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03.03.2021 | 05:10

Zoom, Goldseek Resources, Palantir – Achtung: Mit diesen Aktien verdienen Sie Geld!

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Dass sich antizyklisches Handeln überproportional auszahlen kann, dürfte spätestens seit der Corona-Krise jedem Anleger klar geworden sein. Im März 2020, in der größten Panik und nach dem Ausruf des ersten Lockdowns notierte der DAX bei 8.011,00 Punkten. Exakt ein Jahr später markierte das deutsche Börsenbarometer bei über 14.000,00 Punkten ein neues Allzeithoch. Diese Chancen gibt es immer wieder. Im Moment zum Beispiel bei den Edelmetallen Gold und Silber. Und bei Einzelaktien, die durch verschiedene Maßnahmen an Wert verloren.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA38150J1066 , US98980L1017 , US69608A1088

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Inhaltsverzeichnis:


    Zeit zum Positionieren

    Aktuell stehen die Zeichen beim Goldpreis auf Korrektur. Der Optimismus hinsichtlich einer starken wirtschaftlichen Wiederbelebung das Edelmetall deutlich unter Marke von 1.800,00 USD je Feinunze auf aktuell 1.723,00. Die aktuelle Unterstützungszone erstreckt sich aktuell zwischen 1.680,00 USD bis 1.720,00 USD. Sollte diese gebrochen werden, wäre kurzfristig ein Rücksetzer auf 1.600,00 USD möglich. Dagegen ist der langfristige Aufwärtstrend noch intakt. Fundamental wird dieses mit den ansteigenden Schulden der einzelnen Staaten und durch die mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin lockeren Geldpolitik der Notenbanken untermauert. Auch ein kurzfristiger Stimmungsumschwung, der die derzeitige Risikofreude zunichtemacht, kann jederzeit eintreten. Dann dürfte der sichere Hafen Gold schneller an Bedeutung gewinnen, als heute von vielenMarktteilnehmern vermutet. Aus diesem Grund sollten sich Anleger im korrigierenden Markt positionieren.

    Gut in Stellung gebracht

    Neben dem Kauf von physischem Gold bieten sich gute Chancen bei aussichtsreichen Minenaktien, die eine Korrektur bereits weitgehend hinter sich haben. Eine sehr spannende Investitionsmöglichkeit bietet das Unternehmen Goldseek Resources. Der von John Deluce, einem ehemaligen Ernst & Young-Manager mit beindruckender Vita in der Minenindustrie geleitete Explorer verfolgt bei seinen bisherigen Projekten strikt den gleichen Fahrplan. So werden Liegenschaften in bergbaufreundlichen Gebieten, die zudem in der Nachbarschaft von größeren Goldproduzenten liegen, günstig akquiriert und Bohrprogramme aufgesetzt. Nach erfolgreichen Bohrergebnissen sollen diese schließlich im optimalen Fall an den jeweiligen Major weitergegeben werden. Aktuell projektiert Goldseek Resources fünf aussichtsreiche Projekte, davon vier in der Goldhochburg Quebec und eine Liegenschaft im historisch goldreichen Ontario. Das Hemlo-Camp in Ontario liegt lediglich 4 km nördlich der von Barrick Gold betriebenen Hemlo-Mine.

    Aktionärsstruktur schafft Vertrauen

    Die weiteren vier Projekte in Quebec erfreuen sich ebenfalls einer prominenten Nachbarschaft. So bohrt man beim Detour Gold Trend neben Wallbridge Mining, bei Urban Barry neben Osisko Mining und Bonterra Resources. Osisko Mining hat zudem eine Mine neben dem Projekt Quevillon. Auf allen fünf Liegenschaften laufen derzeit Bohrprogramme, die für 2021 komplett finanziert sind. Ergebnisse werden alleine bei vier Projekten im ersten Quartal erwartet, ein weiteres Ergebnis soll spätestens im zweiten Quartal verkündet werden. Zudem plant das Management weitere Akquisitionen. Positiv zu erwähnen ist die Aktionärsstruktur. So hält allein die Unternehmensführung 61%. Daneben sind 28% im Besitz von institutionellen Investoren. Der Free Float beträgt somit lediglich 11%. Die letzte Finanzierungsrunde fand im November 2020 bei 0,37 CAD statt. Der Plan des Managements ist es, weitere Bohrprogramme aus dem Cash Flow zu finanzieren. Unter dem letzten Platzierungsniveau dürfte eine weitere Runde ausgeschlossen sein. Der Kurs von Goldseek Resources liegt aktuell bei 0,25 CAD, der Börsenwert bei lediglich 7,5 Mio. CAD. In Deutschland ist das Unternehmen in Frankfurt gelistet.

    Der Trend setzt sich fort

    Die Corona-Krise war ohne Zweifel der Türöffner für den Videokonferenz-Dienst Zoom. Eigentlich war die Plattform gestartet, um Videokonferenzen in der Geschäftswelt zu organisieren. Dass durch die weltweiten Lockdowns die Plattform zum Treffpunkt jeglicher Art avancierte, hätten sich die US-Amerikaner in den kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Neben Sport-Workouts und Yoga-Sessions fanden auch Familien zusammen, um wenigstens virtuell kommunizieren zu können. Dies spiegelt sich in den Zahlen wider, die noch deutlich über den Analystenschätzungen lagen. Im vierten Quartal sprang der Umsatz um 369% auf 882,5 Mio. USD. Inzwischen kommt Zoom Video auf rund 467.000 Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern, was einem Plus von 470% entspricht. Zudem nimmt die Zahl der Nutzer, die für ein Angebot bezahlen, stetig zu. Dadurch explodierte der Gewinn auf rund 260 Mio. USD nach lediglich 15,3 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Das ambitionierte Ziel des in San José beheimateten Unternehmen ist es, die Schlagzahl weiter oben zu halten.

    So rechnet Zoom für das aktuell laufende Geschäftsjahr mit einem weiteren Umsatzplus von 42%. Der Trend des HomeOffice dürfte auch in der Zukunft Bestand haben. So wollen die US-Amerikaner die Telefonsysteme der Unternehmen ersetzen und ihre Systeme integrieren. Die Aktie schloss am Montag nach den Zahlen mit einem deutlichen Plus von über 20% bei 453,81 USD. Charttechnisch ist der Kurs für den Sturm auf das Allzeithoch bei 588,79 USD frei.

    Es kehrt Ruhe ein

    Stürmische Wochen für den Datenanalysespezialisten Palantir Technologies. Angefangen hatte alles mit der Verkündung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. So wurde anstatt eines Gewinnes ein Verlust von 148 Mio. USD vermeldet. Danach lief drei Tage die Lock-up-Frist für Management und Altaktionäre. So machten auch Führungskräfte ordentlich Kasse. Mitgründer Stephen Cohen schmiss dabei den Hauptanteil von insgesamt 3,8 Mio. Aktien über Bord. Die Umplatzierung erfolgte im Bereich zwischen 25,00 und 26,00 USD. Der Palantir-Kurs, der Ende Januar noch bei 45,00 USD notierte, fiel in der Spitze auf knapp 22,50 USD zusammen. Im Moment lässt die Volatilität etwas nach. Die wichtige Unterstützungslinie bei 22,50 USD wurde zunächst erfolgreich verteidigt. Aktuell kämpft sich der Kurs wieder an das Niveau der Umplatzierungen heran.

    Fundamental gehen die Augen ebenfalls zurück auf das Tagesgeschäft. Um die erwarteten 30% Umsatzwachstum für das Gesamtjahr und allein 45% Erlössteigerungen im ersten Quartal bei einer bereinigten operativen Marge von 23 % zu erreichen, läuft die Akquisitionsmaschine. Noch im vergangenen Quartal konnten wichtige Verträge sowohl im Behörden- als auch Privatkundengeschäft geschnürt werden. Neben Rio Tinto, PG&E und BP zählen die US-Armee, die FDA und die US-Luftwaffe zu den Neukunden. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit 3M erweitert. Demnach wird 3M die Nutzung der Software Palantir Foundry deutlich ausbauen. Charttechnisch würde ein Überwinden der Marke von 27,50 USD für bullische Signale sorgen.


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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

    Mehr zum Autor



    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
    2. Markt – Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.
    3. Software – Oberbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen, die für den Betrieb von Computern notwendig sind.

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    Die Börse ist nicht immer rational. Je nach Marktphase agieren vor allem die privaten Anleger oft irrational. Steigen alle Aktien, kommt die Angst etwas zu verpassen und man kauft, obwohl man besser auf einen Rücksetzer warten sollte. Gehen die Indizes runter, verkaufen viele Anleger nahe der Tiefs, obwohl sie Qualitätsaktien im Depot haben. Als kluger Investor sollte man es wie Buffet handhaben und kaufen, wenn andere in Panik verfallen. Die letzten Monate waren schwierig an der Börse und es gab einige Übertreibungen nach unten. Wir sehen uns daher heute drei Unternehmen an, die zuletzt abverkauft wurden, aber gute Assets besitzen.

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