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Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

Ryan Jackson
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Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


Jared Scharf, CEO, Desert Gold Ventures Inc.

Jared Scharf
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Jared Scharf, CEO von Desert Gold Ventures, über Westafrika und sein Potenzial


16.07.2020 | 10:48

Desert Gold, Scottie Resources, Triumph Gold – Fondsmanager begründet Goldpreis bei 5.000 USD

  • Gold

Die Notenbanken rund um den Globus drucken momentan im Zusammenhang mit der Corona Pandemie mehr Geld als je zuvor, um den Rest der Wirtschaft aufrecht zu halten und den sozialen Frieden zu wahren. Das Kurzarbeitergeld kommt einem bedingungslosen Grundeinkommen gleich und in Anbetracht der Alternativen, ist das momentan auch gut so. Die Gefahr besteht jedoch darin, dass eine Abhängigkeit vom billigen Geld entsteht und die Blasenbildung in den Aktien von Facebook, Amazon, Apple, Netflix, Google (Alphabet) und Microsoft weiter eskaliert. Der Wert dieser sechs US-Unternehmen entspricht mittlerweile fast dem Börsenwert der folgenden Indices zusammen: DAX, France CAC, FTSE 100, Italy MIB, S&P TSX und Spain IBEX. Gewinner dieser Entwicklung ist aber auch die älteste Währung der Welt: Gold!

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

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Nick Mather, CEO, SolGold PLC
"[...] Wir wussten, dass die Welt sich rasch elektrifiziert und urbanisiert und dafür erhebliche Mengen an Kupfer benötigt. [...]" Nick Mather, CEO, SolGold PLC

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Rettungsmaßnahmen mit Nebenwirkungen

Diego Parrila verwaltet einen Investmentfonds mit 450 Mio. USD Volumen und stellt in Aussicht, dass der Preis für eine Unze Gold in den kommenden drei bis fünf Jahren auf 5.000,00 USD steigen kann. „Was Sie im nächsten Jahrzehnt sehen werden, ist das verzweifelte Bemühen, das bereits jetzt sehr offensichtlich ist, wo Banken und Regierungen einfach Geld drucken und Kredite aufnehmen und alle aus der Not retten, was immer nötig ist, nur um einen Zusammenbruch des gesamten Systems zu verhindern", sagte Parrilla in einem Interview mit Bloomberg. Wer sich der Blase der Fiat-Währungen entziehen möchte und einen Schutz vor Inflation sucht, der kommt an Gold nicht vorbei.

Experten prognostizieren Anstieg

Die Goldproduktion läuft auf Hochtouren, denn bei einem Preis von 1.800,00 USD sind die Gewinnmargen für die Produzenten derzeit hoch. Glaubt man den Prognosen von Goldman Sachs und Bank of America, dann wird der Preis in den kommenden 12 Monaten Potenzial bis 2.000,00 USD oder gar 3.000,00 USD haben. Die Realität ist jedoch, dass es niemand momentan sicher sagen kann, wie lange die Maßnahmen der Politik und Notenbanken erforderlich sind und wann der Tag der Abrechnung kommt. Bis dahin wird fleißig Geld gedruckt und verteilt.

Exploration in der Schlüsselposition

Wer als Investor vom Anstieg des Goldpreises profitieren möchte, sollte sich die Explorationsbranche anschauen, den in diesem Bereich wird das Gold gefunden. Ohne Exploration werden die weltweiten Reserven weiter schrumpfen. In der Zeit von 2012 bis 2019 sind die Goldreserven der größten Produzenten bereits um 34% gesunken.

Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2020 voraussichtlich der Produktionspeak des Edelmetalls erreicht werden wird, sollte fortan der Fokus auf die Exploration gerichtet sein. Barrick Gold geht davon aus, dass die weltweite Goldproduktion von rund 118 Mio. Unzen in 2020 auf weniger als 65 Mio. Unzen in 2029 sinken wird. Die Verknappung auf der Angebotsseite wird aller Voraussicht nach bei steigender Inflation auf panische Nachfrage treffen.

Investoren positionieren sich

Gewinner dieser Entwicklung werden Unternehmen wie Desert Gold Ventures, Scottie Resources und Triumph Gold sein. Diese Unternehmen sind im Bereich Exploration tätig und fokussieren sich auf die Erweiterung ihrer bereits vorhandenen Entdeckungen und explorieren nach neuen Vorkommen. Unternehmen dieser Art verfolgen das Ziel von einem großen Produzenten übernommen zu werden.

Bezahlt wird in der Regel ein Preis pro nachgewiesene Unze im Boden. Je nach Region und Marktphase kann als Faustformel der Preis zwischen 100,00 und 200,00 USD schwanken. In 2018 wurde in Afrika im Schnitt sogar mehr als 200,00 USD bezahlt. Aufgrund des steigenden Goldpreises ist davon auszugehen, dass die Tendenz eher steigend als fallend sein wird.

Vervielfachungspotenziale der Branche

Desert Gold Ventures ist in Westafrika tätig und plant dort bis zu sechs Millionen Unzen Gold nachzuweisen. Ross Beaty ist als Investor an Bord und die Liegenschaften des Unternehmens sind mehr als 400 km2 groß und in der Nachbarschaft von namhaften Produzenten wie B2Gold, Barrick Gold und Iamgold. Scottie Resources ist im Golden Triangle von British Columbia tätig und zählt Eric Sprott in den Reihen seiner Investoren. Triumph Gold ist im Yukon aktiv und kann mit Newmont bereits einen produzierenden Ankerinvestor vorweisen.

Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit bei Desert Gold 24,4 Mio. CAD, Scottie Resources 40,9 Mio. CAD und Triumph Gold 32,6 Mio. CAD. Das Potenzial dieser Unternehmen ist enorm und in Anbetracht ihrer aktuellen Börsenbewertung besteht bei erfolgreicher fortschreitender Entwicklung aus heutiger Sicht durchaus die realistische Chance auf eine Vervielfachung des Aktienkurses.


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Bank – Das Kreditwesengesetz (KWG) regelt in Deutschland die erlaubten Geschäfte einer Bank.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Bayer, Barrick, Desert Gold: In Gold we trust!

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Weltkonjunktur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs. In den USA liegt der ISM Index für Dienstleistungen wieder leicht auf Expansionskurs. Auch in China deutet die Stimmung im Dienstleistungsgewerbe wieder auf eine veritable Erholung hin. In der Eurozone zeigt sich die vom Analyse-Haus Sentix untersuchte Konjunkturstimmung zwar weiterhin robust, aber ohne neue Hochs. Man erwartet insgesamt wohl einen Ausklang der Pandemie, auch wenn die Ansteckungszahlen wieder steigen. In Deutschland zeigen Wirtschaftsdaten wie Industrieaufträge, -produktion und Exporte im August eine leicht abflachende Erholungsdynamik. Die Börsen schwingen sich trotzdem täglich auf neue Höhen, weil durch die latente Bedrohung aus der Infektionsecke ein weiteres Liquiditätspaket der Regierungen notwendig wird. Das impliziert weiterhin sehr niedrige Zinssätze, einen schwächelnden US-Dollar und steigende Inflationserwartungen. Dies sollte die Nachfrage nach Edelmetallen zumindest auf hohem Niveau halten, wir bleiben deshalb auf der Lauer.

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Erst die Notenbanken und jetzt womöglich ein spendabler neuer US-Präsident Joe Biden – wenn es um Gründe für steigende Notierungen geht, finden Marktkommentatoren immer eine Erklärung. Doch eines ist sicher: Die meisten Stützungsmaßnahmen oder Kapitalspritzen sind mit Kapital erkauft, das entweder geliehen oder aber von Notenbanken geschaffen worden ist. In jedem Fall dürften solche Maßnahmen also auch den Goldpreis anschieben. Die Aktie von Barrick Gold blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und konnte während der vergangenen zwölf Monate um deutliche 53% zulegen – doch wie viel Potenzial hat der Gold-Blue-Chip nach dem Anstieg noch?

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