Menü schließen




26.08.2019 | 10:30

BP, RWE oder Saturn Oil & Gas – welcher Energiewert performt am meisten?

  • Energie
Bildquelle: pixabay.com

Der Wandel unserer Gesellschaft wird niemals so langsam sein, wie in diesem Augenblick. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Investoren das richtige Gespür bei Anlageentscheidungen haben. Letztlich liegt im Einkauf der Gewinn und aus diesem Grund ist der werttreibende Weg vom Status-quo hin zum zukünftigen Potenzial zu hinterfragen. Im Zeitalter der Disruptionen machen tiefgreifende Veränderungen auch vor der Energiebranche kein halt.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE0007037129

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren

Inhaltsverzeichnis:


    Öl-Konzern mit Korrelation zum Rohstoff

    Der Öl-Konzern BP gehört weltweit zu den renommiertesten Marken der Energiebranche. Die Treibstoffversorgung ist der Zugang zum Endkunden, aber der Konzern deckt weit mehr von der Wertschöpfung um das schwarze Gold ab. Aus diesem Grund stellt das Unternehmen ein interessantes Öl-basiertes Investment dar, das mal mehr und mal weniger stark mit dem Öl-Preis korreliert.

    Versorgungssicherheit im Schatten der Politik

    Der deutsche Energieversorgungskonzern RWE ist breit aufgestellt und beliefert die Kunden europaweit mit Energie. Das Thema Versorgungssicherheit ist vor allem hierzulande ein wichtiges Thema. Der politische Einfluss der deutschen Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren schon häufiger für Volatilität gesorgt und somit die Rendite der Investoren maßgeblich beeinflusst. Seit 2016 befindet sich die Aktie nun im Aufwärtstrend.

    Profitabler Wachstumswert mit Turnaround-Chance

    Der kanadische Öl-Produzent Saturn Oil & Gas ist seit rund zwei Jahren erfolgreich tätig und brachte seitdem bereits 29 Bohrlöcher in Produktion. Momentan laufen fünf weitere Bohrungen und für das vierte Quartal dieses Jahres sind weitere vier Bohrungen geplant. Das Unternehmen wird in dieser Woche das Ergebnis des zweiten Quartals veröffentlichen. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet das Management voraussichtlich Netbacks von circa 55 CAD pro Barrel. Die Aktie bildet charttechnisch momentan eine Bodenbildung aus und könnte eine interessante Turnaround-Chance bieten.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.kapitalerhoehungen.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Nico Popp vom 13.07.2026 | 05:00

    Drunter und Drüber in der Solarbranche: First Solar und SMA Solar mit Licht und Schatten – RE Royalties vor Befreiungsschlag?

    • Solaranlagen
    • PV
    • Energie
    • Royalties

    Die Energiewende gleicht einem wilden Ritt auf der Achterbahn. Während der nachvollziehbare Wunsch, das Klima zu schützen, immer neue Milliarden in die Branche spült, gibt es im operativen Alltag auch viel Gegenwind: Zollschlachten, der mörderische Preiswettbewerb und enorme Überkapazitäten belasten viele Vertreter aus der Solarbranche. Doch abseits der ausgetretenen Pfade tun sich für Investoren auch Chancen auf. Während Anbieter von Solarpanelen und Wechselrichtern darben, suchen innovative Unternehmen wie RE Royalties ihr Heil in geschützten Nischen. Immer mehr Marktbeobachter sind überzeugt: Am Ende gewinnt nicht derjenige, der die meisten Fabriken hochzieht, sondern wer am smartesten durch das regulatorische und finanzielle Dickicht des Sektors navigiert. Wir stellen Unternehmen vor und gehen insbesondere auf eine Chance ein.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 03.07.2026 | 04:45

    Auf der Überholspur! Energieinfrastruktur gewinnt an Dynamik – Zefiro Methane, Siemens Energy und E.ON profitieren davon!

    • Energieinfrastruktur
    • Energie
    • Infrastruktur
    • Methan
    • Emissionszertifikate
    • Klimaschutz
    • Öl und Gas

    Ist die Energieinfrastruktur der eigentliche Gewinner der Energiewende? Während Siemens Energy mit modernster Netztechnik die Elektrifizierung vorantreibt und E.ON Milliarden in den Ausbau und die Digitalisierung der Stromverteilernetze investiert, rückt mit Zefiro Methane ein bislang kaum beachteter Infrastrukturwert in den Fokus. Die Kanadier erschließen einen Milliardenmarkt rund um die Stilllegung alter Öl- und Gasquellen in den USA, deren Methanemissionen erhebliche Umwelt- und Klimabelastungen verursachen. Staatliche Förderprogramme, eine wachsende Pipeline und strategische Übernahmen treiben die operative Dynamik. Die jüngsten News zeigen, dass Energieinfrastruktur sich zum nächsten Wachstumshebel, der nach Einstufung von Analysten ohnehin unterbewerteten Aktie, entwickeln könnte.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Stefan Feulner vom 30.06.2026 | 05:10

    Vistra, Zefiro Methane, Tetra Tech - Energie und Infrastruktur bleiben Wachstumstreiber

    • Klimaschutz
    • Energie

    Der weltweite Energiehunger durch KI, Elektrifizierung und Industrie wächst rasant. Gleichzeitig verschärfen Regierungen weltweit ihre Klimavorgaben. Milliarden fließen deshalb in den Ausbau sauberer Energie, die Sanierung alter Infrastruktur und die Reduzierung klimaschädlicher Emissionen. Dadurch entstehen Märkte mit enormem Wachstumspotenzial. Wer früh auf Unternehmen setzt, die von diesen strukturellen Megatrends profitieren, könnte vor einer außergewöhnlichen Neubewertung stehen.

    Zum Kommentar