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22.12.2022 | 05:25

Almonty Industries, Rheinmetall, Apple Aktie - Asien und Afrika pushen das Geschäft

  • Wolfram
  • Bergbau
  • Telekommunikation
  • Rüstung
Bildquelle: pixabay.com

Almonty Industries erschafft in Koopration mit Korea Telecom das erste unter Tage LTE Sicherheitsnetzwerk für Minen-Arbeiter und Produktionsgeräte. Durch die Technologie kann die Arbeit in der Sangdong Mine sicherer und zügiger voranschreiten. Wolfram wird u.a. in Smartphones eingesetzt. Apple als einer der größten Smartphoneproduzenten baut sein Geschäft in Indien aus. 5 % der iPhone Produktion sollen von dort aus abegwickelt werden. Eine Konsequenz aus den Lockdown-Erfahrungen mit China. Rüstungsriese Rheinmetall hingegen erfreut sich an einem Auftrag aus Südafrika...

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034 , RHEINMETALL AG | DE0007030009 , APPLE INC. | US0378331005

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Inhaltsverzeichnis:


    Almonty Industries - erstes LTE Sicherheitsnetzwerk unter Tage erhöht Produktionsgeschwindigkeit

    Eine Innovation unter Tage ist dem kanadischen Unternehmen Almonty Industries gelungen. Als weltweit tätiges Bergbauunternehmen, das sich auf die Förderung und Produktion von Wolfram spezialisiert, erweckt Almonty Industries momentan in Südkorea das große Areal der Sangdong Mine erneut zum Leben.

    Dank hochmoderner Echtzeitdaten, die über das private 4G-LTE-Netz unter Tage versendet werden, sorgen Almonty Industries zusammen mit der Korea Telecom für eine echte Revolution im Bergwesen unter Tage. Durch den Aufbau eines unterirdischen Sicherheits-Systems wird ein Fernbetrieb und die permanente Kontrolle des Orts der Anlagen ermöglicht. Diese Technologie trägt zur Sicherheit der Arbeiter bei und steigert gleichzeitig die Leistung und die Produktion im Sangdong-Minenbetrieb.

    Überall in der Mine gibt es eine LTE-Mobilfunkverbindung. Im gesamten Bergwerkssystem wird es Ladestationen für Smartphones geben, außerdem elektronische Etiketten, mit denen der Standort der Arbeiter in Echtzeit verfolgt werden kann.

    "Unser Plan ist es, das überschüssige Konzentrat zur Herstellung von Wolframoxid weiterzuverarbeiten, dem Produkt, das auf dem koreanischen Inlandsmarkt direkt verbraucht wird", sagte er. "Bei voller Produktion und durch die Verarbeitung von zusätzlichem Konzentrat aus unseren europäischen Betrieben und Schrott können wir bis zu 50 Prozent des koreanischen Inlandsbedarfs decken." erläutert CEO Lewis Black.

    Das seltene Metall Wolfram erfreut sich wachsender Beliebtheit in digitalen Zeiten. In Technologien wie Telefonen, Mikrochips bis hin zu Elektrofahrzeugen und Raketen findet es seinen Einsatz. Es wird erwartet, dass sich der Bedarf an seltenen Mineralien bis zum Jahr 2040 um das Vierfache steigen wird, laut der Internationalen Energieagentur im letzten Jahr. Für den Einsatz von Wolfram in Elektrofahrzeugen und Batteriespeichern wird sogar eine Erhöhung um das Dreißigfache vorausgesagt.

    Rheinmetall - defekte Puma Panzer drücken Kurs, Auslandsgeschäft boomt

    Rheinmetall erhält eine vorläufige Absage der Bundesregierung Deutschland für die weitere Beschaffung von Puma-Schützenpanzern. Laut Nachrichtenmagazin Spiegel sind 18 Puma-Panzer nicht funktionsfähig. Vorgesehen waren sie für die schnelle Eingreiftruppe der Nato in 2023. Daraufhin erteilte die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht eine vorläufige Kaufabsage an Rheinmetall und Co-Hersteller Krauss-Maffei Wegmann. Die Bundesregierung werde keine weiteren Puma-Panzern kaufen, bis das Fahrzeug sich als stabil erweise. Die Aktien des deutschen Rüstungskonzerns sind aufgrund des Debakels um 6,7 % auf 188 EUR gefallen.

    Auf dem internationalen Parkett läuft es für Rheinmetall deutlich besser. Ein langjähriger NATO-Kunde erteilte dem südafrikanischen Tochterunternehmen Rheinmetall Denel Munition einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 155mm-Artilleriemunition der bewährten Produktlinie Assegai. Der Auftragswert liegt im mittleren dreistelligen Mio. EUR Bereich. Der Rahmenvertrag ist jüngst im Dezember 2022 geschlossen und auf eine Laufzeit von fünf Jahren angelegt.

    Apple - Ausbau Indien für iPhone Produktion, sanfter Rückzug aus China

    Für die Produktion der neuen iPhones strukturiert Apple aufgrund des Lieferkettendebakels neu um. Apple will rund 5 % der iPhone-Produktion und 25 % der gesamten Apple-Produktion, einschließlich Mac, iPad, Apple Watch und Airpods, von China weg nach Indien verlagern. Indien ist der zweitgrößte Smartphone-Markt der Welt. Bis jetzt produzierten die indischen Fabriken die gleichen Modelle wie aus China nur sechs bis neun Monate später. JPMorgan geht davon aus, dass bis 2025 eines von vier iPhones in Indien hergestellt werden könnte.

    Das iPhone ist Apples umsatzstärkstes Produkt und hat dem Unternehmen im vergangenen Jahr 205 Mrd. USD Umsatz eingebracht. Das entspricht 52 % des Nettoumsatzes des Konzerns. Dass Apple sich breiter aufstellt, kann nur von Vorteil sein. Diese Woche wurde dank des Journalisten Lee Fang und den Twitterfiles Augabe 8 aufgedeckt, dass das US-Militär das Online-Netzwerk verstärkt für anti-russische und anti-chinesische Propaganda nutzte. Belegt wurde diese Aktion durch eine Untersuchung des Stanford Internet Observatory.

    Das taiwanesische Apple-Partner Unternehmen Foxconn teilte Anfang Dezember mit, dass seine Niederlassung in Singapur 500 Mio. USD in seine indische Tochtergesellschaft investiert habe. Foxconn plant, die Zahl der Beschäftigten in seinem iPhone Werk in Südindien auf 70.000 zu erhöhen, indem es in den nächsten zwei Jahren 53.000 weitere Arbeiter einstellt.


    Die weltweite Nachfrage an Wolfram nimmt rasant zu. Ob in Elektromobilität, Rüstung oder Telekommunikation, das seltene Metall ist wertvoller den je. Almonty Industries hat sich mit der Wiedereröffnung und Inbetriebnahme der Sangdong Mine in Südkorea nicht nur ein Areal mit großem Wolfram-Vorkommen gesichert, darüber hinaus beliefert das Unternehmen in Zukunft zu 50 % den südkoreanischen Markt. Das land ist bekannt für seine Spitzenposition in Elektronik und auf dem Automarkt vertreten durch Hyundai udn Kia. Apple zieht es weiter nach Indien. 5 % der iPhone Produktion sollen in Zukunft dort vom Band der indischen Fabriken rollen. Eine Konsequenz aus den Folgen der Pandemie und damit verbundenen Lieferkettenunterbrechungen. Rheinmetall hingegen muss nochmal nachjustieren: Es soll bei den Intensivtests des Puma-Panzers jetzt zu Problemen mit dem Turm sowie zu einem Kabelbrand gekommen sein. Da der Panzer voraussichtlich bis Ende April 2023 nicht verfügbar sein wird, wird er bei der schnellen Nato-Eingreiftruppe „bis auf Weiteres“ durch den alten Schützenpanzer Marder ersetzt.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Der Wolframpreis hat mit über 3.200 USD je metrischer Tonne (MTU) einen neuen Höchststand erreicht. Übertreibung oder neue Realität? Vieles deutet auf eine fundamental geänderte langfristige Marktsituation mit hohen Preisen des kritischen Rohstoffs hin. Wolfram ist wegen seiner besonderen Eigenschaften ein essenzieller Rohstoff für viele Industrien, insbesondere für die Verteidigungsbranche aber auch für die Chipindustrie. Die Nachfrage steigt enorm, das Angebot kommt nicht hinterher. China dominiert den Markt mit einem erdrückenden Gewicht von 80 % aber es bahnt sich eine deutliche Verschiebung zu Gunsten der westlichen Industrienationen an. Almonty entwickelt sich zum weltweit größten Wolframproduzenten außerhalb der Volksrepublik. Daher besitzt die Gesellschaft große geopolitische Bedeutung, welche trotz der fulminanten Performance noch nicht ausreichend im Aktienkurs berücksichtigt ist.

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    Geopolitische Verwerfungen verändern die Spielregeln globaler Märkte. Neben den aktuellen Kriegsschauplätzen sind Japans historische Aufstockung seiner Militärausgaben, oder der Kampf um Grönland Symptome eines neuen Wettrüstens. Für Anleger eröffnen sich dadurch außergewöhnliche Chancen, wenn sie frühzeitig die richtigen Nischen besetzen. Entscheidend sind drei Hebel: hochpräzise Antriebstechnik für Panzer und Schiffe, strategische Metalle wie Antimon für Munition und Sensoren sowie überlegene Systemintegration bei Kampfflugzeugen und Raketen. Genau diese Felder beackern drei unterschiedliche Unternehmen, die das Potenzial haben, überdurchschnittliche Renditen zu liefern: RENK Group, Antimony Resources und Lockheed Martin.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 27.04.2026 | 04:15

    NASDAQ Rekord, WOLFRAM Rekord, MARATHON Weltrekord – Was bedeutet das für Almonty Industries?

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    Der Kenianer Sabastian Sawe schreibt Geschichte. Mit 01:59:30 Stunden läuft er den Marathon in London in neuer Weltrekord-Zeit. Auch der NASDAQ 100-Index erreicht in einem der fragilsten Momente der ökonomischen Welt einen neuen Höchststand mit 27.314 Punkten und das kritische Metall Wolfram markiert mit 3.320 USD je metrischer Tonne APT ebenso eine neue Bestmarke. Der Globus befindet sich in einer Zeit maximaler Verunsicherung, überbordender Verschuldung und aggressiver Landesfürsten. Erstaunlicherweise macht die Börse diesen Reigen mit, täglich geht es höher, schneller, weiter. Wer Geld verdienen will, muss das Ganze olympisch sehen: „Dabei sein ist alles!“ Kurzfristig werden wohl auch negative Szenarien gekauft, denn immerhin sind wohl die meisten Marktteilnehmer davon überzeugt, dass auch der Nahost-Konflikt bald beendet ist und der Westen dann mit etwas weniger politischem Risiko wieder einen neuen Wirtschaftsaufschwung einleiten wird. Eins dürfte klar sein: Ohne kritische Metalle läuft nichts! Und dafür steht die Rekordjagd bei Almonty Industries. Wer genau rechnet erkennt recht schnell: Hier steht ein weiterer Verdoppler im Raum!

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