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11.11.2020 | 05:10

BYD, Saturn Oil & Gas, Plug Power: Diese Nachricht ist unglaublich!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Seit Samstag, als Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ausgerufen wurde, aber spätestens seit Montagnachmittag, nach Verkündung der positiven Tests des Corona-Impfstoffes durch BioNTech und Pfizer, scheinen wir, zumindest an der Börse, wieder in einer heilen Welt zu leben. Die in der Krise gehypten Technologiewerte, die von der Digitalisierung und E-Commerce profitierten, stürzten ab. Dagegen haussierten wieder zyklische, für viele langweilige Aktien aus der Old Economy. Auch Ölwerte feierten ein erstaunliches Comeback. Der Trend der Umschichtung dürfte weitergehen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA80412L1076 , CNE100000296 , US72919P2020

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Inhaltsverzeichnis:


    Gewaltiger Schritt

    Für das Management des kanadischen Ölexplorationsunternehmen Saturn Oil & Gas war der vergangene Freitag sowohl Ostern als auch Weihnachten zugleich. Mit der Zusage von Jean-Pierre Colin, als oberster Strategieberater beim kanadischen Ölexplorationsunternehmen einzusteigen, wird das Ziel, Innovationsführer in der Öl- und Gasindustrie zu werden, immer klarer.

    40 Jahre geballte Erfahrung

    Der Neuzugang kann einen beeindruckenden und schier endlosen Track Record vorweisen. Unter anderem beriet Colin mehrere hochrangige Politiker in der kanadischen Bundesregierung und im Privy Council of Canada (Kanadischer Kronrat) im Rahmen von fünf Akquisitionen der landesweit größten Öl- und Gasunternehmen der 1980er-Jahre durch Petro-Canada. Außerdem war der Stratege Mitglied der Boards vieler erfolgreicher Junior-Rohstoffunternehmen, unter anderem von Pelangio Mines Inc. und Virginia Gold Inc., welches sein Projekt Eleonor für mehr als eine Milliarde Dollar an Goldcorp Inc., heute bekannt unter Newmont Corporation, verkaufte.

    Akquisitionen stark im Fokus

    Wie man einer Pressemitteilung entnehmen kann, äußerte sich Colin folgendermaßen: „Saturn Oil & Gas stellt eine einzigartige Chance dar, ein Akquisitionsvehikel für Öl und Gas aufzubauen, das anorganische Wachstumschancen und Renditen für seine Aktionäre und sonstigen wichtigen Stakeholder bietet.“ Das Ziel, erfolgreich Akquisitionen durchzuführen, verfolgt seit längerem der routinierte CEO der Kanadier, John Jeffrey. Für ihn gilt die Maxime, lieber Akquisitionen zu tätigen, als eigene Bohrprogramme umzusetzen.

    Aktie kurz vor Ausbruch

    Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Erfolgsmeldungen in Sachen Finanzierung beziehungsweise neuer Akquisitionen über die Schirme laufen. Im Augenblick kämpft das Papier mit der Marke von 0,12 CAD. Das Handelsvolumen war in den letzten Tagen bei steigenden Kursen erstaunlich hoch. Ein Short Squeeze wäre dadurch keine Überraschung.

    Hochstufung trotz Rallye

    Der chinesische Konkurrent von Tesla wurde vom Analystenhaus Daiwa weiterhin mit einem Kaufurteil versehen. Zudem wurde das Kursziel von 150 HKD auf 250 HKD deutlich angehoben. Grund für die weiter bullische Stimmung der Experten sind die stark angehobenen Gewinnprognosen für das vierte Quartal. Vor allem das neue Aushängeschild Han dürfte sich wie geschnitten Brot verkaufen. Die Analysten gehen von einem signifikanten Verkauf auch im Jahre 2021 aus. Im Moment liegen für den Han 40.000 Bestellungen vor. Für die letzten beiden Monate November und Dezember geht man von je 10.000 Bestellungen für das neue Flaggschiff aus.

    Besser als erwartet

    Obwohl der Brennstoffhersteller Plug Power beim Verlust Anleger und Analysten enttäuschte, konnte das Unternehmen in Sachen Umsatz und Ausblick überzeugen. Mit einem Verlust von 0,11 USD verfehlte man die Prognosen der Analysten. Diese wetteten auf lediglich minus 0,07 USD. Deutlich besser als erwartet war dagegen mit 125,6 Mio. USD der Umsatz. Die Prognose waren hier lediglich 106,5 Mio. USD.

    Ausblick und „Green Deal“

    Darüber hinaus bleibt Plug Power auch optimistisch, die mittelfristigen Ziele erreichen zu können. 2024 liegt das Umsatzziel bei 1,2 Mrd. USD, danach sollen es rund 200 Mio. USD operativer Gewinn und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 20% werden. Mit dem avisierten Green Deal vom neuen US-Präsidenten erscheinen diese Prognosen als durchaus realistisch.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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