02.02.2026 | 04:30
Diese Investmentspezialisten zahlen hohe Dividenden: RE Royalties, Mutares, DWS – Wachstum und Dividende sind hier kein Widerspruch!
Wer heute zu viel über Dividenden spricht, kann ganz schnell als von gestern abgestempelt werden. Warum sich mit 6 oder 10 % Rendite zufriedengeben, wenn die Kurse scheinbar jeden Tag nach oben schießen? Aber Bäume wachsen nicht in den Himmel. Jüngst wurden Anleger durch den plötzlichen Absturz von Gold und Silber unsanft daran erinnert. Während die Masse oft dem nächsten Kick hinterherläuft, fahren erfolgreiche Investoren zum Teil andere Strategien. Warren Buffett machte ein Vermögen mit Investments, die andere für langweilig hielten. Die genannten Gesellschaften zahlen hohe Dividenden, RE Royalties sogar 13 % p.a., und wachsen zudem noch. Nicht sexy genug? Vielleicht – aber oft genau das, womit langfristig Geld verdient wird.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Carsten Mainitz
ISIN:
RE ROYALTIES LTD | CA75527Q1081 , MUTARES KGAA NA O.N. | DE000A2NB650 , DWS GROUP GMBH+CO.KGAA ON | DE000DWS1007
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Inhaltsverzeichnis:
"[...] Nachhaltigkeit ist ein großes und wichtiges Thema. Vielfach wird sie aber lediglich mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Tatsächlich umfasst der Begriff aber auch finanzielle Nachhaltigkeit. [...]" Patrick Grewe, Asset Manager, van Grunsteyn
Der Autor
Carsten Mainitz
Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.
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RE Royalties – Clean Tech-Finanzierungspionier mit Dividendenrendite von 13 %!
Laut dem Global Landscape of Energy Transition Finance 2025 Report der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und der Climate Policy Initiative (CPI) erreichten die Investitionen in Erneuerbare Energien zuletzt ein Rekordniveau von 807 Mrd. USD. Davon entfielen kombiniert rund 85 % auf die Bereiche Solar und Wind.
Während diese riesigen Investitionssummen nahezu ausschließlich über klassische Fremd- und Eigenkapitalinstrumente bzw. Mischformen zur Verfügung gestellt werden, geht RE Royalties einen neuen Weg. Die Kanadier sind das erste Unternehmen, welches das in vielen Branchen wie Pharma, Biotech, Technologie oder Rohstoffe bereits etablierte Royalty-Finanzierungsmodell in der Branche der Erneuerbare Energien verankert hat.
Die Kanadier vergeben Darlehen und erwerben damit ertragsabhängige Lizenzgebühren (Royalties) in Form einer Umsatzbeteiligung von privaten und börsennotierten Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien. Das Unternehmen besitzt derzeit über 120 Lizenzmodelle an Projekten in den Bereichen Solar, Wind, Wasser, Batteriespeicher, Energieeffizienz und erneuerbares Erdgas in Nordamerika, Südamerika und Asien.
Aktionäre investieren somit in ein stark diversifiziertes Portfolio und profitieren in Form attraktiver Ausschüttungen. In den vergangenen Jahren schüttete die Gesellschaft insgesamt 0,04 CAD p. a. als Dividende je Anteilsschein aus - bei quartalsweise Zahlung. Jüngst gaben die Kanadier bekannt, auf eine jährliche Ausschüttung umzustellen und sich so eine größere Flexibilität zu sichern.
Bei einem aktuellen Kurs im Bereich von 0,30 CAD errechnet sich eine Dividendenrendite von rund 13 % p. a. Die Marktkapitalisierung ist mit 13 Mio. CAD überschaubar. Die Nachfrage nach den Finanzierungen von RE Royalties ist hoch, das untermauern laut Unternehmensangabe Interessenbekundungen von 50 Mio. CAD. Zuletzt erhöhten die Kanadier ihre Investments im Bereich Solar. Zudem wurde ein Green Bond vollständig zurückgeführt, was für eine solide Bilanzentwicklung und diszipliniertes Finanzmanagement steht.
Mutares – Mittelfristig 10 % Dividendenrendite?
Mutares ist Investmentspezialist und wächst seit Jahren stark. Davon profitieren auch Aktionäre mit hohen Dividenden. Die Münchner haben sich auf Carve-outs und Turnaround-Situationen spezialisiert. Das heißt die Gesellschaft kauft Unternehmen oder Unternehmensteile von Konzernen, die nicht mehr zum Kerngeschäft passen, restrukturiert diese operativ und verkauft sie später mit Gewinn. Typischerweise erfolgt ein Exit nach 3 bis 7 Jahren an einen Strategen, Finanzinvestor oder via Börsengang. Das Beispiel Steyr Motor belegt eindrucksvoll die Attraktivität und die hohen Renditen des Geschäftsmodells.
Zuletzt bestätigten die Analysten von Warburg ihr Kaufvotum für die Aktie und erhöhten das Kursziel auf 46 EUR. Die Banker stuften die im Januar angekündigte größte Akquisition in der Firmengeschichte als positiv ein. Mutares beabsichtigt vom saudi-arabischen Chemie- und Metallkonzern Sabic den Geschäftsbereich Engineering Thermoplastics (ETP) in Amerika und Europa zu übernehmen. Zudem würden die jüngsten Exits nach Meinung der Experten im laufenden Jahr zu Cashflows und Gewinnen im oberen zweistelligen Millionenbereich führen.
Analysten erwarten im Durchschnitt eine Dividendenausschüttung in Höhe von gut 2 EUR in diesem Jahr, was einer Dividendenrendite von über 6 % entspricht. Laut Expertenprognosen werden die Ausschüttungen in den nächsten Jahren auf 2,50 EUR je Anteilsschein ansteigen. Die Analysten von Warburg sehen sogar 3 EUR winken.
Mittelfristig orientierte Anleger können sich somit bei aktuellen Kursen einen potenziellen Zehnprozenter ins Depot legen. Geschäftsstrategie und die Unternehmensbewertung von rund 700 Mio. EUR lassen Spielraum nach oben. Mitte April wird die Gesellschaft voraussichtlich die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres veröffentlichen, dann dürfte auch etwas zur Dividende gesagt werden.
DWS – 3 Euro Dividende, 2027 winkt zusätzlich eine Sonderdividende
Wachstum oder Dividende? Die Aktie des großen deutschen Asset Managers vereint beides. Die Gesellschaft meldete vor wenigen Tagen, die eigenen mittelfristigen Ziele übertroffen zu haben und schraubte den Ausblick bis 2028 nach oben. Das verwaltete Vermögen ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen und betrug Ende 2025 insgesamt 1.085 Mrd. EUR. Der Gewinn je Aktie (EPS) konnte auf 4,64 EUR gesteigert werden. Im laufenden Jahr erwarten Analysten ein EPS von 5,07 EUR. Mit 12 ist das KGV für das laufende Geschäftsjahr als moderat einzustufen. Bei Kursen um 62 EUR ist die Gesellschaft mit 12,4 Mrd. bewertet. Analysten halten den Titel derzeit für fair bewertet.
Aufgrund der überaus positiven Geschäftsentwicklung gab die Gesellschaft außerdem bekannt, die Dividende auf 3,00 EUR erhöhen zu wollen. Die Marktschätzungen lagen zuletzt bei 2,88 EUR. Im nächsten Jahr erwarten die Experten eine Ausschüttung von 3,31 EUR je Anteilsschein. Somit können Aktionäre eine attraktive Rendite von rund 5 % einfahren. Bemerkenswert ist zudem die jüngste Unternehmensaussage, einen Teil des Überschusskapitals von derzeit 1 Mrd. EUR für die Ausschüttung einer Sonderdividende im Jahr 2027 vorzuschlagen.
Fazit
RE Royalties hat als Pionier das Royalty-Finanzierungsmodell in der Branche der Erneuerbaren Energien verankert. Mit der Aktie haben Investoren Zugang zu einem über Länder und Energiearten hinweg breit diversifizierten Portfolio von über 120 Projekten. Aktionäre partizipieren via Dividenden am Unternehmenserfolg, die aktuelle Rendite liegt bei attraktiven 13 %. Mutares und DWS zeigen, dass Anleger bei erfolgreichen Investmentgesellschaften doppelt profitieren: von steigenden Aktienkursen sowie Dividenden.
Interessenskonflikt
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