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14.01.2021 | 04:50

BYD, Deutsche Rohstoff AG, Ballard Power – Hier steckt Riesenpotenzial!

  • Investments
Bildquelle: Deutsche Rohstoff AG

Der Ölpreis konnte sich seit dem historischen Crash im vergangenen April in Folge der Corona-Pandemie wieder deutlich über 50,00 USD stabilisieren. Die großen Investmenthäuser gehen von weiter steigenden Notierungen des schwarzen Goldes aus. Ebenfalls stark steigend sehen die Experten die Kurse der meisten Rohstoffe. Dies ist auf die immer größer werdende Nachfrage durch neue Technologien zurückzuführen. Die Knappheit der benötigten Materialien wird in den nächsten Jahren extrem zunehmen. Dadurch dürften die Preise drastisch klettern.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DE000A0XYG76 , CA0585861085 , CNE100000296

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Inhaltsverzeichnis:


    Deutsche Wertarbeit

    Diesem Problem angenommen hat sich bereits seit 2006 die deutsche Rohstoff AG mit Sitz in Mannheim. Der Konzern um den erfahrenen CEO Dr. Thomas Gutschlag entwickelt und betreibt verschiedene Tochterunternehmen und Standorte in Deutschland, Spanien, Kanada, den Vereinigten Staaten und Südkorea. Das Portfolio der Investmentholding besteht aktuell unter anderem aus 4 Öl- und Gasproduzenten aus den USA, der deutschen Rhein Petroleum sowie dem kanadischen Wolframunternehmen Almonty Industries.

    Corona als Chance

    Dem Verfall der Ölaktien konnten sich die Mannheimer im vergangenen Jahr ebenfalls nicht entziehen. So fiel der Aktienkurs von über 26,00 EUR auf unter 6,00 EUR. Aktuell liegen die Papiere der deutschen Rohstoff AG bei 9,50 EUR. Ein Ausbruch über die 10 EUR- Marke würde ein starkes Kaufsignal generieren, welches fundamental absolut begründet wäre. So nutzte Dr. Gutschlag im vergangenen Jahr die Krise, um neue Bohrfelder zu Schnäppchenpreisen zu erwerben. Zudem wurde die eigene Ölproduktion deutlich reduziert, damit der wertvolle Rohstoff ‚nicht verschenkt‘ wird.

    Die Pumpen laufen

    Durch die Erholung des Ölpreises auf über 50,00 USD pro Barrel wurde nun die Produktion wieder hochgefahren. Insgesamt plant die Deutsche Rohstoff AG aus den bereits bestehenden Bohrungen im Laufe des Jahres 2021 eine Nettoproduktion von 5.700 bis 6.300 Barrel Öläquivalent pro Tag (BOEPD) bzw. 2.300 bis 2.600 Barrel Öl pro Tag (BOPD). Zusätzlich wurde während der Corona-Krise ab März 2020 ein Portfolio an liquiden Aktien und Anleihe Investitionen in Bergbauunternehmen, insbesondere Gold, sowie Ölunternehmen aufgebaut, welches sich extrem gut entwickelte. So konnten bereits Erträge in Höhe von 3,5 Mio. EUR realisiert werden, laut des Managements bestehen zusätzlich unrealisierte Gewinne in Höhe von 8,0 Mio. EUR.

    Perle in Asien

    Mit der 12,8%-Beteiligung an der Almonty Industries könnte der Deutschen Rohstoff der große Wurf gelungen sein. Nach jahrelangem Aufbau steht das kanadische Unternehmen kurz vor dem Abschluss eines Megaprojektes. So soll in Sangdong in Südkorea die größte Wolframmine der Welt entstehen. Bei voller Kapazität wird die Mine bis zu 10% des weltweiten Angebots ausmachen. Der Finanzierungsvertrag mit der KfW IPEX-Bank wurde bereits unterzeichnet. Die Projektfinanzierung hat einen Umfang von 75,1 Mio. USD. Ein Abnehmer für die Wolframkonzentrate, die in Sangdong ab 2022 produziert werden sollen, wurde mit dem jetzigen Großaktionär, der österreichischen Plansee-Gruppe ebenfalls schon gefunden. Ein absehbarer Produktionsstart dürfte sowohl dem Almonty- Kurs als auch dem Aktienkurs der deutschen Rohstoff AG enormen Rückenwind verleihen.

    Größter Auftrag der Geschichte

    Bereits seit 2012 ist der chinesische Elektrofahrzeughersteller BYD in Kolumbien tätig. Im Jahre 2018 wurden die ersten Busse nach Medellín verschifft. Nun meldet das von Warren Buffett unterstützte Unternehmen den größten Auftrag der Firmengeschichte außerhalb Chinas für Elektrobusse. So sollen 1.002 Einheiten an die kolumbianische Hauptstadt Bogotá geliefert werden. Bis Mitte 2022 soll der komplette Auftrag erledigt sein. Kolumbien strebt durch die Umstellung auf Elektromobilität eine Verbesserung der Luftqualität sowie eine Senkung des innerstädtischen Lärmpegels an. Bereits im vergangenen Jahr lieferten die Chinesen 270 E-Busse nach Bogotá.

    Umstellung überall

    Die Förderung eines umweltfreundlicheren und sauberen Verkehrs sowie die zunehmend strengeren Emissionsnormen veranlassen nicht nur die Südamerikaner umdenken. Auch in Großbritannien wird auf die steigende Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen reagiert. So kündigte die britische Tochter von BYD an, mit dem Partner Alexander Dennis Limited die Fahrgestelle ihrer elektrischen Solo- und Doppeldeckerbusse für den britischen Markt ab der Juli 2021 direkt in den ADL-Werken in Großbritannien zu montieren. Laut einer Pressemeldung ist seit 2015 die Anzahl von bestellten und ausgelieferten Elektrobussen auf über 500 gestiegen. Mehr als 70% der in diesem Zeitraum in Großbritannien eingeführten Elektrobusse sei von BYD und ihrem Partner Alexander Dennis Limited ausgeliefert worden.

    Kursziel erhöht

    Laut den Analysten von CMB International Securities sollte ein neues EV-Modell die Verkäufe weiter ankurbeln. Ebenfalls sollen stärkere Batterien für bessere Verkaufszahlen sorgen. So behalten die Experten die Kaufempfehlung für das „Build your dream“ - Unternehmen bei, erhöhen allerdings das Kursziel von 230,00 HKD auf jetzt 300,00 HKD. Die Aktie des Unternehmens läuft aktuell von Hoch zu Hoch und notierte gestern bei umgerechnet 27,72 EUR. Langfristig sehen wir gute Chancen, dass sich die Chinesen neben Tesla als wichtigste Elektroautomarke etablieren.

    Auftrag Zug um Zug

    Auch Schottland hat seine Wünsche geäußert. So wollen diese bis spätestens 2035 ein Klimaschutzziel von Netto-Null-Emissionen erreichen. Helfen soll dabei der Brennstoffspezialist Ballard Power. So hat Ballard Power Systems einen Auftrag von Arcola Energy über die Lieferung von Brennstoffzellenmodulen erhalten. Die Ballard Power Brennstoffzelleneinheiten sind für den Antrieb eines Personenzuges vorgesehen, der während der UN-Klimakonferenz 2021 im November im schottischen Glasgow vorgeführt werden soll. Ziel ist es, einen von ScotRail zur Verfügung gestellten Personenzug der Klasse 314 in eine einsatzbereite und zertifizierte Plattform für die Entwicklung von wasserstoffbetriebenen Zügen umzuwandeln.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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