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2021-12-14 05:08

Meta Materials, SAP, Palantir – Gut präpariert für die Zukunft!

  • Metamaterial
  • Innovation
  • Investment
Bildquelle: pixabay.com

Immer schneller gelangen neue Technologien in den Mainstream. Cloud Computing, Maschinelles Lernen mittels künstlicher Intelligenz oder autonomes Fahren kommen aus den Forschungsabteilungen und beeinflussen in großem Maße Wirtschaft und Gesellschaft. Auch in der Materialwirtschaft wird an neuen Stoffen geforscht, die die Voraussetzung für eine Zeitenwende besitzen. Meta-Materialien sind künstliche Werkstoffe, die bestimmte optische, magnetische oder elektrische Eigenschaften besitzen, die so in der Natur nicht existieren. Dem Marktführer steht eine rosige Zukunft bevor.

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: Meta Materials Inc. | US59134N1046 , SAP SE O.N. | DE0007164600 , PALANTIR TECHNOLOGIES INC | US69608A1088

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Inhaltsverzeichnis:


    Meta Materials – Patentportfolio ausgebaut

    Alle Meta-Materialien haben gemeinsam, dass sie ihre Eigenschaften durch winzige Strukturen auf molekularer, sogar auf atomarer Ebene erhalten. Aus sogenannten Einheitszellen kreieren die Werkstoff-Designer Atomgitter und müssen dabei kleinere Bestandteile verwenden als die Länge der jeweiligen Wellen. Meta Materials forscht bereits seit über zehn Jahren an diesen Verfahren und besitzt eine Technologieplattform, die die drei Kernkompetenzen Holografie, Lithografie und drahtlose Sensorik mit starker IT-Vernetzung und Einbettung von künstlicher Intelligenz beinhaltet. Die entwickelten Funktionsfolien der Kanadier können in den Segmenten Unterhaltungselektronik, 5G-Kommunikation, Medizin, Luft- und Raumfahrt, Automobil und saubere Energie verwendet werden.

    Durch die Übernahme der Nanotech Security Corp., ein auf Nano-Imprint-Lithographie spezialisiertes Unternehmen, konnte Meta Materials sein Portfolio um den Bereich Sicherheit erweitern und seine Marktführerschaft weiter ausbauen. Aktuell besitzen die Kanadier nun insgesamt 247 Patente (154 erteilte Patente und 93 anhängige Anmeldungen, darunter drei Geschmacksmusteranmeldungen) in 65 Patentfamilien, von denen 44 Familien mindestens ein erteiltes Patent umfassen. Die Gesamtzahl der Patente hat sich gegenüber 93 im Jahr 2020 somit um 166% erweitert. Auch die Anzahl der Patentfamilien verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr.

    Die Zahlen für das dritte Quartal waren typisch für ein Unternehmen, das massiv in Forschung investiert. Die Umsätze stiegen um 111 % auf 1,79 Mio. USD gegenüber 0,85 Mio. USD in den ersten neun Monaten des Jahres 2020. Der Nettoverlust betrug aufgrund hoher Investitionen in Q3 11,4 Mio. USD oder 0,04 USD pro Aktie. Der Cash Burn für operative Tätigkeiten erreichte nach neun Monaten 15,6 Mio. nach zuvor 5,9 Mio. USD.

    Der Börsenwert des weiter expandierenden Marktführers liegt bei 980 Mio. CAD. Der Markt für Metamaterialien wächst mit einer Rate von 24% pro Jahr rasant. Dadurch ist das Zukunftspotenzial für die Kandier enorm.

    SAP – Analysten sind begeistert

    Die Marktführerschaft strebt der Software-Konzern SAP im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft an. Trotz eines Fehlstarts im vergangenen Jahr, der die SAP-Aktie nach Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal mehr als 25% abstürzen lies, setzt der CEO des Walldorfer Unternehmens, Christian Klein, weiter auf das Zukunftssegment. Wie dieser in einem Handelsblatt-Interview ausführte, sei SAP im Gegensatz zur Konkurrenz unterbewertet: „Wenn man bei unserem Cloud-Geschäft die gleichen Maßstäbe wie bei unseren Wettbewerbern anlegen würde, hätten wir schon fast unsere aktuelle Marktkapitalisierung erreicht. Und im klassischen Geschäft haben wir eine riesige Kundenbasis. Hinzu kommt: Anders als viele Konkurrenten haben wir immer noch fast 30% Marge“.

    Diese Meinung teilen die Analysten der Schweizer Großbank UBS und erhöhen das Kursziel von 130 EUR auf 147 EUR. Für die Experten sei SAP ein Kaufkandidat, da die Beschleunigung des Cloud-Geschäfts im kommenden Jahr die Neubewertung des Papiers weiter antreiben werde.

    Palantir – Schritte in den Krypto-Markt

    Das Datenanalyse-Unternehmen Palantir Technologies konnte zwar bei den Zahlen zum dritten Quartal und einem Umsatzsprung von 36% auf 392 Mio. USD die Analysten positiv überraschen, der Aktienkurs spiegelt dies aktuell jedoch nicht wider. Seit dem Jahres-Hoch bei 45 USD Ende Januar korrigierte der Wert mehr als 60% und liegt momentan knapp oberhalb der Unterstützung von 18,30 USD.

    Bis 2025 plant das US-Unternehmen weiterhin mit einer jährlichen Wachstumsrate von mindestens 30%. Dazu beitragen soll die neu geschaffene Plattform „Foundry for Crypto“. Palantir will hier insbesondere industrialisierte Compliance-Lösungen, d.h. „Know-Your-Customer für potenzielle Krypto-exponierte Kunden", anbieten und nutzt das eigene Wissen im Bereich der Geldwäschebekämpfung.


    Die Entwicklung von Metamaterialen könnte neue Maßstäbe im Bereich der Materialwirtschaft setzen. Mit einem breit gefächerten Produktportfolio besitzt Meta Materials einen Forschungsvorsprung und dürfte vom dynamisch wachsenden Markt profitieren. SAP wird von Analystenseite positiv bewertet und sollte vom weiteren Cloud-Wachstum profitieren. Bei Palantir steht der Schritt in den Krypto-Markt bevor, was der Aktie nach der deutlichen Korrektur wieder auf die Sprünge helfen sollte.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. 5G – 5G ist ein Standard für Mobiltelefone und mobiles Internet.
    2. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    3. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
    4. Patent – Der rechtliche Schutz einer technischen Erfindung ist ein Patent.
    5. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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    Der Schutz geistigen Eigentums durch Patente ist von entscheidender Bedeutung für innovative Gesellschaften. Laut den Daten des DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) sind zuletzt die Patentanmeldungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz stark gestiegen. Spannende Entwicklungen vollziehen sich auch in der Materialwirtschaft. Neue Stoffe besitzen ein hohes disruptives Potenzial.

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    Das Börsenjahr 2021, ein äußerst Erfolgreiches, ist fast Geschichte. Aufgrund der Corona-Pandemie zählten wie erwartet die Impfstoffhersteller wie BioNTech, Moderna oder Valneva zu den neuen Börsenstars. Im Technologiesektor performten vor allem die Chiphersteller wie Nvidia oder AMD, begünstigt durch die Knappheit an Halbleitern. Welche Themen beherrschen das kommende Börsenjahr? Neben Cloud-Computing oder Künstlicher Intelligenz dürften auch Unternehmen profitieren, die sich um neue essenzielle Materialien für die Zukunft kümmern.

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    Gute fundamentale Analyse ist wichtig, um am Aktienmarkt langfristig erfolgreich zu sein. Zumindest war dies die Grundregel vor dem Reddit-Hype um GameStop & Co. Die Nachricht, dass sich Facebook unter dem Namen „Meta“ neu erfinden will, veranlasste Anleger, Aktien vom gleichnamigen Unternehmen zu kaufen. Dieses ist durchaus aussichtsreich und besitzt langfristig aufgrund der Entwicklung von neuen Materialien für 5G, Photovoltaik und die Unterhaltungselektronik großes Potenzial. Von unserer Seite aus: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Meta-Aktionäre.“

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