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30.10.2020 | 04:50

BioNTech, Newlox Gold, NEL ASA – jetzt einsteigen!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Deutschland in der Schockstarre! Nach dem Ausruf eines zweiten Lockdowns und den stetig steigenden Infektionszahlen werden die Hilferufe nach einem Impfstoff gegen das Corona-Virus immer lauter. Die Frage ist nicht wann, sondern wie schnell er, besonders für Risikogruppen, zur Verfügung stehen wird. Drei Unternehmen laufen gerade auf die Zielgerade. Der First Mover bekommt nicht nur Ruhm und Anerkennung, vielmehr wird der Börsenwert des Unternehmens durch die Decke gehen. Nach dem stärkeren Rücksetzer an den Weltbörsen gibt es lukrative Einstiegschancen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA65151R1001 , US09075V1026 , NO0010081235

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Inhaltsverzeichnis:


    BioNTech in der Pole Position

    Die britische Times berichtete am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise, dass der Impfstoff des Mainzer Unternehmens noch vor Weihnachten verteilt werden könne. Damit würde BioNTech mit Partner Pfizer die harte Konkurrenz um den britischen Konzern Astra Zeneca und dem US-Unternehmen Moderna ausstechen. Auch wenn es sich „nur“ um einen Vorsprung von zwei Wochen handeln dürfte, würde dies, mit den vorausgesetzt positiven Studienergebnissen, korrelieren.

    Pfizer- Chef hält an Zeitplan fest

    Albert Bourda, CEO von Pfizer, gab kürzlich bekannt, dass das Unternehmen zufolge im November in den USA eine Notfallzulassung seines Corona-Impfstoffes beantragen würde. Die Voraussetzung sei, dass die Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit bei der laufenden Erprobung positiv seien. Das US-Biotechunternehmen Moderna will erst im Dezember eine Notfallzulassung beantragen. Aufgrund der positiven Meldung notierte BioNTech gestern mit über 8% im Plus bei 84,00 USD, nachdem die Aktie tags zuvor aufgrund des starken Abverkaufs am Gesamtmarkt noch bei 76,00 USD notierte. Das Hoch lag bei 94,00 USD. Sollten die Ergebnisse weiterhin positiv bleiben dürften neue Höchststände nur eine Frage der Zeit sein.

    Das Grüne Gold

    Den Status als First Mover hat das kanadische Junior-Goldproduktions- und Umweltunternehmen Newlox Gold Ventures Corp. bereits erlangt, und zwar im Bereich des nachhaltig gewonnenen Goldes. Dabei wurde die Strategie aus einem Zufall geboren. „Wir waren schockiert, als die Ergebnisse aus dem Labor zurückkamen, die zeigten, dass die Abraumhalden einen höheren Gehalt hatten als der Minenplan, den wir zu diesem Zeitpunkt entwickelten…“, erzählte uns CEO Ryan Jackson in einem Interview. Der Grund für den hohen Gehalt in den Abraumhalden war die jahrzehntelange handwerkliche Verarbeitung, die bei der Goldgewinnung nur zu 40% effektiv ist.

    Neue Schwerpunkte setzen neue Maßstäbe

    Newlox Gold hat in Zusammenarbeit mit dem Norman B. Keevil Institute of Mining Engineering an der Universität von British Columbia ein maßgeschneidertes System zur Rückgewinnung der Edelmetalle aus diesen handwerklichen Abraumhalden entwickelt und gleichzeitig eine Umweltsanierung durchgeführt. Handwerklich gewonnenes Gold macht 20% der weltweiten Goldproduktion aus. Es handelt sich um eine 27 Mrd. USD-Industrie, die von den traditionellen Bergbauunternehmen völlig vernachlässigt wurde. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung gerade einmal 15 Mio. CAD. Newlox hat Zugang zu 30 historischen, aussichtsreichen Goldprojekten. Dass die Kanadier ihre Aufmerksamkeit auf ökologische und soziale Aspekte legen, setzt gerade in der Goldminenindustrie neue Maßstäbe.

    Enttäuschendes Börsendebüt

    Mit Partnerschaften und Beteiligungen läuft es beim norwegischen Wasserstoffunternehmen NEL ASA im Moment eher unglücklich. Das Desaster um Nikola, einem US-Brennstoffzellen- und Batterietruckbauer, der mit schweren Betrugsvorwürfen belastet wird, war bereits im Sommer eines der Hauptthemen am Kapitalmarkt. Gestern kam nun die Nächste, zugegeben kleinere Enttäuschung. So feierte das dänische Wasserstoff-Unternehmen Everfuel den Gang an die Börse. NEL ASA hält noch 19,9% am Unternehmen, welches im Jahre 2019 im Rahmen eines Spin-Offs herausgelöst wurde. Der Platzierungspreis lag noch bei 22 NOK. Allerdings fiel der Wert im Laufe der Sitzung auf bis zu 15 NOK. Wenn man bedenkt, dass Wasserstoff-Aktien im Moment der letzte Schrei sind, eine herbe Enttäuschung. Positiv zu erwähnen ist, dass die Dänen vorab bei einer Privatplatzierung Aktien im Gegenwert von knapp 27 Mio. NOK und einem Kurs bei 22 NOK platzieren konnten.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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