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18.05.2020 | 11:53

BP, Chevron, ENI, Saturn Oil & Gas, Shell, Total - was Investoren jetzt wissen müssen

  • Erdöl
Bildquelle: pixabay.com

Vor rund einem Monat haben die Marktteilnehmer rund um den Globus gelernt, dass am Verfallstermin der WTI-Kontrakte bei null nicht das Ende eines Preisrutsches erreicht sein muss. Wer meinte, dass ein Fass der US-Sorte WTI zu 0,01 USD, es sind immerhin 159 Liter Rohöl, am Verfallstermin ein besonderes Schnäppchen sein müsste und zu griff, dem wurde eine kostspielige Lektion erteilt. Der Verfallstermin am 20. April 2020 geht mit einem erstmalig negativen Settlement-Preis von -37,63 USD in die Geschichtsbücher ein. Die USA ist bekanntermaßen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und um ein Kapitel reicher.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. | Autor: Mario Hose
ISIN: GB00B03MLX29 , IT0003132476 , GB0007980591 , US1667641005 , CA80412L1076 , FR0000120271

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Der Autor

Mario Hose

In Hannover geboren und aufgewachsen, verfolgt der Niedersachse die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Als leidenschaftlicher Unternehmer und Kolumnist erklärt und vergleicht er die verschiedensten Geschäftsmodelle sowie Märkte für interessierte Börsianer.

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WTI Futures stabilisieren sich

In dieser Woche ist es wieder soweit und das Settlement der Juni 2020 Futures der Sorte WTI findet statt. Ob sich ein Blick nach Cushing im US-Bundesstaat Oklahoma lohnt, um eine Entwicklung der Preisbildung anhand von Lagerbeständen abzuleiten, das ist ungewiss, da auch Spekulanten ohne tatsächliche Lieferabsicht mitmischen.

Aufgrund der Marktverwerfungen im Vormonat ist davon auszugehen, dass zahlreiche Börsianer auf absehbare Zeit den Ölpreis als Spekulation meiden werden. Möglicherweise ist ein Rückgang der spekulativen Elemente bei der Preisbildung der Rohöl Futures ausreichend, um eine Stabilität für Planungssicherheit zu erreichen.

Marktmechanismen greifen verzögert

Der Preis der Sorte WTI des Futures von Juli 2020 notiert momentan bei rund 31,00 USD. Die Corona Pandemie und dem einhergehenden Rückgang beim Verbrauch von Rohöl haben in den Vormonaten die Preisbildung belastet. Darüber hinaus haben die Erhöhung der Fördermenge von Saudi-Arabien die Verunsicherung noch erhöht. Durch den niedrigen Ölpreis müssen Unternehmen und Staaten hohe Einbußen bei den Einnahmen verzeichnen.

Aufgrund der drastischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung von Covid-19 haben die natürlichen Marktmechanismen erst verzögert reagiert. Es ist nun zu erwarten, dass aufgrund des globalen Rückgangs beim Angebot, eine Rückkehr auf das Preisniveau von über 50,00 USD pro Barrel wahrscheinlicher wird.

Bedenkenloses Öl aus Kanada

Der kanadische Ölproduzent Saturn Oil & Gas konnte im Zusammenhang mit dem Preisverfall den Investoren mitteilen, dass das Unternehmen vorsorglich rund die Hälfte der Fördermenge vor der Verbreitung von Covid-19 zum Preis von über 65,00 CAD abgesichert hat und dadurch weniger stark von dem Marktgegebenheiten betroffen ist. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, was zum Teil auch auf die schlanken Struktuen des jungen Unternehmens zurückzuführen ist.

Aufgrund der Umweltschutzauflagen und der Einhaltung der Menschenrechte, gilt Kanada im Gesamtkontext zu den 'guten' Förderländern. Das Management von Saturn Oil & Gas legt besonderen Wert auf die Einhaltung der ESG Ziele. Beim Stand von 0,115 CAD ist das Unternehmen mit rund 27,00 Mio. CAD bewertet und kann ein entsprechendes Kurspotenzial vorweisen. Im Herbst 2018 notierten die Aktien in der Spitze bereits bei 0,30 CAD.

Diversifikation ist das Gebot der Stunde

Zu den Schwergewichten in der Ölbranche zählen BP mit 71,4 Mrd. EUR Börsenwert und Chevron mit 155,1 Mrd. EUR. Aber auch ENI mit rund 31,0 Mrd. EUR und Total mit 80,3 Mrd. EUR sowie Shell mit einer Marktkapitalisierung von 107,1 Mrd. EUR gehören zu den globalen Marken der Ölversorgung, die ein sicheres und modernes Leben ermöglichen. Investoren, die sich in der Ölbranche positionieren möchten, sollten in Aktien von Ölproduzenten streuen und aufgrund der Vorkommnisse des Vormonats den Handel mit Futures meiden.

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