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03.01.2022 | 04:50

Meta Materials, BASF, Nvidia – Mit innovativen Unternehmen 2022 gewinnen!

  • Innovationen
  • Metamaterial
  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Der Schutz geistigen Eigentums durch Patente ist von entscheidender Bedeutung für innovative Gesellschaften. Laut den Daten des DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) sind zuletzt die Patentanmeldungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz stark gestiegen. Spannende Entwicklungen vollziehen sich auch in der Materialwirtschaft. Neue Stoffe besitzen ein hohes disruptives Potenzial.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: Meta Materials Inc. | US59134N1046 , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , NVIDIA CORP. DL-_001 | US67066G1040

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Inhaltsverzeichnis:


    Patrick Grewe, Asset Manager, van Grunsteyn
    "[...] Nachhaltigkeit ist ein großes und wichtiges Thema. Vielfach wird sie aber lediglich mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Tatsächlich umfasst der Begriff aber auch finanzielle Nachhaltigkeit. [...]" Patrick Grewe, Asset Manager, van Grunsteyn

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    Meta Materials – Marktführer in einem spannenden Zukunftsfeld

    Meta Materials ist ein Entwickler von Hochleistungs-Funktionsmaterialien und Nanoverbundstoffen. Metamaterialien sind künstliche Verbundstrukturen, die aus herkömmlichen Materialien wie Metallen und Kunststoffen bestehen aber so entwickelt werden, dass sie neue oder verbesserte Eigenschaften aufweisen. Meta-Materialien können dadurch bestimmte optische, magnetische oder elektrische Eigenschaften besitzen, die in der Natur so nicht vorkommen.

    Die Kanadier forschen bereits seit über 10 Jahren an diesen Verfahren und besitzen eine Technologieplattform, die die drei Kernkompetenzen Holografie, Lithografie und drahtlose Sensorik mit starker IT-Vernetzung sowie künstlicher Intelligenz vereint. Die entwickelten Funktionsfolien werden in den Bereichen Unterhaltungselektronik, 5G-Kommunikation, Medizin, Luft- und Raumfahrt, Automobil und saubere Energie eingesetzt.

    Meta Materials ist Marktführer. Um die Konkurrenz auf Abstand zu halten, sind Innovationen und die damit verbundene Sicherung der Patente essenziell. Das selbst gesteckte Ziel Ende 2021 über 200 Patente zu verfügen, übersprangen die Kanadier bereits im November mit der Übernahme der Nanotech Security Corp., ein auf Nano-Imprint-Lithographie spezialisiertes Unternehmen. Damit legten die Patenten auf 247 zu. 2022 will die Gesellschaft mindesten 30 neue Patente anmelden.

    Hohe Investitionen bei noch vergleichsweise bescheidenen Umsätzen führen noch zu Verlusten. Analysten erwarten in diesem Jahr eine Vervielfachung der Erlöse auf 14 Mio. USD und eine deutliche Reduktion des Verlusts auf rund 38 Mio. USD. Die Experten trauen der Aktie im Durchschnitt mehr als eine Verdopplung zu. Der stark wachsende Zukunftsmarkt und die starke Wettbewerbsposition bilden die Grundlage der positiven Einschätzung. Momentan ist die an der Nasdaq gelistete Gesellschaft mit 690 Mio. USD bewertet.

    BASF - Spitzenreiter

    Auch bei dem deutschen Dax-Titel dreht sich vieles um Patente. BASF meldet jedes Jahr durchschnittlich über 1.000 Patente an. Damit sind die Ludwigshafener im Fünf-Jahres-Vergleich aller klassischen Chemie- und Pharmaunternehmen internationaler Spitzenreiter. Diese Innovationskraft fußt auf einem hohen Budget für Forschung und Entwicklung mit mehr als 2 Mrd. EUR p.a. Beachtlich ist zudem, dass rund 10.000 Mitarbeiter und damit ca. 9% der Konzernbelegschaft im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten. Weitere Erfolgszutaten sind kreative und interdisziplinäre Ansätze sowie Kooperationen und mehrere akademische Forschungsallianzen. Dadurch interagiert der Konzern mit rund 250 Universitäten, Instituten und Forschungsgruppen weltweit.

    Der Chemiekonzern mit den Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions ist breit aufgestellt. So bewegen sich die Innovationsansätze von Batteriematerialien bis hin zu „High Performance Computing“, wo sich die Gesellschaft an zahlreichen Quantencomputer-Ökosystemen beteiligt hat. Trotz aller Zukunftsmusik, war 2021 für BASF-Aktionäre enttäuschend. Die Anteilsscheine entwickelten sich – relativ betrachtet- - deutlich schlechter als der deutsche Leitindex. Aber auch absolut betrachtet, war die Performance mit Kursrückgängen von wenigen Prozentpunkten enttäuschend. Glaubt man der Analysten, so geht es in diesem Jahr wieder aufwärts mit dem Titel. Die Experten sehen ein durchschnittliches Upside von 27%. Die Bewertung ist mit einem 2022er KGV von 11 und einer erwarteten Dividendenrendite von 5,6% attraktiv.

    Nvidia – Gute Performance

    Mit einem Kurszuwachs von über 130% im vergangenen Jahr zählten die Anteilsscheine des Grafikkartenspezialisten und Computerunternehmens für künstliche Intelligenz zu den besten Performern an der US-Technologiebörse Nasdaq. Mehrere Wachstumstreiber sollten auch in den nächsten Jahren ein dynamisches Expansionstempo ermöglichen. Experten machen die Felder autonomes Fahren, Gaming, Datacentern und Cloud-Computing aus. Seit dem neuen Allzeithoch, was Ende November mit fast 347 USD markiert wurde, haben die Anteilsscheine etwas korrigiert. Analysten veranschlagen das Kurspotenzial momentan bei rund 13%. Die mit einer Marktkapitalisierung von 735 Mrd. USD bewertete Gesellschaft ist mit einem 2022er KGV von 68 aber nicht mehr billig.


    Meta Materials könnte die Materialwirtschaft ordentlich aufmischen. Ein breit gefächertes Produktportfolio, umfangreiche Patente und ein Forschungsvorsprung sollten die Kanadier überdurchschnittlich vom Branchenwachstum profitieren lassen. Mit BASF und Nvidia setzen Anleger ebenso auf innovative Gesellschaften, die sich schon lange Zeit am Markt positioniert haben.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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