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09.10.2025 | 06:10

BioNxt Solutions, Bayer, Evotec – Enormes Upside! Schnittstelle von Biotech und Pharma!

  • Biotech
  • Pharma
  • Innovationen
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Bildquelle: pixabay.com

Die weltweite Zunahme von Wohlstandserkrankungen wie Diabetes, Adipositas, Multipler Sklerose (MS) und MASH (metabolisch bedingte Fettleber) sorgt für ein enormes Wachstum im Gesundheitssektor. Ebenso wächst der Markt für Krebspräparate rasant. Der M&A-Markt legt dynamisch zu. Große Pharmaunternehmen müssen handeln, da der Patentschutz ihrer Medikamente endet und sie die eigene Pipeline durch Zukäufe und Partnerschaften sichern müssen. Zusätzlich sind Bereiche gefragt, bei denen Innovationen und Verabreichungsformen für die Aufkäufer aussichtsreich sind. Hier kommt ein chancenreicher Wert aus der zweiten Reihe ins Spiel.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: Bionxt Solutions Inc. | CA0909741062 , BAYER AG NA O.N. | DE000BAY0017 , EVOTEC SE INH O.N. | DE0005664809

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Inhaltsverzeichnis:


    BioNxt Solutions: Patentierte Dünnfilmtechnologie als Türöffner

    Eine eigenständige Technologieplattform mit Lizenzpotenzial und klinisch relevanten Produktkandidaten – das zeichnet das Biotech-Unternehmen BioNxt Solutions aus. Durch die orale Verabreichung wichtiger Wirkstoffe wie Semaglutid (Diabetes, Adipositas) oder Cladribin (MS) eröffnet BioNxt nicht nur neue therapeutische Wege, sondern steigert auch die Erfolgsaussichten bestehender Medikamente erheblich.
    Die Kanadier arbeiten an einer patentgeschützten Dünnfilmtechnologie, welche Wirkstoffe über die Mundschleimhaut in den Körper bringt. Dieses Verfahren ist anderen aus einer Reihe von Gründen überlegen: Mehr Wirkstoff erreicht das Zielgewebe, man spricht von einer höheren Bioverfügbarkeit, wodurch geringere Dosen notwendig sind. Zudem können Patienten Medikamente einfach über einen Schmelzfilm einnehmen anstatt Spritzen oder Tabletten zu verwenden.
    Parallel arbeitet BioNxt an einer zweiten, hochinnovativen Technologieplattform für die gezielte Verabreichung von Chemotherapeutika. Dabei wird ein inaktiver Wirkstoff erst im Tumorgewebe selbst aktiviert. Dieser Mechanismus schont gesunde Zellen und reduziert Nebenwirkungen.
    Ein doppelter Wirkmechanismus sorgt dafür, dass ungenutzte Wirkstoffmoleküle wieder zum Tumor zurückgeführt werden. Frühdaten zeigen eine bis zu zehnfach höhere Wirksamkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Sicherheit. Wie BioNxt jüngst informierte, erstellt die Gesellschaft momentan eine umfangreiche Moleküldatenbank, um geeignete Chemotherapeutika für die Weiterentwicklung auszuwählen.
    Dieser Ansatz könnte auch ältere, wegen hoher Toxizität verworfene Krebsmedikamente wieder nutzbar machen. Daraus könnte ein großer, strategischer Vorteil mit enormem medizinischem und wirtschaftlichem Potenzial entstehen. Die Gesellschaft ist aktuell mit 75 Mio. CAD bewertet. Trotz der guten Performance von über 200 % in den letzten 12 Monaten ist der Titel weiter überaus chancenreich. Das vollzogene Uplisting an das US-OTCQB-Segment und eine gezielte Investor-Relations-Offensive sollten die Papiere immer mehr in den Fokus von Anlegern rücken.

    Bayer – Gute News für Kassenschlager!

    Dass Übernahmen auch negative Konsequenzen haben können, davon können Bayer-Aktionäre ein Lied singen. Vor ungefähr 10 Jahren notierten die Papiere des DAX-Konzerns noch bei fast 140 EUR, dem folgte ein Abwärtstrend, der offenbar in diesem Jahr bei Kursen von rund 18 EUR seinen Boden gefunden hat. Aktuell notiert die Aktie bei rund 28 EUR, womit der Konzern eine Marktkapitalisierung von 27 Mrd. EUR aufweist.
    Die Deutschen übernahmen Monsanto im Jahr 2018 für rund 63 Mrd. USD. Ziel war es, Bayer als global führenden Anbieter in den Bereichen Agrarchemie, Saatgut und Pflanzenschutz zu positionieren und durch die Übernahme massive Synergien zu heben. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer, schon bald überrollte den Konzern eine Klagewelle aus den USA. Das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup von Monsanto stand im Verdacht, Krebs zu verursachen. Prozesse folgten, die Bayer bis heute Milliarden kosten und immer noch auf der Aktie lasten.
    Aber es gibt auch gute Entwicklungen, so wie vor wenigen Tagen vermeldet: Bayer hat von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine Empfehlung zur Zulassungserweiterung seines Augenmedikaments Eylea erhalten. Eylea wird gemeinsam mit Regeneron entwickelt. Bayer vertreibt das Medikament außerhalb der USA und erzielte 2024 3,3 Mrd. EUR Umsatz, womit es nach Xarelto das zweitwichtigste Präparat des Konzerns ist.

    Evotec – Analysten sehen 40% Aufwärtspotenzial!

    Mit seinen Technologien und Partnerschaften hilft Evotec Pharmafirmen, neue Wirkstoffe schneller und effizienter zu entdecken, zu entwickeln und in manchen Fällen auch zu produzieren. Die Hamburger arbeiten mit großen Pharmafirmen, über 800 Biotechs und akademischen Institutionen zusammen. Die Firma ist momentan mit 1,2 Mrd. EUR bewertet. Das macht Evotec für einige Marktbeobachter zum Übernahmekandidaten. Analysten trauen der Aktie im Durchschnitt ein Upside von 40 % zu.

    Innovation ist Trumpf

    Mit einer klaren Fokussierung auf plattformbasierte Innovationen, patentgeschützte Technologien in einem rasant wachsenden Marktumfeld, positioniert sich BioNxt Solutions als ein extrem spannender Akteur. Auch Evotec könnte sich als Übernahmekandidat entpuppen. Die Aktie von Bayer setzt ihre Aufwärtsbewegung weiter fort und sollte auch im nächsten Jahr zu den besten Werten des deutschen Leitindex gehören.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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