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25.11.2020 | 05:50

Moderna, Triumph Gold, BioNTech – Auf Gewinner setzen!

  • Investments
Bildquelle: Triumph Gold Corp.

Gold hat den Ausbruch nicht geschafft - vorerst. Durch die Entscheidung der Amerikaner pro Joe Biden sowie die sehr erfolgreichen Entwicklungen hinsichtlich eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus ging das gelbe Edelmetall erst einmal auf Talfahrt. Die Korrektur kann durchaus noch ein Stück weitergehen. Allerdings waren diese Rücksetzer in der Vergangenheit lukrative, antizyklische Einstiegschancen. Deswegen sollte man die Zeit jetzt nutzen, genauer auf aussichtsreiche Goldminen zu schauen.

Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA8968121043 , US60770K1079 , US09075V1026

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Inhaltsverzeichnis:


    Langfristiger Trend nicht in Gefahr

    Die gute Nachricht - der langfristige Aufwärtstrend ist weiterhin in Takt. Seit seinem Tiefststand im Herbst 2015 bei 1.060,60 USD ging es steil nach oben, wobei sogar das Herbsthoch von 2012 bei 1.923,00 USD herausgenommen wurde. Das neue Allzeithoch vom August dieses Jahres bei knapp 1.975,00 USD konnte in den vergangenen Wochen nicht mehr durchbrochen werden. Durch die kurzfristig positiven Nachrichten im Hinblick auf die US-Wahl sowie mehreren erfolgreich getesteten Impfstoffen entwich die Unsicherheit vorübergehend aus dem Markt. Gestern durchbrach der Goldpreis eine wichtige Unterstützungszone bei 1.825,00 USD.

    Sollte dieses Durchrutschen nachhaltig sein wäre die nächste breite Unterstützung bei 1.740,00 USD zu finden, welche auch den Zielkorridor für diese Korrektur darstellen sollte. Sowohl fundamental, aufgrund der weiteren Unsicherheiten im Hinblick auf die steigenden Staatsverschuldungen und der Angst vor einer Hyperinflation, als auch charttechnisch gehen wir weiterhin von neuen Höchstständen spätestens 2021 aus. Antizyklisch sollte man auch über erste Positionen bei den ebenfalls günstiger gewordenen Minenaktien nachdenken. Chancen sind sowohl bei den Big Playern als auch bei Werten aus der zweiten Reihe gegeben.

    Branchenriesen vertrauen

    Einer dieser zurückgekommenen Chancen ist die Aktie von Triumph Gold Corp. Das Unternehmen ist ein wachstumsorientierter, kanadischer Goldexplorer mit einem großflächigen Landpaket im bergbaufreundlichen Yukon. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Freegold Mountain Projekt, welches eine hervorragende Infrastruktur vorweisen kann. Bekannte Branchennamen aus der Goldbranche schmücken die Aktionärsliste der Kanadier. So sind neben dem Zijn Mining Fund mit 9,8% und dem Branchenprimus Newmont mit 12,8% auch größere institutionelle Anleger mit einem Anteil von über 40% vertreten.

    Bohrprogramm erfolgreich

    Bereits Ende September gab Triumph Gold den Abschluss des komplett finanzierten Bohrprogramms PR20-07 bekannt. Dabei konnten weit besser als erwartete Ergebnisse vermeldet werden. Neben kleineren Schürfgrabungen und der Entnahme von Erkundungsproben wurden auch Diamantbohrungen in einer Tiefe von 2.068 Metern durchgeführt. Nach Aussage des für die Exploration zuständigen Vizepräsidenten Jesse Halle zeigen etliche der entnommenen Erkundungsproben auf weit ausgedehntere Goldmineralisierungen als bisher angenommen hin. Daher soll das Explorationsprogramm 2021 noch erweitert werden. Mit 6 Mio. USD Cash auf dem Konto ist dies bereits gesichert.

    Aktie korrigiert

    Nachdem der Aktienkurs im August dieses Jahres noch ein Hoch bei 0,48 CAD markierte, korrigierte der Wert ebenfalls deutlich um über 50% auf aktuell 0,215 CAD. Im Hinblick auf die erfolgreichen Bohrergebnisse scheint dieser Abschlag deutlich übertrieben. Zusätzlich bietet Triumph Gold durch die die gut gefüllte Aktionärsliste enormes Übernahmepotenzial.

    Moderna für Europa

    „Die größte medizinische Revolution seit Aspirin“ nannte Moderna-Chef Stéphane Bancel die Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus. Längere Zeit war in der Schwebe, ob und wieviel Dosen die Europäer vom aussichtsreichen Impfstoff des US-Herstellers abbekommt. Nun hat die EU-Komission einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Mio. Dosen ausgehandelt. Der Vertrag soll am Mittwoch formal besiegelt werden. Neben Moderna hat sich die EU-Kommission bis zu 300 Mio. Dosen vom deutsch-amerikanischen Joint Venture BioNtech und Pfizer sowie weitere 300 Mio. Dosen von Astrazeneca gesichert. Bisher hat kein Corona-Impfstoff eine europäische Zulassung. Die ersten Lizenzen könnten nach Erwartung der Bundesregierung und der EU-Kommission im Dezember erteilt werden. Zuvor ist jedoch eine Prüfung durch die europäische Arzneimittel-Behörde EMA nötig.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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