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02.12.2019 | 05:50

USU Software AG - auf Umsatzrückgang folgt Kurszieländerung

  • Software
Bildquelle: pixabay.com

Die USU Software AG aus Möglingen entwickelt und vertreibt mit ihren Tochtergesellschaften Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.

Lesezeit: ca. 1 Min. | Autor: Mario Hose
ISIN: DE000A0BVU28

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Inhaltsverzeichnis:


    Weltweit namhafte Klientel

    Zum internationalen Kundenkreis der USU-Gruppe gehören inzwischen über 1.000 Unternehmen, darunter beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, DEVK, EDEKA, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF. In den ersten neun Monaten 2019 hat die USU Software AG mit einem Umsatzanstieg in Höhe von 6,9% von zuvor 64,28 Mio. EUR auf 68,71 Mio. EUR den eingeschlagenen Wachstumskurs fortgesetzt.

    Die ausgebaute Umsatzbasis, hier insbesondere die hohe Dynamik der margenstarken Lizenzumsätze, hatte einen deutlich überproportionalen EBIT-Anstieg zur Folge. Das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte EBIT erhöhte sich dabei um 58,2% von zuvor 1,82 Mio. EUR auf 2,88 Mio. EUR. Auch das Nachsteuerergebnis, bei dem ein signifikanter Anstieg von 0,27 Mio. EUR auf 1,40 Mio. EUR erzielt wurde, profitierte vom starken Ausbau der Umsatzerlöse, hier vor allem des Lizenzgeschäftes.

    Umsatz und Gewinn sinken

    Während bislang für 2019 Umsatzerlöse von 98 bis 101 Mio. EUR erwartet wurden, sollen nun Umsätze zwischen 93 bis 95 Mio. EUR erreicht werden. Auch das bisher erwartete bereinigte EBIT in Höhe von 7,5 bis 10 Mio. EUR wurde auf 5 bis 8 Mio. EUR reduziert.

    Auf Grundlage der niedrigeren 2019er Prognosen wurde die Mittelfristplanung ebenfalls angepasst. Das durchschnittliche organische Wachstum der kommenden Jahre soll bei rund 10% liegen, welches in den nächsten vier Jahren von einer Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 13 bis 15% begleitet werden sollte.

    Rating bleibt, Kursziel sinkt

    Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung haben die Analysten von GBC Research ihre Umsatzprognosen deutlich reduziert. In 2019 rechnen sie mit Umsatzerlösen in Höhe von 93,20 Mio. EUR statt bisher 98,50 Mio. EUR. Im Jahr 2021 werden Umsätze in Höhe von 102,52 Mio. EUR statt bisher 113,74 Mio. EUR erwartet.

    Das bereinigte EBIT sollte bis zum Geschäftsjahr 2021 auf 10,97 Mio. EUR zulegen, was deutlich unterhalb ihrer bisherigen Prognose von 18,07 Mio. EUR liegt. Im Rahmen des DCF-Bewertungsmodells haben die Prognoseanpassungen zu einer Reduktion des Kursziels von bisher 24,70 EUR auf 19,70 EUR geführt. Die Experten von GBC vergeben weiterhin das Rating KAUFEN.

    Die vollständige Analyse von GBC Research ist hier erhältlich:
    more-ir.de/d/19473.pdf


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Mario Hose

    In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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    Lexikon:

    1. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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    • Technologie
    • Software
    • Dienstleistung
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