Menü

Aktuelle Interviews

Florian Renner, Vorstand, BENO Holding AG

Florian Renner
Vorstand | BENO Holding AG
Kreuzstraße 26, 82319 Starnberg (D)

ir@beno-holding.de

+49 89 20 500 410

BENO Holding Vorstand Florian Renner über hohe Margen im Immobilienboom


Ryan Jackson, CEO, Newlox Gold Ventures Corp.

Ryan Jackson
CEO | Newlox Gold Ventures Corp.
60 Laurie Crescent, V7S 1B7 West Vancouver (CAN)

info@newloxgold.com

+1 778 738 0546

Newlox-CEO Ryan Jackson über den Aufbau eines grünen Goldproduzenten mit einem schnellen Wachstumskurs


Nick Mather, CEO, SolGold PLC

Nick Mather
CEO | SolGold PLC
1 King Street, EC2V 8AU London (GB)

emichael@solgold.com.au

+44 20 3823 2125

Nick Mather, CEO von SolGold, über den Aufbau eines großen Gold- und Kupferbergbauunternehmens


05.09.2019 | 07:49

HAEMATO AG – bringen Cannabis Produkte nachhaltigen Umsatz?

  • Cannabis
Bildquelle: pixabay.com

Die HAEMATO AG aus Schönefeld bei Berlin ist ein börsennotiertes Speciality Pharma-Unternehmen. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf Wachstumsmärkte patentfreier und patentgeschützter Arzneimittel. Schwerpunkte bilden die Therapiebereiche Onkologie, HIV/AIDS, Neurologie, Herz-Kreislauf- und andere chronische Erkrankungen. Einen weiteren Bereich bildet der margenstarke Markt der Privatzahler. Hier setzt die HAEMATO AG mit ihrem Angebot von Hyaluronsäure und Botulinumtoxin ihren Fokus auf den Markt der schnell wachsenden ästhetischen Medizin.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose

Hole Dir die spannenden Kommentare direkt als Newsletter per E-Mail.

Jetzt kostenlos abonnieren


Tripp Keber, Co-Founder, Dixie Brands, Inc.
"[...] Die aktuelle Gelegenheit, die wirklich global und spezifisch für die USA oder Kanada ist, ist unglaublich spannend. [...]" Tripp Keber, Co-Founder, Dixie Brands, Inc.

Zum Interview

 

Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor


Wachstumsmarkt zunehmende Lebenserwartung

Der Bedarf an preiswerten Medikamenten, die in höchster Qualität geliefert werden und jederzeit dem Anspruch an eine zuverlässige und umfassende medizinische Versorgung gerecht werden, wird mit zunehmender Lebenserwartung der Bevölkerung in den kommenden Jahren weiter steigen.

Mit dem Produktportfolio von patentfreien und patentgeschützten Medikamenten wird die Optimierung einer effizienten Arzneimittelversorgung und dadurch die Kostensenkung für Krankenkassen und somit auch für Patienten angestrebt.

Bereinigung des Produktangebotes

Die Entwicklung des ersten Halbjahres 2019 war bei der HAEMATO AG von mehreren Belastungsfaktoren geprägt. Einerseits hatte die Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr eine Reihe von vergleichsweise margenschwachen Produkten aus dem Angebotsportfolio entfernt. Da bislang noch nicht im ausreichenden Maße Nachfolgeprodukte hinzugewonnen wurden, haben sich die Umsätze auf niedrigerem Niveau eingependelt.

Gemäß Unternehmensangaben werden aber im Laufe des zweiten Halbjahres 2019 neue Produkte in die Pipeline aufgenommen werden, wobei erst gegen Ende 2019 mit positiven Umsatzimpulsen zu rechnen ist.

Reduzierung der Umsatzerwartung

Die bisherigen 2019er Umsatzprognosen von GBC Research in Höhe von 233,00 Mio. EUR dürften sich angesichts der noch schwachen Entwicklung im ersten Halbjahr 2019 als etwas zu optimistisch erweisen und daher haben die Analysten diese auf 211,07 Mio. EUR reduziert.

Analog dazu haben sie auch ihre EBIT-Prognose auf 2,49 Mio. EUR von bisher 5,60 Mio. EUR reduziert. Unterm Strich dürfte die Gesellschaft, insbesondere aufgrund der Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen, erstmals ein negatives Ergebnis ausweisen.

Umsatzerwartung in Cannabis

Im kommenden Geschäftsjahr 2020 sowie in 2021 sollte die HAEMATO AG aber vom sukzessiven Wegfall der dargestellten belastenden Umsatzfaktoren sowie darüber hinaus von einem zunehmenden Umsatzbeitrag des Kosmetik- und Cannabis-Bereiches profitieren. Ausgehend vom niedrigen 2019er Umsatzniveau haben die Analysten von GBC zwar ihre Umsatzprognosen reduziert, rechnen jedoch mit einer höheren Umsatzdynamik als bisher.

Höhere Margen erwartet

Der Wegfall margenschwächerer Produkte hatte bereits im ersten Halbjahr 2019 eine Verbesserung der Rohertragsmarge nach sich gezogen. Mit zunehmenden Umsätzen sollte diese mit entsprechenden Skaleneffekten einhergehen und eine sukzessive Verbesserung der EBIT-Marge nach sich ziehen. Auch der zunehmende Umsatzbeitrag mit neuen höhermargigen Produkten der ästhetischen Medizin und Cannabis-Produkten sollte sich positiv auf das EBIT auswirken.

Kursziel runter, Rating bleibt

Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells nehmen die Experten von GBC auf Basis der damit insgesamt reduzierten Umsatz- und Ergebnisprognosen eine leichte Kurszielreduktion auf 6,00 EUR je Aktie von bisher 6,15 EUR vor. Ausgehend vom aktuellen Aktienkurs vergeben sie weiterhin das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse von GBC ist hier erhältlich:
more-ir.de/d/18905.pdf


Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

Mehr zum Autor



Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten oder auf fallende Kurse setzen und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Die Apaton Finance GmbH hat ggf. eine entgeltliche Auftragsbeziehung mit dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


Weitere Kommentare zum Thema:

Kommentar von Mario Hose vom 15.07.2020 | 11:53

BioNTech, EXMceuticals, XPhyto - Covid-19 und Legalisierungen bieten Kurschancen

  • Cannabis

In den vergangenen Monaten ist die Gesellschaft rund um den Globus durch einen Veränderungsprozess der Entschleunigung und des Stillstandes gelaufen. Prioritäten wurden neu definiert und in Rekordgeschwindigkeiten vielerorts umgesetzt. Covid-19 dient für viele Menschen als Auslöser für Wandel. Die Gründe können verschieden sein. Mit der Entwicklung von Corona Impfstoffen und Antikörper-Tests wird sich zukünftig viel Geld verdienen lassen und auch die Legalisierung von Cannabis in den USA auf Bundesebene hat das Potenzial für eine Renaissance zu sorgen.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 18.05.2020 | 06:46

Aphria, Aurora Cannabis, Canopy Growth, EXMceuticals - nicht den Einstieg verpassen!

  • Cannabis

Das flächendeckende und anonyme Werbeformat der Deutschen Post heißt POSTAKTUELL und erscheint regelmäßig in hohen Auflagen. Verpackt ist der Stapel mit Werbung in einer Folie und der praktische Mehrwert für die Empfänger ist das Fernsehprogramm. Besonders auffällig ist die Vorderseite der POSTAKTUELL und wer dort wirbt, wird eine Menge Menschen erreichen. Mittlerweile wird an dortiger Stelle auch schon für Produkte und Anwendungen mit Wirkstoffen aus der Cannabis Pflanze geworben. CBD erreicht die breite Öffentlichkeit und die Aktien der Branche laufen trotz Corona Pandemie im Turnaround Modus und haben die Tiefststände verlassen.

Zum Kommentar

Kommentar von Mario Hose vom 23.03.2020 | 10:52

Aurora Cannabis, Bayer, EXMceuticals - startklar für die Zeit nach Corona

  • Cannabis

Der Cannabis Hype war vorbei und dann kam die Corona-Krise. Investoren, die an den Wirkstoff von Cannabis geglaubt haben und Geld in die Aktien von Unternehmen in dieser Branche steckten, dürften nun in den meisten Fällen auf einem dicken Verlust sitzen. Es begann alles mit der Idee von wenigen Firmen, eine der ältesten Heilpflanzen der Welt im Rahmen einer Legalisierung für den allgemeinen Gebrauch salonfähig zu machen. Hohe Margen und großer Markt sorgten jedoch für baldigen Wettbewerb und eine Finanzierungsbranche verdiente kräftig mit - schnell waren mehrere Hundert Cannabis Firmen an der Börse.

Zum Kommentar