23.03.2026 | 05:30
Rücksetzer bei Gold nutzen! Das letzte Puzzleteil passt, Desert Gold steht vor der Neubewertung – was jetzt passiert
Die vergangene Handelswoche brachte eine heftige Korrektur am Goldmarkt. Der Preis fiel zeitweise unter die Marke von 4.500 USD und verzeichnete den stärksten Wochenverlust seit Monaten. Doch für aufmerksame Investoren könnte genau das die Einstiegsgelegenheit sein. Während die Kurse kurzfristig unter Druck stehen, bleiben die langfristigen Treiber intakt. Top-Investmenthäuser wie Goldman Sachs und J.P. Morgan bestätigen ihre optimistischen Prognosen. In Mali hat Desert Gold ein klares Ziel vor Augen. Es geht nicht mehr um Bohrträume, sondern um eine konkrete Baustelle. Mit frischem Kapital von über 7 Mio. CAD und einem klaren Zeitplan steht der Übergang vom Explorer zum Produzenten bevor. Das ist das letzte Puzzleteil um das Unternehmen neu zu bewerten.
Lesezeit: ca. 4 Min.
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Autor:
Armin Schulz
ISIN:
DESERT GOLD VENTURES INC | CA25039N4084 | TSXV: DAU , OTCQB: DAUGF
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Inhaltsverzeichnis:
"[...] Troilus hat das Potenzial, ein ganzer Gold-Gürtel zu sein. Alle unsere bisherigen Arbeiten deuten darauf hin und jede Bohrung lässt das Bild, das wir vom Troilus-Projekt haben, noch klarer werden. [...]" Justin Reid, President und CEO, Troilus
Der Autor
Armin Schulz
Der gebürtige Mönchengladbacher studierte Betriebswirtschaftslehre in den Niederlanden. Im Zuge des Studiums kam er erstmals mit der Börse in Kontakt. Er hat mehr als 25 Jahre Erfahrung bei Börsengeschäften.
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Operative Hausaufgaben gemacht
Die Goldmärkte lieben klare Geschichten. Bei Desert Gold Ventures zeichnet sich genau dies ab. Es geht nicht mehr nur um die potenziellen Unzen, sondern um einen konkreten Fahrplan, der in die operative Umsetzung mündet. Während viele Junior-Explorer weiter auf die nächste Kapitalerhöhung hoffen, hat das Unternehmen mit einer rund 7,2 Mio. CAD schweren Privatplatzierung im Februar nicht nur frisches Geld eingesammelt, sondern gezeigt, dass professionelle Investoren seine Marschrichtung mittragen.
Die Brücke zum Cashflow
Was mit diesem Geld passiert, ist der Kern der Story. In Mali, am Projekt Barani East, laufen die Vorbereitungen für eine erste Produktionsphase. Die Strategie ist simpel. Man fängt klein an, generiert Cash, um die riesigen Landflächen weiter zu explorieren und später zu skalieren. Konkret entsteht auf Barani East eine modulare Gravitationsanlage. Die Vorarbeiten auf dem Gelände laufen bereits, die Anlagenkomponenten sind bestellt. Laut Unternehmen soll die Inbetriebnahme im Juni erfolgen.
Das technische Detail ist hier entscheidend. Die vorliegende vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) sah eigentlich eine komplexere CIL-Anlage (Carbon-in-Leach) vor. Stattdessen startet Desert Gold nun mit der Gravitationsanlage, die laut metallurgischen Tests eine Gewinnungsrate von 68 % erreicht. Bei aktuellen Goldpreisniveaus ist das ein wirtschaftlich sinnvoller Einstieg. Das aufbereitete Material wird nicht entsorgt, sondern gelagert. Später, wenn der Cashflow fließt, soll eine CIL-Strecke nachgerüstet werden, um die Rate auf knapp 90 % zu erhöhen.
Diese gestaffelte Entwicklung ist mehr als eine technische Randnotiz. Sie ist das Ergebnis einer durchdachten Finanzierungsstrategie, die darauf abzielt, die typische Verwässerungsspirale zu durchbrechen. Ziel ist es, die weitere Exploration aus dem operativen Cashflow zu finanzieren und damit langfristig unabhängiger vom Kapitalmarkt zu werden.
Exploration als zweiter Motor
Wer jetzt denkt, die Explorationsstory sei zu Ende, liegt falsch. Sie verlagert sich lediglich auf eine solidere Basis. Das Management sieht nach wie vor das Ressourcenwachstum als zentralen Werttreiber. Doch anders als zu Zeiten reiner Hoffnungswerte soll dieses Wachstum nun durch eigene Cashflows befeuert werden.
Auf dem riesigen, 440 qkm großen SMSZ-Projekt in Mali wartet reichlich Arbeit. Die aktuelle angezeigte und abgeleitete Ressource von gut 1,2 Mio. Unzen Gold umfasst nur etwa 10 % der oberflächennahen Oxid-Mineralisationen. Die tiefer liegenden Anteile im Gestein sind bisher unberücksichtigt. Das ist bewusst so gewählt. Zuerst wird das geholt, was Branchenkenner als „low hanging fruit“ bezeichnen, frei zugängliches Material in einer der kostengünstigsten Jurisdiktionen.
Der Bohrplan 2026 folgt einer klaren Zweiteilung. Die eine Kategorie zielt auf gesicherte Erweiterungen bestehender Ressourcenbereiche, wie Mogoyafara South, Farala South und Gourbassi West. Hier geht es darum, bekannte Zonen um 150-200 m auszudehnen. Die zweite Kategorie ist klassische Greenfield-Exploration. Ein Beispiel ist das Gebiet SOA, wo ein flaches Bohrloch unter einer alten Artisanen-Abbaustelle 2 g/t über 30 m lieferte. Diese Geschichte wurde nie zu Ende geschrieben. Genau das soll jetzt nachgeholt werden.
Das zweite Standbein in der Elfenbeinküste
Parallel dazu entsteht mit dem Tiegba-Projekt in der Elfenbeinküste eine zweite Wachstumsachse. Das rund 300 qkm große Areal ist geologisch spannend, weil es im gleichen Distrikt liegt wie die Projekte Bonikro und Boa. Entscheidend ist eine bestehende, von Newmont entdeckte geochemische Bodenanomalie, die 4,5 km lang und über 2 km breit ist. Gebohrt wurde dort bislang nicht.
Das Unternehmen hat die Anomalie validiert und plant noch im 1. Halbjahr 2026, sie zu testen. Eine aeromagnetische Drohnenvermessung soll bereits im März vorausgehen. Für Investoren ist das ein klassisches Optionsszenario. Man hat ein klar definiertes Target mit überschaubarem Testaufwand, gekoppelt an ein riesiges, unberührtes Areal. Gelingt hier eine Entdeckung, könnte dies ein völlig neues Kapitel für die Unternehmensbewertung aufschlagen.
Das Umfeld spielt mit
Das Timing könnte kaum besser sein. Westafrika erlebt eine Renaissance als Goldregion. In Mali zeichnet sich nach den Spannungen mit Barrick eine Entspannung ab. Die kanadische Botschaft in Mali betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden, und mit B2Gold hat ein weiterer Major den Standort auf der PDAC 2026 als attraktiv hervorgehoben. Gleichzeitig erlebt die Elfenbeinküste einen regelrechten Bergbauboom und positioniert sich als einer der dynamischsten Märkte Afrikas.
Dass die Region reif für Konsolidierung ist, zeigt die jüngste Übernahme von Allied Gold durch den chinesischen Konzern Zijin Mining. Allied ist direkter Nachbar von Desert Gold. In einem Umfeld, in dem große Produzenten ihre Reserven ersetzen müssen, rücken gut positionierte Explorer mit klarem Entwicklungsfahrplan ins Visier.
Das Potenzial sehen auch die Analysten von GBC, die zuletzt ihr Kursziel auf 0,93 CAD angehoben haben. Die Begründung ist, dass das SMSZ Goldprojekt nicht mehr nur ein Projekt ist, sondern sich im Übergang vom reinen Besitzwert zu einem operativen Wert entwickelt. Genau dieser Übergang ist aus Analystensicht der Kern einer möglichen Neubewertung.
Aktuell notiert die Aktie bei 0,11 CAD.

Desert Gold Ventures kombiniert zwei seltene Eigenschaften, den kurzfristigen Katalysator einer bevorstehenden Produktion mit dem langfristigen Hebel eines riesigen Explorationsportfolios. Der Bau der Gravitationsanlage ist kein Lippenbekenntnis, sondern wird in absehbarer Zeit Realität. Gelingt der Übergang, erhält der Markt ein völlig neues Bewertungsprofil mit eigenen Cashflows, reduziertem Risiko und einer klaren Position in einem der besten Goldgürtel der Welt.
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