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08.07.2022 | 05:11

BASF, Amazon, Barsele Minerals - Krisensicher investiert

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Bildquelle: pixabay.com

Es gibt einige Schätze in Europa und den Nachbarländern, die für Investoren wahre Renditeperlen bereit halten. Ein Blick in den skandinavischen Norden ist Gold wert und kann Ruhe ins Portfolio bringen. Etwas Ruhe hat auch eine BASF verdient - der Chemie-Gigant warnt vor einem ruckeligen zweiten Halbjahr und wird aktiv in der Umgestaltung seiner Energiezufuhr. Während Tech Werte weiterhin Federn lassen, kann Amazon sich freuen: mit dem baldigen Prime Day werden 200 Mio. Abonennten in 21 Ländern zum Schnäpchen-Kauf animiert. Was lohnt sich jetzt als Anlage für welches Risikobewusstsein?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: BASF SE NA O.N. | DE000BASF111 , AMAZON.COM INC. DL-_01 | US0231351067 , BARSELE MINERALS | CA0688921083

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Inhaltsverzeichnis:


    Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.
    "[...] Wir sind überzeugt davon, dass wir bereits mit einem Bohrprogramm von rund 35.000 Metern große Potenziale heben könnten. Um dies zu finanzieren, benötigen wir aber eine Entscheidung. Glücklicherweise gibt es bereits Interessenten, die sich vorstellen können, Barsele gemeinsam mit uns voranzubringen. [...]" Gary Cope, President und CEO, Barsele Minerals Corp.

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    BASF - schwieriges zweites Halbjahr erwartet

    „Kaufen, wenn die Kanonen donnern. Und verkaufen, wenn die Violinen spielen“, ist eine Börsenweisheit, die der Bankier Carl Mayer von Rothschild im 19. Jahrhundert gesagt haben soll. Ein Donnerwetter muss die Industrie wie die BASF (ISIN DE000BASF111) am Standort Deutschland über sich ergehen lassen. Durch die bisherige Versorgung in Höhe von 60 % durch Gas aus Russland und den aktuellen Sanktionen müssen dringend Alternativen her. BASF Vorstandschef Martin Brudermüller sagte diese Woche auf dem „Tag der Industrie“ des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). “Wir sind alle froh, dass in dieser schwierigen Zeit das erste Halbjahr gut war”. Die bisherigen Schwierigkeiten der Konkurrenz durch angespannte Lieferketten könne der Konzern im verbleibenden Jahr nicht mehr zu seinen Gunsten nutzen. Gestiegene Energiepreise und der verhaltene Konsum bremsen zudem das Geschäft.

    So richtig voran geht es mit dem Umstieg auf Versorgungsalternativen für den Produktionsstandort Deutschland nun auch nicht. Zusammen mit Kooperationspartner MAN Energy Solutions will die BASF über eine Machbarkeitsstudie herausfinden, ob eine industrielle Großwärmepumpe zur Elektrifizierung der Dampferzeugung am BASF-Standort in Ludwigshafen am Rhein den CO₂-Emissionen senken könne. Bis Ende des Jahrs soll diese Studie abgeschlossen sein. Brudermüller ergänzt:„Mittelfristig wollen wir unsere CO₂-Emissionen bereits bis 2030 um 25 % reduzieren.“

    Es klingt nach zähen Bemühungen, den Standort Deutschland klimagerecht aufzustellen. Investoren sollten im Hinterkopf behalten, dass die für die hohe Inflation in Deutschland und Europa noch kein Ende in Sicht ist. Vergleichbare Konzerne im asiatischen Raum könnten in den nächsten Monaten mehr Rendite bringen. Möglicherweise fällt der Kurs der BASF SE Aktie noch weiter in Anbetracht der recht verfahrenen Energie-Situation. Und es sollte nicht vergessen werden, dass eine Regierung in Deutschland alle 4 Jahre neu gewählt wird. Die Chancen und Risiken, bei sprichwörtlich donnernden Kanonen einzusteigen, sollte jeder Investor gut abwägen.

    Amazon - mit dem Prime Day Umsatz ankurbeln

    Am 12. Juli ist es wieder so weit und Amazon (ISIN US0231351067) startet weltweit seinen Prime Day. An diesem Tag stehen allen Prime-Abonnenten exklusive Sonderangebote ins Haus, die sie über die Shopping Plattform erwerben können. Prime ist ein Abo-Dienst, der es Nutzern ermöglicht, Amazon-Waren zu einem früheren Zeitpunkt zu erhalten, Zugriff auf Streaming Inhalte von Video bis Musik zu erlangen - und das alles gegen eine monatliche Gebühr. Was sich anhört wie eine Werbung aus dem Teleshopping Kanal ist jedoch für Investoren durchaus interessant: Amazon hat über 200 Mio. Prime-Mitglieder. Die Verkäufe während des Prime Day 2021 auf Amazon erzielten 11,79 Mrd. US-Dollar. Amazon Prime ist seit Oktober 2021 in 22 Ländern verfügbar. Mit diesem Dienst verzeichnet Amazon einen Jahresumsatz von 25,21 Mrd. US-Dollar aus Einzelhandelsabonnementgebühren. Das Unternehmen schaffte es, seine Prime-Abonnentenbasis seit Anfang 2018 von 100 Millionen auf über 200 Millionen Mitglieder zu verdoppeln.

    Und nun werden am 12. Juli all diesen Mitgliedern exklusive Schnäppchen angeboten. Momentan bewegt sich die Aktie bei 112.48 EUR. Das AWS Cloud Geschäft konnte den Tech-Wert einigermaßen stabilisieren und sorgt für weiteres Wachstum. Durch den Einfluss der covid_19 bedingten Lieferausfälle im E-Commerce Geschäft könnte sich das Unternehmen jetzt weiter erholen.

    Barsele Minerals - Gold in Schweden direkt vor der Haustür

    Während Tech Giganten wie Amazon auf Sonderangebote setzen und durch ihre Prime Abonnenten Geld in die Kassen spülen, sorgen klassische Edelmetalle für eine solide Basis. Manchmal braucht es einen Ausgleich zu den unsicheren Faktoren wie die Produktionsstabilität einer BASF oder flüchtigen Konsumenten wie Prime Abonnenten. Eine Branche, die weiter kontinuierlich und ohne große Verwerfungen voranschreitet, ist das Minen- und Explorationsgeschäft. Bevor Edelmetalle gewinnbringend gefördert werden, bedarf es Unternehmen wie Barsele Minerals (ISIN CA0688921083), die ganze Landstriche mit erfahrenen Geologen erkunden und durch Testbohrungen verproben.

    Ca. 600 km nördlich von Stockholm, Schweden befindet sich ein Areal, was das kanadische Unternehmen ausführlich exploriert. Schweden ist bekannt für sein Minen-Geschäft. Das skandinavische Land besitzt neben Goldvorkommen noch zahlreiche mineralische Bodenschätze wie Eisen, Zink, Blei, Kupfer und Silber. All diese Metalle werden dringend benötigt für den Wechsel zu erneuerbaren Energie-Anlagen. BASF ist zum Beispiel direkt davon betroffen, um seine Produktion aufrechtzuerhalten.Zu wissen, dass es mit Barsele Minerals einen Rohstoffe-Explorer in direkter Nachbarschaft gibt - ohne Abhängigkeiten von China, den USA oder ähnlichen Kandidaten, lässt manchen Investor aufatmen. Dass ein grundsolides Business einfach weiterläuft, kann in diesen volatilen Zeiten die Ruhe bringen, die man sich als Investor erhofft.


    Die ehrliche Kommunikation von des BASF Vorstands-Chefs schwört bestehende Investoren auf einen eher lauen Kursverlauf im zweiten Halbjahr ein. Für einige genau die Chance, jetzt einzusteigen, wenngleich der Kurs noch weiter fallen kann. Amazon wird am 12. Juli ordentlich Umsatz machen und seine 200 Mio. Prime Abonnenten mit exklusiven E-Commerce-Schnäppchen begeistern. Das wird auch den Aktienkurs beeinflussen. Wer lieber auf solide Entwicklungen setzt, der sollte sich Barsele Minerals genauer anschauen. Das Gold liegt in Schweden praktisch vor der Haustür und gerade in Krisenzeiten sind solide Werte gefragt.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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    Lexikon:

    1. Aktie – Als Aktie wird ein Wertpapier bezeichnet, welches einen Anteil am Eigenkapital einer Aktiengesellschaft darstellt.

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    Eigentlich wollte sich Deutschland flüssiges Erdgas (LNG) aus Katar sichern, um die Abhängigkeit von Russland zu reduzieren. Doch jetzt grätscht China rein und sichert sich LNG-Lieferungen für die kommenden 27 Jahre aus dem Emirat. In dieser Zeit sollen 108 Mio. Tonnen geliefert werden. Deutschland wollte sich nur für fünf Jahre verpflichten. Der Deal der Bundesregierung ist damit zwar nicht unbedingt vom Tisch, doch es zeigt, dass die Gasversorgung auch in Zukunft alles andere als sicher und billig sein wird. Und es zeigt, wie wichtig Wasserstoff in Zukunft sein wird und dass die Politik die Förderung forcieren muss. Denn Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien kann Erdgas mindestens teilweise ersetzen. Davon können Unternehmen wie Nel ASA, Plug Power und First Hydrogen profitieren. In 2022 hat jedoch nur First Hydrogen überzeugt.

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