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25.02.2026 | 05:15

Kanadas 81,8 Mrd. CAD Programm: Warum die neue Strategie Volatus Aerospace noch höher fliegen lassen wird

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Bildquelle: pixabay.com

Es gibt Momente, in denen sich ein Sektor über Nacht fundamental verändert. In Kanada ist genau das passiert. Die Regierung in Ottawa hat mit der neuen Verteidigungsindustriestrategie nicht einfach nur ein weiteres Beschaffungsprogramm aufgelegt, sondern die Spielregeln neu geschrieben. 81,8 Mrd. CAD sollen fließen, aber die eigentliche Sensation steckt im Kleingedruckten. 70 % der Aufträge sollen künftig an kanadische Unternehmen gehen. Während die Öffentlichkeit auf die großen Namen schaut, hat sich im Hintergrund ein Unternehmen positioniert, das viele bisher übersehen haben. Volatus Aerospace aus Quebec ist der heimliche Gewinner dieser historischen Wende. Es hat ein Imperium aus Technologie, Infrastruktur und Aufträgen aufgebaut.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Armin Schulz
ISIN: VOLATUS AEROSPACE INC | CA92865M1023

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Inhaltsverzeichnis:


    Die neue Architektur der Macht

    Um zu verstehen, warum Volatus plötzlich im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, muss man sich die alte Welt vor Augen führen. Jahrzehntelang flossen drei Viertel der kanadischen Verteidigungsausgaben ins Ausland, der Löwenanteil in die USA. Ein Problem, das unter dem Eindruck der veränderten geopolitischen Lage nun nicht mehr tragbar erschien.
    Die neue Strategie etabliert eine klare Hierarchie. Kernstück ist das "Build-Partner-Buy"-Prinzip: Bevor Ottawa bei einem Partner kauft, wird geprüft, ob man es nicht selbst bauen kann. Wer in Kanada entwickelt und wer seine geistigen Eigentumsrechte im Land hält, bekommt den Vorzug. Dazu kommt eine neue Beschaffungsagentur, die das jahrelange Hickhack um Ausschreibungen verkürzen soll.

    Die Regierung hat zehn sogenannte "souveräne Fähigkeitsbereiche" definiert, Technologiefelder, die als essenziell für die nationale Sicherheit gelten. Ganz oben auf der Liste stehen unbemannte und autonome Systeme. Drohnen sind damit nicht länger ein Randthema, sondern ins Zentrum der industriepolitischen Aufmerksamkeit gerückt.

    Der heimliche Architekt

    In dieses Bild fügt sich Volatus Aerospace wie das fehlende Puzzleteil ein. Während andere noch versuchen, die Strategiepapiere zu verstehen, hat der Konzern aus Quebec bereits Fakten geschaffen. Eine Produktionsstätte in Mirabel, der Erwerb einer Langstreckendrohnen-Flotte aus Großbritannien und ein eigenes Operations Control Center in Toronto, von dem aus Flüge ferngesteuert werden, ohne dass ein Pilot vor Ort sein muss.

    Was Volatus für Investoren so attraktiv macht, ist die Kombination aus Weitsicht und operativer Exzellenz. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten eine Reihe von strategischen Weichenstellungen vorgenommen, die sich heute als präzise Vorbereitung auf diesen Politikwechsel lesen lassen. Die Konsolidierung des geistigen Eigentums zahlt sich jetzt aus. Die eigene Fertigungsstätte in Mirabel wird zum strategischen Asset.
    Mit der Berufung von Krish Srinivasan zum Chief Technology Officer, einem Experten mit Erfahrung in EU-geförderten Verteidigungsprogrammen im Volumen von rund 40 Mio. EUR, unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, mehr zu sein als nur ein lokaler Anbieter.

    Der Dual-Use-Vorteil

    Was Volatus für Anleger besonders interessant macht, ist jedoch nicht nur die Positionierung im Verteidigungssektor. Während viele reine Rüstungszulieferer bei einer Entspannung der Weltlage schnell an Glanz verlieren könnten, steht das Unternehmen auf einem zweiten, breiteren Fundament. Rund drei Viertel des Umsatzes werden derzeit im kommerziellen Bereich erwirtschaftet, beispielsweise mit Inspektionen für Pipelines, Eisenbahnlinien und Energieversorger.

    Diese "Dual-Use"-Strategie ist kein Zufall, sondern Teil des Geschäftsmodells. Indem das Unternehmen seine Technologien im rauen kommerziellen Alltag einsetzt, sammelt es Betriebsdaten und Erfahrungen, die in die Weiterentwicklung der Systeme einfließen. Über 1,5 Mio. km pro Jahr fliegt man allein für die Ölindustrie. Jeder dieser Flüge ist ein Testlauf, der die Zuverlässigkeit erhöht und die Algorithmen verbessert.

    Besonders vielversprechend ist das Engagement in der Arktis. Die kanadische Regierung hat nicht nur die Verteidigungsausgaben erhöht, sondern auch Milliarden für die nördliche Infrastruktur angekündigt. Wer hier mitspielen will, braucht Systeme, die mit extremen Bedingungen zurechtkommen. Die von Volatus akquirierten Drohnen werden gezielt für den Einsatz in der Arktis gehärtet. In einer Region, in der Präsenz gleichbedeutend mit Souveränität ist, werden Aufklärungssysteme zur strategischen Ressource.

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    Die finanzielle Landschaft

    Das Management hat in den letzten Monaten nicht nur technologisch, sondern auch finanziell vorgebaut. Die Bilanz ist solide. Zum Jahresende 2025 verfügte man über Barmittel in Höhe von etwa 40 Mio. CAD. Das schafft Flexibilität für weiteres Wachstum.

    Die Vertragspipeline ist laut der Studie von Maxim Group auf über 600 Mio. CAD angewachsen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Darunter befinden sich nicht nur zivile Aufträge, sondern auch erste militärische Erfolge. Ein kürzlich vermeldeter NATO-Auftrag für Drohnentraining im Wert von bis zu 9 Mio. CAD zeigt, dass man auch international auf dem Radar der Verteidigungsexperten angekommen ist.

    Die Markterwartungen

    Die Analystenhäuser haben das Potenzial erkannt und reagieren mit klaren Kurszielen. Stifel sieht den fairen Wert bei 0,85 CAD, Haywood bei 0,90 CAD und Ventum Capital Markets bei 0,80 CAD. Die Maxim Group geht mit 1,25 CAD noch einen Schritt weiter und traut dem Unternehmen damit eine signifikante Wertsteigerung zu. "Souveräne Fähigkeiten erfordern mehr als nur Ehrgeiz, sie erfordern operative Umsetzung.", hatte CEO Glen Lynch betont – ein Satz, der offenbar auch bei den Analysten angekommen ist.

    Diese Einschätzungen spiegeln die Überzeugung wider, dass Volatus von den strukturellen Veränderungen im kanadischen Verteidigungsmarkt überproportional profitieren könnte. Die Kombination aus politischem Rückenwind, eigener Fertigungstiefe und einer vielversprechenden Auftragspipeline macht das Unternehmen zu einem der vielversprechendsten Werte in diesem Segment.

    Die Aktie notiert aktuell bei 0,64 CAD.

    Chart Volatus Aerospace, Stand 23.02.2026, Quelle: Refinitiv

    Für Investoren, die auf den großen Wurf setzen wollen, bietet Volatus Aerospace ein seltenes Setup. Ein struktureller Shift der Politik trifft auf ein fokussiertes Unternehmen, das sich jahrelang im Stillen auf genau diesen Moment vorbereitet hat. Die Infrastruktur steht, das geistige Eigentum ist gesichert, die ersten Aufträge sind da. Wer glaubt, dass Kanada seine Verteidigung wirklich ernst nimmt und auf heimische Technologie setzt, kommt an diesem Namen kaum vorbei. Die Zeiten, in denen das Land vor allem bei US-Herstellern einkaufte, sind vorbei. Volatus sitzt jetzt am Tisch der Gewinner – bereit, die Früchte einer historischen Wende zu ernten.


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    Der Autor

    Armin Schulz

    Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.

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