Menü

Aktuelle Interviews

Dr. Thomas Gutschlag, CEO, Deutsche Rohstoff AG

Dr. Thomas Gutschlag
CEO | Deutsche Rohstoff AG
Q7, 24, 68161 Mannheim (D)

info@rohstoff.de

+49 621 490 817 0

Interview Deutsche Rohstoff AG: „Können uns zusätzliche Beteiligungen rund um Elektromobilität vorstellen“


Steve Cope, President, CEO und Director, Silver Viper

Steve Cope
President, CEO und Director | Silver Viper
1055 W Hastings St Suite 1130, V6E 2E9 Vancouver (CAN)

info@silverviperminerals.com

+1-604-687-8566

Interview mit Silver Viper: Von künftigen Kurstreibern und Übernahmefantasie


Karim Nanji, CEO, Marble Financial

Karim Nanji
CEO | Marble Financial
1200-1166 Alberni Street, V6E 3Z3 Vancouver (CAN)

info@marblefinancial.ca

+1-604-336-0185

Interview mit Marble Financial: Fintech-Innovator plant Expansion in die USA


30.09.2020 | 04:50

Beyond Meat, Nikola, Newlox: Fleischersatz, Wasserstoff und Grünes Gold

  • Umweltschutz
Bildquelle: pixabay.com

Das Streben nach einer besseren Welt gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg motiviert Investoren rund um den Globus, sich an Innovationen und Geschäftsideen zu beteiligen. Oft sind es Themen, die Gesundheit fördern und die Umwelt schonen. Wer groß denkt und plant bekommt entsprechende Aufmerksamkeit. Aber jeder hat mal klein angefangen und deshalb dienen die Erfolgsgeschichten auch als Inspiration für junge und kleine Unternehmen mit guten Ideen.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Grünes Gold mit Umweltschutz

Newlox Gold ist auf die Aufarbeitung von Abraum der Bergbauindustrie fokussiert. Das Unternehmen sucht mit seinen Anlagen in den Böden von vorherigen Minenarbeiten nach Gold, um es dann am Markt zu verkaufen. Durch diese Art von Gold Gewinnung wird die Umwelt geschont und vorhandener Abraum gereinigt.

Das hat den Vorteil, dass die Nachfrage nach dem Edelmetall durch zusätzliches Angebot bedient werden kann. Umweltfreundliches Gold ist zwar auf dem Markt als solches nicht deklariert, aber durch den operativen Erfolg von Newlox wird die Welt ein wenig besser. Ein Grund, weshalb das Geschäftsmodell bei Investoren auf Interesse trifft und die ersten Projekte in Lateinamerika umgesetzt werden können.

Globale Produktion wird sinken

Das aktuelle Goldpreisniveau hat Newlox in den Fokus von Investoren gerückt und das Handelsvolumen ist in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass das Interesse für das Unternehmen auch in Zukunft tendenziell steigen wird, weil der konventionelle Bergbau zunehmend mit schrumpfenden Vorkommen zu kämpfen hat.

Barrick Gold geht davon aus, dass in 2020 die Goldproduktion mit rund 118 Mio. Unzen einen Höhepunkt erreicht haben wird und fortan auf etwa 65 Mio. Unzen Jahresproduktion in 2029 fallen wird. Alternative Beschaffungsmöglichkeit wie durch Newlox werden daher an Bedeutung gewinnen. Die Aktien des Unternehmens werden in Deutschland und Kanada gehandelt und der Börsenwert beträgt momentan noch rund 10 Mio. CAD.

Fleischprodukte auf pflanzlicher Basis

Beyond Meat hat den Markt für Lebensmittel massiv verändert. Der Einsatz von Fleisch in Nahrung erzeugt einen wesentlich höheren Ausstoß des Treibhausgases CO2, als der pflanzliche Ersatz. Die Besonderheit von Beyond Meat ist, dass das Unternehmen eine hohe Qualität bietet und diese mit Marketing Aktivitäten geschickt in Szene setzen konnte.

Burger, Würstchen und Mettbällchen aus pflanzlichen Inhaltsstoffen können den Konsumenten einen bedenkenlosen Genuss bieten. An der Börse kommt die Idee gut an und der Wert des Unternehmens beträgt mittlerweile fast 8 Mrd. EUR.

Wasserstoff in der Logistik

Das US-Unternehmen Nikola möchte mit dem Energieträger Wasserstoff die Logistikbranche verändern. Gerade Lastkraftwagen benötigen große Mengen Treibstoff auf ihren Transportwegen. Vor diesem Hintergrund möchte Nikola in diesem Segment mit Fahrzeugen und Infrastruktur Komponenten den Markt erobern. Mit Anfangseuphorie wagte das Unternehmen den Gang aufs Börsenparkett.

Mittlerweile ist der Wert von Nikola um über 70% von der Spitze deutlich gesunken. Aber noch immer beträgt die Marktkapitalisierung rund 6,2 Mrd. EUR. Im Rahmen von Shortseller Attacken wurde der Wert des Unternehmens erheblich in Frage gestellt. Es bleibt spannend, wann die Stimmung wieder dreht.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Handelsvolumen – Das Handelsvolumen beziffert die Summe aller getätigten Transaktionen.
  2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
  3. Wasserstoff – Technologie zur Nachrüstung von Diesel-Motoren für saubere Verbrennung und Senkung von Abgasemissionen

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von André Will-Laudien vom 15.12.2020 | 05:50

dynaCERT, NEL ASA, Plug Power – Wer arbeitet für die Klimaziele?

  • Umweltschutz

Das Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2030 um 55% zu verringern, ist Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaabkommen. So soll die Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzt werden - möglichst sogar auf 1,5 Grad Celsius. Dafür muss der Ausstoß von Treibhausgasen, also vor allem von Kohlenstoffdioxid (CO2) deutlich sinken. Deutschland ist bisher unter den Vorreitern, denn zwischen 1990 und 2018 wurde der Ausstoß immerhin um rund 31% verringert. Ein guter Anfang, aber es reicht noch lange nicht. Mit Brasilien, Australien und den USA zeigten die Verantwortlichen sehr wichtiger Länder dem Rest der Welt leider die kalte Schulter. Doch die Ingenieure von Zukunftstechnik kümmern sich nicht um die Verlautbarungen aus der Politik, sie forschen weiter wie z.B. in Kanada, Skandinavien und den USA – denn die wesentlichen Weichenstellungen passieren jetzt oder nie!

Zum Kommentar

Kommentar von Nico Popp vom 05.11.2020 | 08:05

Vestas Wind Systems, Newlox Gold, Equinor: Wo warten nachhaltige Renditen?

  • Umweltschutz

Wie die Experten des US-Investmenthauses Western Asset Management kürzlich meldeten, haben nachhaltige Investments unabhängig vom Ausgang der US-Präsidentschaftswahl Zukunft. „Viele internationale Investoren haben ESG längst zum Standard erklärt. Hinzu kommt, dass ESG-Kriterien ein effektives Werkzeug eines ganzheitlichen Investmentprozesses sind und sich zum Wohle der Anleger nutzen lassen“, so die Investmentgesellschaft. Auch Unternehmen richten sich immer mehr an ESG-Kriterien aus und denken längst weiter, als bis zu den nächsten Quartalszahlen. Der Windanlagenbauer Vestas Wind Systems gilt als Pionier bei Windkraftanlagen – schon 1979 legten die Dänen los. Heute ist das Unternehmen Marktführer. Doch ist die Aktie auch ein herausragendes Investment?

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 25.05.2020 | 05:50

Daimler, dynaCERT, NEL, Nordex - wer bringt den Investoren nachhaltige Rendite?

  • Umweltschutz

Energie und Mobilität gehen Hand in Hand. Die Automobilbranche wird seit den 90er Jahren in Europa mit strengen Vorgaben sowie Auflagen zu Sparsamkeit beim Verbrauch und zur Reduktion von Schadstoffen reguliert. Objektiv betrachtet sind verschiedene Trends seitdem entstanden und werfen Fragen auf. Im Zeichen des Umweltschutzes wurde der Kohleausstieg beschossen, was zu einem Rückgang des CO2-Ausstoßes in Deutschland führen wird. Darüber hinaus wurde der Ausstieg aus der Atomenergie verabschiedet, eine Energiequelle, die keinen CO2-Austoß verantwortet, aber ein Entsorgungsproblem darstellt. Die Windbranche steuert ebenfalls auf eine Entsorgungskatastrophe zu, für die es bislang laut zuständigem Bundesamt noch keine Lösung gibt. Innovationen mit Wasserstoff bieten hingegen Lösungen, die zugleich lukrativ für Investoren sein können. Es wird spannend.

Zum Kommentar