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2020-10-09 06:20

BioNTech, Barrick Gold, Velocity Minerals: Goldene Zeiten!

  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Nein! Das Ende des Goldpreisanstieges ist noch nicht erreicht. Die Probleme, die sich besonders in den letzten Monaten durch die Pandemie weiter zugespitzt haben, werden nicht über Nacht verschwinden. Dass der Preis des Edelmetalls kurz einknickt, weil „Big Donald“ sich selbst oder dem Heli-Flieger, der ihn nach seinem kurzen, dreitägigen Intermezzo im Militärkrankenhaus sicher zurück ins Weiße Haus gebracht hat, salutiert, und damit zeigen will, dass er Corona schnell hinter sich gelassen hat, ist nachvollziehbar. Vor ihm liegt allerdings weiterhin die US-Wahl, die weiterhin hohen Fallzahlen in den USA, die rapide steigende Staatsverschuldung, das ungebremste Gelddrucken der Zentralbanken und so weiter. Zumindest in Sachen Fallzahlen gibt es von BioNTech positive Nachrichten. Der vom Mainzer Unternehmen entwickelte Corona-Impfstoffkandidat geht in die Zulassungsphase.

Lesezeit: ca. Lesezeit: ca. 2 Min. | Autor: Stefan Feulner
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Inhaltsverzeichnis:


    Gold und Goldminen bleiben attraktiv

    Durch die Kurskorrektur gewinnen neben den Altbekannten großen Spielern aus Nordamerika wie Newmont, Barrick Gold oder Yamana Gold auch kleinere Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe wieder an Attraktivität. Die Chance auf einen weiter steigenden Goldpreis ist das Eine. Zudem könnte auch eine bevorstehende Konsolidierung des Goldmarktes durch Übernahmen für Phantasie und damit steigende Kurse sorgen.

    Bulgarien – das Land der goldenen Möglichkeiten

    Die Feierhochburg „Goldstrand“, der Ballermann des Balkans, ist im Moment wohl die Erste Antwort, die man erhält, wenn man nach dem 7 Mio. Einwohnerstaat am Schwarzen Meer fragt. Neben Hochprozentigem und wilden Partys bietet Bulgarien aber weitaus mehr. Wie der Name „Goldstrand“ schon sagt, ist Bulgarien das Land mit den größten Goldvorkommen in Europa.

    Geologen an der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften haben errechnet, dass 150 Mrd. EUR in Bulgariens Boden schlummern sollen. Laut den Experten gibt es 60 Goldlagerstätten und Vorkommen von mehr als 13.000 Tonnen im Balkanstaat. Bei der Goldproduktion liegt Bulgarien hinter den Skandinaviern Schweden und Finnland auf Rang drei.

    Big Player siedeln sich an

    Aufgrund des steigenden Goldpreises schauen sich deshalb vermehrt große, vor allem nordamerikanische Player des Goldsektors außerhalb ihrer Komfortzone nach aussichtsreichen Alternativen um. Bereits seit 1999 betreibt das kanadische Milliardenunternehmen Dundee Precious Metals die „Chelopech-Mine“, eine der größten Goldminen der Welt, im Westen Bulgariens. Die geschätzten Reserven sollen bei mehr als 42,7 Mio. Unzen Gold liegen. Nach Angaben des Unternehmens hat die Konzession für die Mine eine Laufzeit von 30 Jahren.

    Riesenpotenzial für aufstrebende Explorer

    Knapp 50 km von der „Chelopech-Mine“ entfernt, in Kazak, liegt weiteres Potenzial im Boden. Dieses will das bereits im Jahre 2000 in Vancouver, Kanada gegründete Goldexplorations- und -entwicklungsunternehmen Velocity Minerals Ltd. heben. Die mit knapp 50 Mio. CAD börsengelistete Firma konzentriert sich vermehrt auf den aufstrebenden Südosten Bulgariens.

    Die Strategie des Unternehmens besteht darin, einen kostengünstigen Betrieb zu entwickeln, bei dem mehrere Projekte Goldkonzentrate zu einer bestehenden zentralen Verarbeitungsanlage liefern. Velocity ist zu 70% an der Tintyava-Prospektionslizenz beteiligt, zu der auch das im Moment bedeutendste Projekt Rozino gehört, und hat Optionsvereinbarungen geschlossen, um mit Gorubso, einem etablierten und angesehenen Unternehmen, eine 70% - Beteiligung an den Goldprojekten Obichnik, Makedontsi und Sedefche, zu erwerben.

    Studie zeigt enormen Spielraum

    Äußerst positiv zeigte sich der Newsflow der vergangenen Wochen. So wurden bei Bohrungen in der Zone „Kazak“ oberflächennahe und hochgradige Goldgehalte entdeckt. Kazak liegt rund 2 km südlich des Rozino Gold Projekts.
    Für das Rozino-Projekt wurde im August eine Wirtschaftlichkeitsstudie veröffentlicht. Diese belegt das Potenzial des Projekts mit einem Barwert von 163 Mio. CAD. Zwei Faktoren verdeutlichen den großen Hebel: Erstens geht die Studie von einem Goldpreis von 1.500 USD und damit deutlich unter dem aktuellen Niveau aus. Zweitens sind neue Explorationszonen, wie „Kazak“, nicht einkalkuliert.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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