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28.01.2021 | 04:50

Software AG, Upco International, Moderna – Hier ist das neue WhatsApp!

  • Messenger
Bildquelle: pixabay.com

Mit über 2 Mrd. Nutzern, die miteinander chatten, telefonieren oder sich Fotos schicken, ist WhatsApp der führende Messenger-Dienst weltweit. Durch die Bekanntgabe, die Datenschutzrichtlinien zu ändern, hat sich die Facebook-Tochter jedoch einen Bärendienst erwiesen. Nun rennen die Nutzer scharenweise davon. Der Konkurrent Telegram beispielsweise gewann innerhalb von drei Tagen über 25 Mio. neue User dazu, Signal war die am meisten heruntergeladene App in den Apple Stores. Ein weiteres Unternehmen profitiert ebenfalls vom WhatsApp-Debakel. Dieses kann allerdings weit mehr als nur Messenger.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. | Autor: Stefan Feulner
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Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Deutlich steigende Abrufe

Auch der Upco Messenger, eines von mehreren Tools des Cloud-basierten Mobilfunkunternehmens Upco International, verzeichnete in den letzten Wochen einen sehr starken Anstieg der Downloads. Besonders die für Upco wichtigen Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und in Asien trugen zu bemerkenswerten Wachstumsraten von ca. 15% auf wöchentlicher Basis seit Anfang 2021 bei. Upco bietet beim Messenger eine auf aktuellstem Niveau liegende „End-zu-End-Verschlüsselung“, die es ausschließt, dass Nachrichten von Personen gespeichert und gelesen werden, die nicht der beabsichtigte Empfänger sind. Zudem verkaufen die Kanadier keine Analysen und keine Datennutzung an Dritte. Dies war einer der Hauptkritikpunkte bei WhatsApp und ihrer Mutter Facebook.

Gut strukturiert

Durch einen radikalen Neustart im vergangenen Jahr hat das neue Management um den erfahrenen CEO Andrea Pagani das Ruder herumgerissen. Die klare Strukturierung in zwei Unternehmensbereiche war der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Die erste Unit ist Wholesale Telecom was dem klassischen Telekommunikationsgroßhandel entspricht. Hier werden durch das Poolen vieler kleinerer Kunden bessere Vertragsbedingungen mit den internationalen Telekommunikationsanbietern beim grenzüberschreitenden Telefonverkehr erreicht. Der Bereich Wholesale Telecom wird von Upco International koordiniert, aber operativ von zweckbestimmten Firmen verwaltet, die im Laufe der Zeit in den Konzern integriert werden.

Mit der Blockchain in die Zukunft

Der Bereich Wholesale Telecom bietet sich für Upco International natürlich als Vertriebsinstrument für den zweiten Unternehmensbereich, Digital Services, an. In diesem Segment stehen Voice- und Daten-Services sowie digitale Zahlungen und Geldtransfers im Mittelpunkt. Die Voice- und Daten-Services wie Voice- over IP und Chats werden über UpcoNet abgewickelt, während digitale Zahlungen über UpcoPay funktionieren. Anfangs läuft UpcoPay als innovative, hochsichere, da auf einer Blockchain basierenden Direktzahlungsmethode zwischen Personen oder Personen und Händler.

Ab 2021 sollen dann Upco-Benutzer in Europa UpcoPay nutzen können, um Geld einfach, sicher und ohne die Verwendung einer Kredit- oder Debitkarte zu senden und zu empfangen, allerdings viel günstiger als bei Konkurrenten wie Western Union oder Paypal. Der Start von UpcoPay in ganz Europa soll mit dem finnischen Partner Enfuce erfolgen. Die Aktie von Upco International konnte in den vergangenen Wochen ein sagenhaftes Comeback aufzeigen. Von 0,03 EUR ging es in der Spitze auf 0,19 EUR. Der Börsenwert liegt allerdings immer noch bei überschaubaren 17,92 Mio. EUR. Sollte die Strategie des neuen Managements aufgehen, dürften langfristig höhere Kurse zu sehen sein.

Über den Prognosen, schwacher Ausblick

Etwas besser als erwartet konnte die Software AG das Abschlussquartal bei Umsatz und Ergebnis gestalten. Der Gesamtumsatz sank um rund 7% auf 237,8 Mio. EUR, EBITDA ging um gut ein Viertel auf 62,5 Mio. EUR zurück. Dabei wurden die im November angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr bei den Auftragseingängen überboten. Etwas bremsen musste das Unternehmen jedoch beim Ausblick. So rechnet das Management wegen des schnelleren Umstiegs auf Abonnement-Modelle mit weiteren Ergebnisbelastungen. So soll die EBITDA-Marge 2021 zwischen 16 und 18% liegen und damit unter den Voraussagen der Analysten, die knapp 21% schätzen. 2023 strebt man aber eine Marge von 25 bis 30% an. Die Aktien legten trotz des trüben Ausblicks dennoch um 7,2% auf 36 EUR zu.

Kurz vor dem Durchbruch

Es wird spannend. In den kommenden Tagen rechnet der Pharmariese Johnson & Johnson mit Daten aus er Phase-3-Studie eines Covid-19-Impfstoffs. Im Gegensatz zur Konkurrenz soll es bei diesem Impfstoff möglich sein, dass nur eine Einzeldosis für einen vollständigen Impfschutz ausreicht. Dies wäre natürlich ein klarer Wettbewerbsvorteil gegen BioNTech, Moderna oder AstraZeneca. In den USA soll bei erfolgreichen Ergebnissen bereits im Februar eine Notfall-Zulassung beantragt werden.


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Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Blockchain – Die Blockchain ist eine Datenbank-Technologie und basiert auf einem kryptographischen Verfahren.
  3. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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