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15.03.2021 | 05:10

Palantir, Marble Financial, Deutsche Telekom – Investieren in das Gold der Zukunft!

  • Big Data
Bildquelle: pixabay.com

Im Moment leben wir in einer Zeitenwende. Durch die digitale Transformation werden immer mehr Daten erzeugt. Die Zukunftsmärkte künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ermöglichen ganzen Branchen, riesige Datenmengen zu strukturieren, zu analysieren und auszuwerten. Digitale Assistenten, kooperative Roboter, autonome Fahrzeuge und Drohnen sind Produkte basierend auf diesen Technologien. Unternehmen, die in diesen Segmenten tätig sind, schreiben aktuell noch rote Zahlen. Das Kapital, welches diese Startups in hoher Frequenz dagegen aufbauen, sind strukturierte Daten, das Gold des 21. Jahrhunderts.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA5660551097 , US69608A1088 , US2515661054

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Inhaltsverzeichnis:


    First Mover aus Kanada

    Die Firma Marble Financial beispielweise ist First Mover in Kanada, wenn es um das Thema „financial wellness“ geht. Der Markt ist riesig, schließlich besitzen im 36-Millionen-Staat rund ein Drittel kein Bankkonto. Dazu kommen rund 137.000 Insolvenzen pro Jahr. Die immer größer werdende Verschuldung von Haushalten sowie die monatliche Unterfinanzierung sind nicht nur dort Gang und Gäbe. Mit der Leistungsfähigkeit von maschinellem Lernen, Data Science und künstlicher Intelligenz auf der eigenprogrammierten „My Marble“-Plattform will Marble Financial dieses Problem lösen und mit den aktuell drei Technologielösungen Fast-Track, Score-Up und Maestro soll es gelingen, dass Verbraucher wieder Zugang zu Bankkonten und Krediten erlangen können.

    Ständige Entwicklung

    So ist es mit Score-Up möglich, die Finanzierungsstruktur und Einkommensverhältnisse der Kunden zu analysieren und mittels Optimierungs-Tools Verbesserungen vorzugeben. Dadurch erhöht sich der Kreditscore des Kunden und somit die Aussicht, einen Kredit bei Finanzinstituten zu erhalten. Fast-Track hingegen bietet eine Möglichkeit für Menschen, die in eine Privatinsolvenz gerutscht sind, die Integration zurück ins Finanzsystem. Mit der eLearning-Plattform Maestro sollen Konsumenten den Umgang mit Haushaltsbüchern, Krediten und Geld im Allgemeinen lernen.

    Nächstes Ziel des ambitionierten Fintech-Unternehmens ist die Einführung einer gesicherten Kreditkarte in Zusammenarbeit mit einer der fünftgrößten kanadischen Großbanken. Ebenfalls soll noch in diesem Jahr ein Tool auf den Markt kommen, dass aus externen Kundendaten mit Hilfe künstlicher Intelligenz frühzeitig Insolvenzen erkennt, diese herausfiltert und gleichzeitig automatisierte Lösungen zur Kreditsanierung empfiehlt.

    Starke Kooperationen

    Aktuell ist Marble Financial dabei, seine SaaS-Plattform durch Kooperationen auszurollen. So wurde mit LendforAll Canada, einer Kreditplattform mit 25.000 Kreditnehmern, ebenso eine Kooperation geschlossen wie mit Canadian Financial, die wiederum über 200 Kreditgeber im Portfolio hat. Dieses Engagement ermöglicht es Marble, mehr Kontakte zu denjenigen zu knüpfen, die Hilfe benötigen, und beschleunigt die Mission, den unterversorgten Menschen die finanzielle Zukunft zu ermöglichen.

    Das Unternehmen, dass neben Toronto auch in Deutschland gehandelt wird, hat eine innovative und zukunftsträchtige Technologie entwickelt, die hohe Skaleneffekte aufzuweisen hat. Eine Expansion in die USA, die ein ähnliches Finanzsystem wie der Heimatmarkt Kanada aufweiset, ist technisch jederzeit möglich. Die Marktkapitalisierung bei Marble Financial liegt aktuell bei lediglich 11,7 Mio. EUR.

    Ende der Korrektur

    Eine ganz andere Hausnummer ist bereits der Datenanalysespezialist und Marktführer Palantir Technologies. Die US-Amerikaner, die aufgrund Ihrer schwächer als erwartenden Quartalszahlen sowie dem Ende der Lock-Up-Frist für Altaktionäre in den vergangenen Wochen mehr als 30% an Wert einbüßten, konnten erneut einen bedeutenden Auftrag vermelden. So wurde eine sechsjährige strategische Partnerschaft mit Faurecia, einem der weltweit führenden Automobiltechnologieunternehmen, vermeldet.

    Der Einsatz der Palantir Foundry-Plattform soll es Faurecia ermöglichen, den Rohstoffverbrauch zu reduzieren, die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Forschung und Entwicklung zu verbessern, einen optimierten Einkauf sicherzustellen und die gesamten Schritte zur CO2-Neutralität zu verfolgen und zu analysieren. Auch aus charttechnischer Sicht hat sich die Lage um die Palantir-Aktie wesentlich verbessert. So endete der Ausverkauf beim Test des Jahrestiefststandes vom Januar bei 22,50 USD. Diese Unterstützung wurde gerissen, im Handelsverlauf allerdings deutlich zurückerobert. Aktuell notiert die Datenkrake bei volatilem Handel bei 26,92 USD. Ein erfolgreiches Überwinden der 30 USD-Marke hätte bereits wieder Kursziel von 38 USD zur Folge.

    Ausbruch erfolgreich

    Ausgebrochen ist am Freitag der Chart der deutschen Telekom. Nach einer mehr als 5 Jahre andauernden Seitwärtsbewegung schickt sich die ehemalige Volksaktie an, das Mehrjahreshoch von 18,15 EUR zu erklimmen. Auslöser waren hierbei ausgerechnet überaus positive Analystenstimmen. Seit Monaten erkennt man, dass Finanzanalysten die Bonner als neuen Liebling auserkoren haben. Sowohl die Experten der Deutschen Bank als auch Berenberg sehen in der Deutschen Telekom weiterhin einen Kaufkandidaten. Berenberg sieht 22 EUR als fairen Wert, während die Deutsche Bank sogar 22,50 EUR auf das Preisschild geschrieben hatte.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war mehr als drei Jahre CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und lange im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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