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27.11.2019 | 14:21

EQS Group AG - Verzögerungen schicken Aktienkurs auf Zweijahrestief

  • RegTech
Bildquelle: pixabay.com

Das RegTech Unternehmen, EQS Group, wurde im Jahr 2000 in München gegründet und entwickelte sich seitdem zu einem internationalen Anbieter von regulatorischen Technologien in den Bereichen Corporate Compliance und Investor Relations. Mehrere tausend Unternehmen weltweit nutzen die Lösungen der EQS Group, um komplexe Compliance-Anforderungen zu erfüllen, Risiken zu minimieren und transparent mit Stakeholdern zu kommunizieren. Die Produkte der EQS Group sind in der cloud-basierten Software EQS COCKPIT gebündelt. Damit lassen sich Compliance-Workflows in den Bereichen Hinweisgeberschutz und Case Management, Richtlinien-Management, Insiderlistenverwaltung und Meldepflichten professionell steuern. Börsennotierte Unternehmen nutzen zudem ein globales Newswire, Investor Targeting und Kontaktmanagement, IR Webseiten, digitale Berichte und Webcasts zur Investorenkommunikation.

Lesezeit: ca. 1 Minuten. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE0005494165

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Nur ein Drittel der erwarteten IPOs

Die EQS Group erzielte in den ersten neun Monaten ein Umsatzwachstum in Höhe von 2,7% auf 26,58 Mio. EUR gegenüber 25,90 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Jedoch wurde die veräußerte ARIVA.DE AG zum 01.07.2019 entkonsolidiert. Bereinigt um die veräußerte Tochtergesellschaft stieg der Umsatz um 11,8% auf 23,09 Mio. EUR von 20,64 Mio. EUR im Vorjahr. Dennoch lag diese Entwicklung unter den Erwartungen des Managements.

Der Grund für dieses geringe Wachstum waren längere Entwicklungszeiten der neuen Module für CRM, Mailing, Policy Manager, was folglich zu Verschiebungen bei der Bestandskundenmigration führte und auch die Neukundenakquise nach hinten verschiebt. Zudem kam es mit fünf IPOs zu deutlich weniger Börsengängen als vom Unternehmen zuvor mit 15 erwartet.

Veräußerung mindert Fehlbetrag

Das EBITDA erhöhte sich von zuvor -0,67 Mio. EUR auf 0,65 Mio. EUR, jedoch sind bei dieser Entwicklung Sondereffekte zu berücksichtigen. Gemäß der pro forma Konzernergebnisrechnung exklusive ARIVA.DE AG belief sich das EBITDA auf 0,39 Mio. EUR gegenüber -0,63 Mio. EUR, wobei hier die IFRS 16-Effekte ebenfalls maßgeblich das EBITDA positiv beeinflusst haben.

Durch die Veräußerung der ARIVA.DE AG wurde ein Finanzertrag in Höhe von 2,23 Mio. EUR realisiert, welcher den Periodenfehlbetrag deutlich gemindert hat. Das Nettoergebnis belief sich entsprechend auf -0,72 Mio. EUR gegenüber -2,29 Mio. EUR im Vorjahr.

Guidance- und Kursziel-Anpassungen

Die EBITDA-Guidance wurde von bisher 2,8 - 3,8 Mio. EUR auf nun 2,3 bis 3,3 Mio. EUR reduziert. Im Zuge der Anpassung der Prognose erwarten die Analysten von GBC Research nun ein EBITDA in Höhe von 3,30 Mio. EUR im laufenden Geschäftsjahr 2019, bzw. 3,86 Mio. EUR im Jahr 2020 und 7,93 Mio. EUR im Jahr 2021.

Aufgrund der Annpassung der Prognosen haben die Experten von GBC das Kursziel von zuvor 94,00 EUR je Aktie auf 90,00 EUR je Aktie reduziert, aber bleiben beim Rating Kaufen.

Die vollständige Analyse von GBC Research ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/19435.pdf


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

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