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03.06.2020 | 06:50

Analysten empfehlen Fresenius und M1 Kliniken zum Kauf

  • Gesundheit

Klinkkonzern Fresenius SE und die M1 Klinken AG, Marktführer für Schönheitsmedizin in Deutschland, kommen gut durch die Corona-Pandemie. Davon sind zumindest Analysten überzeugt. Nach Veröffentlichung der Jahreszahlen 2019 bzw. Quartalszahlen werden beide Gesundheitsaktien von Goldman Sachs bzw. Hauck & Aufhäuser zum Kauf empfohlen. Insbesondere bei M1 bestehe erhebliches Kurspotenzial von gut 50 %. Der Grund: Schon kurz nach der Wiederöffnung seien die Standorte auf "Vor-Corona-Geschäftsumfang" und für die nächsten Wochen ausgebucht.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Mario Hose


 

Starkes Jahr 2019 und ausgebucht

Die M1 Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2019 den konsolidierten Konzernumsatz um 18 % auf 77,2 Mio. Euro (Vorjahr: 65,2 Mio. Euro) steigern. Wachstumstreiber war das Kernsegment „Beauty“ mit nahezu 35 %. Trotz der Vorlaufkosten beim Aufbau neuer Standorte sowie der Aus- und Weiterbildung der inzwischen über 90 Ärzte in der M1 Akademie, konnte 2019 auch der operative Gewinn (EBIT) erneut gesteigert werden und wuchs leicht überproportional auf 7,9 Mio. Euro (+22 % ggü. Vorjahr). Der Konzernjahresüberschuss legte sogar um 47 % auf 9,7 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) zu. Die Eigenkapitalquote lag Ende 2019 bei sehr soliden 74 %.

Auf Grundlage eines strikten Sicherheitskonzeptes

Nachdem die M1-Gruppe ihre Praxis- und Klinikbetriebe im In- und Ausland zum 23. März 2020 temporär schließen musste, wurde die Mehrzahl der Betriebe mittlerweile auf Grundlage eines strikten Sicherheitskonzeptes wiedereröffnet. Trotz verlängerter Behandlungsintervalle konnte bereits in der ersten Woche ein Umsatzniveau erreicht werden, das mit dem "Vor-Corona-Geschäftsumfang" vergleichbar ist. Zudem sind die Praxis- und Klinikbetriebe für einen Zeitraum von mehreren Wochen nahezu vollständig ausgebucht. M1 geht deshalb davon aus, dass die Schließungsperiode und andere Auswirkungen der Corona-Pandemie keinen langfristigen und nachhaltigen Einfluss auf das Geschäftsmodell der Gruppe entfalten werden. Im Anschluss an die Meldung haben die Anaylsten von Hauck & Aufhäuser ihre Kaufempfehlung erneuert und das Kursziel für die M1 Aktie von 18,00 Euro auf 22,50 Euro erhöht (aktueller Kurs 11,55 Euro).

Quartalszahlen überzeugen Goldman

Wie Fresenius verkündet hat, stiegen die Umsätze innerhalb des ersten Quartals um 8 % auf 9,1 Mrd. Euro. Dabei konnte der DAX-Gesundheitskonzern in all seinen Geschäftsfeldern die Erlöse steigern. Besonders positiv war die operative Entwicklung bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care mit einem Wachstum um 9 % auf 4,48 Mrd. Euro. Die Töchter Helios und Kabi verzeichneten einen Erlösanstieg von 5 bis 7 %. Das Konzernergebnis stieg um moderate 2 % auf 465 Mio. Euro. Diese Entwicklung hat Goldman Sachs überzeugt. Die US-Investmentbank hat die Einstufung "Buy" mit einem Kursziel von 47 Euro (aktueller Kurs 43 Euro) erneuert. Fresenius bleibe optimistisch wegen der Vergütungsausfälle in Spanien, auch wenn Zeitpunkt und Höhe der Rückerstattungen unklar seien. Aus Sicht der Analystin könnte sich dies positiv auf ihre Schätzungen auswirken. Zudem könnte das US-Geschäft für intravenöse Generika in der zweiten Aprilhälfte den Tiefpunkt erreicht haben.

Eröffnungen neuer ambulanter Fachzentren

Intern laufen bereits die Planungen für die Wiedereröffnung. Das Management geht davon aus, dass nach Wiedereröffnung der Klinik- und Praxisbetriebe in überschaubarer Zeit die zuvor bestehenden hohen Auslastungswerte erreicht werden können. Wesentliche Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten der M1 werden im laufenden Jahr die Eröffnungen neuer ambulanter Fachzentren im In- und Ausland sein. Das Management plant weiterhin, bis Ende 2023 insgesamt 100 Fachzentren für ästhetische Medizin zu betreiben (Stand Ende 2019: 36). Damit sollten sich auch Umsatz und Gewinn von M1 in den kommenden Jahren deutlich positiv entwickeln.


Lexikon:

  1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.
  2. Eigenkapitalquote – Das Verhältnis vom Eigenkapital in Relation zum Gesamtkapital.

Interessenskonflikt & Risikohinweis

Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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