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10.12.2025 | 06:00

Was ist los? Starke Kursausschläge bei Almonty Industries, Klöckner & Co und Renk!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine ziehen sich hin. Der ursprünglich von der US-Regierung ausgearbeitete 28-Punke-Plan ist nun auf 20 Punkte gekürzt worden und soll der Ukraine vorgelegt werden. Allgemein werden skeptische Stimmen lauter, die keine baldige Einigung erwarten. Vor diesem Hintergrund steigen Rüstungswerte wie Rheinmetall oder Renk. Ebenso spannend ist Almonty Industries, ein kanadischer Hersteller des kritischen Metalls Wolfram, welches auch in der Verteidigungsbranche stark nachgefragt wird. Zuletzt gab die Aktie deutlich auf ein attraktives Kursniveau nach.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203987072 , KLOECKNER + CO SE NA O.N. | DE000KC01000 , RENK AG O.N. | DE000RENK730

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Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries – Überraschende Kapitalerhöhung im Volumen von 112,5 Mio. USD

    Seit einiger Zeit warten Anleger gespannt auf den Produktionsstart der Wolfram-Mine Sangdong in Südkorea. Ausgestattet mit diesem Weltklasse-Asset hat die Almonty-Aktie in den letzten Monaten eine fulminante Rally hingelegt. Nun, kurz vor der Ziellinie überraschte die Gesellschaft mit der Durchführung einer Kapitalerhöhung.
    Aktuell werden 18 Mio. Aktien zu einem Preis von 6,25 USD und somit mit einem deutlichen Abschlag zum Schlusskurs des Vortages angeboten. Außerdem hat Almonty den Konsortialbanken eine 30-tägige Mehrzuteilungsoption zum Kauf von bis zu 2,7 Mio. zusätzlichen Aktien zum öffentlichen Ausgabepreis abzüglich des Emissionsabschlags eingeräumt. Die Transaktion wird von der Bank of America als Lead Bookrunning Manager begleitet.
    Mit dem Emissionserlös sollen insbesondere die Explorations- und Erschließungsarbeiten des jüngst akquirierten Wolframprojekts Gentung Browns Lake in den USA und die Erweiterungsarbeiten der Mine Panasqueira finanziert werden. Außerdem werden die Mittel für weitere Explorationsarbeiten im Rahmen des Molybdänprojekts Sangdong verwendet.
    Bei voller Produktionsauslastung soll Sangdong über 80 % der westlichen Nicht-China-Wolfram-Produktion abdecken. Aktuell dominieren China, Russland und Nordkorea den Markt. Somit besitzt Sangdong ein geopolitisches Gewicht. Bereits in den letzten Monaten meldete die Gesellschaft den Abschluss langfristiger Abnahmeverträge mit attraktiven Preisuntergrenzen. Zuletzt berichtete CEO Lewis Black von einem steigenden Interesse und laufenden Gesprächen mit vielen Regierungen.
    Die Nachfrage nach dem strategischen Metall, welches durch seine Härte und Hitzebeständigkeit unverzichtbar für die Rüstungsindustrie, Luftfahrt und Hochtechnologie ist, bleibt ungebrochen, was sich in historisch hohen Preisen niederschlägt. Das spielt Almonty in die Karten, denn das Minendesign ist ausgelegt schon bei niedrigen Preisen Gewinne zu erwirtschaften. Zudem sind Almontys Anlagen den chinesischen Produktionsstätten technologisch 10 Jahre und mehr voraus.
    Um sich für das starke Wachstum in der Zukunft zu wappnen, hat die Gesellschaft jüngst seine Führungsmannschaft ausgebaut und den Brigadier General a. D. Steven L. Allen zum Chief Operating Officer ernannt. Allen bringt umfangreiche Expertise in den Bereichen Logistik und aus multinationalen Organisationen mit und verfügt über wichtige Erfahrungen im südkoreanischen Markt.
    Die aktuelle Kapitalerhöhung ist ein logischer Schritt, um den Aktionärskreis in den USA zu erweitern. Ohnehin plant Almonty die Sitzverlegung in die Vereinigten Staaten. Ab 1. Januar wird die Nasdaq die Hauptbörse für die Aktien, eine Notierung an der kanadischen Börse wird jedoch aufrechterhalten. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll das jüngst erworbene Wolfram-Projekt im US-Bundesstaat Montana in Produktion gehen. Das starke geopolitische Gewicht und die hohen Wolframpreise sprechen dafür, dass sich die Aktie weiterhin gut entwickeln wird.

    Klöckner & Co – Übernahmespekulationen befeuern Aktienkurs

    Aufkeimende Übernahmespekulationen haben die Anteilsscheine des Stahlhändlers kurzfristig um 30 % nach oben bewegt. Die Gesellschaft veröffentlichte Informationen, dass der US-Konzern Worthington Steel derzeit die Bücher prüfe und über ein Übernahmeangebot für alle Aktien nachdenke. Andere Branchenvertreter wie Salzgitter oder thyssenkrupp profitierten lediglich kurz von den News.
    Aktuell ist die Gesellschaft mit 770 Mio. EUR bewertet. Was ungefähr dem 0,12-Fachen des in diesem Jahr erwarteten Umsatzes entspricht. Analysten erwarten, dass die Gesellschaft in diesem Jahr Verluste in der Größenordnung von 40 Mio. EUR erzielen wird und im nächsten Jahr auf Basis eines rund 10 %igen Umsatzanstiegs wieder schwarze Zahlen schreibt. Die Analystenschätzungen vor Bekanntgabe der Übernahmegespräche zeigten ein durchschnittliches Kursziel von rund 8 EUR.

    Renk – Starkes Wachstum voraus

    Das Sentiment spricht wieder für Rüstungsaktien. In diesem Umfeld legte der Aktienkurs von Renk erneut zu. Die Anteilsscheine sind die besten Branchenperformer im laufenden Jahr. Nach Höchstkursen um die 90 EUR, bietet das aktuelle Niveau von 56 EUR und ein Börsenwert von 5,6 Mrd. EUR wieder ein attraktives Niveau. Im Durchschnitt sprechen Analysten ein Kursziel von 67 EUR aus.
    Renk hebt sich durch seine enorm starke Wettbewerbsposition bei sicherheitskritischen Antriebssystemen für gepanzerte Fahrzeuge und Schiffe von Konkurrenten ab.
    Auch das aktuelle und prognostizierte Wachstum sprechen für die Aktie. Zielmarke für das laufende Geschäftsjahr ist ein Umsatz von 1,3 Mrd. EUR und ein bereinigter operativer Gewinn von 210 bis 235 Mio. EUR. Schon bis 2030 sollen sich die Werte deutlich steigern. Der Ausblick der Gesellschaft beinhaltet einen Umsatzanstieg auf 2,8 Mrd. bis 3,2 Mrd. EUR. Denkbar sind darüber hinaus Akquisitionen, die den Umsatz nochmals um bis zu 1 Mrd. EUR erhöhen könnten.

    Fazit

    Die Kurskorrektur von Almonty bietet ein attraktives Niveau. Das starke strategische Gewicht der Sangdong-Mine, die hohen Wolframpreise und die steigende Bekanntheit bei US-Investoren sprechen dafür, dass sich die Aktie weiterhin gut entwickeln wird. Klöckner & Co befindet sich durch die Übernahmegespräche in einer Sondersituation. Renk ist auf Basis hoher Verteidigungsbudgets und der starken Wettbewerbsposition attraktiv.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von Mario Hose vom 07.05.2026 | 03:45

    Mega! Wolfram-Produzent Almonty vor weiterem Kurssprung?! Katapultiert es die Aktie jetzt noch höher in den Börsenhimmel?

    • Wolfram
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    Stellen Sie sich ein Metall vor, das in dem Glühen sterbender Sterne entstanden ist und heute über die Sicherheit ganzer Nationen entscheidet. Wolfram ist nicht einfach nur ein x-beliebiger Rohstoff, sondern Wolfram (englisch Tungsten) ist das Rückgrat der modernen Verteidigungsindustrie und der Schlüssel zur technologischen Unabhängigkeit des Westens. Während China den Markt über Jahrzehnte dominierte, ist Almonty Industries nun dabei, dieses Monopol zu brechen. Mit der Inbetriebnahme der gigantischen Sangdong-Mine in Südkorea und einer Pipeline, die vom Explorer zum massiven Produzenten führt, steht das Unternehmen an einem historischen Punkt. Der Aktienkurs lauert derzeit bei 20 USD, doch die Charttechnik mit horizontaler Unterstützung und das Momentum könnten auf einen Ausbruch hindeuten, der auch über die alten Höchststände hinausgehen könnte. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Welt eines Elements bzw. eines Unternehmens, das mit dafür verantwortlich ist, dass Smartphones funktionieren und moderne Panzer rollen. Entdecken Sie, warum Almonty auch jetzt noch die Chance für Investoren und für Ihr Depot sein könnte.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 05.05.2026 | 04:30

    Jetzt geht´s rund in Nahost! Antimony Resources, Rheinmetall, Renk und LPKF Laser stark gesucht

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    • Rohstoffe

    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die ohnehin fragilen Lieferketten weltweit und rückt kritische Rohstoffe abrupt ins Zentrum der Kapitalmärkte. Im Fokus steht dabei weniger der physische Metallfluss durch die Straße von Hormus als vielmehr ihre Rolle als Nadelöhr für rund 20 % des globalen Ölhandels, dessen Störungen die Energiepreise und damit die Kostenbasis der Industrieproduktion unmittelbar nach oben treiben. Bereits moderate Verwerfungen führen zu steigenden Frachtraten, höheren Versicherungsprämien und verlängerten Lieferzeiten: Ein toxischer Mix für just-in-time optimierte Industrien. Studien beziffern das Risiko einer nachhaltigen Störung auf Handelsvolumina von bis zu 1,2 Billionen USD jährlich, die ins Wanken geraten könnten. In dieser Gemengelage profitieren vor allem Unternehmen, die strategische Engpässe adressieren oder Teil der sicherheitsrelevanten Wertschöpfungskette sind. Antimony Resources Corp. rückt als potenzieller westlicher Lieferant eines kritischen Metalls in den Vordergrund, während Rheinmetall und Renk Group von steigenden Verteidigungsbudgets profitieren. LPKF Laser & Electronics adressiert den Chipmarkt mit neuen Ideen. Anleger sollten ihr Gespür befragen, was jetzt ins Depot gehört.

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    Kommentar von Stefan Feulner vom 04.05.2026 | 05:10

    Almonty Industries: Rohstoff-Schock eskaliert – Wolfram wird zum Engpassfaktor

    • Kritische Metalle

    Geopolitische Spannungen, neue Handelsbarrieren und eine rasant steigende Nachfrage aus Schlüsselindustrien verändern aktuell die Dynamik am Rohstoffmarkt grundlegend. Besonders ein Metall rückt dabei immer stärker in den Fokus: Wolfram. Mit Preisen von inzwischen über 3.200 USD je MTU hat der Markt ein Niveau erreicht, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Gleichzeitig wächst der Bedarf aus der Rüstungsindustrie, der Halbleiterfertigung sowie Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz oder Kernfusion rasant. Während die Nachfrage dynamisch expandiert, bleibt das Angebot begrenzt, was ein klassisches Szenario für dauerhaft hohe Preise darstellt. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, ob Wolfram gebraucht wird, sondern wer es in ausreichender Menge liefern kann. Genau hier entstehen derzeit die größten Investmentchancen.

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