichnis:


    Zentralbanken in der Zwickmühle

    Konjunkturprogramme, historische Staatsverschuldungen und Wirtschaftswachstum auf der einen, eine steigernde, ausufernde Inflation auf der anderen Seite. Sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa wird weiterhin an der ultralaxen Geldpolitik mit unbegrenzten Anleihekaufprogrammen und historischen Niedrigzinsen zu Gunsten des Wachstums festgehalten. Die Meinung der Notenbanker ist, zumindest wird dies nach Außen kommuniziert, dass die hohen Preissteigerungsraten durch die Erholung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie ausgelöst wurden und sich im Laufe des Jahres wieder abkühlen würden.

    Die Wahrheit dürfte wohle her darin liegen, dass durch die extremen Verschuldungen und die großen Infrastrukturprograme auch durch die Investitionen in die Energiewende ein stärkeres Anheben der Zinsen kaum möglich ist. Dadurch ist einer globalen Geldentwertung Tür und Tor geöffnet. Sein Vermögen sichern sollte man neben einem Investment in fundamental starken Aktien auch durch einen Kauf von physischen Edelmetallen sowie Anteilsscheinen von Gold- und Silberminenunternehmen.

    Durchweg positive Meldungen

    Guten Chancen auf einen langfristigen Vermögenszuwachs bestehen bei einem Investment in den Junior-Explorer Silver Viper. Das im Bundesstaat Sonora im Nordwesten Mexikos tätige kanadische Gold- und Silber-Explorationsunternehmen betreibt das früher zu Pan American Silver gehörende La Virginia Gold-Silber-Projekt mit einer Fläche von über 6.880 Hektar und ist zu 100 % in Besitz der Konzessionsgebiete. Außerdem besitzt Silver Viper, das von erstklassigen Bergbauspezialisten der Belcarra Group geleitet wird, eine Optionsvereinbarung in Bezug auf den Erwerb sämtlicher Anteile an der Claim-Gruppe Rubi-Esperanza, die sich innerhalb dieser Konzessionsflächen befindet, unterzeichnet.

    Im zurückliegenden Jahr wurde für die Einreichung einer NI43-101 konformen Ressourcenschätzung, die im vergangenen Monat erfolgte, 100 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von über 27km absolviert. Damit konnte die Projektdatenbank von 53 km auf nunmehr 80km erhöht werden. Die besser als erwarteten Schätzungen zeigten Ressourcen von 154.300 Unzen Gold und 6.929.000 Unzen Silber auf. Insgesamt betragen die abgeleiteten Ressourcen 246.300 Unzen Gold und 12,49 Mio. Unzen Silber.

    Die nächsten Schritte will Silver Viper durch die Erkundung einer 4 bis 5km nördlich der historischen Abbaufläche liegenden Zone namens „El Rubi“ gehen. Hier deuten Explorationsarbeiten auf eine signifikante Zone mit bedeutenden Ressourcen hin. Zudem wird vermutet, dass die El Rubi-Zone sowohl seitlich als auch in der Tiefe offen ist und mit weiteren Bohrungen erweitert werden kann. Durch eine bereits erfolgreich abgeschlossene Privatplatzierung über 6 Mio. CAD sind die Explorationsprogramme für das Gesamtjahr bereits durchfinanziert. Zudem könnten Silver Viper zusätzlich zirka 8,3 Mio. CAD durch die Ausübung von Warrants bei einem Preis von 0,65 CAD zufließen.

    Die Braut wird hübsch gemacht und dürfte bei weiter positivem News Flow ein interessanter Übernahmekandidat sein. Der Kurs liegt bei 0,48 CAD, damit besteht noch deutlich Potenzial zum Ausübungspreis der Warrants.

    Steinhoff will es wissen

    Nach einem Abverkauf der Steinhoff-Aktie auf unter 8 Cent in den vergangenen Wochen kam im Laufe des Freitags die Hoffnung der Aktionäre zurück. Grund war die Meldung, dass Steinhoff sein Vergleichsangebot um 66% oder 269 Mio. EUR auf nunmehr 613 Mio. EUR für Geschädigte aus dem „Market“-Erwerb von Wertpapieren, bei Steinhoff International Holding NV und Steinhoff Ltd., und für Steinhoff International Holding NV Geschädigte aufgrund vertraglicher Vereinbarungen (Contractual Claimants) erhöht.

    Aufgrund der stark positiven Entwicklung im Konzern Steinhoff sei man nun in der Lage, das Vergleichsangebot nach oben anzupassen. Die Aufstockung der Vergleichssumme gelte jedoch nicht für Darlehensgeber oder Vertragspartner der alten Steinhoff Ltd. In Südafrika. Das Unternehmen versucht durch das höhere Angebot, die Gläubigerversammlungen sowohl in den Niederlanden als auch in Südafrika zu befriedigen. Wir raten von einem Investment ab. Ein Kauf von Steinhoff-Aktien gleicht weiterhin einem Glücksspiel.

    Ende der Korrektur?

    Es ist bereits viel Negatives im Kurs enthalten beim Windanlagenbauer Nordex. Schwache Zahlen zum ersten Quartal mit enttäuschenden Margen, eine überraschend verkündete Kapitalerhöhung. Nun folgte in der vergangenen Woche noch eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Siemens Gamesa, die die gesamte Windbranche erschütterte. Nach deutlichen Kursverlusten drehte der Nordex-Kurs, nachdem er die Unterstützungslinie bei 16 EUR kurzfristig durchbrach, wieder Richtung Norden.

    Grund war die Meldung, dass 98,2% aller Bezugsrechte der Kapitalerhöhung ausgeübt wurden. Insgesamt spülte die Kapitalmaßnahme knapp 390 Mio. EUR in die Firmenkasse. Der Großaktionär Acciona verzichtete zudem für die neuen Aktien auf Darlehensforderungen gegen Nordex in Höhe von 196,58 Mio. EUR. Aktuell drängt sich kein Investment bei den Hamburgern auf.


    Das Thema Inflation und Geldentwertung dürfte weiterhin ein beherrschendes Thema an den Kapitalmärkten sein. Durch ein Investment in Gold- oder Silberminenaktien wie Silver Viper ist es möglich, sein Kapital zu schützen. Schützen können Sie ihr Kapital ebenfalls, indem Sie auf ein Investment in Steinhoff verzichten. Auch bei Nordex ist zumindest noch kurzfristig Vorsicht geboten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Kapitalerhöhung – Erhöhung des Eigenkapitals eines Unternehmens

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